Guten Tag,
meine 87 jährige Großmutter bekommt schon Jahre Grundsicherung und ist daher von der GEZ befreit.
Allerdings muss sie diese jedes Jahr neu beantragen.
Sie muss auch die Grundsicherung jedes Jahr neu beantragen obwohl ich bei Ihr ja nichts mehr ändert
Das ist für sie sehr schwierig sie sieht kaum noch ist nicht mobil und versteht das Rechtsdeutsch natürlich nicht das sie in den Schreiben erhält.
Bis jetzt hat sie noch keine Bestätigung für die Grundsicherung erhalten. Die GEZ Frist zur Befreiung ist abgelaufen, sie erhält nun Mahnungen von der GEZ.
Zudem KANN sie schlichtweg diese Formulare und Bestätigungen nicht mehr ausfüllen kopieren und versenden.
Nun zu meiner Frage:
Was wenn wir einfach auf die GEZ nicht reagieren?
Sollen sie doch einen Gerichtsvollzieher schicken pfändbar ist eh nichts.
Oder was soll sie denn tun? Wie gesagt sie kann diese Formulare nicht ausfüllen, Hilfe beim Ausfüllen gibt’s zwar beim Bürgermeisteramt aber dorthin kommt sie auch nicht mehr da sie kaum laufen kann.
Ignornieren ist eine möglichkeit. Ich würde der GEZ miteilen was dass Problem ist, bzw eine bestätigung bei der gemeinde einholen, dass die 87 jährige Frau krank ist, bzw die Grundsicherung erhält. Bestätigung der Freistellung bei der gez… alte kopieren, und evtl die neue dazu sofern vorhandanden.
Ich bin ein anwalt, und kenne mich mit dme deutschen Gesetz nicht aus… aber ich würde zumindest mal anfragen
Hallo, die Anfrage bzgl. des Umgangs mit der GEZ entspricht zwar nicht den von mir angegebenen Interessengebieten, doch so viel kann ich doch dazu sagen: Überhaupt nicht reagieren, ist immer die schlechteste Lösung von allen. Es kommt zwar nicht der Gerichtsvollzieher, wohl aber der Vollziehungsbeamte der Wohnortgemeinde, an die die GEZ ihre einzutreibenden Forderungen meldet und dort um Amtshilfe bittet. Auch wenn dann nicht zu pfänden sein wird, produziert das alles unnötige zusätzliche Kosten und Ärger auf allen Seiten. Jetzt aber mal eine Gegenfrage: Wenn es für Sie denn möglich war, diese Anfrage bei „wer weiss was“ zu stellen, weshalb ist es dann nicht möglich, der alten Dame bei ihren Formularen zu helfen? Sooo schwierig wird das doch wohl nicht sein, denn wahrscheinlich sind doch jedes Mal wieder dieselben Kästchen anzukreuzen. Und die alte Dame würde es sicher danken.
Gruß Reinhold
Hallo, Sie sollten zwingend auf die Schreiben der GEZ reagieren. Mit verlaub gesagt interessiert es weder die GEZ noch sonst ein Amt, ob Oma noch lesen und schreiben kann. Für solche Fälle (Behördenangelegenheiten) kann man einen Betreuer einsetzen lassen. Dies muss nicht immer eine fremde Person sein (können auch die Kinder oder Enkel sein).
Sie sollten einen Antrag bei der GEZ auf Befreiung stellen und darauf hinweisen, dass der Bescheid der Grundsicherungsbehörde nachgereicht wird. Die Befreiung greift erst ab dem Tag der Beantragung, so dass die bereits angefallenen Kosten zu zahlen sind. Seit Mitte 2007 gibt es für die GEZ das geänderte Verfahren, dass bereits vor erhalt des Bescheides die Befreiung beantragt wird und nach Vorlage des Bescheides dann die Gebühenbefreiung ab dem Tag der Beantragung eintritt. Dieses Verfahren wurde eingeführt, damit für die betroffenen keine Nachteile entstehen, wenn die Bescheide durch die Grundsicherungsstellen, auf Grund der täglich zu bewältigenden hohen Anzahl von Fällen, nicht rechtzeitig versandt werden.
Soweit Sie also nicht auf die Schreiben der GEZ reagieren wird irgendwann der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen und ggf. auch eine Kontopfändung vornehmen. Soweit nichts pfändbar ist muss die Oma die eideststattliche Versicherung ablegen.
Mit freundlichen Grüßen
Guten Abend,
ganz klar nicht zahlen und die GEZ niemals in die Wohnung lassen. Nach einiger Zeit verpuffen die „drohungen“ von ganz allein und wenn der Antrag durch ist, fragt dort auch keiner mehr nach. Sollte eine Nachzahlung gefordert werden, diese nicht Leisten , mit den mir genannten Argumenten.
Lieben Gruß
Sehr geehrter Herr Weber,
ich habe erst gestern auf computerbild.de interessante Dinge über die GEZ gelesen.
Auf Grund eigener Erfahrungen sage ich Ihnen: da sich bei Ihrer Großmutter definitiv nichts mehr ändert an der Einkommenssituation, ist das ganze Porzedere zwar äußerst lästig, aber nicht zu vermeiden.
Ich würde auf die GEZ nicht reagieren, sondern erst dann, wenn der Bescheid von Amtswegen vorliegt. Auch die GEZ kann nicht beliebig Menschen schikanieren. Haben Sie nur Mut und sagen Sie Ihrer Großmutter bitte, dass sie sich keine Sorgen machen soll.
Ich ärgere mich bereits seit Jahren mit dieser Gebühren-Mafia herum. Extrem nervend aber die bekommen nicht immer, was sie wollen.
Und bei einem vermeintlichen Gerichtvollziehertermin sollten Sie vielleicht anwesend sein, um ihm die Sachlage zu erklären. Meist sind das nämlich sehr nette Menschen - und wo es eh nichts zu holen gibt…
Ich hoffe, Ihnen hiermit ein wenig helfen zu können. Schauen Sie nochmal auf computerbild.de nach den Artikeln, die sich mit der GEZ beschäftigen. Sie sind sehr interessant.
Viele Grüße, fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
Frank Kersten
Zuerst mal
VIELEN DANK für die zahlreichen Tipss und Ideen.
Sicher, theoretisch kann ich mit Ihr diese lästeigen Formulare jedes jahr ausfüllen, aber sie wohnt nicht gerade um die Ecke, ist als etwas aufwändig.
Zudem bin ich beriflich viel unterwegs.
Wenn ich sie dann besuche, fehlt irgend etwas an Unterlagen und wir können es nicht fertig machen.
Bis ich dann wieder bei Ihr bin hat sie schon die nächste Mahnung erhalten.
Das nimmt sie echt so mit, dass sie nicht mehr schläft und zu weinen beginnt. Also fahre ich daan iweder zu Ihr und versiche Ihr zu helfen, wie gesagt das ist ziemlicher Aufwand für mich und zermürbend für die alte Frau.
Das macht mich dann auch wütend auf diese GEZ, habe denen ein Enali geschickt und alles erläutert aber ausser der automatischen Empfangsbestätigung kam seit 2 Wochen nichts.
Auch telefonisch erreiche ich dort niemenaden. Mit reicht diese Gänegelung, warum sollen wie immer den Aufwand machen, die wollen doch was von uns?
Schönes FREIDLICHES Weichnachtsfest, auch für die Mitarbeiter der GEZ
Zuerst mal
VIELEN DANK für die zahlreichen Tipps und Ideen.
Sicher, theoretisch kann ich mit Ihr diese lästigen Formulare jedes Jahr ausfüllen, aber sie wohnt nicht gerade um die Ecke, ist als etwas aufwändig.
Zudem bin ich beruflich viel unterwegs.
Wenn ich sie dann besuche, fehlt irgendetwas an Unterlagen und wir können es nicht fertig machen.
Bis ich dann wieder bei Ihr bin hat sie schon die nächste Mahnung erhalten.
Das nimmt sie echt so mit, dass sie nicht mehr schläft und zu weinen beginnt. Also fahre ich dann wieder zu Ihr und versuche Ihr zu helfen, wie gesagt das ist ziemlicher Aufwand für mich und zermürbend für die alte Frau.
Das macht mich dann auch wütend auf diese GEZ, habe denen ein Email geschickt und alles erläutert aber außer der automatischen Empfangsbestätigung kam seit 2 Wochen nichts.
Auch telefonisch erreiche ich dort niemanden. Mit reicht diese Gängelung, warum sollen wie immer den Aufwand machen, die wollen doch was von uns?
Schönes FREIDLICHES Weihnachtsfest, auch für die Mitarbeiter der GEZ
schon alles geklärt?
ich würde die unterlagen nachträglich einreichen mit der bitte an GEZler vorbeizusenden der sich die sache anschaut.