… Diagnose Bipolare Störung, oder vertrauen die Patienten da ganz ihren Ärzten?
Die Diagnose wurde bei mir sehr schnell gefällt, jeder folgende Arzt hat diese Diagnose einfach durch Gespräche bestätigt. Nun weiß ich gar nicht, ob ich wirklich diese Krankheit habe. Ich nehme seit längerem Valproat und Venlafaxin und mein „Spiegel“ besagt, dass ich absolut nicht richtig eingestellt bin… auf einmal. Meine Ärztin vermutet, ich würde die Medikamente nicht regelmäßig nehmen… stimmt aber nicht! Kann mir bitte jemand helfen??
Hallo, hier steht schon mal ganz ausführlich was über die bipolare Störung:
http://www.psychiatriegespraech.de/psychische_krankh…
Eine Diagnostellung, die man ganz objektiv begründen kann mit Zahlen oder direkten Untersuchungsergebnissen, ist bei Depressionen so gut wie unmöglich. D.h. die Ärzte gehen sammeln Ihre Symptome und schließen dann daraus auf eine Krankheit. Vielleicht sollten sie noch einmal einen ganz anderen Psychiater aufsuchen und mit ihm quasi bei Null beginnen, nur Ihre Symptome schildern und diesen dann nue beurteilen lassen. Bitten Sie darum, dass er sich zeit nimmt und Ihnen genau zuhört. Eine so unsichere Situation, in der Sie sivch befinden, hilft Ihrer Krankheit ja auch nicht weiter.
Und was die Medikamente betrifft, so kann es sein, dass sich die Nachweise im Blut (also die Bestimmung der Spiegel) gegenseitig beeinflussen und es daher zu falschen Ergebnissen kommt. Lassen Sie sich doch darüber mal von Ihrem Apotheker (aber von einem studierten Apotheker und nicht von der PTA o. ä.) beraten, der kann das genau sagen bzw. in seiner Software nachgucken.
ich hoffe, ich konnte helfen, wenn auch nur damit, sie weiterzuleiten! Herzliche Grüße *