Gitarre kontrolliert übersteuern

Hallo, eine Frage:

Also, mein standard-equipment besteht aus einem Marshall AVT 150 und einer Fender Stratocaster (Mexican) bestückt mit 3 Singlecoils.

Meine Frage lautet dazu, wie ich die Gitarre beim Solospiel gezielt übersteuern und mit Obertönen füllen kann, inkl. kontrollierte Rückkopplung. Ich weiß, dass das mit ner Gibson, ner PRS und ner Ibanez, die alle mit mind. einem Humbucker bestückt sind bestens geht. Man muss da gar nch lange warten und die „rückkoppelt“ sich schon von alleine. Und Obertöne auch „no problem“. Aber wie ist das mit meiner Fender?
Sollte ich mir dann nen Humbucker einbauen lassen, oder ist das auf Effekt-Basis zu lösen (z.B.Kompressor etc.)?

Bitte um Hilfe
Stefan

Hallo Stefan,

obwohl ich es nicht praktiziere, aber ich denke, am besten kontrolliert würde das gehen, wenn Du vor dem Verzerrer ein Volumen-Pedal schaltest. Die Rückkopplung kommt dann bei richtiger Einstellung, sobald Du das Pedal ganz drückst.

Ich denke nicht, dass es so sehr von der Gitarrentype oder vom Pickup abhängt, wobei natürlich zu sagen ist, dass ein Humbucker bei großem Verzerrungsgrad besser ist wegen des unterdrückten Brumms.

Mit einem Kompressor ist es ebenfalls zu machen, aber halt eher automatisiert.

Gruß

Dieter

Hallo Stefan,

ich unterstütze Feedbacks oft dadurch, dass ich den Kopf der Gitarre vorsichtig an bestimmte Stellen der Box lege. Es wird so die Schwingung zusätzlich durch direkten Materialkontakt auf die Gitarre bzw. die Saite übertragen und die Resonanz so verstärkt. Je nachdem wie und an welcher Stelle du die Gitarre mit der Box in Berührung bringst, kannst du auch unterschiedliche Obertöne anregen. Du kannst auch selbst gezielt Obertöne (z.B. Flageolett oder Tapping) anspielen und auf diese Art sehr lange halten. Manchmal springt der Ton aber auch spontan zu einer stabileren Frequenz um. Musst ein Bisschen damit rumprobieren.

Gruß
Huttatta