Glättung

Guten Tag

ich möchte meine Gleichgerichtete Spannung (6V Spitzenspannung) glätten.
Da bin ich auf eine Seite gestossen bei der die Rede von Siebglättung ist.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/021025…

Wie ist mein C_L, C_S und R_s zu dimensionieren? Wie lässt sich das berechnen? Bzw. welche Richtwerte gelten?

Grüsse
Guido

Frage

Wie ist mein C_L, C_S und R_s zu dimensionieren? Wie lässt
sich das berechnen? Bzw. welche Richtwerte gelten?

Die erste Frage ist immer: Wie glatt soll’s denn sein, d.h. welcher Restbrumm ist für deine Schaltung i.O.?

Audio: vergiss es, nimm Spannungsregler
Digital: wenn der Spannungsbereich stimmt (CMOS) OK, für TTL => Spannungsregler

So ganz grob mal.

Gruß

Stefan

Es handelt sich dabei um eine Speisung eines PICs und LEDs.
D.h. die Spannung sollte sicherlich nicht unter 4V fallen. Wäre aber ideal wenn sie, um die 5-6 V bleiben würde. (somit eine relativ unkritische Schaltung)

Also

Es handelt sich dabei um eine Speisung eines PICs und LEDs.
D.h. die Spannung sollte sicherlich nicht unter 4V fallen.
Wäre aber ideal wenn sie, um die 5-6 V bleiben würde. (somit
eine relativ unkritische Schaltung)

… bei den orangen Blöden (Media Markt) hat es stabilisierte Schaltnetzteile bis zu 1,6 A für 15 Euronen. Mit weniger Stromfähigkeit 10 Euronen. Kann man mal drüber nachdenken.

Wieviel Strom braucht denn deine Schaltung?

Für Siebelkos hat es die uralte Faustregel 1 mF (100 µF) pro Ampere.

Gruß

Stefan

winzige Korrektur
Moin, Stefan,

Für Siebelkos hat es die uralte Faustregel 1 mF (100 µF) pro
Ampere.

fast beinahe - für ein mF braucht’s 1000 µF :wink:

Gruß Ralf

Es geht hauptsächlich mal darum dies selbst zu bauen.
Im Studium lernt man leider solche „uralten“ Faustregeln nicht :frowning:
Deshalb wollte ich mal nachfragen.

Aber auf die genannte Schaltung bezogen bräuchte ich Werte für 2 Kondensatoren und einen Widerstand.

Die Schaltung wird unterschiedlich Strom benötigen. Im maximalfall etwa 0.8 A

Grüsse
Guido

Es handelt sich dabei um eine Speisung eines PICs und LEDs.
D.h. die Spannung sollte sicherlich nicht unter 4V fallen.
Wäre aber ideal wenn sie, um die 5-6 V bleiben würde. (somit
eine relativ unkritische Schaltung)

Als unkritisch würde ich die Versorgung eines Mikrocontrollers nicht bezeichnen.
Du solltest den Tip mit dem Spannungsregler (z.B. 7805) beherzigen.
Sonst kömmst Du in Teufels Küche…

Grüße,
Jürgen

Meine Schaltung sieht nun so aus:

Trafo – Gleichrichterbrücke – 220uF Elko – Spannungsregler 7805 – 470uF Elko – 100nF Kondensator

Anschliessend die Last mit PIC etc.

Schaltung ist hier zu finden:
http://www.rh-architektur.ch/stud/Versorgung.jpg

Bin für Kritik gerne offen.

Grüsse

Guido

Hallo Guido,

Schaltung ist hier zu finden:
http://www.rh-architektur.ch/stud/Versorgung.jpg

Bin für Kritik gerne offen.

Es empfiehlt sich noch 220nF direkt am 7805 Eingang und 100nF direkt am Ausgang (beides Keramik) anzubringen.
Sind laut Datenblatt optional, machen aber in der Praxis den Unterschied, dass der µP auch bei Netzstörungen fehlerfrei läuft.

Sequentielle Logik reagiert sehr empfindlich auf Störspitzen auf der Versorgungsspannung.

MfG Peter(TOO)

Hi,

was willst Du beim Nachbau einer vorgegebenen Schaltung für ein 5V- Netzgerät lernen.

Michael

Hi,

was willst Du beim Nachbau einer vorgegebenen Schaltung für
ein 5V- Netzgerät lernen.

z.B. wie Kondensatoren zu dimensionieren sind.