Hallo an die Experten,
eine gute Bekannte von mir hat panische Angst vor Hunden. Wenn sie mich besucht, leine ich meine (eher kleinen) Hunde an, muss sie aber zusätzlich festhalten, damit sie an ihnen vorbeigeht, die Leine könnte ja reißen. Sie setzt sich dann in großer Entfernung hin, geht aber lieber nicht auf’s Klo, damit die Hunde nicht aufstehen.
Okay, meine Tochter hatte das auch einmal, aber wir haben das in den Griff bekommen, ich weiß aber daher, dass ich mit Vernunftgründen nicht zu kommen brauche. Ich habe zwar versucht, ihr zu helfen, indem ich ihr den Kontakt zu unserem Zweithund als Miniwelpen (er kam mit 9 Wochen zu uns) angeboten habe, da hatte der Meerschweinchengröße, aber sie wollte nicht.
Jetzt habe ich von ihr erfahren, dass sie generell ein großes Problem mit Tieren hat. Ihre Tochter hat sich Zwergkaninchen „erkämpft“, und der Mutter graust es schon, sie sagt, sie würde die Tiere niemals anfassen.
Ich finde wirklich nicht, dass jeder ein Tierfreund sein muss und bin absolut nicht beleidigt, wenn jemand z.B. meine Hunde nicht mag, aber diese generelle Angst vor ALLEN Tieren finde ich seltsam. Meine Bekannte sagt, es gebe kein Tier, das sie ertragen könnte.
Ist das eine generelle Tierphobie, oder einfach nur Charaktersache ? Ich finde, dass sie sich selbst damit behindert, sie joggt beispielsweise nur zu bestimmten Zeiten und auf „sicheren“ Wegen, damit ihr kein Hund begegnet.
Neugierige Grüße
Insel