der Sprechdurchfall ist ja allseits bekannt und anerkannt. w-w-w bringt mich in letzter Zeit zu der Ansicht, etwas Entsprechendes müsse es auch zum Schreiben geben (die Höflichkeit verbietet mir, dazu Links zu setzen). Gibt’s das oder täusche ich mich da? Wer weiß was?
der Sprechdurchfall ist ja allseits bekannt und anerkannt.
w-w-w bringt mich in letzter Zeit zu der Ansicht, etwas
Entsprechendes müsse es auch zum Schreiben geben (die
Höflichkeit verbietet mir, dazu Links zu setzen). Gibt’s
das oder täusche ich mich da? Wer weiß was?
Klar.
Schön, dass Du auch mit Deinem Text gleich
ein anschauliches Beispiel geliefert hast
sicher gibt’s den.
wenn man „durchfall“ einen in gang gesetzten mechanismus, der alles innere nach außen befördert, und dies „unwillentlich“, nennt.
sozusagen: es schreibt aus mir heraus:wink:
auch das gefühl hinterher, ähnlich dem gefühl nach dem namensgebenden körperlichen vorgang, ist ein gefühl der leere, alles von sich gegeben zu haben -bis zum nächsten anfall:wink:
auf die ernährung -vielleicht hier: die „geistige“- kommt es an, was hinten rauskommt. sage ich. und nach helmut kohl ist ja gerade letzteres inhaltlich wichtig.
verbreitet und bekannter an wenn-man-so-will-„störungen“/variationen ist ja durchaus auch das gegenteil, die schreibhemmung als eine art „verstopfung“.
der Sprechdurchfall ist ja allseits bekannt und anerkannt.
w-w-w bringt mich in letzter Zeit zu der Ansicht, etwas
Entsprechendes müsse es auch zum Schreiben geben (die
Höflichkeit verbietet mir, dazu Links zu setzen). Gibt’s das
oder täusche ich mich da? Wer weiß was?
was du in worte fassen kannst, kann dir halt geben. wenn du es liest, gibt es dir auch raum zum assoziieren. wenn du es hörst, kostet es manchmal unerwartet viel konzentration. abschalten zu können, ist wichtig.
ja, „Schreibdurchfall“ gibt es auch. IMO ist es eine besondere Form der Logorrhoe. Dieses Symptom kann man zu den formalen Denkstörungen zählen, die u.a. bei der Manie und den Schizophrenien vorkommen. Formale Denkstörungen erkennt man per Beobachtung. Es ist nicht notwendig, daß jemand einem sagt: „Hey, ich habe Logorrhoe. Laß uns d´rüber sprechen.“ Meistens besteht keine Einsicht bei dem Betroffenen, daß das Verhalten gestört ist.