Gibt es sie doch?

Hallo zusammen,

ich hab mich bemüht, im Archiv über diese eigentliche Sensation etwas zu finden, zu meinem Erstaunen scheint dies hier aber nicht Thema gewesen zu sein. Nun denn, was haltet Ihr davon?

www.3sat.de/nano/astuecke/114843/index.html

In Martin Tajmars Labor verdrillen sich Raum und Zeit

Experimente mit supraleitendem Niob fordern Allgemeine Relativitätstheorie heraus

Martin Tajmar von den „Austrian Research Centers“ in Seibersdorf beobachtet in seinen Laboratien einen Effekt, mit dem andere Physiker so ihre Probleme haben: In seinen Messinstrumenten verdrillt sich die Raumzeit. Zwar sagt Albert Einsteins Relativitätstheorie diesen Effekt voraus, doch sollte er so klein sein, dass er nicht nachweisbar wäre. Doch in Österreich ist er deutlich zu messen: ein sichtbarer Beweis der theoretisch möglichen Antigravitation?

„Wir haben uns ein dreiviertel Jahr überlegt, ob wir mit diesen Resultaten an die Öffentlichkeit gehen sollen“, erinnert sich Tajmar. „Ich hatte viele schlaflose Nächte, nachdem ich das erste Mal diese Resultate veröffentlicht habe.“ Er kühlt einen Ring aus dem Metall Niob mit flüssigem Helium auf minus 269 Grad Celsius herunter, so dass er zum Supraleiter wird. Ein Motor beschleunigt den Ring auf 6500 Umdrehungen pro Minute.

Nach seinen Messungen drehen sich auch die Messinstrumente, die an kräftigen Stahlstreben mit der Decke verschraubt sind, sich also nicht drehen können - aber genau das melden. Dieser Gravitomagnetismus sollte aber unspürbar sein: Selbst die massereiche Erde verdrillt den umgebenden Weltraum so minimal, dass ein Satellit pro Jahr nur Millionstel Millimeter vom Kurs abkommt. Der Effekt im Labor entspricht dem eines massereichen Neutronensterns. „Es ist sehr interessant, dass es einen Unterschied macht, ob wir im oder gegen den Uhrzeigersinn drehen.“

Dies führe zu einer Paritätsverletzung: In der Physik dreht sich alles um Symmetrien: Tauscht man ein Teilchen gegen sein Antiteilchen aus mit umgekehrter Ladung aus und lässt die Zeit rückwärts laufen, so soll es sich verhalten wie sein „normales“ Gegenstück. Diese Symmetrie ist hier gebrochen.

„Es gibt mehr oder weniger kein klassisches Artefakt wie Magnetfelder oder mechanische Reibung, die so etwas erklären können.“ In Neuseeland scheinen die Resultate in die andere Richtung zu zeigen, so dass die Erdrotation eine Rolle spielen könnte. Als 1992 der russische Wissenschaftler Jevgenij Podkletnov diesen Effekt erstmals zeigte, blieb er den Beweis schuldig. Tajmar war selbst Skeptiker: „Ich habe Teile seines Effekts, so, wie er sie dargestellt hat, durch viele Größenordnungen ausschließen können.“

Sollten sich seine Versuche bestätigen, hat Tajmar Visionen: „Wir könnten der Gravitations- oder Fliehkraft entgegenwirken. Wir könnten künstliche Gravitationsfelder für die bemannte Raumfahrt herstellen. Es wäre wie die Entdeckung der Elektrizität.“

Zwar sagt Albert
Einsteins Relativitätstheorie diesen Effekt voraus, doch
sollte er so klein sein, dass er nicht nachweisbar wäre.

ich denke, einstein hat das nicht generell gemeint - nur die der erde.

Selbst die
massereiche Erde verdrillt den umgebenden Weltraum so minimal,
dass ein Satellit pro Jahr nur Millionstel Millimeter vom Kurs
abkommt.

vor nicht all zu langer zeit wurde ein satellit, der durch unsere system geschickt wurde, abgelenkt und man konnte sich nicht erklären, warum. dies ist eine möglichkeit.

ich habe mich schon öfters gefragt, ob die rotation bestimmter teilchen etwas mit der entstehung der raumkrümmung zu tun hat, denn deren ursache wurde noch nicht geklärt.