Hallo Zusammen,
mich beschäftigt gerade folgende Frage:
Bei dem Bau eines Fertighauses in Holzständerbauweise besteht die innerste Wandschicht i.d. Regel aus Gipskartonplatten.
Bei Massivhäusern dagegen besteht diese meist aus Putz- dieser zeichnet sich auch dadurch aus, das er Raumfeuchtigkeit in gewissem Umfang aufnehmen und wieder abgeben kann.
Wie verhält sich diesbezüglich die Gipsplatte, gibt es hierzu techn. Angaben?
MfG, Gerd
Hallo GerdiDu
Gipskartonplatten gibt es in 3 Ausführungen.
- einfach für normale, trockene Räume. Diese Platten sind mit weissem oder grauem Papier beklebt.
- Feuchtraum-Platten; z.B. für Badezimmer. Sie haben eine grüne Papierschicht.
- gibt es auch Feuer-hemmende Gipskarton-Platten. Diese sind auf dem Papier rot bedruckt.
Wieviel Feuchtigkeit die verschiedenen Sorten aufnehmen können weiss ich nicht doch werden die Feuchtraum-Platten gerne für Feuchträume genommen.
Anstreichen oder mit Fliesen bekleben - fertig.
Genaueres kann man im Bau-Fachhandel, nicht im Baumarkt, erfragen.
Gruß, unbekannterweise, Jakobert
hallo.
ohne techn. Merkblätter zur Hand zu haben gebe ich folgendes zu bedenken:
1 meist werden Massivhäuser mit Gipsputz ca. 1,0 - 1,5 cm Dicke behandelt, darauf kommt eine Aufbrennsperre und dann die Tapete
2 Holzständerwände erhalten meist ein GK- Platte, darauf eine Aufbrennsperre dann die Tapete
Die Aufbrennsperre wirkt wasserabweisend und somit bleibt in beiden Fällen nur die Tapete um Feuchtigkeit aufzunehmen (tendiert gegen null)
Gruß Peter
Hi Gerd,
die Gipsplatte verhält sich wie der Gipsputz. Ich verarbeite lieber Platten, weil ich nicht so gut verputzen kann und Platten gehen schneller
. Beide müssen aber grundiert werden ----> http://www.baumarkt.de/lexikon/Aufbrennen.htm
Wenn Du einen besseren Feuchtigekeitsausgleich haben willst, musst Du Kalk- oder Lehmputze nehmen. Lehmputz gibt es auch als Platte.
Gruß
http://www.knauf.de/content/de/service_beratung/bauh…
ich denke auf der Seite bekommst du Infos über die Wasserdampfdiffusionsfähigkeit con Gips, bzw. GK-Platten.
Zum Thema Aufbrennsperre und die Feuchtigkeit kann nur von der Tapete aufgenommen werden:
Mit der „Aufbrennsperre“ wird nur die saugfähigkeit des Untergrundes reguliert, das heißt so eingestellt das die Wand gleichmäßig und nicht zu stark saugt um tapeziert zu werden. Es wird keinesfalls die saugfähigkeit komplett verhindert.
Sonst würde nämlich auch die Tapete nicht halten, da sich der kleister ja auch an die Wand „saugen“ muss um zu halten.
MfG