Ich hab noch mal nachgefragt.
Also
Nebenkostenabrechnung für die 2 Wochen = 200€
gezahlter Nebenkostenabschlag = 130€
geforderte Nachzahlung = 70€
Sorry, wegen des Missverständisses.
Ich muss allerdings sagen, dass ich das nach dem Gespräch immer noch nicht so sehe wie ihr, egal, wie groß jetzt die Wohnung ist etc.
Wohnung war wohl 90qm, in der Abrechnung waren Heizöl, Müllabfuhr und Abwasser, Gebäudeversicherung, Fahrstuhl sowie Gebäude- und Gartenpflege durch den Hausmeister enthalten, wobei der Großteil (140 der 200€) aus angeblich entstandenen Heizkosten bestand.
Das hieße ja aber, dass pro Monat 400€ an Nebenkosten entstehen, d.h. 140€ Nachzahlung - ohne dass überhaupt darin gewohnt, d.h. bewusst geheizt wird.
Wenn dem so sein sollte, ist es mir schleierhaft, wieso dann der Nebenkostenanteil in der Miete „nur“ 130€ beträgt.
Und ich persönlich finde 280€ Heizkosten pro (Winter-)Monat auch nicht normal, schon gar nicht, wenn es sich um eine Wohnung in einem Gebäudekomplex handelt und nicht um ein freistehendes Haus, das keine Fremdwärme abbekommt.
Mein Eindruck ist, er muss für die anderen Mietparteien anteilig die Heizkosten zahlen.
Mein Lebensgefährte und ich bewohnen 110qm, haben nur 2 weitere Mietparteien im Haus und nicht annähernd solche Nebenkosten.
Mir kommt das alles sehr spanisch vor und ich hab dem Mieter jetzt gesagt, er soll auf jeden Fall mit den Belegen zum Mieterschutzbund (wogegen sich der Vermieter sträubt, er will die Belege nur in den eigenen vier Wänden einsehen lassen und das natürlich auch nur während der Geschäfts- d.h. Arbeitszeiten des Mieters).
U.a. kommt es mir auch deshalb spanisch vor, weil ein Teil der Kaution für die (bereits gekündigte) Wohnung zurückbehalten wurde, angeblich damit solche Betriebs- und Nebenkostennachzahlungen damit abgedeckt werden können.