"BITEL verlegt wohl noch in diesem Jahr Glasfaser in unserem Viertel. Um an einen zunächst kostenlosen Anschluss für das Haus zu kommen, habe ich einen Vertrag mit BITEL abgeschlossen. Meine Erfahrungen mit Glasfaser in (XXX) sind sehr positiv, eine gleichbleibend hohe und stabile Datenrate,
Für Euch ändert sich erstmal nichts, aber spätestens wenn die Telekom eine Glasfaser ins Haus legt, wird der DSL Anschluss stilleglegt, so die Auskunft der Telekom.
BITEL bietet an, wenn sich nun drei Parteien, also noch zwei zusätzliche anschließen, die Glasfaser im Haus kostenlos bis in die Wohnungen zu legen. Das ist eine Möglichkeit, über die ich Euch informieren möchte. Langfristig ist das eine gute Sache. Spätestens bei Abschaltung vom DSL Anschluss kann das dann sehr teuer werden. So eine Glasfaser kann ich selber nicht verlegen. Alleine für das Verschweißen bedarf es einer Spezialfirma. Wer also von dem Angebot Gebrauch machen möchte, sollte sich bei mir melden."
abschaltung? stillegung? angebot?
ich habe keinen plan & keine ahnung - nutze seit jahren 1&1 dsl problemfrei.
Nichts.
Von DSL-Abschaltung ist noch lange nicht die Rede.
Bei uns hat der Vermieter Glasfaser bis ins Treppenhaus verlegen lassen, das Loch in die Wohnung soll demnächst kommen.
Der Rest regelt sich dann mit dem Anbieter.
Sag dem Vermieter, das heißt Spleißen. Hat mit Schweißen nicht direkt zu tun, außer, dass da auch zwei „Sachen“ zusammengeführt werden.
Euer Problem ist: 1&1 hat keine eigenen Leitungen, die nutzen vermutlich die Telekom-Leitung. Sollte das stimmen, was die Telekom „androht“, müsstet ihr spätestens dann auf Glasfaser umsteigen. Aber wenn die Telekom Glasfaser legt, machen sie das für gewöhnlich in der ersten „Runde“ auch kostenlos. Es ist aber die Frage, wenn BITEL schon zugange war, ob die Telekom wirklich dazu kommt. Bei uns haben sie sich das anders überlegt und sind wieder abgezogen, weil sie sagten, der andere Anbieter war schon da …
Ich weiß nicht, was du für 1&1-DSL zahlst und für welche Geschwindigkeit, aber die Glasfaseranbieter haben für gewöhnlich für 1-2 Jahre günstigere Tarife, zusätzlich zum kostenlosen Anschluss. Guck doch mal, was es kosten würde:
Wenn es günstiger oder höchstens so teuer ist wie dein DSL, würde ich das Angebot annehmen. Nach der Mindestvertraglaufzeit kannst du wieder zu DSL zurück, wenn dir das reicht, aber der Glasfaseranschluss liegt schon mal da für den nächsten Mieter. Ihr scheint euch mit dem Vermieter zu duzen, also ist das Verhältnis vermutlich nicht ganz so schlecht.
ich glaube, da solltest du nochmal nachlesen.
Also nicht den Punkt, dass man es spleißen nennt, aber vielleicht was da gemacht wird. Kleiner Spoiler: die werden nicht verdrillt.
Wenn ein ganzer Bereich flächendeckend mit Glasfaser - zumindest im Gehweg vor dem Haus - versorgt ist, dann ist eine Stilllegung des Kupfernetzes etwas, was der DSL-Netzbetreiber (nahezu immer die Telekom) langfristig durchführen möchte.
Jeder Anbieter darf fristgerecht kündigen. Wir reden über Jahre zwischen vollständigem Glasfaserausbau und Kupfernetzabschaltung.
Jeder Gebäudeeigentümer sollte zusehen, dass die Glasfaser ins Haus kommt - langfristig.
In Mehrfamilienhäusern ist das oft kostenlos.
In Einfamilienhäusern wird das zumindest bei der Telekom nur gemacht, wenn ein Zweijahresvertrag abgeschlossen wird.
Da kocht aber jeder Ausbauer sein eigenes Süppchen. Und jeder baut für sich aus. Kooperationen gibt es kaum. Wenn Firma X eine Glasfaserkabel ins Haus legt, dann gibt es darüber nur Verträge mit Firma X oder einer handvoll Partnerfirmen.
Der Tiefbau ist teuer, der Innenausbau dagegen überschaubar und auch mit Vorleistungen eigener Handwerker möglich.
Gab’s die geschenkt und „wenn kaputt, dann kaputt“, oder wird die vermietet?
Gut, die ist eigentlich immer kostenlos.
Kostenlos? Bei uns haben alle drei Tarife im 1. Jahr gleich gekostet, deswegen haben viele im 1. Jahr den Tarif mit der schnellsten Geschwindigkeit genommen, aber wenn man nach einem Jahr aus Kostengründen reduzieren wollte, haben sie nochmal die Hand aufgehalten. Es war nicht viel, ich glaube 15 Euro oder so, aber ich fand das trotzdem seltsam.
Der Begriff spleißen wurde aus der Kabeltechnik übernommen wo Kabel wirklich verdrillt wurden.
Bei Glasfaserverbindung redet man auch von spleißen, meint aber eigentlich schweißen.
Heftig teuer.
Ich versorge mit einem einzelnen 45€ Anschluss drei Parteien und eine Firma. Da muss man sich halt intern „grün“ sein - bei uns kein Problem, ist alles innerhalb der Familie.
Jedenfalls variieren die Bedingungen von Anbieter zu Anbieter. In Fördergebieten weicht es sowieso ab.
Ab drei und mehr Wohneinheiten gibt’s bei der Telekom den Anschluss auf Antrag des Eigentümers zurzeit immer umsonst - auch ohne Verträge der Mieter.
Ein Bekannter bewohnt mit Schwester und Eltern ein Dreifamilienhaus. Kostenloser Ausbau, nur einer hat einen Tarif abgeschlossen und die Telefonie wurde für zwei Parteien zu einem reinen VoIP Anbieter ausgegliedert. Die Fritzbox wurde zur Haustelefonanlage und nach Ablauf der Köderzeit zahlen die nun 59 € im Monat statt dreimal je knapp 50 €.
Na ja, es sind immerhin drei Wohnungen. Und da man nicht weiß, was später ist, ist es schon sinnvoll, alle Wohnungen mit einem Anschluss zu versorgen, wenn der kostenlos gelegt wird.
Das ist bestimmt auch nicht im Sinne des Erfinders.
Es ist absolut zulässig. Selbst die Telekom erlaubt die Überlassung an Dritte, so lange die Leistung nicht ausschließlich Dritten überlassen wird.
Bei mir ist es VDSL 100 Mbit/s, da schont man nicht nur den Geldbeutel, sondern auch knappe Ressourcen (Energie, Frequenznnutzung im Kabel, Ports im Netz).
Bei Glasfaser vergeudet man halt ggf. nur Geld.
Spaßeshalber sei erwähnt: Die Telekom und viele andere Anbieter nutzen GPON, da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass alle drei Anschlüsse parallel an derselben Faser hängen. Bis zu 64 Kunden können dort über rein passive, optische Vervielfacher auf einen Port, eine Faser von der Vermittlungsstelle gelegt werden. Der Grad der Überbuchung ist geheim, aber massiv.
Ein GPON Port kann maximal 2,5 Gbit/s im Downstream - Gerüchten zufolge wird mit Faktor zehn überbucht, da würde man also bis zu 25 Gigabitkunden anschließen. Der Gleichzeitigkeitsfaktor sorgt dafür, dass das problemlos geht. 1 Gbit/s sind sowieso kaum auszunutzen, da knicken die liefernden Server schon ein.