Hallo,
ich war im Dez '06 bei einem Berater der Postbank, um das sog. „kostenlose Girokonto“ zu eröffnen. Wir besprachen die Umstellung des Kontos zum 1.2.2007 (es war dem Berater VÖLLIG KLAR, dass auch erst ab diesem Zeitpunkt Gelder darauf eingehen würden!). Er liess mich in dem Glauben, dass ich das Konto auch erst zu diesem Zeitpunkt quasi eröffnen würde.
Ich nahm also an, dass ich ab Feb. dann PB-Kundin sein würde. Den „Service“ ab Feb. fand ich einfach nur gruselig, daher wechselte ich zum 1.4.07 zur Sparda-Bank.
Jetzt bekomme ich die Abschlussauszüge der PB mit einer Gebühr von 11.80€. Auf tel. Nachfrage ("Service"Nummer, wenn man denn durchkommt) sagte man mir, das Konto habe ja seit Dez. bestanden, die Mindestsumme von 1250€ sei im Dez. + im Jan. nicht eingegangen, daher die Gebühren.
WIE kann da Geld drauf gehen, wenn ich in dem Glauben bin, ich habe das Konto ab Feb. und logischerweise mein Zahlungsverkehr bis dahin bei der alten Bank läuft??
Ich bin stocksauer, empfinde das als arglistige Täuschung und will mich dagegen maximal wehren.
Guten Tag Christine,
ich fürchte, Sie werden nicht effizient dagegen vorgehen können.
Haben Sie ein Schriftstück, aus dem hervorgeht, dass Ihr Konto
per Februar eröffnet wird ?
Das Gespräch mit dem MA der PB führt Sie nicht weiter. Es wurde im Dezember geführt mit der Massgabe ein Konto zu eröffnen. Das ist geschehen. Ihr Vorbringen, dass erst ab Februar dort Geld eingeht und dann Zahlungsverkehr stattfindet, demzufolge das Konto auch erst ab Februar bestehen soll, ist zwar nachvollziehbar - aber vermutlich nicht belegbar. Haben Sie nach Eröffnungsbestätigung bzw. Auszugserhalt im Dezember und Januar
die Post darauf aufmerksam gemacht, dass Ihr Konto noch gar nicht besteht ?
Sie können sich natürlich auch noch eine Weile mit der PB wegen 11,80€
herumziehen. Ob das zu Ihren Gunsten ausgeht, steht - wie der Jurist sagen würde - dahin.
Gruß
Günther
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Ich bin stocksauer, empfinde das als arglistige Täuschung und
will mich dagegen maximal wehren.
Wie kann ich effizient dagegen vorgehen??
Lieber Gruss,
Christine
Man könnte wegen diesen 11 Euro natürlich klagen und seine Rechtsschutzversicherung bemühen. Vielleicht schafft man es auch, diese 11 Euro zurück zu bekommen. Dass man damit ein Vielfaches an Kosten verursacht hat, ist ja egal, bezahlt ja die Rechtsschutzversicherung.
Und damit letztendlich alle Versicherten. Also dürfte dieses Zur-Wehr-Setzen vielleicht nicht sooo effektiv sein.
Viel brauchbarer ist doch Ihre derzeitige Aktion! Hier schreiben Sie, um was es geht und viele Leute lesen, auf was sie bei einem solchen Schritt zu achten haben. Und vielleicht häufen sich auf diese Art und Weise Beschwerden über dieses Institut, was dann vielleicht dazu führt, dass diese Bank deutlich mehr verliert als 11 Euro.
Der einzige Nachteil: Ihnen fehlt die befriedigende Genugtuung, dass Sie den Ärger der Bank verspüren. Aber Sie können sich sicher sein, dass ich niemals zur PB wechseln werde
„kostenlose Girokonto“ zu eröffnen. Wir besprachen die
Umstellung des Kontos zum 1.2.2007 (es war dem Berater VÖLLIG
KLAR, dass auch erst ab diesem Zeitpunkt Gelder darauf
eingehen würden!).
Ich finde diese Möglichkeit verblüffend. Ein Konto für in drei Monate zu eröffnen, wäre bei uns gar nicht möglich. Entweder man eröffnet ein Konto oder man eröffnet es nicht.
WIE kann da Geld drauf gehen, wenn ich in dem Glauben bin, ich
habe das Konto ab Feb. und logischerweise mein Zahlungsverkehr
bis dahin bei der alten Bank läuft??
Du hast doch sicherlich was Schriftliches zu der Kontoeröffnung in der Hand.
Was steht denn da als Eröffnungsdatum für das Konto drauf?
Wie kann ich effizient dagegen vorgehen??
Ich würde erstmal nachlesen, was auf dem Kontoeröffnungsantrag steht.
schon komisch, normalerweise bekommt man nach KontoERÖFFNUNG einen Stapel Briefe mit Online-Pin, Telefon-Pin , Begrüssungsschreiben, Maestro Card + Pin etc. per Post nach hause
Spätestens beim Lesen der auf der Maestro-Card aufgedruckten Konto-Nummer sollte einem klar sein, dass da ein Konto eröffnet wurde…
Vielleicht schauen sie mal in Ihrem Briefkasten nach
Und jetzt mit Rechtsstreit etc. anzukommen ist schon irgendwo belustigend.
Schicken sie einen Beschwerdebrief an die Postbank Kontoführung in 44132 Dortmund, in dem Sie ihren Sachverhalt und Unmut schildern, und innerhalb von 3-4 Tagen habe Sie die Gebühren aus Kulanz zurück.
Lieber Herr Bräutigam,
mir ist absolut nicht daran gelegen, die PB zu verklagen (daher ja die Frage nach der „Effizienz“. Ausserdem, Signore, isch abe gar keine Rechtschutzversicherung *gg*
Habe nachgeschaut: Meine Unterschrift unter den Vertrag habe ich am 11.12.06 gesetzt. Parallel dazu existiert ein Ausdruck über die Kündigung meines bisherigen Girokontos bei der Vorgängerbank (hat ja die PB „abgewickelt“). Dort erscheint im Ausdruck der Termin 30.12.06 - was ja bzgl. Gebühren dann Sinn gemacht hätte, ich aber nicht wollte, und er genau DAZU eben schwieg, wo er hätte reden müssen! Stattdessen änderte er das Datum „Kündigungstermin“ handschriftlich - wie mit ihm auch besprochen - in den 30.01.07. Somit nahm ich natürlich an, dass ich ab diesem Zeitpunkt auch erst das PB-Konto habe (vorher brauchte ich es ja gar nicht).
Per Tel. ist da - dank der vielen „Service“-Nrn. - nichts zu machen, also werde ich nachher mal persönlich dort vorstellig werden. Ich HASSE diese stillschweigende Abzocke - Gerichte hin oder her - das „tut man einfach nicht“, egal ob 1 oder 11 EUR, basta!
Daher beschreite ich den „Kulanzweg“ mit dem, auch von Ihnen favoritisierten, Argument „ein unzufriedener Kunde = x verlorene“…ich dachte halt, es gäbe hier vielleicht noch mehr so…hm, naive? Kunden wie mich, und jemand würde sagen: „Hey, ich bin da damals so und so wieder rausgekommen“ (Ohne Klage, klaro:smile:
Naja, schaun wir mal,
lieber Gruss,
Christine
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Hallo Kristian,
nu mal ganz ruhig:
von RECHTSSTREIT habe ICH überhaupt nichts gesagt!!
Schon komisch, was manche Menschen hier in Postings hineininterpretieren *ebenfallskopfschüttel*
Aber vielen Dank für den Tipp und die Adresse - falls es auf dem persönlichen Wege später nicht klappt, werde ich das ausprobieren.
werden. Ich HASSE diese stillschweigende Abzocke -
Völlig richtig, bin ich ganz Deiner Meinung. Allerdings sollte man das, was man unterschreibt, auch durchlesen. Tut man es nicht, darf man sich nicht beschweren, wenn etwas falsch läuft.
Jaja, ich böser Wicht! Asche über mein Haupt. Ich habe völlig überzogen auf den maximalen Widerstand bezogen diesen Rechtsstreit eingebracht. Da ist natürlich die versammelte Versichertengemeinschaft froh, dass deren Beiträge nicht steigen.
Aber es gibt Leute, die wegen Minizahlungen oder einem Katzenschiss auf dem Fußweg einen solchen Wahnsinn anstrengen. Freut mich, dass es hier offensichtlich nicht der Fall ist.
Frohe Ostern
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