Hallo,
So begann der Hürdenlauf. Die GEZ hat eine Homepage, oh
ja. Und auf dieser Homepage finden sich verschiedene
Abteilungen, wie "eingezahlt, „umgezogen“, „ungezwungen“,
„ungezogen“. Das war schon mal sehr witzig und voller Esprit.
Die Rubrik „Abmelden“ suchte ich allerdings zunächst
vergebens. Abmelden schien bei der GEZ auf den ersten Blick
nicht vorzukommen; etwas so Bizarres wie der Wunsch, aus der
großen Gemeinschaft der Rundfunkteilnehmer auszutreten, sollte
wohl nicht auch noch mit einem leicht zugänglichen
Abmeldeformular belohnt werden.
Das ist ohnehin der Witz: Anmelden schnell und einfach auf der Homepage, Abmeldung bitte nur per Post oder Fax.
Das setze ich gleich damit, dass eine Anmeldung immer (rückwirkend) zum Monatsanfang gemacht wird, eine Abmeldung aber nur im Voraus ab den nächsten 1. möglich ist…
Oder - wenn die GEZ gar nicht will - direkt an
die zuständige Rundfunkanstalt wenden (Beschwerde).
Hab ich auch damals gemacht. Das tut sich nichts.
Ich habe gegenteiliges erlebt. Die Rundfunkanstalten sind oft genug nicht damir einverstanden, was ihre Schergen oder die GEZ tut. Leider kommen die Beschwerden nur selten bei der RA an, sondern werden immer an die GEZ geschickt…
Es ist zwar prinzipiell ein Hohn, dass man von der GEZ die
„Erlaubnis“ braucht, um die Geräte abzumelden, aber leider ist
es einfach so:
Und das wird von uns Bürgern einfach so akzeptiert? Naja, in
uns Deutschen fließt halt immer noch das Blut der
Kaiserkinder. Wenn die Obrigkeit was tut wird’s hingenommen…
GEZ = Obrigkeit???
Es geht nicht darum, hinzunehmen, was die GEZ will sondern schlicht und einfach der GEZ den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem man immer wieder kundtut, dass man auf die Abmeldung besteht. Besser wäre es natürlich, wenn eine Abmeldung direkt hingenommen würde aber die Regel ist das nun mal nicht. Und zu viele Leute sagen sich „Ich hab mich abgemeldet und alles, was von denen jetzt noch kommt landet im Müll“, und dort landen dann eben Rechnungen, Mahnungen etc. Wenn man immer wieder den Rechnungen etc. widerspricht bringt das jedoch auch nicht sonderlich viel, solange man angemeldet ist. Deswegen ist es immer klüger, die Abmeldung so oft hinzuschicken, bis sie definitiv zur Kenntnis genommen wurde. Da freut sich jeder, der den XXL - Tarif hat, da kann man sonntags kostenlos faxen… So wird dann ein Fax eben nicht 20 sondern 200 Mal gefaxt, irgendwann gibt die GEZ entnervt auf und bestätigt die Abmeldung… 
Desweiteren
findet man es eine Unverschämtheit, unterstellt zu bekommen
man lüge
Und du meinst das interessiert die? Auch mir wurden schon
dreist Falschangaben unterstellt.
Oh, als sie mir das mal unterstellt haben und ich dementsprechend deftig dazu gesagt habe, was ich davon halte wurden die plötzlich ganz still und ich hab bekommen, was ich wollte. Man muss nur die richtigen Worte finden…
(hätte also Geräte obwohl man angibt keine zu haben).
Dann noch der kleine Hinweis, dass sich ein Scherge gerne
selbst davon überzeugen könne,
Ich führchte, auf das Wort „Scherge“ könnten die allergisch
reagieren 
Na, das war meine Faulheit, ich wollte nicht Rundfunkgebührenbeauftragter schreiben… zu viel Mühe 
Darauf wird die Abmeldung in 99,99% der Fälle ohne weitere
Verzögerung durchgeführt.
Ich glaube die Idee mit den Amish ist doch nicht so schlecht
)
Ich finde es immer wieder interessant, was sich die Leute alles bieten lassen. Du hast recht: Sobald jemand als „Obrigkeit“ auftritt wird er auch so behandelt „Lieber Herr Rundfunkgebührenbeauftragte, kommen Sie doch rein, möchten Sie einen Kaffee zur Tagesschau???“
Aber gerade deswegen ist es doch wichtig, den Leuten immer wieder zu sagen, wie sie zu reagieren haben…
Liebe Grüße
Timid