Guten Tag alle zusammen,
hoffe jemand kann mir bei meinem Problem weiterhelfen:
Folgendes ereignete sich:
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am 19.12.2003 richtete ich für mein Girokonto bei einer Sparkasse einen Dispokredit für 500€ ein, die schriftlichen Unterlagen darüber besitze ich noch
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auf den 28.07.2004 ist ein Schreiben der Sparkasse an mich datiert, in dem ich darauf hingewiesen wurde, dass eine Überweisung mangels ausreichender Deckung nicht ausgeführt werden konnte, zu diesem Zeitpunkt wies mein Konto ein Guthaben von ~± 0 auf (also mit der Überweisung im -, aber lange nicht bei -500€)
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daraufhin beschwere ich mich bei der Bank, wo man mir zu verstehen gibt, dass es auf meinem Konto gar keinen Dispo gibt, meine Aufregeung sei ganz umsonst
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nach Vorlage meiner schriftlichen Unterlagen bei der Bank, wird mir mitgeteilt, dass sich nicht nachvollziehen lässt, wieso mein Dispo verschwunden ist, oder ob ich überhaupt jemals einen hatte (habe das Konto nie weit überzogen, max. ~10€)
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man ist verwirrt bei der Bank, richtet mir jedoch auf Verlangen (wieder) den 500€ Dispo ein
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ich verlange eine Rückläufergebühren-Erstattung (wegen der fehlgeschlagenen Überweisung) von 4,28 €, mir wird gesagt, dass die Möglichkeit geprüft wird
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ich erhalte vor wenigen Tagen ein Schreiben der Bank, in der folgendes steht:
bitte reichen Sie mir, zu meinen Händen, die Schufa-Erklärung unterschrieben wieder ein.
Sie fehlt noch zu Ihren Girounterlagen.
Nach Prüfen der Schufa wird erneut über den Dispo und die etwaige Erstattung der Gebühren entschieden.
als Anhang ist dem Schreiben ein Vordruck beigefügt, der durch meine Unterschrift die Sparkasse berechtigt, der Schufa Daten zu übermitteln - die Sparkasse also insoweit von ihrem Bankgeheimnis zu befreit.
Ich habe keine Ahnung, ob dies das übliche Prozedere ist und ob ich diese Einwilligung nun unterzeichnen sollte oder nicht.
Ich habe sicherlich keinen negativen Schufa Eintrag, bekomme seit 2 Jahren regelmäßig Gehalt auf das Konto.
Und ich weiß einfach nicht, warum die Bank der Schufa nun irgendwelche Daten übermitteln möchte und ob die das darf. Geht mir da ein wenig ums Prinzip des Datenschutzes.
Muss ich das unterzeichnen, um das Girokonto bei der Bank zu führen (habe das Konto seit ~05/1996) oder um den Dispo in Anspruch nehmen zu können?
Wäre nett, wenn mir jemand einen Rat geben sollte, wie ich in dieser Angelegenheit verfahren sollte.
Mit freundlichem, hilfesuchenden Gruß,
Jörn
