Gipskarton-Platte: durchschn. Maximalbelastung

Guten Tag allerseits.

Ich möchte in meinem windschiefen Altbauflur eine neue Zwischendecke einziehen.
Gedacht habe ich an 2 lange Alu-„C“-Schienen an den Längstseiten des Flurs und an einige kurze Alu-„C“-Schienen (ca. 120cm) quer.
Unten drunter sollen dann Gipskartonplatten auf die Schienen geschraubt werden, das gleiche dann auch oben drauf, da die so entstandene Decke als Stauraum genutzt werden soll.
Hier meine Fragen:

  1. Kann ich die so installierte Zwischendecke BEGEHEN? Wieviel Gewicht hält so eine durchschnittliche Gipskartonplatte aus?
  2. Gibt es eine einfachere/köstengünstigere Alternative zur Durchsetzung meines oben skizzierten Vorhabens?,

Mit bestem Gruß ans ganze Board,
Paul

Hallo,

  1. Kann ich die so installierte Zwischendecke BEGEHEN?

Au weia! Du willst auf Gipskartonplatten treten?
Mach doch einen Versuch (Versuch macht „kluch“):

Lege Dachlatten so auf dem Boden aus, wie Du die Unterkonstruktion später vorhast und belege sie mit einer Gipskartonplatte in der von Dir vorgesehenen Stärke.
Dann stell Dich drauf:wink:
Dann berichte bitte über das Ergebnis. Ich nehme an, daß sich Deine Frage mit dem Versuch bereits geklärt hat.

Gruß:
Manni

Moin Paul,

  1. Gibt es eine einfachere/köstengünstigere
    Alternative
    zur Durchsetzung meines oben skizzierten
    Vorhabens?,

wenns begehbar sein soll, würde ich Bretter nehmen, Rauspunt einmal längs und einmal quer und gut ists.

Gandalf

hallo,

wir haben exakt so eine (notfalls begehbare) zwischendecke mit unten und oben rigips: stauraum massig!
aber der schlüssel zur begehbarkeit liegt eher in der tragfähigkeit der lattung und dem abstand derselben als in den gipskartonplatten.

gruß
ann

Hallo,

Lege Dachlatten so auf dem Boden aus, wie Du die
Unterkonstruktion später vorhast und belege sie mit einer
Gipskartonplatte in der von Dir vorgesehenen Stärke.
Dann stell Dich drauf:wink:

Um Geld zu sparen und die neu gekauften Platten nicht zu verschwenden, fragt er hier.
Find ich persönlich als ganz legitim.
Man könnte ihm doch einfach sagen, dass die blöden Gipskartonplatten nicht mal einen vollen Eimer Farbe, geschweige denn einen ausgewchsenen Menschen tragen kann. Könnte man …
Dann spart er sich Geld und Mühe.

LG

Erstmal allen vielen Dank.
Gipskarton scheint also wegen der geringen Belastbarkeit nur was für die Unterseite des neuen Decken-Bodens zu sein. Fein.
Nun zur Rauspundidee: Ist nach einer ersten „Querlage“ eine zweite „Längstlage“ bei einer Breite von max. 120cm nötig?

Ihr seid toll! :smile:

Paul

Hallo!
Ich würde statt die C-Proviele Vierkanntholz nehmen (mit langen Schrauben auf den Wänden befestigen), vorne vor Kopf ein 120 cm und das gleiche auf der Wand, bei eine Breite von 120 cm wirst Du auch noch eine Länge in die Mitte setzen müssen, um mehr Stabilität zu bekommen,(sonst wird der Rigips mit der Zeit durchhängen) das Mittelstück kannst Du ja mit Winkeln an den Querhölzer befestigen,das gleiche würde ich auch mit dem Kanntholz auf den Wänden machen, in den Ecken zusätzlich noch passende Winkel befestigen.

Gruß sepp.

Hallo,

Um Geld zu sparen und die neu gekauften Platten nicht zu
verschwenden, fragt er hier.
Find ich persönlich als ganz legitim.

Ich habe die Legitimität seiner Frage persönlich nicht bestritten.

Man könnte ihm doch einfach sagen, dass die blöden
Gipskartonplatten nicht mal einen vollen Eimer Farbe,
geschweige denn einen ausgewchsenen Menschen tragen kann.
Könnte man …

…na, dann mach’s doch!

„Blöde Gipskartonplatten“? Das sind Deine Worte, nicht meine:wink:

Ich weiss nicht, ob Du von Statik Ahnung hast.

Weder hat der UP sich darüber geäußert wie hoch die C- Schienen und die Querprofile sind (das bestimmt u.a. die Tragfähigkeit der Konstruktion), noch in welchem Abstand zueinander die jeweiligen Querprofile angeordnet sind. Auch hat er nicht gesagt, ob er oben und unten nur je eine oder vllt. mehrere Gipskartonplatten aufeinander schrauben möchte.
Alle diese Dinge bestimmen die Tragfähigkeit.

Niemand kann ohne Kenntnis der Details eine Aussage zu seiner Gipskartonplatten- Konstruktion machen.

Deshalb habe ich ihm einen Versuch vorgeschlagen. Dieser ist immer noch billiger, als ein späteres Komplett- Desaster, falls seine Konstruktion nicht hält.

Gruß:
Manni

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Hi,
so wie sich das anhört hast du nicht alzuviel erfahrung in dieser hinsicht. Da das ganze begehbar und als Lagerstätte genutzt werden soll hohl dir einen Fachmann.

Gruss

axelks

Hallo est mal…

Da gibt es zu Viele verschiedene Möglichkeiten dies zu realisieren am besten Du machst Dich in einem Baumakt in der Trockenbauabteilung kundig, danach kannst Du Dir ja überlegen wie Du verschiedenes einfacher machst. Eine Gibsdecke muss aller 50cm Lattenabstand haben sonst hängt sie später durch. Die Lattung muss mindestens aller Meter aufgehängt werden, vorzugsweise an den Balken die immer qwer zur Dielung verlaufen. Teuere Abhänger würde ich sparen bei einer geging abgehänter Decke in dem ich statt dessen eine Lange Schraube mit Schaft nehme und mit einem Stiroporstückchen hinterfütter.Da hat man dann einen Gegendruck und kann den abstand mit er Schraube einregeln. Die Enden der Lattung würde ich in ein passendes Trockenbauprofiel stecken dem sogenannten DeckenU. Für Decken die über 10cm abgehängt werden braucht man dann eine sogenannte Konterlattung die bei Einmalbebankung 100cm und bei 2 mal Bebankung 50cm betragen muss.

erst alles durchdenken und dann bauen tschüß

Heile

Gipskarton,trägt nur sich selber. über die kanthölzer kannst du die Stahltrapezprofile legen zB h=40mm

die Stahltrapezbleche sind 912mm breit. Mach einen Plan und lass sie von der Baustofffirma zuschneiden. Auf die Trapezbleche kannst du gehen und ca 500kg/m belasten. mit Überlappungen kannst du die Tragfähigkeit erhöhen.