Gitarre lernen

Allen Wissensexperten zuallererst einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich habe mir eine Gitarre besorgt, eine Produkt aus erster Hand.
Schon seit 1 1/2 Jahren wollte ich lernen klassisch (akustisch) Gitarre zu spielen.

Soweit so gut, jetzt stehe ich vor dem nächsten Problem: Wie stimme ich mein gutes Stück? Mit einer Stimmgabel (so meint es meine Mutter) oder mit einem Stimmgerät? (Ich habe auch schon ein Produkt in Auge, ein „KORG GA 30“)

Dann habe ich auch so ein super Gitarrenbuch mit Cd, mit denen ich dann lernen wollte zu spielen, ist aber anscheinend auch nicht der Musterweg, alle Lieder sind auf Englisch (peinlich, in einem Deutsch Buch).

So werde ich mir wohl für´s Wochenende erstmal einen Gitarrenlehrer (einen Studenten oder so) besorgen müssen…

1.Stimmgabel oder Stimmgerät?
2.Wie mache ich am besten meine ersten praktischen Schritte?

Vielen Dank im voraus!

Hi Philipp,

1.Stimmgabel oder Stimmgerät?

erstmal Stimmgerät, wobei es eine simple Stimmflöte auch tut. Wenn Dein Gehör nach einiger Zeit geschult ist, wirst Du von selbst zur Stimmgabel greifen und nach der Flageolett-Methode vorgehen.

2.Wie mache ich am besten meine ersten praktischen Schritte?

Selbstunterricht kann sehr enttäuschend ausgehen. Such Dir jemanden, der Dir was zeigt, sodann ein paar Leute, mit denen Du zusammen Musik machst.

Gruß Ralf

Nachfrage
Hi,
aus deinen Ausführungen werde ich nicht so recht schlau.
Denkst du an Liedbegleitung, oder willst du es „richtig“ lernen?
Gruss,

Hi,
aus deinen Ausführungen werde ich nicht so recht schlau.
Denkst du an Liedbegleitung, oder willst du es „richtig“
lernen?
Gruss,

Ich würde es schon gerne „richtig“ lernen, Noten lesen, verschiedene Richtungen beherrschen… alles…

Hallo Ralf,

was ist denn eine StimmFLÖTE? Das habe ich noch nie gehört!

Ich habe ünrigens mit einem Buch und CD jetzt begonnen, habe sogar Erfolg, auf Anhieb das Notensystem usw. verstanden, spiele auch die Übungen nach, unglaublich aber wahr… nur die Routine hat sich noch nicht eingestellt…

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Philipp,

was ist denn eine StimmFLÖTE?

6 Zungen, wie sie in der Mundharmonika stecken, wie eine Panflöte nebeneinander montiert. Jede Zunge trötet so wie die entsprechende Saite klingen soll.

nur die Routine hat sich noch nicht eingestellt…

nur Mut, das wird jedesmal ein bisschen mehr. Nach 40 Jahren übe ich immer noch…

Gruß Ralf

Selbst lernen!!!
Gutes Neues…
Also ich hab mir Gitarre selber gelernt und ich bin sehr zufrieden damit.
Früher hatte ich zwei (!!!) Jahre prof. Unterricht und wir waren fünf (!!!) Schüler und haben die Hälfte (!!!) von einem Ein-Jahres(!!!)-Buchs (der kleine Fridolin) durchgemacht.

==> Fazit:
Nichts gelernt, kein Spaß, da langweilige Lieder!

Dann habe ich mit „Kesslers Gitarrenschule“, das ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, die Akkorde gelernt.
Und später habe ich dann einfach mit einem „Profibuch“ die Soli a la Eric Clapton, Chuck Berry und wie sie alle heißen gespielt.
Zuerst langsam und dann immer schneller und jetzt geht Stairway to Heaven in einem atemberaubenden Tempo auswendig und aus dem Stegreif, Guns n’ Roses mit Paradise City, und diverse andere.
Also ich kann wirklich nur empfehlen:
Selber lernen !!!
Guten Rutsch
Sascha

Gutes Neues…

danke, ebenso.

Also ich hab mir Gitarre selber gelernt und ich bin sehr
zufrieden damit.

Dagegen spricht erstmal nichts, aber das Zusammenspiel mit anderen Musikern fördert Kritik und Selbstkritik. Das erspart unter Umständen psychische Zusammenbrüche, wie sie bei der Suche nach dem Superstar zu beobachten waren: Jammergestalten, die noch nie einen geraden Ton herausgebracht haben, kreischen völlig fassungslos: „Ich bin der Superstar!“

Gruß Ralf

Also, ich spiele seit 2 Jahren E-Gitarre (nehme Unterricht) und denke, dass es sich auf jeden Fall lohnt einen „Profi“ heranzuziehen. Es gibt eben viele Dinge, die man auf jeden Fall erklärt bekommen muss.
An deiner Stelle würde ich mir ein Stimmgerät von Korg holen. Ich benutze auch eins und es ist für Anfänger gut geeignet (bis man von Gehör stimmen kann).

Ansonsten kannst du es dir auch ein wenig selbst beibringen, das geht auch einigermaßen…

Hallo.

Auch, wenn es ein wenig spät ist, trotzdem mein Senf.

Schon seit 1 1/2 Jahren wollte ich lernen klassisch
(akustisch) Gitarre zu spielen.

Klassische Gitarre, d.i. Konzertgitarre + klassische Stücke, selbst zu lernen, halte ich für nahezu unmöglich, jedenfalls für einen Totalanfänger. Auch mit Büchern wirst Du nur bis zu einem gewissen Punkt kommen - man gewöhnt sich im Selbststudium „automatisch“ Dinge an, die einem dann später den Weg zu weiteren Fortschritten prima verbauen können. Und ohne „Kontrollinstanz“ merkst Du das nicht früh genug, um noch gegensteuern zu können.

Ich würde Dir unbedingt einen Lehrer empfehlen, und zwar einen, der tatsächlich klassische Gitarre unterrichtet. Auf http://www.musiklehrer.de wirst Du sicherlich fündig. Ob Du, wenn Du vom Anfänger- ins Fortgeschrittenenstadium gewechselt bist, dann weiter Unterricht haben willst / musst, ist dann eine andere Kiste.

Soweit so gut, jetzt stehe ich vor dem nächsten Problem: Wie
stimme ich mein gutes Stück? Mit einer Stimmgabel (so meint es
meine Mutter) oder mit einem Stimmgerät? (Ich habe auch schon
ein Produkt in Auge, ein „KORG GA 30“)

Stimmgeräte kosten wirklich nicht mehr die Welt; und bis Du genügend Sicherheit hast, um die Klampfe exakt stimmen zu können (Intervalle erkennen), solltest Du ein solches benutzen. Die Stimmgabel zusätzlich einzusetzen, schadet sicherlich nix und trainiert noch dazu das Gehör.

So werde ich mir wohl für´s Wochenende erstmal einen
Gitarrenlehrer (einen Studenten oder so) besorgen müssen…

Mach das. Nimm aber keinen „oder so“, sondern einen richtigen Gitarrenlehrer. Preislich nimmt sich das nicht groß was, und Du bist einigermaßen sicher, nicht an einen Autodidackel zu geraten, der Dir nur seine ganz persönlichen Techniken weitervererbt.

All diese Tips beziehen sich auf „klassische Gitarre“. Schrumm-Schrumm-Hackebumm oder einfache Liedels kann man durchaus im Selbstunterricht lernen - klassisch spielen hat aber einen anderen Anspruch.

Frohes Dudeln wünscht
Eillicht zu Vensre, wo grüßt