Gewissensfrage Katzenhaltung

Hallo,

ich habe seit längerer Zeit ersthafte Zweifel daran ob die Lebensumstände für meinen kleinen Haustiger wirklich die besten für sie sind oder ob ich nicht vielleicht doch jemanden suche sollte der ihr ein besseres zu Hause geben kann als ich es zur Zeit kann, erst mal kurz zur momentanen Situation:

Meine Katze ist mittlerweile 18 Jahre alt und lebte bis vor 1 1/2 Jahren als Freigänger im Haus meiner Eltern. Sie hatte dort einen sehr großen Garten und ein großes Haus zur Verfügung in dem sie nach belieben ein- und ausgehen konnte, allerdings als dann vor 1 1/2 Jahren meine Eltern gestorben sind stellte sich natürlich die Frage was tun mit der Mietze.

Da ich sie als kleines Kind „angeschleppt“ habe fühlte ich mich natürlich für Sie verantwortlich, ich hatte zwar versucht sie im Verwandten- und Bekanntenkreis unterzubringen aber dort konnte sie niemand nehmen. Also hatte ich mich damals dazu entschlossen sie mit in meine WG zu nehmen hier schrumpfte ihr Revier allerdings auf sehr beschauliche Maße zusammen (Mein Zimmer, die Küche, das Bad und den Flur) nach Draußen kann sie jetzt leider auch nicht mehr.

Aufgrund dieser räumlichen Situation und der Tatsache das ich wahrscheinlich demnächst aus beruflichen Gründen öffters umziehen muss stellt sich mir natürlich die Frage ob es überhaupt zu Verantworten ist die Katze bei mir zu behalten und ihr in ihrem Alter diese Veränderungen anzutun oder ob ich nicht vielleicht doch jemanden suche sollte der Ihr ein zuhause geben kann wie sie es von früher gewohnt ist. Dazu sollte ich vielleicht sagen, das „bring sie in ein Tierheim“ für mich keine wirkliche Option ist. Für Ratschläge was ihr meint was für den Tiger am besten wäre, wäre ich euch sehr dankbar.

Hallo Frank,

ich habe seit längerer Zeit ersthafte Zweifel daran ob die
Lebensumstände für meinen kleinen Haustiger wirklich die
besten für sie sind oder ob ich nicht vielleicht doch jemanden
suche sollte der ihr ein besseres zu Hause geben kann als ich
es zur Zeit kann, erst mal kurz zur momentanen Situation:

Meine Katze ist mittlerweile 18 Jahre alt und lebte bis vor 1
1/2 Jahren als Freigänger im Haus meiner Eltern. Sie hatte
dort einen sehr großen Garten und ein großes Haus zur
Verfügung in dem sie nach belieben ein- und ausgehen konnte,
allerdings als dann vor 1 1/2 Jahren meine Eltern gestorben
sind stellte sich natürlich die Frage was tun mit der Mietze.

Da ich sie als kleines Kind „angeschleppt“ habe fühlte ich
mich natürlich für Sie verantwortlich, ich hatte zwar versucht
sie im Verwandten- und Bekanntenkreis unterzubringen aber dort
konnte sie niemand nehmen. Also hatte ich mich damals dazu
entschlossen sie mit in meine WG zu nehmen hier schrumpfte ihr
Revier allerdings auf sehr beschauliche Maße zusammen (Mein
Zimmer, die Küche, das Bad und den Flur) nach Draußen kann sie
jetzt leider auch nicht mehr.

Aufgrund dieser räumlichen Situation und der Tatsache das ich
wahrscheinlich demnächst aus beruflichen Gründen öffters
umziehen muss stellt sich mir natürlich die Frage ob es
überhaupt zu Verantworten ist die Katze bei mir zu behalten
und ihr in ihrem Alter diese Veränderungen anzutun oder ob ich
nicht vielleicht doch jemanden suche sollte der Ihr ein
zuhause geben kann wie sie es von früher gewohnt ist. Dazu
sollte ich vielleicht sagen, das „bring sie in ein Tierheim“
für mich keine wirkliche Option ist. Für Ratschläge was ihr
meint was für den Tiger am besten wäre, wäre ich euch sehr
dankbar.

Das ist wirklich eine schwere Entscheidung.Hast du denn den Eindruck, dass dein Stubentiger wirklich sehr unter der Eingrenzung seines Reviers leidet? Ich meine, mit 18 jahren ist sie ja schon eine recht betagte Dame und ist vielleicht ganz froh, wenn sie mehr auf ihrem Lieblingsplatz liegen und dösen kann und gar nicht so wild auf Freiluftabenteuer.Das müsstest Du ja eigentlich sehen, ob sie sich öfters über ihr eingesperrt-sein beschwert oder nicht.
Für schlimmer halte ich die bevorstehenden Umzüge. Das mögen die meisten Katzen ja gar nicht und dann noch mehrmals, wenn ich es richtig verstanden habe. Aber andererseits, wann solls denn losgehen? Es fällt mir schwer, das zu schreiben, aber eine 18-jährige Katze, würde sie das noch erleben? (Entschuldigung)
Und dann noch ein Kriterium: Wie hat sie denn den Umzug von deinen Eltern zu dir überstanden? ging es leicht oder brauchte sie lange, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen?
Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen, klar, aber ich neige eher dazu, dass Du die Katze behältst, wenn Du den Eindruck hattest, das was ich vorher gefragt habe, sei einigermassen gut über die Bühne gelaufen. Nochmal woanders hin, und das in dem Alter, halte ich für nicht so günstig. Kann sein, dass sie mit dir auch nochmal umzieht, aber da zieht sie wenigstens mit jemandem um, den sie kennt und an den sie sich gewöhnt hat.

Viele Grüsse
Klaus Bernstein

Hallo Klaus,

ich finde das eigentlich alles richtig, was du sagst, aber ich denke, dass da noch hinzukommt, dass die Katze wohl den größten Teil des Tages alleine wäre bzw. ist, und auch Katzen sind ja nicht wirkliche Einzelgänger. Ich denke schon, dass es einer Katze nicht egal ist, ob sie noch andere Katzen trifft oder nicht, oder ob wenigstens ihr Mensch meistens zu Hause ist und sich um sie kümmern kann.

Allerdings käme es natürlich drauf an, was die Alternative wäre. Wenn ich in der Nähe, wo die Eltern früher gewohnt hatten, jemanden mit Garten oder Parterrewohnung (also mit Auslaufmöglichkeit) finden würde, der sie nimmt, dann würde ich sie auf jeden Fall da abgeben. Da könnte sie vielleicht ihre alten Katzenfreundschaften wieder auffrischen.

Na ja, kurz gesagt, ich würde es davon abhängig machen, ob ich etwas Besseres für die Katze finde.

Viele Grüße
Simsy

Was sagt eigentlich die Katze zu all dem?

hallo Klaus,
also ich kann mich deinen Ausführungen nur anschließen;
vor allem bin ich der Meinung, dass die alte Katzendame
es bestimmt schon etwas ruhiger angehen lässt und es
ihr wahrscheinlich lieber ist, einmal mehr umzuziehen
als gleich im Alter noch den Besitzr zu wechseln

liebe Grüße
Martina

Hallo Frank,

ich habe seit längerer Zeit ersthafte Zweifel daran

ob die

Lebensumstände für meinen kleinen Haustiger wirklich

die

besten für sie sind oder ob ich nicht vielleicht doch

jemanden

suche sollte der ihr ein besseres zu Hause geben kann

als ich

es zur Zeit kann, erst mal kurz zur momentanen

Situation:

Meine Katze ist mittlerweile 18 Jahre alt und lebte

bis vor 1

1/2 Jahren als Freigänger im Haus meiner Eltern. Sie

hatte

dort einen sehr großen Garten und ein großes Haus zur
Verfügung in dem sie nach belieben ein- und ausgehen

konnte,

allerdings als dann vor 1 1/2 Jahren meine Eltern

gestorben

sind stellte sich natürlich die Frage was tun mit der

Mietze.

Da ich sie als kleines Kind „angeschleppt“ habe

fühlte ich

mich natürlich für Sie verantwortlich, ich hatte zwar

versucht

sie im Verwandten- und Bekanntenkreis unterzubringen

aber dort

konnte sie niemand nehmen. Also hatte ich mich damals

dazu

entschlossen sie mit in meine WG zu nehmen hier

schrumpfte ihr

Revier allerdings auf sehr beschauliche Maße zusammen

(Mein

Zimmer, die Küche, das Bad und den Flur) nach Draußen

kann sie

jetzt leider auch nicht mehr.

Aufgrund dieser räumlichen Situation und der Tatsache

das ich

wahrscheinlich demnächst aus beruflichen Gründen

öffters

umziehen muss stellt sich mir natürlich die Frage ob

es

überhaupt zu Verantworten ist die Katze bei mir zu

behalten

und ihr in ihrem Alter diese Veränderungen anzutun

oder ob ich

nicht vielleicht doch jemanden suche sollte der Ihr

ein

zuhause geben kann wie sie es von früher gewohnt ist.

Dazu

sollte ich vielleicht sagen, das "bring sie in ein

Tierheim"

für mich keine wirkliche Option ist. Für Ratschläge

was ihr

meint was für den Tiger am besten wäre, wäre ich euch

sehr

dankbar.

Das ist wirklich eine schwere Entscheidung.Hast du

denn den

Eindruck, dass dein Stubentiger wirklich sehr unter

der

Eingrenzung seines Reviers leidet? Ich meine, mit 18

jahren

ist sie ja schon eine recht betagte Dame und ist

vielleicht

ganz froh, wenn sie mehr auf ihrem Lieblingsplatz

liegen und

dösen kann und gar nicht so wild auf

Freiluftabenteuer.Das

müsstest Du ja eigentlich sehen, ob sie sich öfters

über ihr

eingesperrt-sein beschwert oder nicht.
Für schlimmer halte ich die bevorstehenden Umzüge. Das

mögen

die meisten Katzen ja gar nicht und dann noch

mehrmals, wenn

ich es richtig verstanden habe. Aber andererseits,

wann solls

denn losgehen? Es fällt mir schwer, das zu schreiben,

aber

eine 18-jährige Katze, würde sie das noch erleben?
(Entschuldigung)
Und dann noch ein Kriterium: Wie hat sie denn den

Umzug von

deinen Eltern zu dir überstanden? ging es leicht oder

brauchte

sie lange, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen?
Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen, klar,

aber ich

neige eher dazu, dass Du die Katze behältst, wenn Du

den

Eindruck hattest, das was ich vorher gefragt habe, sei
einigermassen gut über die Bühne gelaufen. Nochmal

woanders

hin, und das in dem Alter, halte ich für nicht so

günstig.

Kann sein, dass sie mit dir auch nochmal umzieht, aber

da

zieht sie wenigstens mit jemandem um, den sie kennt

und an den

sie sich gewöhnt hat.

Viele Grüsse
Klaus Bernstein

Hallo Frank,

erstmal ein großes Lob, dafür daß du die alte Miez aufgenommen hast und dafür, daß du dir die Gewissensfragen stellst.

Mit 18 Jahren ist eine Katze schon sehr alt und wird es geruhsamer angehen lassen. Außerdem kennt sie dich gut. So war ich im ersten Moment eher dafür, daß sie bei dir bleiben kann.

Aber es gibt Faktoren, die dagegen sprechen und die man gegen die dafür sprechenden Faktoren abwägen muß.
Es stellen sich u.a. folgende Fragen:
-Ist Miez noch gesund und agil?
-Würde Miez noch gern raus gehen und sei es mur um in der Sonne zu sitzen?
-Wie stark ist die Bindung zu dir? bzw. überhaupt zum Menschen?
-Wie viel ist Miez allein? Kommt sie damit gut klar?
-Wieviel Zeit kannst du bei ihr sein? und sei es nur, daß sie beim Fernsehn auf deinem Schoß sitzen kann.
-Wie sieht das evtl. neue Zuhause aus? Entspricht das ihrem Alter und ihren Bedürftnissen? Kann sie dort raus? Muß sie sich dort gegen andere durchsetzen?
-Gibt es Kinder in dem anderen Haushalt?
-Wie hat sie die Umstellung zu dir verkraftet?

Das alles gilt es zu bewerten und abzuwägen. u.U. lautet das Ergebnis dann: Ich suche für sie ein passendes neues Zuhause, mit Ruhe, ohne Kinder und andere Katzen, mit Sonnenterrasse und Garten, mit Bäumen und Mäusen.
Aber nur du kannst Miezens Belange abwägen, nicht wir.

Ich wünsche dir für euch beide, daß du die richtige Entscheidung triffst.
Gruß Steffi

Hallo Frank,
ich habe mich einmal in ähnlicher Situation befunden, als ich von England hier nach Deutschland zog und meinem Dorfkater auch nicht das Leben in einer Stadtwohnung zumuten wollte.

Ich habe mich damals an den örtlichen Tierschutzverein gewandt und dann auch ein älteres Ehepaar gefunden, welches auch gern ein altes Tier nahm.
Mein Kater hat es dann dort noch ein paar Jahre sehr gut gehabt, er ‚schrieb‘ uns wie es ihm geht und zu seinen ‚Pflegeeltern‘ ist eine nette Freundschaft entstanden.

Vielleicht ist das ein brauchbarer Tipp?

Gruß

Karen