Hallo Allerseits!
Meine Frage: Kann das englische Wort „user“ im Deutschen ein „-in“ abbekommen, oder wäre dies nicht korrekt?
Was spricht dafür, was spricht dagegen?
Viele Grüße
Geri
Hallo Allerseits!
Meine Frage: Kann das englische Wort „user“ im Deutschen ein „-in“ abbekommen, oder wäre dies nicht korrekt?
Was spricht dafür, was spricht dagegen?
Viele Grüße
Geri
Hallo!
Meine Frage: Kann das englische Wort „user“ im Deutschen ein
„-in“ abbekommen, oder wäre dies nicht korrekt?
Was spricht dafür, was spricht dagegen?
Da es sich um einen Anglizismus handelt und (noch) nicht um ein eingedeutschtes Wort, würde ich es ohne dieses Suffix schreiben. Man muss nicht jeden Sch… übernehmen.
mfG Dirk
Hallo, Hollergschandtner und besonders Dirk,
in diesem Punkt ist der Duden schon weiter dem allgemeinen Gebrauch gefolgt und nennt unter U:
_ User [’:], der; -s, - [engl. user, eigtl.= Konsument, zu: to use= gebrauchen
Und wenn es den User gibt, dann natürlich auch:
Use|rin , die; -, -nen: w. Form zu User.
© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001
Also kann man „Userin“ sagen, schreiben und benutzen. Man muss aber nicht.
Man muss wirklich nicht jede Albernheit mitmachen! 
Fritz_
Keine Angst, hab keine Ambitionen, Userin aktiv zu gebrauchen… 
Ich wollt nur wissen, ob es korrektes Deutsch wäre.
Vielen Danke und liebe Grüße
Gerald
ps.: einer meiner Lieblingswörter ist UserInnenprofil (gemeint: ein Profil eines Users/einer Userin unter Windows) - ich muß dann immer an Innenprofile (Anlagenbau,…) denken. 
Hallo,
die Endsilbe -er, die ein Verb zum Substantiv macht, bedeutet lediglich, dass die Person etwas aktiv tut (Agens). Man kann natürlich ein -in anhängen, ob das noch korrektes Deutsch ist, halte ich für fragwürdig. n jedem Fall ist es ein unschönes Mischmasch aus unterschiedlichen Sprachen. Und irgendwann landen wir bei den „sehr geehrten Damen und Herren an den Lautsprechern und Lautsprecherinnen“.
Liebe Grüße,
Susanne
und was haltet ihr von Herrinnen
und Damern?
Ist nicht ernstgemeint!
Gruß
Karin
Was ist denn …
… an der Herrin so ungewöhnlich? Natürlich würde niemand eine gewöhnliche Frau so nennen, aber als weibliche Variante zum Herrn und Gebieter finde ich diesen Begriff okay. Die Landsmännin – ja, die gibt es im DUDEN – halte ich für wesentlich schräger und im Prinzip auch für inkonsequent, da für den Bestandteil -männin bereits ein anderes Wort existiert: Frau. Vielleicht ist dieser Begriff entstanden, um sich von den Landfrauen abzugrenzen.
Gruß!
Christopher
Hi Christopher,
… an der Herrin so ungewöhnlich? Natürlich würde niemand
eine gewöhnliche Frau so nennen, aber als weibliche Variante
zum Herrn und Gebieter finde ich diesen Begriff okay.
Du hast vollkommen Recht: jede Domina versteht sich selbstverständlich als Herrin, also völlig normal.
Gruß,
Anja
Weiber, Frauen und Damen
Natürlich würde niemand eine gewöhnliche Frau so nennen
Lieber Christopher,
auch wenn du es nicht glaubst: wenn du eine gewöhnliche Frau FRAU nennst, nennst du sie schon HERRIN!
Das Wort Frau ,
entstanden aus dem althochdeutschen Wort fron = Herr,
und dem Femininsuffix -we
zusammen also fronwe = frowe => Frau -
bedeutet nichts anderes als Herrin und war zuerst nur für adelige Weiber vorgesehen, während die anderen nichtmannlichen erwachsenen Wesen einfach Weiber waren.
Exkurs: Wenn Gretchen auf Fausts Anrede:
Mein schönes Fräulein, darf ichs wagen …
antwortet:
Bin weder Fräulein, weder schön …
macht sie Faust auf ihre bürgerliche Herkunft aufmerksam. So bescheidene Mädchen gab es mal. 
Erst als das Weib negative Konnotationen bekam, wurde Frau zum Wort für weibliche Wesen.
Da nun die adligen Weiber sich nicht mehr von den Bürgerfrauen unterschieden, wurden sie zu „Damen“, das von Madame, Madonna, mea Domna, mea domina abstammt.
Siehe auch: [FAQ:811]
Gruß Fritz
Ein weiteres Beispiel: wenn meine Freundin demnächst befördert wird, kann sie sich entscheiden, ob sie „Amtfrau“ oder „Amtmännin“ sein will. Der Amtsschimmel (bzw. die Amtsschimmelstute) wiehert …
Gruß,
Myriam
Hallöle,
und dem Femininsuffix -we
- das wir auch bei der Witwe finden -
Wieso wird dann der männliche Hinterbliebene Wit we r genannt, wenn doch das we deutlich auf ein anderes Geschlecht hinweist.
Ist das nicht ein wenig paradox, das „we“ zu vermännlichen (so, wie eben auch den Mann in …männin zu verweiblichen)?
Eigentlich müßte der Witwer wohl Wit heißen… (kleiner Wit z !)
Hermi
Hallo, Fritz!
Danke für Deine Erläuterungen! Nichtsdestotrotz hat, wie in vielen anderen Fällen, die vor langer Zeit gültige Aussage Frau = Herrin inzwischen ihre Bedeutung verloren, wie Du nicht leugnen kannst. Deshalb halte ich an meiner Aussage fest, dass kaum einer ein Weib zu seiner Herrin erheben will, wenn er sie Frau nennt 
Gruß
Christopher
Hallöle, Hermi,
Wieso wird dann der männliche Hinterbliebene Wit we r
genannt, wenn doch das we deutlich auf ein anderes
Geschlecht hinweist.
Weil Witwe zu den wenigen Wörtern der deutschen Sprache gehört, bei denen zuerst die Femininform gebildet wurde und davon abgeleitet die Maskulinform.
Siehe dazu:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Gruß Fritz
Hallöle,
dazu habe ich eben die [FAQ:1376] eingerichtet.
Fritz MOD
Abstand owT
Ist nicht ernstgemeint!
Dito.
Gruß kw