hallo.
da meine eigentlich recht üppigen regenwasservorräte erfahrungsgemäß nie ausreichen, bin ich am überlegen, nach dem abendlichen gießen eine folie oder was auch immer auf die beete zu legen, um die verdunstung des wassers zu reduzieren. die pflanzen selbst würden natürlich nicht mit abgedeckt werden.
zwei fragen:
-
ist das prinzipiell eine gute idee oder eher quatsch, weil man sich damit mehr probleme einfängt (z.b. schimmelbildung)?
-
falls es eine gute idee ist: wie sollte die abdeckung idealerweise beschaffen sein? eher dick und lichtundurchlässig (dann würde sich der boden nicht so sehr aufheizen) oder eher das gegenteil (weil’s z.b. schimmelpilze gern dunkel und kühl haben)?
gruß
michael
hallo Michael,
da meine eigentlich recht üppigen regenwasservorräte
erfahrungsgemäß nie ausreichen, bin ich am überlegen, nach dem
abendlichen gießen eine folie oder was auch immer auf die
beete zu legen, um die verdunstung des wassers zu reduzieren.
gut gehackt ist zwei Mal gegossen …
gut gemulcht schont den Rücken …
die pflanzen selbst würden natürlich nicht mit abgedeckt
werden.
zwei fragen:
- ist das prinzipiell eine gute idee oder eher quatsch, weil
man sich damit mehr probleme einfängt (z.b. schimmelbildung)?
keine gute Idee. Profigärtner verwenden Folie nur, um Kulturen zu verfrühen - da ist die Folie dann extra wasserdurchlässig.
Schimmel wäre noch vermeidbar. Das Problem ist eher, dass sich der Boden unter Folie aufheizt. Das tut gerade den Kleinstlebewesen nicht gut, die normalerweise für die Nährstoffproduktion für die Pflanzen sorgen.
- falls es eine gute idee ist: wie sollte die abdeckung
idealerweise beschaffen sein? eher dick und lichtundurchlässig
(dann würde sich der boden nicht so sehr aufheizen) oder eher
das gegenteil (weil’s z.b. schimmelpilze gern dunkel und kühl
haben)?
wie gesagt: ich stimme für weder, noch.
Sieh Dich in der freien Natur um:
gießt da wer?
Nein - was außerhalb von Gärten wächst, muss mit dem klarkommen, was der Himmel schickt.
Schaust Du genauer hin, wirst Du sehen, dass in Deutschland freiwillig kaum ein Fleckchen Erde ohne Bewuchs daherkommt. Gras, Stauden, Halbsträucher etc. Sogar auf Schutt wächst irgendwann etwas.
Offener Boden im Gartenbeet ist biologisch eher ein Unding.
Aber Plastik auf Natur auch.
viele grüße
Geli
Hallo,
bereits eine dünne (!) Schicht Grasschnitt als Mulch verhindert schnelles Austrocknen.
Gruß, Niels
hallo geli.
da meine eigentlich recht üppigen regenwasservorräte
erfahrungsgemäß nie ausreichen, bin ich am überlegen, nach dem
abendlichen gießen eine folie oder was auch immer auf die
beete zu legen, um die verdunstung des wassers zu reduzieren.
gut gehackt ist zwei Mal gegossen …
ok. muß zugeben, hacken hatte ich bisher total vernachlässigt.
wie gesagt: ich stimme für weder, noch.
Sieh Dich in der freien Natur um:
gießt da wer?
Nein - was außerhalb von Gärten wächst, muss mit dem
klarkommen, was der Himmel schickt.
schon klar. nur wenn mein gemüse eben nicht mit dem auskommt, was in meiner regenwasserzisterne ist, muß ich mir was einfallen lassen 
gruß
michael
Mulch!!
na dann
werd ich mal ausprobieren.
gruß
michael
Hallo Michael,
mulchen, am besten mit ausgerupftem (noch nicht blühendem) Unkraut. Gasschnitt nur ganz dünn, es schimmelt leicht, blühendes Unkraut entwickelt oft noch Samen = noch mehr Unkraut.
Hacken ist auch nicht falsch, aber Hacken und Mulchen zusammen geht nicht, also die weniger aufwendige Variante: Mulchen, da kann man auch manche Küchenabfälle verwenden (Kohlblätter, Salatblätter u.Ä.).
Viel Glück, Anne