Hallo,
ich habe kürzlich bei einem Freund übernachtet und wir sind ins Gespräch über die Zeit gekommen. Wir haben über Zeit an sich diskutiert aber auch über den Anfang der Zeit. Nach langem Reden sind wir zur Theorie gekommen, dass es keinen Anfang gibt, da es immer etwas gibt, was es davor geben muss. Meine Frage ist Physikalisch wie Philosopisch:
Gibt es einen Anfang und wenn ja, was war davor?
Ich danke denen die mir dabei helfen können
Meine Frage ist Physikalisch wie Philosopisch:
Gibt es einen Anfang und wenn ja, was war davor?
Ich danke denen die mir dabei helfen können
Nach der Urknalltheorie war eben dieser Urknall der Anfang von Raum und Zeit. Ein davor gibt es nicht. Stell dir die Zeit nicht als Linie vor sondern, sondern als eine Kugel. Der Anfang der Zeit ist dann der Südpol… und was ist südlich vom Südpol?
Gruß
Oliver
Nachtrag: Die Zeit ist nicht quantisiert.
Anlässlich dieser Frage, hier der neuste Stand der Wissenschaft bei dem Versuch QM und RT zu vereinigen. (aus Wissenschaft aktuell):
Die Zeit ist nicht quantisiert [Astronomie/Physik]
Huntsville (USA) - Das Bild einer fernen Galaxie zeigt, dass die Zeit nicht quantisiert ist. Das berichten jetzt zwei amerikanische Astronomen im Fachblatt „Astrophysical Journal Letters“. Richard Lieu und Lloyd Hillman von der University of Alabama in Huntsville hatten mit dem Weltraumteleskop Hubble die 3,6 Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxie PKS1413+135 beobachtet. Das Bild der fernen Galaxie zeigt ein charakteristisches Beugungsmuster, das, so die beiden Forscher, nur auftreten kann, wenn die Photonen exakt die gleiche Geschwindigkeit besitzen. Wäre die Zeit aber quantisiert, so müsste es zu minimalen Geschwindigkeitsstreuungen kommen, die das Beugungsmuster zerstören. Nach Ansicht von Lieu und Hillman ist ihre Beobachtung ein schwerer Schlag für alle Versuche, Relativitätstheorie und Quantenphysik im Rahmen einer so genannten Quantengravitation zu vereinigen.
Es ist eines der großen Probleme der modernen Physik, dass sich die Relativitätstheorie nicht in das erfolgreiche Theoriengebäude der Quantenmechanik einfügen lässt. Die Mehrheit der Physiker ist gleichwohl davon überzeugt, dass es eine übergeordnete Theorie gibt, in der auch die Schwerkraft - und damit auch Raum und Zeit - quantisiert sind. Dies bedeutet, dass die Zeit auf kleinsten Skalen nicht mehr kontinuierlich fließt, sondern in winzigen ruckartigen Stückchen. Die kleinste Einheit der Zeit sollte dabei die „Planck-Zeit“ sein. Eine Sekunde enthielte zwanzig Millionen Billiarden Billiarden Billiarden (oder 20 mal 10 hoch 42) dieser Zeitquanten.
Wie aber sollen die Physiker die Existenz derart winziger Zeitquanten nachweisen? Richard Lieu und Lloyd Hillman hatten eine Idee: Wenn es ein kleinstes Zeitintervall gibt, dann lässt sich auch die Lichtgeschwindigkeit nur mit einer durch dieses Zeitintervall begrenzten Genauigkeit festlegen. Dadurch hätten zwei Photonen niemals exakt die gleiche Geschwindigkeit. Die Differenz wäre zwar minimal, aber über sehr große Entfernungen müsste sie sich doch bemerkbar machen - eben für Milliarden von Lichtjahren entfernte Galaxien. Dadurch würden die Photonen nicht mehr in Phase - gewissermaßen im Gleichschritt - in das Teleskop eintreten und es dürfte kein Beugungsmuster mehr erscheinen. „Wir waren uns vollkommen sicher, dass wir kein Beugungsmuster sehen würden“, zeigt sich Lieu selbst von seiner Beobachtung überrascht. (wsa030224rk1)
Hallo Markus,
ich hatte das Vergnügen gestern Abend einen Vortrag von Prof. Lesch zum Thema zu hören, der in gewohnt spaßiger Art dazu sagte: „Über den Anfang wissen wir gar nichts. OK, bis 1/10^13 Sekunden (nagelt mich nicht auf ein paar Nullen fest, ist nur aus der Erinnerung von gestern notiert und ich bin kein Astrophysiker und zu faul die genaue Zahl jetzt zu recherchieren) nach dem Urknall haben wird eigentlich ein ganz gutes Verständnis, aber davor wissen wir einfach nichts.“
Gruß vom Wiz
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Hallo Oliver,
wenn die Zeit eine Kugel ist und der Südpol der Anfang der Zeit ist, dann ist vom südlich vom Südpol nichts. Aber auch das nichts ist eine gewisse Zeit dagewesen. Und woraus ist der Urknall entstanden? Normalerweise braucht man zwei Teile damit etwas entsteht( gut es gibt Ausnahmen), aber ich glaube nicht das es auf einmal geknallt hat und das Universum da war. Oder würdest du sagen das es aufeinmal knallt und ein neuer Mensch da ist?
Gruß Markus
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wenn die Zeit eine Kugel ist und der Südpol der Anfang der
Zeit ist, dann ist vom südlich vom Südpol nichts. Aber auch
das nichts ist eine gewisse Zeit dagewesen.
Nein, ohne „Zeit“ kann nichts (auch nicht „Nichts“) eine gewisse „Zeit“ vorhanden sein.
Und woraus ist der
Urknall entstanden? Normalerweise braucht man zwei Teile damit
etwas entsteht( gut es gibt Ausnahmen), aber ich glaube nicht
das es auf einmal geknallt hat und das Universum da war.
Wenn überhaupt etwas da war, dann sicher nicht in diesem Universum - also nicht Gegenstand der Naturwissenschaft.
Oder
würdest du sagen das es aufeinmal knallt und ein neuer Mensch
da ist?
Mensch Universum
Der Mensch ist ein Teil eines ganzen (Familie, Gesellschaft, Erde, Universum), das Universum hingegen ist das ultimative Ganze.
habe dir …
… in Philosophie dazu eine Rückfrage gestellt …
Metapher
Und woraus ist der
Urknall entstanden? Normalerweise braucht man zwei Teile damit
etwas entsteht( gut es gibt Ausnahmen), aber ich glaube nicht
das es auf einmal geknallt hat und das Universum da war.Wenn überhaupt etwas da war, dann sicher nicht in diesem
Universum - also nicht Gegenstand der Naturwissenschaft.
Wo aber kam dann der Urknall her, wenn nicht aus dem Universum. Irgendwo muss er ja hergekommen sein und somit muss es vor dem Urknall etwas gegeben haben, aus dem er entstanden ist. Du meinst er kommt nicht aus dem Universum, aber vieleicht gibt es eine Parralel-Dimension aus der irgendwie Teilchen die Grenze zu unserer Dimension überwunden haben und aus denen dann der Urknall entstanden ist. Also gab es vor dem Urknall schon etwas und somit auch die Zeit.
Gruß
Markus
Ich habe das so verstanden
In unserem Denken hat alles einen Anfang und ein Ende, das heißt, wir haben die Zeit in unser Denken schon integriert. Da aber die Zeit erst mit dem Urknall entstanden ist, gibt es keinen ZEIT-punkt vorher.
Wodurch der Urknall entstanden ist, weiß niemand, aber eines ist klar: Wenn irgendetwas den Urknall ausgelöst hat, woher kam dann dieses Irgendetwas? Und wodurch und woraus ist dieses Irgendetwas entstanden?
Egal in welche Richtung man denkt, wenn man akzeptiert hat, daß erst mit dem Urknall die Zeit entstanden ist, akzeptiert man auch, daß vorher etwas war, das über Zeit, Raum und Materie stand oder eben das nichts war, dann der Urknall (nicht ausgelöst), dann das Universum.
Vielleicht gibt es einen Gott, ich weiß es nicht, aber wenn man denkt, etwas muß den Urknall ausgelöst haben, kommt man um gottähnliche Kräfte nicht herum, da diese Kräfte ungeachtet Zeit und Raum existierten.
Es könnte auch so sein, daß sich das Universum irgendwann einmal so ausgedehnt hat, daß es wieder in sich zusammenfällt und sich dann wieder ausdehnt, das heißt ich werde eines Tages wieder dieses Posting schreiben
.
Ich bin kein Physiker, aber ich interessiere mich dafür und habe mein Wissen aus P.M. und von Steven Hawking’s Büchern.
Ende…
.
Haiperknälle
Das Universum ist nach noisten Erkenntnissen (ws des US-Geheimdienstes) ~15Mia Jahre alt.
Ein Jahr ist ja die Zeit, die die Erde „braucht“ für eine Umkreisung der Sonne.
„15 Milliarden Jahre“: heißt das, die Erde ist „vorher“ nicht um die Sonne gekreist?
Und wieviel Milliarden Mal ist das Univerum schon 15Mia Jahre alt gewesen?
Nach der werten Meinung von 15-30 jährigen Experten?
Unsereinen fracht schaman keinein.
Ich muß weck.
moin, manni.
Hallo!
In „Das Universum in der Nussschale“ ist eine andere Theorie:
Es gab keinen Urknall! Bevor sich das Universum ausgedehnt hat, hat es sich zusammen gezogen (aber aus der anderen Richtung!?)
Gibt zwar keinen Aufschluss über den Anfang, aber über den Urknall!
Ich hoffe, ich hab das aus dem Buch richtig wiedergegeben.
Jenny
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