GEZ-Problem!

Was ist wenn ein student, der sich blöderweise vor 1 jahr ungewollt bei der gez anmelden musste, und jetzt nachträglich fast 300 euro schulden bei dem verein hat. aber aufgrund des geringen bafögs und der hohen studienausgaben einfach nicht zahlungsfähig ist? d.h. man kann nicht mal 5 euro im monat abstottern, da das geld vorne und hinten nicht mehr reicht?
der student hat sich zwar abgemeldet mitlerweile , die offenen gebühren von fast 300 euro müssen jedoch trotzdem gezahlt werden.
was könnte so ein student denn machen um den betrag nicht mehr zahlen zu müssen??

Wegen 300€ macht man keine Privatinsolvenz. Ergo: arbeiten, um zu zahlen. Oder einen Kredit aufnehmen (es soll je nach Fachrichtung günstige Studienkredite von diversen Banken geben).

Und natürlich kann man die GEZ um Ratenzahlung bitten. Wenn man freundlich ist und einen Gruß oben und unten in einen entsprechenden netten Brief einbaut, könnte sich die GEZ darauf einlassen.

Stundung wäre vielleicht eine Möglichkeit
Hallo hande,

wie wäre es, wenn der Student versucht eine Stundung zu erreichen?

Gruß

Samira

Hallo loderunner,

sei mir nicht böse aber ich finde deine Antwort (bis auf den Teil mit der Arbeit) nicht gerade hilfreich für den Threadersteller.

Wegen 300€ macht man keine Privatinsolvenz. Ergo: arbeiten, um
zu zahlen. Oder einen Kredit aufnehmen (es soll je nach
Fachrichtung günstige Studienkredite von diversen Banken
geben).

Wie soll er einen Kredit zurückzahlen, wenn er noch nicht mal 5 € im Monat über hat (seine eigene Aussage) um die Schulden bei der GEZ in Raten zurückzuzahlen??

Und natürlich kann man die GEZ um Ratenzahlung bitten. Wenn
man freundlich ist und einen Gruß oben und unten in einen
entsprechenden netten Brief einbaut, könnte sich die GEZ
darauf einlassen.

Da schrieb er doch auch schon was zu. S.h. oben.

Gruß

Samira

Hallo, Studies mit Baföganspruch können sich meines Wissens befreien lassen (frag mal im Asta-Bafögberatung oder Sozialberatung oder wie es bei euch heißt, nach). Wenn du den schon zur Anmeldung Befreiungsberechtigt gewesen bist, dann lassen die vielleicht mit sich reden.
ZUmindest solltest du für die kommenden Zahlungen schleunigst einen Befreiungsantrag ausfüllen. Gibts vielleicht auch be denen auf der HP
Gruß Susanne

Hallo,

Studies mit Baföganspruch können sich meines Wissens
befreien lassen

Lies mal nach: das hat er doch schon. Es geht um die alten Forderungen.
Gruß
loderunner

Hallo,

sei mir nicht böse

Bin ich nicht.

Wie soll er einen Kredit zurückzahlen, wenn er noch nicht mal
5 € im Monat über hat (seine eigene Aussage) um die Schulden
bei der GEZ in Raten zurückzuzahlen??

Zeige mir einen Studenten, der keine 5€ im Monat über hat und ich zeige Dir… (such Dir was aus).

Sei Du mir nicht böse, aber das ist schlicht nicht wahr.

Gruß
loderunner

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Hallo,

Studies mit Baföganspruch können sich meines Wissens
befreien lassen

Lies mal nach: das hat er doch schon. Es geht um die alten
Forderungen.

Beziehst du dich auf das hier aus dem UP?

der student hat sich zwar abgemeldet mitlerweile

Dann muss ich sagen, abmelden ist nicht das gleiche wie befreien.

ABMELDEN heißt für mich er hat vorsorglich den TV aus dem Fenster geschmissen oder anders Empfangsuntauglich gemacht und hält auch kein weiteres Empfangsgerät bereit oder er behauptet dies zumindest (wie in manchen Anti-GEZ-Webseiten empfohlen)per Formular und steht nun jedem unbekannten anklopfendem Herrn mit Schreibbrett, den er durch den Türspion entdeckt, skeptisch bis ängstlich gegenüber, tut so als wär er nicht da oder räumt schnell alles Empfangsgerät beiseite (*Mist um es in den Keller zu schaffen, muss man die Haustür aufmachen*).

Das BEFREIEN lassen ist was anderes, da sagt man lediglich dass man bedürftig ist (halt unter geringem Einkommen leidet, Alternativ geht es auch mit manchen Schwerbehinderungen uä. Gründen)und bekommt sein Informationsrecht gratis und muss sich keinen weiteren Kopf um die grauen Herren machen.

Gruß Susanne

Hallo,

Zeige mir einen Studenten, der keine 5€ im Monat über hat und
ich zeige Dir… (such Dir was aus).

Also ich kenn zB. eine, zumindest alle paar Monate wird es schon so knapp, dass nicht mal Essen (Aldi) drin ist. Das liegt meist daran, weil sie von mehreren immer kurzfristigen Jobs lebt, die zT. über diverse Unis laufen, dort verschiedene Besoldungsämter damit verbunden sind und diese zT 2-3 Monate brauchen um endlich die Zahlung anzuweisen. Dann kann das den ein oder anderen Monat schon mal eng werden.
Oder AG 1 zahlt am Anfang des Monats und AG 2 am Ende und dazwischen ist dann Luft.
Glücklicherweise hat sie ab und an auch mal nen Job mal einen Vorschuß zahlen oder nach BAT (Bar auf Tatze)gehen.
Oder die Eltern lassen sich erweichen (die es selbst nicht so dolle haben), dann gibts wenigstens was zu beißen.

Nicht jeder Studi kriegt das Geld von Papi in den A*** geblasen.

Gruß Susanne

Hallo,

Also ich kenn zB. eine, zumindest alle paar Monate wird es

Genau: alle paar Monate. Und bis dahin stellt man dan Flaschen irgendwo auf den Hof, statt sie gegen Pfand in den Automaten zu bringen. Und natürlich geht man Mittags in die Pizzeria statt in die Mensa, weil’s besser schmeckt. Und für diverse ‚studentische Veranstaltungen‘ ist natürlich auch Geld da. Und für die Strafgebühr für überzogene Ausleihfristen in der Bibliothek.
5€ im Monat hat jeder Student, wenn er sich ein wenig Mühe gibt. Das ist grad mal eine Packung Zigaretten weniger. Entweder muss man irgendwo sparen, irgendwo das Geld herholen, das ihm zusteht oder halt mal eine Stunde länger arbeiten.
Das mag sich für Dich ganz entsetzlich hochnäsig anhören, aber ich arbeite permanent mit Studenten und kann das sehr wohl einschätzen.
Gruß
loderunner

Hallo Loderunner

Das mag sich für Dich ganz entsetzlich hochnäsig anhören, aber
ich arbeite permanent mit Studenten und kann das sehr wohl
einschätzen.

Auch ich arbeite mit Studenten, und zwar unterschiedlicher Coleur, da ich an ner Interdisziplinären Unieinrichtung bin. Und ja ich war selbst mal Studi, ist auch noch nicht solang her (zog sich wegen des nebenherarbeitens). Mag sein, dass es bei angehenden Ings eher ähnlich ist wie bei den angehenden Medizinern die ich hier hab, da wirds allenfalls mal während der Prüfungen knapp, weil da rein zeitlich nichts mit GEldverdienen ist.
Doch bei einigen Geisteswissenschaftlern siehts durchgehend mau aus, die knappsen jeden Monat rum, nehmen täglich den Eintopfpamps in der Mensa, da alles andere Teurer ist und da wenigstens noch ein paar Vitamine drin vermutet werden können. Noch dazu müssen die auf teure Exkursionen sparen, also wird auch dafür geknausert (Island, England oder Norwegen ist natürlich spannender als die Thüringen Exkursion) oder man macht Pflichtpraktika bei denen man draufzahlt (10-15 Euro Tageslohn, wenn man Glück hat, für lau gibts auch, aber Reisekosten selbst zahlen). Ich hab zB. ca. 3 qm paläolithisches Rheinland erbuddelt für 15DM am Tag, 4 Wochen in denen ich kein richtiges Geld verdienen konnte. Dasselbe nochmal in nem Museum mit 50 km Anfahrtsweg für lau, wo ich einem 5000Jahre alten Mädel die Klamotten vom Leib abpräparierte. Fürs Studium wichtig, auch für mich erhellend, aber fürs Arbeitszeitkonto eine Nullnummer.
Hätte ich nicht das Glück gehabt nebenher noch einen idealen Hiwijob gehabt zu haben, hätt mein Studium vermutlich nochmal 3 Semester gedauert. So hab ich 3 Tage lang in Museum A präpariert 2 Tage Vorlesungen besucht und 2 Tage in Museum B Aufsicht geschoben, wobei man gleichzeitig was lernen konnte oder recherchieren oder am Rechner Mitschriften abtippen.
Und Mahngebühren für die Bib hab ich nie gezahlt (sowas ist absolut unnötige Geldausgabe, dafür kann man schon fast ), da gibt es genug Strategien um dies zu vermeiden (Präsenzbestände der Institute, ältere Ausgabe oder magaziniertes Zweitexemplar oder andere Institutsbibliothek bzw. wenn möglich aus einer anderen Bibliothek nehmen, rechtzeitig abarbeiten o. wesentliches kopieren).
Aber ich denk wir schweifen ab:wink:
Gruß Susanne