Nur weil ich geschockt bin:
Wie ich aus den Nachrichten und
http://www.greenpeace.de/GP_SYSTEM/1E33FDTY.HTM
erfuhr ist in den Windeln Organozinn drin.
Martin
Nur weil ich geschockt bin:
Wie ich aus den Nachrichten und
http://www.greenpeace.de/GP_SYSTEM/1E33FDTY.HTM
erfuhr ist in den Windeln Organozinn drin.
Martin
Hier einige Antworten
http://www.pampers.de/pressemitteilung.htm
http://www.hartmann-online.com/deutsch/presse.htm
Wissenswertes zu TBT vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (*.pdf Datei -> Acrobat-Reader muss vorhanden sein)http://www.bgvv.de/fbs/fb7/tbt.pdf
Es stellt sich mal wieder die Frage: Wer ist der Gute und wer ist der Böse.
mfG
Martin Klaiber
Hier noch eine kleine Zusammenfassung:
Berlin - Das hochgiftige TBT (Tributylzinn) ist nach Untersuchungen von Greenpeace jetzt auch in Babywindeln entdeckt worden. TBT wurde bereits in Speisefischen, Trikots und PVC-Böden nachgewiesen. Laut Greenpeace wurde die zinnorganische Verbindung in Windeln der Marke «Pampers Baby Dry» von Procter & Gamble, sowie in Fixies Ultra Dry von der Paul Hartmann AG und in United Colors of Benetton Junior unisex von Ledysan nachgewiesen. Alle drei Firmen wiesen am Freitag den Vorwurf zurück, bei der Herstellung TBT zu verwenden.
Von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums hieß es, derzeit würden die Angaben von Greenpeace zu den mit TBT belasteten Babywindeln bewertet. Sollte eine akute Geundheitsgefahr bestehen, werde man sofort eingreifen. «Die Industrie hat dafür Sorge zu tragen, dass sie keine verunreinigten oder vergifteten Rohstoffe für ihre Produkte verwendet», erklärte Gesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne). «Gerade die Hersteller von Babyprodukten müssen sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst sein.»
Thilo Maack von Greenpeace sagte, der gefährliche Stoff werde über die Haut aufgenommen und vergifte Mensch und Umwelt. TBT könne in geringsten Konzentrationen das Immunsystem des Menschen schädigen und sein Hormonsystem beeinträchtigen. Es habe Studien zufolge auch einen vermännlichenden Effekt und begünstige Tumore. Durch den Kontakt von Babys mit dem Gift sei deren Gesundheit ernsthaft gefährdet. Fälle von Gesundheitsschäden seien bisher jedoch nicht bekannt.
TBT wurde laut Greenpeace möglicherweise als Stabilisator bei der Herstellung verwendet. «Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Verschmutzung von Windeln, sondern um eine Verbindung, die da hinein produziert wurde», sagte Thomas Henningsen von Greenpeace der dpa.
Die Windel-Hersteller gehen davon aus, dass in den Windeln kein TBT vorhanden ist. «Wir können es noch nicht selbst untersuchen, da wir die Greenpeace-Studie nicht kennen», sagte eine Sprecherin der Paul Hartmann AG in Heidenheim. «Aber wir wissen, dass in keinem der verwendeten Rohstoffe TBT enthalten ist.» Auch nach Auskunft von Ledysan in Mailand ist es ausgeschlossen, dass bei der Herstellung der Benetton-Windeln das Hormongift verwendet werde. Procter & Gamble teilte am Abend in Schwalbach (Hessen) mit, «dass Pampers Höschenwindeln völlig sicher sind, keine Organo-Zinnverbindungen enthalten und daher unbedenklich verwendet wewrden können».
Greenpeace forderte die Bundesregierung auf, einen sofortigen Verwendungs-Stopp von TBT in Windeln zu verhängen. Die belasteten Produkte müssten vom Markt genommen werden. In einer symbolischen Aktion übergaben Greenpeace-Vertreter dem Wirtschaftsministerium Windel-Pakete mit den belasteten Sorten.
Das Gesundheitsministerium wies darauf hin, dass das Bundesumweltministerium bereits einen Verordnungsentwurf für ein Anwendungsverbot von Organo-Zinnverbindungen in Schiffsanstrichen und Textilien erarbeitet habe. Dieser Entwurf befinde sich derzeit in der Abstimmung zwischen den beteiligten Ressorts.
Die Belastung der Windeln reichte Greenpeace zufolge von 4,2 bis 8,6 Mikrogramm pro Kilogramm. Grenzwerte dafür gibt es nicht. Außerdem fanden sich weitere gefährliche Organozinnverbindungen wie DBT (Dibutylzinn) und MBT (Monobutylzinn) in den Windeln. Das Bundesamt für Gesundheitlichen Verbraucherschutz in Berlin geht davon aus, dass ein Mensch pro Kilogramm Körpergewicht jeden Tag 0,25 Mikrogramm der TBT-Abkömmlinge Tributylzinnoxid oder Tributylzinnchlorid aufnehmen darf, ohne langfristig Schaden zu nehmen. Dies gilt allerdings für Speisen.
Greenpeace wollte auf Nachfrage keine Empfehlung geben, welche Windel-Sorten unbesorgt gekauft werden können. Derzeit werden zehn weitere Produkte überprüft. In der kommenden Woche sollen die Ergebnisse vorliegen.
Gruß!
Chris
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Re: Neustes in www.eltern.de
Das jeweils Neueste zu dieser Diskussion
findet sich in
http://www.eltern.de
Wird ständig aktualisiert.
Gruß R.B
Hallo Rudolf, vielen Dank!
(Anmerkung zu den Meereschnecken: ich denke, Schnecken sind zwitter, also kann es doch keine männlichen und weiblichen geben; das entscheidet sich doch erst direkt bei der Begegnung der zwei. Vielleicht betrifft das ja auch nur die Erdbeer fressenden Sch. Ich weiß, wahrscheinlich ist keiner von Euch derjenige, der diesen Artikel geschrieben hat, sondern es sind Infos von der dpa o.ä., die ihr übernommen habt.)
Deborah