Hallo,
was passiert, wenn auf ein Girokonto nicht regelmäßig etwas eingezahlt wird? Gibt es da eine Grenze oder von wievielen Faktoren hängt es ab, wieviel regelmäßig eingezahlt werden muß?
DANKE
Hallo,
was passiert, wenn auf ein Girokonto nicht regelmäßig etwas eingezahlt wird? Gibt es da eine Grenze oder von wievielen Faktoren hängt es ab, wieviel regelmäßig eingezahlt werden muß?
DANKE
Hallo,
irgendwie verstehe ich die Frage nicht. Das ist Dein Konto und Du kannst damit machen, was Du willst.
Ausnahme: Du hast irgendein Kontomodell, bei dem die Gebühren von der Nutzung abhängt. Dann findest Du die gesuchte Information in Deinen Unterlagen oder bzw. erhälst direkt bei der Bank.
Gruß,
Christian
Ich verstehe die Frage auch nicht so ganz.
Bei den meisten Konten hast du doch eine Grundgebühr oder eventuell Gebühren für Überweisung etc. Da ist es doch egal was du mit deinem Konto machst.
Wenn du das Post-Girokonto meinst: Ja hier musst du monatlich mindestens eine Einzahlung von 1000 Euro haben dann um in den Genuss einer kostenlosen Kontoführungsgebühr zu kommen.
Hallo,
es gibt ja vieles in der Bankenwelt. Bei mir war es vor vielen Jahren so:
Hatte ein Konto bei der Sparkasse, allerdings sehr wenige Bewegungen. Nach drei Monaten bekam ich einen Kurzbrief mit der Bitte, dort vorzusprechen.
Dachte, mein Konto wäre im Minus, habe erst mal von einem anderen Konto Geld überwiesen und ein entsprechendes Schreiben an die Bank gesandt mit dem Hinweis, dass ich etwas später persönlich vorsprechen werde.
Bei der Vorsprache wurde mir dann unverblümt gesagt, dass ich zu wenig Kontobewegungen habe und damit ein uninteressanter Kunde sei (das Konto war noch nicht mal überzogen). Mit wurde dann das Guthaben ausgezahlt (an der Kasse auch noch der Ex-Freund meiner Schwester, sehr peinlich), und das war’s.
Tja, kann mir schon vorstellen, dass das bei anderen Banken heute noch so gehandhabt wird.
Gruss
Andreas
Hallo,
Bei der Vorsprache wurde mir dann unverblümt gesagt, dass ich
zu wenig Kontobewegungen habe und damit ein uninteressanter
Kunde sei
interessant. Aber gut, das kann Dir immer in irgendeiner Form passieren, unabhängig davon, wie intensiv Du Dein Konto nutzt. Heute wird stärker als noch vor wenigen Jahren auf den Ertrag je Kunde geachtet. Da spielt aber nicht zwangsläufig nur die Anzahl der Kontobewegungen eine Rolle, sondern die gesamte Kundenbeziehung. Wenn sich diese nur auf das nackte laufende Konto beschränkt, dann ist natürlich gut möglich, daß die Bank irgendwann feststellt, daß sich die ganze Kundenbeziehung nicht lohnt.
Gruß,
Christian
cross selling
Hallo zusammen,
das Gesagte ist alles richtig.
Das Girokonto ist für die Beziehung zwischen Bank und Kunde der Dreh- und Angelpunkt. Für die Bank ist das erstmal eine „Investition in die Zukunft“, denn (auf Vollkosten gerechnet) ist das Girokonto und besonders der daranhängende Zahlungsverkehr ein Verlustgeschäft. (Trotz der Gebühren und der Zinsgewinne! Das ist nicht kostendeckend)
Die Bank hofft, diese „Basis“ Konto noch für weitere Geschäfte mit dem Kunden als Plattform zu benutzen. Bei diesem sogenannten cross-selling macht die Bank dann ihren Schnitt (z.B. Spar, Kredit, Wertpapier)
Verdienen würde die Bank auch, wenn auf dem Girokonto nennenswerte Beträge (ab 2000 Euro) ständig rumliegen würden, weil sie ein Teil dieser Guthaben für Kredite verwenden kann. (Das ist auch der Grunnd, warum einige Institute kostenfreie Kontoführung anbieten, wenn ein Mindestguthaben gehalten wird)
Einige Banken sind aber ziemlich rigoros, wenn nach einer Weile sich bei einem Konto nichts „verdienenswertes“ abzeichnet.
Gruss Hans-Jürgen
***
Hallo,
Verdienen würde die Bank auch, wenn auf dem Girokonto
nennenswerte Beträge (ab 2000 Euro) ständig rumliegen würden,
weil sie ein Teil dieser Guthaben für Kredite verwenden kann.
(Das ist auch der Grunnd, warum einige Institute kostenfreie
Kontoführung anbieten, wenn ein Mindestguthaben gehalten wird)
in diesem Zusammenhang finde ich die Variante interessant, die die Citibank vor etlichen Jahren auf den Markt brachte: 2000 DM Mindestguthaben und dafür freie Kontoführung. Im Kleingedruckten stand dann, daß auf dieses Mndestguthaben keine Habenzinsen gezahlt wurden und das in einer Zeit, als es bei den Online-Banken noch deutlich über 3% gab.
Wenn das Angebot damals jemand angenommen hat, dann kann das nur ein ziemlicher Depp gewesen sein, denn der Zinsverlust überwog jede Gebühren-/Leistungskonstruktion für kostenpflichtige Konten deutlich.
Einige Banken sind aber ziemlich rigoros, wenn nach einer
Weile sich bei einem Konto nichts „verdienenswertes“
abzeichnet.
Sagen wir, sie sind inzwischen etwas rigoroser. Restriktive Kostenrechnung und -kontrolle sind in Banken noch lange nicht so verbreitet wie in Industrie, Handel und den meisten anderen Dienstleistern.
Gruß,
Christian
Hi,
Einige Banken sind aber ziemlich rigoros, wenn nach einer
Weile sich bei einem Konto nichts „verdienenswertes“
abzeichnet.Sagen wir, sie sind inzwischen etwas rigoroser. Restriktive
Kostenrechnung und -kontrolle sind in Banken noch lange nicht
so verbreitet wie in Industrie, Handel und den meisten anderen
Dienstleistern.
obwohl das miteinander zusammenhängt, sollte man das von zwei Seiten sehen :
Aber ich weiss nicht, ob andere Institute auch so eine Möglichkeit der Kundennutzenrechnung (blödes Wort) haben. Es gab schon Fälle, da haben die Institute solche Kunden rausgeworfen, aber bemerkt, dass das ein Fehler war. Zum einen leidet das Image, zum anderen fehlen die Erträge. Personal und Sachkosten sind meist Fixkosten und diese Positionen sind erstmal gleichgeblieben.
Gruss
Hans-Jürgen
***
allo Hans-Jürgen,
Sagen wir, sie sind inzwischen etwas rigoroser. Restriktive
Kostenrechnung und -kontrolle sind in Banken noch lange nicht
so verbreitet wie in Industrie, Handel und den meisten anderen
Dienstleistern.
- zum anderen die Kundennutzenrechnung. Es gibt bei uns die
Möglichkeit, sich genau anzusehen, wieviel wir an einem Kunden
verdienen.
wir haben eine derartige Kundenkalkulation schon seit vielen Jahren und zwar in durchaus ausgefeilter Form, d.h. z.B. auch nach einzelnen Produkten, Produktgruppen, Kostenarten usw. Diese Möglichkeiten haben nach dem was man so hört (direkte Kontakte) bei weitem nicht alle Banken bzw. wenden derartige Systeme erstmals an. Dabei kommt es dann durchaus zu Überreaktionen bzw. Problemen, wie Du sie beschreibst:
Durch diesen
einen Kunden verändert sich die Aufwandsposition der gesamten
Bank nicht (die Mitarbeiter und die Maschinen sind „eh da“),
aber die Masse machts irgendwann. Weniger Kunden sind
irgendwann weniger Planstellen.
Gruß,
Christian