Gitarre mit Floyd Rose Vibrato

Hallo zusammen!

Ich möchte mir demnächst eine E-Gitarre mit Floyd Rose Vibrato zulegen.
Mein wichtigstes Kriterium ist absolute Stimmstabilität bei intensivem Gebrauch des Jammerhakens. Preisgrenze ist so 600 Euro.
Habt ihr für mich einen guten Rat?
Taugen die Systeme preiswerterer Gitarren z.B. Yamaha rgx420dz (ca. 309Euro bei Musik Prod.) etwas?

Vielen Dank!

Hi - meiner Meinung nach gibt es „absolute Stimmstabilität“ nicht, auch nicht beim Floyd Rose. Ich hatte mehrere Fender Strats mit normalem Tremolo, und die verhielten sich erstaunlich stimmstabil, selbst bei exzessivstem Gebrauch (der so weit ging, dass ich 2 Hebel schlicht durchgebrochen habe, aber das ist ne andere Geschichte) - dann hatte ich ne Valley Arts ME Series mit Valley Arts´ Floyd Rose drauf, gut, die verhielt sich zwar sehr stimmstabil, aber wenn du´s drauf anlegst, kriegst du auch da die Stimmung kaputt. Hast aber dafür UNGLEICH viel mehr Regel beim Saiten aufziehen, Stimmen, wegen der ganzen super-nervigen Klemmsattel und Finetuning Gedönse— ich hab´s gehasst und will mich mit sowas nie wieder auseinandersetzen. Ein normales, gutes Tremolo ist mir persönlich stimmstabil genug - manchmal hilft es, den Haken kurz in die Gegenrichtung zu ziehen. Und halt n Tuner zwischenhängen und in Spielpausen (wenn du sowas machst ,o)) kurz richten, fertig.

Hallo,

was Du willst, gibt es sicher nicht. Obwohl ich auch sagen muss, meine Strat bleibt relativ stabil. Was mich viel mehr stört als die Gefahr der bleibenden Verstimmung (die ja nicht immer auftritt) ist der Einfluss einer gezogenen Saite auf die allg. Stimmung der anderen. Das hört sich fürchterlich an, und manche Soli lassen sich genau deswegen nicht mit Gitarre mit Vibrato spielen.

Dieter

…außer, du kompensierst das, indem du den nichtgezogen bei-ton dezent nach oben bendest *klugscheiss* :o)))

…außer, du kompensierst das, indem du den nichtgezogen
bei-ton dezent nach oben bendest *klugscheiss* :o)))

Blanke Theorie… das funktioniert bei mehreren benutzen Leersaiten wieder nur mit dem Hebel, und das ist nicht praktikabel.

Dieter

Danke, ABER …
Schonmal vielen Dank für Eure Antworten.

Aber

Gibt es keinen unter Euch der seine Floyd Rose Gitarre nicht verb®annt hat, und der mir zu einem guten Modell raten kann. Wenn ich die gleichen Erfahrungen wie Ihr machen sollte, kann ich sie ja immer noch bei ebay Verkaufen :wink:
Die Ibanez RG370 (ca 390€) ist doch zum Beispiel ziemlich beliebt. Leider kenn ich keinen der Sie hat und wo ich sie austesten könnte…

Blanke Theorie… das funktioniert bei mehreren benutzen
Leersaiten wieder nur mit dem Hebel, und das ist nicht
praktikabel.

sicher, haste recht. :o) bei EINEM gebendeten und einem weiteren gegriffenen Ton (unisono bending etc.) funktioniert es - bei Leersaiten ist das natürlich Quatsch.

Ich hatte selbst eine mit floyd rose.
Ibane RGR 320 LTD.
War ein geiles Ding und völlig verstimmungsfrei, auch nach krassen „Dive Bombs“. Sehr zufrieden.

Gruß stefan

Hallo Kollegen!

Doch, es funktioniert, wenn man beim Saitenziehen das Vibrato mit dem Handballen in seiner Position hält. Probiert’s aus, ist vielleicht im ersten Moment ungewohnt und man muss den Druck ziemlich genau „dosieren“, aber gehen tut’s.

Gruß

Jörg

P.S.: Ein Floyd Rose taugt natürlich nur wenn man die Saiten richtig aufzieht (dehnen, etc.) und die mechanischen teile immer schön pflegt und es richtig eingestellt hält. Trotzdem hat mich die Schrauberei genervt und meine neue Klampfe hat genau deswegen keins mehr.

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Hallo Jörg,

Doch, es funktioniert, wenn man beim Saitenziehen das Vibrato
mit dem Handballen in seiner Position hält. Probiert’s aus,
ist vielleicht im ersten Moment ungewohnt und man muss den
Druck ziemlich genau „dosieren“, aber gehen tut’s.

Druck? Eigentlich muss man den Hebel ziehen, denn er hat beim Ziehen einer Saite das Bestreben, zum Korpus hin zu wandern und somit alle Leersaiten nach unten zu verstimmen. Eigentlich wäre eine Art Keil zwischen Korpus und Hebel das Richtige.

Gruß

Dieter

Hi Dieter!

Sorry, war etwas unpräzise ausgedrückt, ich wills mal so beschreiben: Drücken musst Du zwischen den Feinstimmern und den Saitenreitern, und zwar mit der Handkante (da wo Knochen ist, gegenüber vom Daumen), der Hebel wird gar nicht berührt. Ähnlich wie beim Dämpfen, nur noch etwas in Richtung der Feinstimmer, sodass die Handkante die Saiten gerade nicht mehr berührt. Geht auch bei normelen Tremolos, dann drückt man dort, wo die Schrauben für die Einstellung der Oktavreinheit sind.

Gruß

Jörg

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Hallo Jörg,

now I got you. Das versuche ich mal. Danke.

Gruß

Dieter

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