Gibt es Konverter zur Umw. von 0-10V-Signal in MP3

Hallo,
Ich möchte wechselnde Analogsignale von 0-10V, welches ich via Handpoti erzeuge und auf den Analog-Input meiner SPS führe, via Analog-Output (ebenfalls 0-10V) auf ein Speichermedium (z.B. Memory-Stick) in z.B. MP3-Format speichern.
Gibt es einen solchen Konverter?

Danach will ich die gespeicherte Datei via MP3-Player abrufen und via Konverter wieder in das varrierende Spannungssignal 0-10V umwandeln, in die SPS als Analog-Input-Signal führen und so weiterverarbeiten.
Gibt es einen solchen Konverter?

Falsches Brett
Hallo Andreas,

das isty mit Sicherheit nicht der richtige Ort, diese Frage zu stellen.
Im Elektronikbrett waerst Du besser aufgehoben.

So ein System gibt es meines Wissens nicht fertig aufgebaut. Ein Elektronikbastler koennte Dir das natuerlich herstellen: Aus der Spannung wird ein Ton erzeugt (Spannungs-Frequenz-Wandler) und als Audio aufgezeichnet, z.B. auf Deinem MP3-Player gespeichert.
Zur Wiedergabe benoetigst Du einen Frequenz-Spannungswandler, der die Spannung wieder herstellt.

Gruss

Michael

Hallo Fragewurm,

Gibt es einen solchen Konverter?

Theoretisch ja, praktisch wird das nichts werden.

  1. MP3 ist für Wechselspannung ausgelegt. Unterhalb einiger 10 Hz, wir dein Signal gar nicht mehr aufgezeichnet.

  2. Die ganze Übertragungsstrecke ist nicht darauf ausgelegt ein Spannung 1:1 zu übertragen. Andernfalls wäre die Einstellung der Lautstärke gar nicht möglich.

Schreibe mal was du eigentlich machen willst. Wen man das weiss gibt es vielleicht ein ganz andere Möglichkeit.

MfG Peter(TOO)

Dafür gibt es doch SPS-Logger :smile:

Wenn es eine Siemens SPS ist, fällt mir dazu noch ne Menge mehr ein…

Ach,ja … die 0-10Volt kannst du über einen Spannungsteiler auf die Line In-Spannung runtersetzen… dann muss man ja kein MP3 nehmen… da reicht auch ein 8Khz WAV.

Ansonsten könnte man sich auch ein USB I/O Module besorgen und damit Loggen… gibt es bei Conrad

Das Problem ist folgendes: Der Speicher in der SPS ist zu klein. Ich will eine Wasserdürse via FU steuern. Dieses Analog-Input-Signal erzeuge ich zuerst „von Hand“ via Poti (Aufzeichnung ca. 4 Min.), und genauso will ich es abspeichern.
Dieses abgespeicherte Signal soll dann von diesem externen Speicher wieder in den Analog-Input-Eingang der SPS eingeführt werden (natürlich wieder mit Spannung 0-10V).
Da sollte es doch irgend einen Konverter geben. Das Speichermedium muss auch kein MP3-Player sein.
Thanks für die Anwort!

Dies SPS ist eine Selectron. Das loggen der Daten ist kein Problem. Nur, wie kann ich die geloggten Daten (in meinem Fall ein wechselndes Analog-Input-Signal) auf einen externen Speicher bringen und von diesem aus wieder das ursprüngliche Signal 0-10Volt in die SPS einführen?
Gruss, AD

Naja, du könntest das Signal messtechnisch erfassen, die Kurve
fitten (zur Not im Frequenzbereich) und dann einen Mikrokontroller
so programmieren dass er das Signal über einen D/A-Wandler wieder
ausgibt.
Wäre meine Idee.

Vielen Dank für die Antwort,

Diese SPS Seletron hat auch einen Datenlogger.
Damit kann ich das aufzuzeichnende Signal z.B. in einer Excell-Datei abspeichern.
Wie kriege ich diese Daten auf den Microcontroller?
Gruss, AD

Da gibt es unterschiedliche Methoden.
Zunächst brauchst du irgendeine Modellfunktion.
Excel kann ja selber schon etwas, vielleicht reicht es ja.
Dann nimmst du einen Mikrokontroller (ich bastl ab und an was mit
den AVR von Atmel) und schreibst (z.b. Basecom) ein kleines Programm,
Welches z.b. alle 10 ms die Ausgänge umschaltet.
Programmiert wird sowas mit einem einfachen Interface und in verschiedenen Sprachen, ich bevorzuge C (weil ichs kann, Assembler
wäre besser, aber dagegen spricht bei mir, naja, Assembler :smile:)

Als D/A Wandler kannst du ein einfaches R/2R Netz nehmen, siehe
hierzu auf mikrokontroller.net.
Immer eine Frage der gewünschten Genauigkeit.

Ist beim Microcontrolle nicht auch wieder das Problem des begrenzten Speichers?
Ausgangslage ist nämlich Folgende: Ein Programm soll drei verschiedene Wasserdüsen (Via Frequenzumformer, Eingang 0-10V) steuern.
Rein gedanklich war für mich der Einsatz eines ansteuerbaren MP3-Players (für drei Düsen natürlich 3 Stück) die Lösung. Das Programm aus der SPS fordert die Ausgabe einer Audiodatei an, die dann umgewandelt in das Signal 0-10V die Rampe der Sprudeldüse steuert.
Diese Audiodatei hätte ich durch ein Handpoti, das auf den Analog-Input der Steuerung geht, und via Analog-Output über einen Konverter (von 0-10V --> Audiodatei) auf den Memory-Stick gespeichert.
Der grosse Vorteil wäre, dass z.B. mit einer 4GB-Karte eine grosse Anzahl „vorgefertigter“ Analog-Abläufe gespeichert und abrufbar wären …
Aber eben, gedanklich …
Ist so etwas denn realisierbar via Microcontroller? Die Idee vom MP3-Player habe ich noch nicht ganz aufgegeben…

Gruss und Dank, AD

Nunja, die Frage beim uC ist eher ob er schnell genug ist.
Überleg mal : Wenn du jede halbe Sekunde einen neuen Wert einstellst,
so brauchst du 4*60*2 = 480 Zahlen . Pro Zahl reichen 16 bit,
also 7680 bit . Mal 3 macht 23000 bit. Ein Atmega32 hat 256kbit .
Sowas langt. Wenn du es per Kurvenfitting machst musst du nur die
Funktion und die Parameter einspeichern, da reicht dann ein ganz kleiner
uC, wenn er schnell genug ist die Dinger zu berechnen, sollte er
aber eigentlich.
Gruss

Wieviele Daten sollen das denn sein?

Schlussendlich sollen drei analog-gesteuerte Pumpen, die je eine Sprudeldüse erzeugen gesteuert werden.

Pro Düsen sind ca. 20 Programme à je 4 Min. geplant. D.h. ein wechselndes Analog-Signal pro Düse von 80 Min. muss gespeichert werden.
Gruss AD

Hallo,

Pro Düsen sind ca. 20 Programme à je 4 Min. geplant. D.h. ein
wechselndes Analog-Signal pro Düse von 80 Min. muss
gespeichert werden.

Du solltest Dir überlegen, in welcher Form diese Programme erstellt werden. Man muss es der Kiste ja nicht vormachen, es reicht eine spezielle ‚Programmiersprache‘ als Tabelle. Dazu muss nicht der Zustand in jeder Tausendstelsekunde abgespeichert werden, wenn man nur die Änderungen (Pumpe-X auf Wert-Y) angibt und einen Befehl, der Z-Sekunden lang alles lässt, wie es ist.
Natürlich ist es so komplizierter, ein neues Programm zu schreiben, aber es spart haufenweise Speicherplatz.
Gruß
loderunner

Kann man da nicht besser per indirekte Adressierung das Programm aus einem DB laden? Wenn es weiche Übergänge sein sollen würde ich die durch einen Mittelwertbilder schicken. Ansonsten einen Baustein für eine Rampenfunktion schreiben… also, Änderung pro Zeit…

Ich weiß ja nicht wie oft das Signal wechseln soll…

Bei einer Siemens S7 würde ich das über einen PC machen, aber mit einer direkten Sollwertvorgabe über MPI/Profibus/Ethernet.

Haloo loderunner

Vielen Dank für die Antwort. Diese interessante Lösung wurde mir vor einiger Zeit schon einmal vorgeschlagen. Nur scheitert es da an meiner Laien-Programmierfähigkeit. Hab wohl zu spät mit Programmieren angefangen.

  • Die enorme Speichkapazität auf einem Stick und das bereits vorhandene MP3-Embedded-Modul von „www.loetronic.com“, das man seriell ansteuern kann, liess mich diese Idee „festbeissen.“

Gruss, AD

Hallo AndreK09

Vielen Dank für die Antwort. Wie schon jd. anderm geschrieben, scheitert dies wohl an meiner Laien-Programmiertfähigkeit…

Die Frage noch: Was ist ein DB?

Und vielleicht noch diese Zusatzerklärung:
Ich liess mir ein Handsteuergerät basteln mit 3 Schiebereglern. Angeschlossen an drei Analog-Eingänge mener SPS kann ich so die drei Wasserdüsen manuell steuern. Da ich diese Düsen zu einem Musikstück steuern will, muss ich diese Daten abspeichern. Das loggen dieser Analog-Werte ist kein Problem. Die Software der SPS hat ein Logger-Programm hat. So kann ich die Werte, z.B. alle 50ms, loggen und auf z.B. Excell-Format abspeichern.
Die Frage ist nun, ob ich diese Daten in ein Audiosignal umwandeln kann, um es auf der Speicherkarte meines bereits vorhandenen MP3-Embedded-Moduls von www.loetronic.com abzuspeichern.
Dieses MP3-Modul kann man seriell ansteuern und so ca. 100 Dateien einzeln abrufen.
Eine weitere Hürde ist, diese abgespeicherten Analog-Werte wieder in ein Signal von 0-10V umzuwandeln, um sie dem Analog-Input der SPS zuzuführen.

Hoffe, habe mich verstänlich ausgedrückt.
Gruss, AD

Hallo AD,

Die Frage ist nun, ob ich diese Daten in ein Audiosignal
umwandeln kann, um es auf der Speicherkarte meines bereits
vorhandenen MP3-Embedded-Moduls von www.loetronic.com
abzuspeichern.

Im Prinzip ja …

Dein Denkfehler ist, dass ein MP3-Player nur Wechselspannung aufzeichnen kann.
So gesehen ist schon ein fester Pegel während 1 Sekunde eine Gleichspannung.

Technisch müsste man also die Gleichspannung von deinem Poti in eine Frequenz im Tonbereich umwandeln, welche man dann mit dem MP3-Player aufzeichnen kann.

Etwas vereinfacht ordnest du jeder Taste einer Orgel eine Spannung zu.

Bei der Wiedergabe benötigst du dann wieder eine Schaltung, welche dir aus den Tönen die entsprechende Spannung erzeugt.

Bei entsprechender Codierung kann man die Daten auch digital abspeichern.

Die Frage ist nun, ob ich diese Daten in ein Audiosignal umwandeln
kann, um es auf der Speicherkarte meines bereits vorhandenen MP3-
Embedded-Moduls von http://www.loetronic.com abzuspeichern.
Dieses MP3-Modul kann man seriell ansteuern und so ca. 100 Dateien
einzeln abrufen.
Eine weitere Hürde ist, diese abgespeicherten Analog-Werte wieder in
ein Signal von 0-10V umzuwandeln, um sie dem Analog-Input der SPS
zuzuführen.

Ich verstehe nicht, WIESO du dich an diesem MP3-Gelumpe so festgebissen hast?

Wenn du Dateien über die serielle Schnittstelle auslesen kannst, kannst du das ganze doch auch gleich als Daten ablegen und die Werte einfach alle 50ms in die DA-Wandler der SPS schreiben?

Du brauchst also nur einen externen Datenspeicher, welcher du über die serielle Schnittstelle auslesen kannst.

MfG Peter(TOO)

Excel -> Mp3 … weiß ich nicht.

Wie soll den der Audioplayer die 0-10Volt zurückgeben? Eine so hohe Spannung liefert der nicht!

Ein DB, nun gut, ich komme aus der Siemens Welt, ist eine Ablage für Daten… man könnte bei Start in Ablage 1 den Wert X schreiben, dann in zyklischen Abständen in Ablage 2,3,4,5,6,7,8,9… und diese hinterher wieder zurücklesen und in an den Analogausgang geben…

Aber vieleicht bis du hier besser aufgehoben: www.sps-forum.de

Das könnte wohl nur ein Konverter bewerkstelligen, der das Audio-Signal um Spannung 0-10V umwandelt.

Der Gedanke mit dem DB ist interessant. Gehe dem nach (dauert wohl seine Zeit, weil ich eben Laie bin)…

Besten Dank und Gruss, AD