Giesswasser für den Garten - Zisterne/Bodentank?

Wir beginnen gerade mit dem Bau eines Zweifamilienhauses und ich habe jetzt schon bei der Mietwohung 3 riesige Hochbeete und 1 Gewächshaus. Im Sommer ist der Wasserverbrauch schon ganz ordentlich. Durch umpumpem mit einer einfachen Regenfasspumpe in 200 LiterFässer (10 Stück) reicht aber das Wasser gut aus, auch wenn es im Sommer länger nicht regnet.

Nun müssen bei uns in der Gemeinde die Regenrinnen in einer Sickergrube enden und da stellt sich die Frage, ob man nicht gleich Betonringe einbuddelt, die innen verschlammt sind und darin das Gieswasser auffängt. Wenn der groß genug ist, dann ist ja egal ob da unten sich Schlamm und Dreck anhäuft. Von Zeit zu Zeit sauber machen und gut ist es denke ich. Die Stelle wäre etwa 12 m von dort entfernt, wo ich das Wasser dann brauchen werde. Ich würde dann mit einem einfachen Hauswasserwerk arbeiten.

Oder gleich so einen Erdtank vergraben, wo Filter und Pumpe fest eingebaut und angeschlossen sind. Was passiert eigentlich im Winter (mit den beiden Lösungen)? Wer hat Erfahrung?

LG P.

Oder gleich so einen Erdtank vergraben, wo Filter und Pumpe
fest eingebaut und angeschlossen sind. Was passiert eigentlich
im Winter (mit den beiden Lösungen)? Wer hat Erfahrung?

Im Haus bzw. Garten meiner Eltern gibt es eine riesige Zisterne, ich glaube so um die 6000l oder gar mehr(?), die haben wir damals mit Hacke und Spaten eingebuddelt. Wochenwerk… Aber es lohnt, das Wasser wird vom Dach durch Filter in die Zisterne geleitet und per Hauswasserwerk gefördert. Beim Einbau Überlauf aber nicht vergessen!!! Das System besteht nun bereits weit über 10 Jahre, kein Winter hat bisher Schaden angerichtet (den man bemerkt hätte). Wichtig ist eine ausreichend dicke Abdeckung, damit die Geschichte auch begehbar ist. Meine Eltern haben sogar einen Gartenschuppen drüber gebaut. Solltest du auf jeden Fall so machen, was Besseres gibts gar nicht. Und um ganz umweltfreundlich zu werden, wie wäre es mit einer solarbetriebenen Pumpe?

Nachrechnen
Hi!
An sich eine gute Idee, finde ich.

Aber neben Idealismus sollte man mal nachrechnen: Wieviel kostet der m³ Wasser bei Euch? Wieviel werdet ihr in etwa brauchen für den Garten? Lohnt sich ein Anschluß an die Toilettenspülung? Spart ihr mit der Zisterne auch Regenwasserabgaben oder Abwassergebühren? Wieviel?

Was kostet eine Zisterne, Hauswasserwerk und Toilettenspülungsanschluss?

Dann vergleichen, ob sich das lohnt. Nicht, dass ihr Euch hinterher wundert, dass da gar keine Ersparnis übrig bleibt oder sich das Ganze erst nach 30 Jahren amortisiert :smile:

Grüße
kernig

Hallo,

1m³ Wasser, das sind 1.000 l (eintausend) kosten bei uns 1,14 €.

Bei 300 qm Rasen und 55 qm Gemüsegarten und ca 20 qm Vorgarten brauche ich im Jahr keine 10 € zum Giessen, Eine eingegrabene Zisterne kostet ohne Arbeitslohn ca 600 €. Damit kann ich ca 60 Jahre giessen, ok wenn der Wasserpreis sich verdoppelt, sinds noch 30 Jahre.

Grüße
miamei
(deren Nachbar einen Zisterne hat, die auch die Toilette betreibt, im letzen Jahr musste er zweimal die Zisterne aus dem Gartenschlauch füllen…)

Also, ich weiß auch wieviel (eintausend) Liter Wasser kosten. :smile: Aber ein richrtiger Gärtner nimmt nicht Wasser aus der Leitung zum Giessen. Jetzt habe ich diese vielen blauen Tonnen zur Wasserbevorratung, die ich aber weg haben will.

Aber: ich weiß. dass ich für den Garten momentan zwischen Mai und Oktober ca 200 Liter am Tag brauche. Und ich habe dan noch zusätzlich 550 qm Rasenflächge.
Zudem müssen wir die Dachentwässerung in eine Sickergrube entleeren. Da das Dach groß ist, wir Lehmboden haben, müssen wir schon einen tieferen Sickerschacht machen, mit reichlich Kies aussenrum. Und da bietet sich an, gleich Betonringe mit Überkauf zu verbuddeln und dann daraus das Wasser zu entnehmen.