Liebe Forumsteilnehmer,
zu meiner unten gestellten Frage zu den Fertighäusern habe ich jetzt noch eine Zusatzfrage: Bei einer Probebohrung in der Wand, die hohl klingt und von der ich ursprünglich vermutet hatte, dass sie aus Gips ist, bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher. Ich hatte plötzlich eine Art Holzteil in der Pinzette. Ist damit der Beweis für eine Spanplatte als Zwischenwand? Was wäre bei einer Gipswand passiert? Ich frage deshalb, weil ich befürchte, unter einer Formaldehydbelastung zu leiden, da ich seit dem Umzug an gesundheitlichen Probleme leide. Für eine Antwort wäre ich dankbar. LG, Shewolf
Hi,
kam denn auch ein weißes / graues Pulver aus der Wand? Holzspäne können auch von der Unterkonstruktion kommen, wenn diese aus Holzständern besteht. Allerdings ist die Verwendung von Holzplattenwerkstoffen im Fertigteilbau allgemein üblich. Es gibt da verschiedene Emissionsklassen von Formaldehydfrei bis normal. Allein aus der Tatsache, dass „Spanplatten“ verbaut wurden, kann man nciht auf Formaldehydemissionen schließen.
Eine messtechnische Erfassung bieten einige Anbieter im www an.
Die Kosten differieren stark. 2 prinzipielle Verfahren werden angewendet (die verlinkten Seiten sollen keine Anbieterempfehlung sein!):
oder Diffussionsammler
http://www.uhst.de/angebot/luft.htm
Die Frage ist nur, was für Symptome hast Du konkret??? Deuten sie überhaupt auf Formaldehyd als mögliche Ursache? Wurde Lufttrockenheit als Ursache für eventuelle Reizererscheinungen ausgeschlossen? Lassen die Beschwerden einige Stunden nach Verlassen des Hauses nach oder nicht? In Frage kommen auch Möbel, Fußbodenbeläge, Holzschutzmittel, Allergien auf umliegende Vegetation (derzeit kommen da wohl vor allem Haselnusspollen in Frage)…
A.
Vielen Dank für die Antwort! o.T.
o.T.