Hallo.
Auch, wenn es ein wenig spät ist, trotzdem mein Senf.
Schon seit 1 1/2 Jahren wollte ich lernen klassisch
(akustisch) Gitarre zu spielen.
Klassische Gitarre, d.i. Konzertgitarre + klassische Stücke, selbst zu lernen, halte ich für nahezu unmöglich, jedenfalls für einen Totalanfänger. Auch mit Büchern wirst Du nur bis zu einem gewissen Punkt kommen - man gewöhnt sich im Selbststudium „automatisch“ Dinge an, die einem dann später den Weg zu weiteren Fortschritten prima verbauen können. Und ohne „Kontrollinstanz“ merkst Du das nicht früh genug, um noch gegensteuern zu können.
Ich würde Dir unbedingt einen Lehrer empfehlen, und zwar einen, der tatsächlich klassische Gitarre unterrichtet. Auf http://www.musiklehrer.de wirst Du sicherlich fündig. Ob Du, wenn Du vom Anfänger- ins Fortgeschrittenenstadium gewechselt bist, dann weiter Unterricht haben willst / musst, ist dann eine andere Kiste.
Soweit so gut, jetzt stehe ich vor dem nächsten Problem: Wie
stimme ich mein gutes Stück? Mit einer Stimmgabel (so meint es
meine Mutter) oder mit einem Stimmgerät? (Ich habe auch schon
ein Produkt in Auge, ein „KORG GA 30“)
Stimmgeräte kosten wirklich nicht mehr die Welt; und bis Du genügend Sicherheit hast, um die Klampfe exakt stimmen zu können (Intervalle erkennen), solltest Du ein solches benutzen. Die Stimmgabel zusätzlich einzusetzen, schadet sicherlich nix und trainiert noch dazu das Gehör.
So werde ich mir wohl für´s Wochenende erstmal einen
Gitarrenlehrer (einen Studenten oder so) besorgen müssen…
Mach das. Nimm aber keinen „oder so“, sondern einen richtigen Gitarrenlehrer. Preislich nimmt sich das nicht groß was, und Du bist einigermaßen sicher, nicht an einen Autodidackel zu geraten, der Dir nur seine ganz persönlichen Techniken weitervererbt.
All diese Tips beziehen sich auf „klassische Gitarre“. Schrumm-Schrumm-Hackebumm oder einfache Liedels kann man durchaus im Selbstunterricht lernen - klassisch spielen hat aber einen anderen Anspruch.
Frohes Dudeln wünscht
Eillicht zu Vensre, wo grüßt