Gibts Krieg nach 20 Jahren?

Hallo

Die Zeiten haben sich wirklich sehr verändert, und es scheint immer schlechter zu werden. Immer mehr Arbeitslose gibt es. Es verarmen immer mehr Leute und werden Sozialhilfe bedürftig.

Mal allgemein vorausgeschaut, gibt es in etwa 20-30 Jahre Krieg in Europa oder einen wichtigen Krieg?

Oder wann werden wir den nächsten Krieg sicher zu sehen bekommen?

Grüsse
Metin

ja, den wird es geben :

Sozialhilfeempfänger gegen Arbeitnehmer/Arbeitgeber.

Hallo

Die Zeiten haben sich wirklich sehr verändert, und es scheint
immer schlechter zu werden. Immer mehr Arbeitslose gibt es. Es
verarmen immer mehr Leute und werden Sozialhilfe bedürftig.

Mal allgemein vorausgeschaut, gibt es in etwa 20-30 Jahre
Krieg in Europa oder einen wichtigen Krieg?

Wir wollens nicht hoffen.

Oder wann werden wir den nächsten Krieg sicher zu sehen
bekommen?

Ich schätze, innerhalb der EU wird es schwieriger werden, Krieg zu führen. Es wird hoffentlich in 10-20 Jahren kaum mehr denkbar sein.
Das Zusammenwachsen der Staaten ist der Idee des Friedens zuträglich.
Da entstehen auch gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeiten. Denkbar wäre für mich ein Krieg unter der Beteiligung der NATO-Staaten, also auch Deutschland. Da sich unsere amerikansichen Partner durch ihre Politik weltweit zunehmend Freunde verschaffen, könnten wir in eine solche Auseinandersetzung durchaus hineinschlittern. Ein „Weltkrieg aus Versehen“ wie anno 14/18 halte ich für möglich.
So er denn kommt, wird es ein Atomkrieg sein.
Darauf sollte die Politik achten: Strukturen schaffen, in denen so etwas nicht möglich ist.
Hoffen wir das beste.
Viele Grüße (aus Augustfehn)
Voltaire

Hallo,
niemand kann für nix garantieren.
Wenn die Wirtschaft floppt und die „maßgeblichen Kahlköpfe“ (Aristophanes / Peter Hacks: Der Frieden) draufkommen, dass wir das Wirtschaftswunder der 50er Jahre nur dem Wiederaufbau-Boom nach dem II. WK verdanken - wer weiß, wer weiß … :smile:
Sag niemals „nie“!
Gruß!
H.

… zu dieser Frage meine eindeutige Meinung:

Prognosen sind nicht seriös, da wirtschaftliche Zwänge (Energie!), klimatische Veränderungen (Österreich z.B. gewinnt das meiste Trinkwasser aus Gletschereis), politische Umwälzungen (wer hätte vor 20 Jahren die heutige politische Landkarte in Osteuropa, ja selbst in Deutschland, vorhergesehen?) ständig neue Szenarien verschaffen.

Für mich persönlich hat gerade der Verfall Jugoslawiens gezeigt, wie hauchdünn der Firnis der Zivilisation selbst im Herzen Europas ist.
Und wie schnell in so einem Fall Gräueltaten wieder alltäglich werden - da braucht man nicht nach Nahost oder Sierra Leone gehen.

Auch 1920 war man sich sicher, dass nach einer solchen Katastrophe - DEM Weltkrieg schlechthin! - sich niemals wieder Vergleichbares wiederholen würde …
… schließlich habe man nun aus der Geschichte gelernt …

Stefan

Hallo Metin,

Immer mehr Arbeitslose gibt es. Es
verarmen immer mehr Leute und werden Sozialhilfe bedürftig.

In Europa gibt es Faktoren, die gemeinsam einen nationalen Krieg nahezu unmöglich machen.
1.) Die Länder in Europa sind alle Demokratien. Demokratien sind üblicherweise (die USA nehme ich hier raus) träge dazu Kriege, vor allem richtige Kriege zu führen. Der einzige mir bekannte Krieg zwischen zwei Demokratien war der Überfall von Israel auf den Libanon letztes Jahr, und das war auch kein normaler Krieg.
2.) Die europäischen Länder sind über die EU stark verflochten. Zunächst wäre eine Separationsbewegung nötig.
3.) Die Bevölkerungen altern in ganz Europa. Alte Menschen ziehen aber nicht gerne in den Krieg.
4.) Es fehlt der intensive Hass zwischen den Nationen, wie er in vergangenen Jahrhunderten üblich war.

Wie sieht es nun mit Bürgerkrieg oder mit sozialen Revolten aus?
Wenn man sich die Aufstände in der Geschichte Europas ansieht, spielte soziale Not eine wichtige Rolle, und zwar eine existentielle.
Zunächst einmal sind Arbeitslose und verarmte Menschen immer noch in der Minderheit. Außerdem fehlt der existentielle Druck für Aufstände. Nahrung, beheizter Wohnraum, Kleidung und Unterhaltung (Fernsehen) ist vorhanden.
Wofür sollen diese Menschen in den Krieg ziehen? Für Biokost, Markenklamotten, ein eigenes Auto und Urlaub auf Mallorca?

Gruß
Carlos

In Europa gibt es Faktoren, die gemeinsam einen nationalen Krieg
nahezu unmöglich machen.

Gehört die Türkei zu Europa? Ein Krieg zwischen diesem Land und
Griechenland stand mehrmals unmittelbat bevor.

1.) Die Länder in Europa sind alle Demokratien. Demokratien sind
üblicherweise (die USA nehme ich hier raus) träge dazu Kriege,
vor allem richtige Kriege zu führen.

Na ja, England als älteste europ. Demokratie führte vor ein paar
Jahren Krieg gegen Argentinien. Jetzt sind sie auch dabei.

2.) Die europäischen Länder sind über die EU stark verflochten.
Zunächst wäre eine Separationsbewegung nötig.

Was wäre mit Polen, wenn die uns (Westeuropa) die Ölleitungen zudrehen und
weiter gegen Deutschland provozieren? Vielleicht gäbe es keinen Krieg, aber einen Beruhigungseinmarsch.

3.) Die Bevölkerungen altern in ganz Europa. Alte Menschen
ziehen aber nicht gerne in den Krieg.

Ist die Bundeswehr überaltert? Gerade ältere Personen in Regierungen sind sehr
viel schneller kriegsbereit, als junge Leute. Adenauer als Greis wollte unbedingt die Bundeswehr. Zum Schneeschippen? Die Jüngeren damals, wollten sie nicht.

4.) Es fehlt der intensive Hass zwischen den Nationen, wie er in
vergangenen Jahrhunderten üblich war.

Der ist immer noch da. Der Hass. Man höre sich doch mal die polnischen
Zwillinge an!! Nicht das Volk macht Kriege! Nur die Führer.

Wie sieht es nun mit Bürgerkrieg oder mit sozialen Revolten
aus?
Wenn man sich die Aufstände in der Geschichte Europas ansieht,
spielte soziale Not eine wichtige Rolle, und zwar eine
existentielle.
Zunächst einmal sind Arbeitslose und verarmte Menschen immer
noch in der Minderheit. Außerdem fehlt der existentielle Druck
für Aufstände. Nahrung, beheizter Wohnraum, Kleidung und
Unterhaltung (Fernsehen) ist vorhanden.

Bei allen? Siehst Du das nicht durch die CDU-Brille?

Wofür sollen diese Menschen in den Krieg ziehen? Für Biokost,
Markenklamotten, ein eigenes Auto und Urlaub auf Mallorca?

Nein fürs Essen und für die Zukunft ihrer Kinder.

mfgConrad

Nach dem 30-Jährigen Krieg glaubte die Welt sich vom Krieg befreit.

Nach dem 1. Weltkrieg, dem Großen Krieg, sollte es nie mehr Kriege geben!

Der jetzige Zustand in Europa, Friede, Freude, Eierkuchen, ist kein Dauerzustand, der sich Jahrhunderte halten wird! Auch wir werden uns wieder bekriegen. Nichts ist von Dauer, der Frieden schon gar nicht!

Hallo Conrad,

hältst du einen Krieg, zwischen Brandenburg und Bayern für möglich?
Falls nein, warum nicht?

Gehört die Türkei zu Europa?

Eine gute Frage, die in www schon häufig gestellt wurde.

Na ja, England als älteste europ. Demokratie führte vor ein
paar
Jahren Krieg gegen Argentinien. Jetzt sind sie auch dabei.

Argentinien hat damals britisches Gebiet militärisch annektiert. Argentinien liegt bekanntermaßen nicht in Europa und war zum Zeitpunkt des Krieges eine Militärdiktatur
http://de.wikipedia.org/wiki/Falklandkrieg

Was wäre mit Polen, wenn die uns (Westeuropa) die Ölleitungen
zudrehen…

Was wäre, wenn Polen ein Killerkommando gegen die deutsche Regierung senden würde? Was wäre wenn die polnische Armee in Görlitz einmarschieren würde? Was wäre wenn…?

Adenauer als
Greis wollte unbedingt die Bundeswehr. Zum Schneeschippen?

Nein, um die Westintegration zu fördern und die BRD gegen die Eroberung durch den Ostblock schützen zu können.

Außerdem fehlt der existentielle Druck
für Aufstände. Nahrung, beheizter Wohnraum, Kleidung und
Unterhaltung (Fernsehen) ist vorhanden.

Bei allen? Siehst Du das nicht durch die CDU-Brille?

Nein, der „normale“ ALG2ler oder Sozialhilfeempfänger bekommt die Mittel um seine Grundbedürfnisse zu decken. Aber es leider Menschen, die durch das soziale Netz fallen. Aber diese Menschen sind die Schwächsten in unserer Gesellschaft und nicht in der Lage Aufstände ins Leben zu rufen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Obdachlose

Wofür sollen diese Menschen in den Krieg ziehen?

Nein fürs Essen und für die Zukunft ihrer Kinder.

Derzeit gibt es keine hungernden Massen in Deutschland. Und bei der Prekariatsdiskussion ist ja auch ein Thema, dass es einen Mangel auf sozialen Aufstiegswillen bei der sogenannten Unterschicht gibt. Der ALG2ler, der täglich mit seinen Kindern büffelt, damit sie ein 1er-Abitur machen, sind eher in der Minderheit.

ABER auch wenn Kriege in Europa nach menschlichen Ermessen derzeit unwahrscheinlich erscheinen, wird es sie geben.
(Matthäus 24:4, Offenbarung 16:14)

Gruß
Carlos

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Der ist immer noch da. Der Hass. Man höre sich doch mal die
polnischen
Zwillinge an!! Nicht das Volk macht Kriege! Nur die Führer.

Für dieses Erkenntnis brauchst du nicht mal „die polnischen Zwilinge“ anzuhören.

Manchmal reicht es in diesem Forum zu lesen.

1 „Gefällt mir“

Tach!

Mal allgemein vorausgeschaut, gibt es in etwa 20-30 Jahre
Krieg in Europa oder einen wichtigen Krieg?

Definitiv nein.
Denn wir haben es uns mittlerweile angewöhnt, gegenüber jedem, der massiv mit Gewalt droht, sofort zu kapitulieren. Warum sollte es also Krieg geben?

Grüße
Heinrich

Hallo

auch Hallo

Mal allgemein vorausgeschaut, gibt es in etwa 20-30 Jahre
Krieg in Europa oder einen wichtigen Krieg?

Zwischen Europäern wohl nicht, aber in Europa vielleicht. Eigentlich ist er ja schon im Gang und wird sich verschärfen: Der Nord-Süd Konflikt.Wirtschaftlich Schwache und bildungsarme Regionen bilden die Basis für „Rattenfänger“ wie die islamistischen Bewegungen. Die Mentalität der Leute aus den Gebieten kommt auch noch hinzu.
Wie du richtig bemerkt hast, geht es uns auch immer weniger rosig. Dem entsprechend haben wir auch immer weniger Geld übrig, um diese Länder durch Entwicklungshilfe, Geld etc. zu „beschwichtigen“ (das gilt auch für die Innenpolitik, sprich weniger Sozialhilfe. Denn diese Leute leben ja schon hier, bzw. wandern immer mehr ein).Wenn wir notgedrungen den Geldhahn etwas weiter zudrehen müssen, werden sich die Aggressionen drastisch verschärfen.
Zu der Kriegsführung. Es würde kein Krieg mit offenen Fronten sein, sondern ein Terror- und Guerillakrieg.Die Bedrohung unseres bescheidenen Wohlstandes wächst.

Gruß
rakete

wer sollte denn ?
ich kenn kein europäisches land das militärisch stark genug wäre für eine dauerhaften krieg…

nur die usa, china, und vielleicht noch russland halte ich für in der lage einen krieg über längeren zeitraum zu führen…

ersten gibt es keinen mehr der freiwillig gegen andere kämpfen würde ( so wie die deutschen im 2 WK ) und es würde auserdem ja sehr auffallen wenn ein land extreme rüstungspolitik betreibt und seine armee permanent aufstocken würde. auserdem sitzt die usa ja in europa und würde dann jederzeit einmarschieren, wenn es zu einen krieg kommen würde

gruss

Guten Abend

die wachsende Polarisierung Arme/Reiche mahnt mich an die Auferstehung des Feudal-Systems, allerdings weniger im staatlichen als im wirtschaftlichen Bereich. Ohne eine Trendumkehr wird es unabhängig von Staaten zu „Befreiungskämpfen“ gegen die Herrschenden kommen.

Eine anderes Konfliktpotential sind Wasser, Energie und Rohstoffe.

Wahrscheinlich ist der Ausdruck „Krieg“ falsch, denn wir verbinden ihn mit recht klaren Bildern. Wenn anstelle „Krieg“ der Ausdruck „Konflikt“ oder „auch mit Waffen ausgefochtener Konflikt“ gestellt wird, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir so etwas nicht nur zu sehen, sondern am eigenen Leib zu spüren bekommen. Globalisiert. Leider.

Mit nachdenklichen Grüssen

Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hmm- ich weiß nicht, wie Du das nennst, wenn man Einwohnern anderer Länder Bomben auf den Kopf schmeißt- für mich ist das Krieg. Den hammwer also schon.

Oh, wie böse :wink:

In Europa gibt es Faktoren, die gemeinsam einen nationalen
Krieg nahezu unmöglich machen.

Echt?

1.) Die Länder in Europa sind alle Demokratien.

Sagt wer?

Demokratien
sind üblicherweise (die USA nehme ich hier raus) träge dazu
Kriege, vor allem richtige Kriege zu führen.

Erzähl das mal den Engländern oder Franzosen, die reißen Dir den Kopf ab, wenn Du ihnen erzählst, daß sie 1939-45 ein einziges Großmaneuver abgehalten haben.

Der einzige mir
bekannte Krieg zwischen zwei Demokratien war der Überfall von
Israel auf den Libanon letztes Jahr, und das war auch kein
normaler Krieg.

Unsere heutigen Demokratieen hatten noch nicht so viele Jahrhunderte Zeit, Kriege zu führen. Rom und Athen, Rom und Karthago, Athen und Sparte waren aber schon Demokratien, wesentlich demokratischer, als vieles, was sich heute so nennt!
Vielleicht solltest Du mal Deine Geschichtskenntnisse auffrischen!

2.) Die europäischen Länder sind über die EU stark
verflochten. Zunächst wäre eine Separationsbewegung nötig.

Die nach den Amsterdamer Verträgen zwangsläufig in einen Krieg münden würde. Siehe USA/CSA

3.) Die Bevölkerungen altern in ganz Europa. Alte Menschen
ziehen aber nicht gerne in den Krieg.

Und die jungen sterben aus? Im gegenteil- gerade da, wo es eng wird, weil immer mehr Bevölkerung den selben Platz beansprucht, steigt die Neigunmg der jungen Leute zum Ausbruch

4.) Es fehlt der intensive Hass zwischen den Nationen, wie er
in vergangenen Jahrhunderten üblich war.

Doch nur per jeweilige Propaganda- das läßt sich aber schnell bewerkstelligen. Denk mal an die Haßausbrüche in England während der dortigen Fußball-EM
Der einzige Grund, der für Deine Ansicht spräche ist der, daß Aggression propagandistisch verteufelt wird, was aber perfiderweise zu noch mehr Aggression führen muß (Verdämmungsprinzip)

Es wird vermutlich keinen Krieg IN Europa, aber unter Mitwirkung von Europa geben.

Mögliche Szenarien:
-Israel greift Iran an (Zeitrahmen: 3-36 Monate), dadurch explodiert das Pulverfass am Golf, Islamische Länder verbünden sich und machen Israel unter erheblichen Verlusten platt. Israel wird frühzeitig Atomwaffen einsetzen. Deutschland und USA sehen sich in der Pflicht, Israel zu unterstützen. Somit schlittert NATO und EU in den Konflikt.

  • China - Taiwan (Zeitrahmen: 2-5 Jahre)
    China ist das einzige Land, das den USA derzeit militärisch das Wasser reichen kann. Die derzeitige Führung wird versuchen, die USA zu provozieren. Über Bündnisverpflichtungen werden die USA einbezogen. Erfolgt ein Angriff auf amerikanische Einheiten, die nicht in direktem Zusammenhang stehen, gilt der NATO-Bündnisfall. Aber erst muss China mal die zu erwartenden inneren Unruhen bei der Olympiade nächstes Jahr klären.

  • Afrika - Europa (Zeitrahmen: 10-20 Jahre)
    Afrikanische Staaten verbrüdern sich und neiden Europas Reichtum. Angriffe auf europäische Einrichtungen, die danach militärischen Schutz erfordern. Dadurch offene Kampfhandlungen zwischen afrikanischen und europäischen Einheiten. Dabei ist dahingestellt, ob es sich bei den Afrikanern um reguläre oder paramilitärische Truppen handelt.

Generell ist aber zu erwarten, das auf europäischem Gebiet (und ich zähle die Türkei nicht dazu) keinen großangelegten heißen Krieg mehr geben wird. Die zukünftigen Kriege sind vermutlich alle eher asynchrone Kampfhandlungen und Guerillakriegsführung.

Das aber was in den nächsten 30 Jahren kommt, kann wohl als sicher angesehen werden.

Hallo

Wie soll den China USA das Wasser reichen, USA ist viel zu Solide für China. Wenn die Islamisten Israel angreifen, werden diese von den Christen die passende Antwort erhalten. Ich glaube nicht dass die Islamisten das wagen.

Wenn es einen Krieg gibt dann aber einen Nuklearen, mal sehen wann der nächste und somit der Atom Krieg ausbricht.

Ich beführschte so in etwa 40 Jahren haben wir einen Krieg.

Grüsse
Metin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

Wie soll den China USA das Wasser reichen, USA ist viel zu
Solide für China. Wenn die Islamisten Israel angreifen, werden
diese von den Christen die passende Antwort erhalten. Ich
glaube nicht dass die Islamisten das wagen.

USA und solide? Soll ich lachen? Die USA sind nicht solide, nur desinteressiert am Rest der Welt. Der ganze Staat ist nur auf Rüstung ausgelegt… mehr oder weniger. Die Armee ist in der Lage zwei mittelgroße Konflikte zeitgleich über einen gewissen Zeitraum weltweit durchzuführen. Die haben wir ja mit Afghanistan und Irak derzeit. Somit sind die Kapazitäten ausgeschöpft. China hat soweit ich weiß die Größenordnung von rund 1 Mio Mann unter Waffen. Und die Waffen sind auch nicht gerade die schlechtesten. Das Problem ist, das in China irgendwann die Ressourcen ausgehen. Und dann haben wir den Salat.

Das die Islamisten Israel angreifen, halte ich nicht für wahrscheinlich. Umgekehrt schon. IMHO ist Israel dort unten der größere Kriegstreiber. Zwar sind Hamas und Fatach (oder wie man die auch immer schreibt…) mit schuld, aber immer, wenn mal ein wenig Ruhe ist, sorgt das israelische Militär schon dafür, dass neue Anschläge provoziert werden. Auch die sog. Iran-Krise halte ich für übertrieben. Wenn Iran die Bombe will, sollen sie die doch kriegen. Die werden schon net jedem kleinen Terroristen Zugriff gewähren. Israel hat die Bombe, Pakistan hat die Bombe. Da hat auch nie jemand was dagegen gesagt. Und ich glaub dem Iran sogar, dass es nur um friedliche Nutzung geht. Als Staat kann er es eh nicht wagen, die Bombe einzusetzen.

Wenn es einen Krieg gibt dann aber einen Nuklearen, mal sehen
wann der nächste und somit der Atom Krieg ausbricht.

Ein nuklearer Krieg ist IMHO nicht mal sooo sehr wahrscheinlich.
Wenn, dann wird die Bombe von Terroristen eingesetzt. Oder allerhöchstens als Gefechtsfeld-Artelleriemunition. Und selbst das ist eher unwahrscheinlich. Die Staaten haben selbst viel zu viel Schiss vor den Folgen. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass die Abwürfe über Hiroshima und Nagasaki mehr für den Frieden getan haben, als alles andere. Wären die Bomben nicht geworfen worden, so dass jeder die Folgen sehen konnte, hätte manch ein Militär schon längst mal gern das neue Spielzeug ausprobiert.

Ich beführschte so in etwa 40 Jahren haben wir einen Krieg.

Grüsse
Metin

Es wird vermutlich keinen Krieg IN Europa, aber unter
Mitwirkung von Europa geben.

Mögliche Szenarien:
-Israel greift Iran an (Zeitrahmen: 3-36 Monate), dadurch
explodiert das Pulverfass am Golf, Islamische Länder verbünden
sich und machen Israel unter erheblichen Verlusten platt.
Israel wird frühzeitig Atomwaffen einsetzen. Deutschland und
USA sehen sich in der Pflicht, Israel zu unterstützen. Somit
schlittert NATO und EU in den Konflikt.

  • China - Taiwan (Zeitrahmen: 2-5 Jahre)
    China ist das einzige Land, das den USA derzeit militärisch
    das Wasser reichen kann. Die derzeitige Führung wird
    versuchen, die USA zu provozieren. Über Bündnisverpflichtungen
    werden die USA einbezogen. Erfolgt ein Angriff auf
    amerikanische Einheiten, die nicht in direktem Zusammenhang
    stehen, gilt der NATO-Bündnisfall. Aber erst muss China mal
    die zu erwartenden inneren Unruhen bei der Olympiade nächstes
    Jahr klären.

  • Afrika - Europa (Zeitrahmen: 10-20 Jahre)
    Afrikanische Staaten verbrüdern sich und neiden Europas
    Reichtum. Angriffe auf europäische Einrichtungen, die danach
    militärischen Schutz erfordern. Dadurch offene Kampfhandlungen
    zwischen afrikanischen und europäischen Einheiten. Dabei ist
    dahingestellt, ob es sich bei den Afrikanern um reguläre oder
    paramilitärische Truppen handelt.

Generell ist aber zu erwarten, das auf europäischem Gebiet
(und ich zähle die Türkei nicht dazu) keinen großangelegten
heißen Krieg mehr geben wird. Die zukünftigen Kriege sind
vermutlich alle eher asynchrone Kampfhandlungen und
Guerillakriegsführung.

Das aber was in den nächsten 30 Jahren kommt, kann wohl als
sicher angesehen werden.