Ich möchte mir gerne beim Moped eine Glättung/Gleichrichterschaltung basteln, mit der ich die Wechselspannung der Lichtmaschine in eine möglichst konstante 12V DC bringe.
Die Lichtmaschine (auf Minarelli AM6) liefert bei Standgas 12 bis 13V AC und schrumpft bei höheren Drehzahlen auf ca. 8V AC.
Mit einer normalen Brückenschaltung werde ich die 12V nicht mehr erreichen, wenn ich Diodenabfallspannung abziehe.
Wie kann ich das am besten realisieren?
Und könnte ich damit eine Batterie nachrüsten (mein Moped hat original keine)?
Wird es sich dann nicht auch eher um eine Generatoranlage für 6 V handeln ? Oder überlastest Du den Generatoranker bereits mit Anbauten, die neben der Beleuchtung zusätzlich Leistung abgreifen ?
Mit einer normalen Brückenschaltung werde ich die 12V nicht mehr erreichen, wenn ich Diodenabfallspannung abziehe.
Eine Gleichrichterbrücke wirst Du sowiso nicht verwenden können, wenn ein Pol der LiMa mit dem Rahmen des Mopeds leitend verbunden ist. Im elektrischen System eines KFZ wird nämlich der Rahmen bzw. das Chassis als Rückleiter verwendet. Und wenn der Wechselspannungsgenerator ebenfalls mit dem Rahmen verbunden ist, währe nur eine Einweggleichrichtung möglich - und die ist ineffizient.
Das muss nicht gesagt sein, wenn er die passenden Spulenabgriffe auf seiner Ankerplatte verfügbar hätte.
Beim sogenanntem " Uhlo - Blinkmodul " war es üblich, den Blinkbetrieb mittels eines internem Akku komplett von der Wechselspannung ( Hauptbeleuchtung mit Rahmenmasse ) zu trennen.
Das läuft also auf das Prinzip eines Trenntrafos ( galvanische Trennung ) hinaus. Die Ladespulen hatten dabei ( bei den mir bekannten Mopps ) Mittelabgriff.
Einzig der Zusatzanker für die Bremsleuchte war einfach mit Rahmenmasse und separater Zuleitungsader. Diese Ankerspule mußte dann auf den Generatoranker für die Hauptbeleuchtung aufgesetzt werden.
Die Ladespule wurde auf dem Zünd ( -spulen ) -Anker montiert.
Eine Gleichrichterbrücke wirst Du sowiso nicht verwenden
können, wenn ein Pol der LiMa mit dem Rahmen des Mopeds
leitend verbunden ist. Im elektrischen System eines KFZ wird
nämlich der Rahmen bzw. das Chassis als Rückleiter verwendet.
Und wenn der Wechselspannungsgenerator ebenfalls mit dem
Rahmen verbunden ist, währe nur eine Einweggleichrichtung
möglich - und die ist ineffizient.
Aber solange ich den Plus- und Minuspol getrennt vom Rahmen in extra Kabeln habe, sollte dies doch kein Problem sein?
Oder habe ich hier was falsch verstanden?
Wird es sich dann nicht auch eher um eine Generatoranlage für
6 V handeln?
Ich bin nur davon ausgegangen, dass die LiMa 12V hat, weil ja die gemessenen Spannungen eher in diesem Bereich waren.
Steht leider nirgends drauf und im Internet findet man auch nichts.
Oder überlastest Du den Generatoranker bereits
mit Anbauten, die neben der Beleuchtung zusätzlich Leistung
abgreifen ?
Halte ich für unwahrscheinlich, da die verbauten Teile alle original sind (Bis auf die Lichtmaske, die Glühbirnen haben jedoch wie die vorher verbauten Spots 35W).
Ich bin nur davon ausgegangen, dass die LiMa 12V hat, weil ja die gemessenen Spannungen eher in diesem Bereich waren.
Steht leider nirgends drauf und im Internet findet man auch nichts.
Das wird in der Praxis wenig funktional werden…
Hallo Peter,
Die Gegenargumente zielen hauptsächlich auf 2 Gründe ab:
Die ABE , bzw. Zulassungsfähigkeit lichttechnischer Anbauten.
Die " neue " Auslegung der der vorhandenen Lichtanlage auf zusätzliche Verbraucher.
Wenn Du noch nichts gekauft hast, würde ich Dir mal folgende Suche im Netz empfehlen:
Sigma - Sport LED
Das ist eine komplette, „mobile“ Hochleistungs - Beleuchtungsanlage für Fahrräder mit Zulassung gemäß StVZO.
Das Set beinhaltet :
Akkupack
Ladegerät
LED - Scheinwerfer ( weiss jetzt nicht, ob 3 oder 5 Watt… bei Halogen waren es 5 Watt )
Montagevorrichtungen für Lampe und Akku, sowie Anschlußleitungen …
Preis: ~ 45 Öcken, Doppelscheinwerfer optional mit Y - Kabel möglich.
Vorteile:
Hauptbeleuchtung am Moped bleibt zulassungskonform. ( also original )
eventuell höchstens eine Ermahnung oder ein kleines Knöllchen für die Verwendung der Zusatzbeleuchtung ( für Fahrräder ) an einem falschem Fahrzeugtyp .