Die geschäftliche Nutzung eines privaten Girokontos ist ja untersagt. Zuerst hatte ich ein Konto bei der Sparkasse. 1,50 Euro Grundgebühr und 15 Cent (!!!) Gebühr für jede Buchung (dazu gehören auch Lastschriften von und Gutschriften auf mein Konto). -> das wird schnell ziemlich teuer sprich unbezahlbar!
Also bin ich zur Postbank. 4,35 Euro pauschal incl. 100 Buchungen. Jede weitere 3 Cent. Zunächst war ich glücklich, dann kam die Preiserhöhung auf 5,90 Euro im Monat. Die Erreichbarkeit des Onlinebankings in letzter Zeit katastrophal. Zudem lassen sich Buchungen, die im Laufe des Freitags gutgeschrieben werden erst am Montag um 23 Uhr einsehen. Ist das Onlinebanking oder Steinzeitbanking?
Bei welcher Bank habt Ihr euer Geschäftskonto - und seid ihr damit zufrieden?
Warum gibt es so viele (auch kostenlose) Girokonten für Privatleute und nur teure Konten für geschäftliche Zwecke?
Die geschäftliche Nutzung eines privaten Girokontos ist ja
untersagt.
Einer Bank ist es i. d. R. ziemlich egal, ob ein Konto geschäftlich oder privat genutzt wird. Ausnahmen sind allenfalls die Angebote der Kontoführung zum Nulltarif. Das sind letztlich Lockangebote für den Privatmenschen mit nur wenigen Kontobewegungen. Wenn das jemand geschäftlich in Anspruch nimmt, dann aber 1000 Bewegungen monatlich hat, fühlt sich die Bank geleimt und macht klar, daß das so nicht gemeint war.
Also bin ich zur Postbank. 4,35 Euro pauschal incl. 100
Buchungen. Jede weitere 3 Cent. Zunächst war ich glücklich,
dann kam die Preiserhöhung auf 5,90 Euro im Monat.
Mit spitzem Bleistift zu rechnen, ist bestimmt in Ordnung. Aber übertreibst Du es nicht ein wenig? Mehrkosten von 1,55 €/Monat werden Dich nicht an den Bettelstab bringen und eigentlich sollte außer leidenschaftsloser Kenntnisnahme weiter keine Reaktion erfolgen.
…Erreichbarkeit des Onlinebankings in letzter Zeit
katastrophal. Zudem lassen sich Buchungen, die im Laufe des
Freitags gutgeschrieben werden erst am Montag um 23 Uhr
einsehen. Ist das Onlinebanking oder Steinzeitbanking?
Daß am Wochenende nichts passiert, scheint banküblich zu sein, ist zumindest weit verbreitet.
Kleiner Tipp: Mache die Qualität einer Bankverbindung nicht von zu kleinkarierter Kostenbetrachtung abhängig, es sei denn, es geht nur um reines Onlinebanking mit Inlandsgeschäften. Keine Bank hat etwas zu verschenken und im echten Notfall verhalten sich wohl alle Banken gegenüber dem kleinen Gewerbetreibenden in gleicher Weise „pissig“. Wer auch nur den kleinsten Extrawunsch hat, z. B. gelegentliche Auslandsüberweisungen, Durchführung einer Zahlung, obwohl zur Deckung ein paar Euro fehlen, kommt bald dahinter, daß die Kontoführungskosten nicht die ganze Seeligkeit sind.
Die geschäftliche Nutzung eines privaten Girokontos ist ja
untersagt.
–> Wer sagt denn sowas??? Blödsinn! Der Bank ist und muss es völlig egal sein, wie das Konto genützt wird. Wollen dich nur abzocken!
Mein Konto ist bei der Sparkasse, nachdem der Service bei er HypoV… unter aller S… war!!! Dito bei der hochgelobten Deutschen B…! Mir scheint, die Sparkasse wäre noch näher an den Kunden, insbesondere den Kleinen. Alle anderen großen Häuser verhalten sich so, als wenn jedes Kleinunternehmen oder Privatkunden nur Last wäre!!!
Warum gibt es so viele (auch kostenlose) Girokonten für
Privatleute und nur teure Konten für geschäftliche Zwecke?
u.a. weil mit einem Geschäftskonto ein höherer Aufwand verbunden ist. Z.B. gibt es bei Privatkonten keine Handelsregisterauszüge, (idR) keine Unterschriftenverzeichnisse, weniger Schriftverkehr usw.
Ansonsten hat Wolfgang vollkommen recht: Wenn Du bei der Auswahl Deiner Bank nur auf die Kontoführungsgebühr achtest, kannst Du auf Dauer eigentlich nur ins Klo greifen. Da gibt es Dinge, die wichtiger sind.