Wenn ich recht verstehe, dann ist die Brummspannung am Eingang des Siebgliedes 68 mal höher als am Ausgang, also 5.44Vss.
Jetzt kommt aber der Pferdefuß:
Diese Spannung ist nicht sinusförmig. Daraus einen Effektivwert zu rechnen ist nicht einfach.
Der Glättungsfaktor von 68 ist auch eine ungenaue Sache, da die Oberwellen der nicht-sinusförmigen Eingangsspannung stärker geglättet (abgeschwächt) werden als die Grundwelle.
Wenn man aber annimmt, dass die Eingangsspannung sinusförmig ist (was der Praxis nicht entpricht) dann rechnet man den Effektivwert nach:
Nirgend steht, wie die Glättung erreicht wird. In der Regel hat die Grundwelle die größte Leistung, will man sie glätten muss man einfach eine Spule in den Längszweig einbauen. Das sieht man übrigens heute oft, wenn so USB-Kabel oder Kabel aus einem Schaltnetzteil so einen Dicken bommel haben. Manchmal ist das Kabel auch einfach einmal durch einen Eisenkern geschoben und eine Schleife gewickelt. Wird nur mit Kondensator paralell geglättet hast Du recht.