Glaube: was hat Gott davon?

Hallo rushme,

DIE Teufel ? Es gibt also mehrere ? Das ist mir neu.

Begriffsverwirrung. Im Alten Testament kannte man Dämonen, die Krankheits- und Schadensgeister waren, und den Satan, einen Engel, der als eine Art himmlischer Staatsanwalt fungierte. Später wurde unter dem Einfluss der persischen, dualistischen Religion aus dem Engel eine Art Gegen-Gott, der es aber nie bis zu völliger Göttlichkeit schaffte. (Heute noch im Christentum sehr umstritten, wieviel macht der Teufel nun eigentlich hat). In dem Maß, in dem aus dem biblischen Satan der Teufel wurde, ordnete man ihm die Dämonen unter und machte sie zu Unter-Teufeln.

Glaub mir, ich hatte genügend spirituelle Erfahrungen sowohl
in christlichen Kirchen als auch alleine und ohne irgendeine
Institution. Ich bin auch überzeugt davon, dass es gott gibt,
total. Kein vertun. Ich rege mich nur über menschen auf, die
meinen, sie wüssten, was gott will. so was finde ich anmaßend.

Kann ich dir nachfühlen. Im Übrigen braucht man nur einen Tag im Internet zu surfen um festzustellen wieviele fromme Menschen absolut überzeugt sind, dass Gott genau das sagt, was sie sagen. Jeder ist überzeugt, dass ausgerechnet er hundertprozentig kapiert hat, was Gott will, und das in allen Einzelheiten. Ich hatte in meiner religiösen Erfahrung festgestellt, dass Gott überhaupt nicht mehr zu Wort kam, weil es so viele Fromme gab, die genau wussten, was er meinte. Inzwischen habe ich mich von all diesen Posaunen Gottes abgenabelt und lausche im Stillen, und schau an, plötzlich kann ich Ihn recht gut hören.

Ich habe selbst tiefes vertrauen in das, was gott für mich
bedeutet. kann solches jedoch nicht an einer person
festmachen. mit dem persönlichen gespräch mit jesus ist das
auch so eine sache. wie sollte das gehen ?

also ich erlebe es so, dass ich mich im Inneren bewegt fühle, mich mit irgendeiner Sache zub efassen, und dann ganz gerne unter vier augen mit Ihm darüber rede. Inzwischen spüre ich schon auch, was echt ist.

ich habe es früher,

als ich noch „organisierter Christ“ war, oft versucht, aber
totale fehlanzeige. nur gruppendynamische massensuggestion,
was da abging. vielleicht auch daher meine massive skepsis
gegenüber institutionalisierter religion.

Genau das habe ich auch erlebt. Ich kam überhaupt nie zu einem echten gespräch, weil alle an mir zerrten und mir in die Ohren schrien;: „du musst das machen - das glauben - so sagen - das auf keinen Fall tun“. Da kamen sogar Leute daher und sagten: „Gott hat mir ein Wort für dich gegeben, er will, dass du das und das machst“. Zum schluss war ich völlig kaputt und ausgelaugt und hatte nur mehr das scheußliche Gefühl, dass das alles, was ich da sagte und glaubte, nicht in mir gewachsen war, sondern eingedrillt und aufgesetzt.
Ich musste mich erst einmal von allen diesen selbsternannten Gottesvertretern abnabeln, um überhaupt wieder so weit zu kommen, dass ich in aller Ruhe und auf meine Weise glauben kann. Natürlich hat mir das den Ruf eingetragen, nicht „richtig“ zu glauben, weil man als Christ „doch so und so machen und so und so sagen“ muss. Ist mir aber egal, auf deren Wertschätzung bin ich nicht angewiesen.

also, Ohren steif halten, rushme! Gott ist stark genug, um sogar mit der Kirche fertig zu werden *ggg*
gruß,
bb

Hallo rushme,

Interessant für mich ist die Frage, was gläubige Christen an
der Bibel wörtlich verstehen und was nicht, und wer legt fest,
ab wo interpretiert werden darf ?

also ich bin keine Theologin, aber Schriftstellerin, und als solche würde ich sagen: Erstmal sit die Bibel kein Buch, sondern eine Bibliothek. Daher geht es darum, welche literarische Gattung vorliegt. Wenn es im Hohelied heißt, die „Brüste der Geliebten seien wie weiße Ziegen“, wird wohl auch der härteste Fundamelist nicht annehmen, das das Mädel ziegenförmige und womögliche meckernde Brüste hatte. Wenn dagegen in einem Paulusbrief davon die Rede ist, wie es mit einer organisatorischen frage, z.B. der Speisung von Witwen oder der Gottesdienstordnung zu halten sei, brauche ich da kein Mysterium hineingeheimnissen.
Zweitens darf man beim Interpretieren nicht hin und her springen, also eine Prise Evangelium, ein Löfferl Genesis, eine Messerspitze Apokalypse. Das wäre so, als wollte man aus Neidhart von Reuenthal, bertolt Brecht und der BILD-Zeitung zitieren und sagen: „Die deutsche Literatur sagt …“ solche zusammengestückelten „Bibelbeweise“ führen zu den schlimmsten Fehlern („Kain erschlug seinen Bruder. - Geh hin und tue desgleichen.“)
Drittens lohnt es sich zu wissen, in welcher geistigen Umwelt das jeweilige Buch geschrieben wurde - z.B. Hiob als polemische antwort auf die grassierende „Weisheitslehre“, die u.a. erklärte, nur den Bösen ginge es schlecht. Oder Jona auf die überhebliche religiöse strömung unter den Juden, die meinte, nur sie seien Gott etwas wert. Ihnen sagt der Autor: Schmecks! Gott verzeiht sogar dem König von Ninive (das war eine sogar für damalige Verhältnisse brutal gottlose Stadt).
also, man muss denken. Und das fällt vielen Fundis schwer. Lieber krallen sie sich daran, dass jedes Wort gleich wahr und von Gott erfüllt sei.
gruß,
bb

P.S. In welcher christlichen Abteilung hast du denn gelitten?

Hallo Alex,

Petrus und Paulus sagen alles ist inspiriert und nichts
erlaubt privater auslegung!

stimmt nicht! Paulus sagt: „In dieser Sache (*der Ehe*) habe ich keine Weisung vom Herrn, sondern sage meine eigene Meinung.“ Ich nehme auch nicht an, dass die Bitte des Paulus, man möge ihm seinen vergessenen Mantel nachschicken, als göttlich inspiriert zu betrachten ist.

Oder man schließt sich den hardlinern an, für die alles, was
dort geschrieben steht, wörtlich zu verstehen ist.

und so ist es auch. Gott hat uns sein Wort zur Verfügung
gestellt. Meinst du er würde zulassen, das es verfälscht
ist???

Nachdem er zugelassen hat, dass sich seit zweitausend Jahren die Christen aller Schattierungen darum prügeln, was nun eigentlich Gottes Wille ist, und dabei zu höchst unterschiedlichen Auslegungen kommen, wäre es auch schon egal, wenn es verfälscht wäre. Wer die Bibel als Steinbruch für zusammenhanglose Zitate nutzt, kann alles und jedes - und das Gegenteil - damit beweisen!
gruß,
bb

Hallo rush me,

Mir ist schon klar,
dass es um „Glauben“ geht und nicht um „Wissen“, aber warum
WISSEN dann alle so genau, was Gott will und warum und was er
hiermit oder damit gemeint hat ?

schau dich in der Geschichte um, wieviele schon ganz genau gewusst haben, was Gott wollte und meinte, und wieviele heute nur peinlich berührt daran zurückdenken, was Kirchen aller Couleurs schon an Unsinn vertreten haben. Ich persönlich glaube, dass ich nur für mich wissen kann, was Gott für mich will, und mich da auch noch zehn Mal irre.

Was macht euch so sicher ?
Und sagt jetzt bitte nicht, dass Ihr NICHT sicher seid, das
wäre etwas ganz neues, sowas hätte ich echt noch nie von
gläubigen Christen vernommen.

Tut mir Leid, ich muss es trotzdem sagen. Ich war seinerzeit überzeugt, dass es Gottes Wille sei einen bestimmten Mann zu heiraten, und au Backe, hab ich mir den Schädel angerannt! Ich glaube, wir Menschen sind viel zu verworren, um jemals GENAU zu wissen, was Gott will. Ich gehe da nach einem inneren gefühl. Wenn sich ein intensiver innerere Friede in mir ausbreitet, dann denke ich, ich bin auf dem richtigen Weg. aber je älter ich werde desto mehr halte ich es mit dem Bibelvers: „Das Herz des Menschen ist trügerisch, wer kann es ergründen?“ sooft ich denke, ich habe eine Wahrheit erkannt, komme ich drauf, dass es ein Abwehrmechanismus ist *seufz*
gruß,
bb

Viele Grüßen,

rushme

Hallo Wolfgang,

Ich kann dir nicht sagen, woher die anderen ihre Weisheiten
nehmen. Und in irgendwelche Geschehnisse (Katastrophen,
Wunder,…) Gottes Werk zu sehen ist sehr einfach. Ich stelle
aber oft genug bei mir fest, daß ich Gott etwas „unterstelle“,
und denke, Gott kann eigentlich nur so sein, nur so
entscheiden,… Aber letztendlich kommt viel aus unserem
Unterbewußtsein, und das wird oft genug manipuliert.

Ganz meine ansicht!

Auch wenn du mir nicht glaubst, ich bin mir nicht immer
sicher. Glauben heißt für mich jeden Tag aufs neue das
Gespräch und die Partnerschaft mit Gott neu leben und erleben
und du kannst dir vielleicht denken, dass das „leben“ nicht
immer einfach ist.
Ich kann dir nicht sagen woher bei mir der Glaube kommt und
was mich (wenn auch nicht immer) sicher macht, dass es Gott
wirklich gibt. Aber für mich steht der Glaube nicht allein da,
sondern wird von Vertrauen, Liebe und Hoffnung begleitet. Aus
diesem Grund ist es vermutlich so schwer, in diesem Bezug
konkret zu werden, weil es sich schlicht um Gefühle handelt,
und die kann man schlecht beschreiben und begründen.

also ich kann mich deiner Meinung nur anschließen und bin wirklich froh, dass es auch andere Christen gibt, die das genau so sehen. aus welchem heimathafen kommst du denn? (Nur interessehalber).
gruß,
bb

Hallo rush me,

eigentlich brauchen wir gr keine kontroverse, gell. ich bin ja
selber zutiefst „gläubig“, allerings nicht im institutionellen
sinne, aber auch ich habe meine sagen wir spirituellen
überzeugungen, die ich, wahrscheinlich ähnlich wie du, einfach
fühle, empfinde und versuche, im live 3d in irgendeiner weise
umzusetzen.

ist ja ganz ungewohnt für mich da gleich zwei zu finden, die meiner eigenen unorthodoxen Meinung sind! Aber es freut mich wirklich. Ich persönlich finde, man sollte sich daran halten, was Jesus gesagt hat, und „im stillen Kämmerlein beten“, die sache zwischen sich selber und Gott ausmachen und nicht so viel zeit damit verbringen, großartige dogmatische Systeme zu erstellen. Vielleicht bin ich egoistisch, aber mir geht es eben in erster Linie darum, was für mein Leben wichtig ist, wie ich mit meinen problemen zurechtkommen und wie ich lebe, um zuletzt einmal sagen zu können: Ich habs nicht schlecht gemacht.
gruß,
bb

Grüsse
Wolfgang

Servus bb,

ich bin vor kurzem nach Waiblingen (bei Stuttgart) gezogen, ich habe vorher in Stuttgart studiert (ICH BIN FERTIG :smile:)))) und komme eigentlich aus einem kleinen erzkatholischen Kuhdorf 120 km östlich von Stuttgart (kurz vor Bayern)

Wolfgang

P.S. Ich bin der Wolfgang, der Dir auf Dein Posting mit dem Schatten (Gute Taten erzeugen Schatten) geantwortet hat, und hätte gern den Buchtipp, den Du mir geben wolltest :wink:) Danke

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hey, wolfgang.
eigentlich brauchen wir gr keine kontroverse, gell. ich bin ja
selber zutiefst „gläubig“, allerings nicht im institutionellen
sinne, aber auch ich habe meine sagen wir spirituellen
überzeugungen, die ich, wahrscheinlich ähnlich wie du, einfach
fühle, empfinde und versuche, im live 3d in irgendeiner weise
umzusetzen.

Grüsse
Wolfgang

Servus Rushme,

„leider“ bin ich Anhänger einer Institution, nämlich der rk. Ich wurde von meinen Eltern sehr christlich erzogen, mein Vater war Messner (dieses Jahr wären es 55 Jahre geworden) und so hatte ich schon von klein auf engen Kontakt mit der Kirche. Als ich zu ersten mal von zuhause wegkam, während der Ausbildung, hatte ich Probleme meinen „kindlichen Glauben“ mit in den Alltag zu übernehmen. Ich habe es nach sehr langer Zeit geschafft. Trotz aller Fehler und seltsamer Ansichten bin ich immer noch Mitglied der rk, weil ich versuchen will an dem „Haus“ der Kirche mitzuarbeiten und versuchen, dass die Fehler die gemacht wurden nicht wiederholt werden.

Grüsse Wolfgang

Nun, unser Geist ist das eigentlich primäre in uns. Um das
auszuführen, habe ich meine Sicht zusammengefasst in folgendem
Text:
Etwas über den Menschen…
Ein Mensch wird gezeugt, geboren, wächst heran, bildet sich,
lebt sein Leben auf irgendeine Weise und stirbt schließlich,
manchmal schon unmittelbar nach der Zeugung. Ein alltäglicher
Ablauf, den wir alle kennen. Aber dieser sichtbare und tastbare
Mensch ist nicht die komplette Individualität Mensch, sondern
nur dessen materielle Hülle, die gesteuert wird von der für uns
unsichtbaren Seele. Diese Seele gehört einer höheren Seinsebene
an als das Materielle und ist, materiell gesehen, weder
sichtbar, tastbar noch meßbar, so wie das auch auf einen
Gedanken zutrifft, obwohl dieser fraglos existiert. Die Seele
sieht genauso aus wie der Leib, sie hat alle Glieder und sie ist
materiell unzerstörbar.

Schwachsinn. Du schreibst selber, dass man die Seele nicht sehen oder
gar vermessen kann. Aber sie sieht genauso aus wie der Leib und hat auch
alle Glieder. Schwachsinn.

Wenn z.B. der Leib durch einen Unfall
einen Fuß verliert, so hat die Seele dennoch nach wie vor alle
Glieder beisam-men.

Behauptung. Total fragwürdige Annahme.

Der Leib ist also, richtig
betrachtet, die zeitweise vor-handene, von der Seele mitbelebte
materielle Hülle der dreigliedrigen, ineinandergeschach-telten,
sich in mehreren Seinsebenen durchdringenden Wesenheit Mensch,
eine wunderba-re biologische Maschine, ein Diener oder Werkzeug
der Seele.

Und wieso nicht fünf oder achtzehn oder zwei Grillionen Seins-
ebenen ? Wieso ausgerechnet 3 ? Ausser Leib, Geist und Seel nix mehr
sonst ?

Zu dieser dreigliedrigen Wesenheit fehlt noch der primäre, alles
durchdringende, Leib und Seele bedingende Geist, nicht Verstand,
welcher einer noch höheren Seinsebene angehört als die Seele und
der den Menschen vom Tier unterscheidet. Dieser Geist, ausgehend
von der Liebe Gottes, unseres himmlischen Vaters in Jesu, wird
dem Menschen als Geistesfun-ke ins Herz der Seele gelegt. Die
Zugehörigkeit von Leib, Seele und Geist einer Individuali-tät
ist äußerlich durch das gleiche Antlitz gekennzeichnet.

Verstehe ich nicht. Willst du damit sagen, dass mein Antlitz die
Zugehörigkeit meines Leibes zu meiner Seele und meines Geistes
anzeigt ? Oder was ? Verstehe ich nicht.

So wie
nun Leib und Seele aus-gebildet werden durch die Nahrung, wobei
die Seele das Edle, ihr entsprechende Seelische, der Leib das
Materielle aufnimmt, so wird auch der Geist durch eine geistige
Speise ge-nährt.

Meine Seele ernährt sich genau wie mein Leib, mein Geist aber
braucht Spezialfutter. So ungefähr ?

Liebe Gott, den du mit materiellen Augen nicht siehst, in
deinem, vorzugsweise armen Nächsten, in der Tat. Werde demütig,
sanftmütig, barmherzig, geduldig und suche nicht die Ehre bei
den Menschen. Behandle so deine Nächsten, wie du, vernünftig
betrachtet, gerne selbst behandelt werden möchtest.
Ist nun diese Kost gut, so breitet sich der Geistfunke in der
Seele aus, der Embryo wächst und wird schließlich erwachsen. Ist
die Seele aber erfüllt vom Geiste, was heißt, daß sich die Seele
dem Geiste dadurch unterordnet, indem sie freiwillig die
Sinnenlust am straffen Zügel hält, das Vorteilsdenken aufgibt
und gute Werke tut, dann ist die Wiedergeburt des Geistes in der
Seele herbeigekommen, wie sie Jesus einst dem Nikodemus
erklärte, und der Mensch ist wahrhaft weise geworden und
erkennt, so es nötig ist, alles durch Gott. Dann ist der
Zu-stand erreicht, von dem Paulus spricht: Nun lebe nicht mehr
ich, sondern Jesus lebt in mir. Dies ist das Ziel, das der
Mensch in seinem irdischen Leben, als einer zwar kurzen, aber
entscheidend wichtigen Zeitperiode seines nimmer endenden Seins,
anstreben soll, das aber nur wenige erkennen und hier in der
Fülle kaum einer erreicht.

Also gibt Gott / Jesus mir so lange Entscheidungs-, Willens-, und
Handlungsfreiheit, bis meine Seele und mein Geist von der Lehre
satt sind und nicht mehr ich lebe, sondern Jesus in mir, und somit
alle Freiheit auch wieder vorbei ist. Das ist also das Ziel. Sehr
schön.

Nun kommt zu seiner Zeit, zumeist wenn der Leib mürbe geworden
ist, der Ruf Gottes an die Seele, herauszutreten aus dem Leib
und ins Geistleben einzugehen. Die Seele tritt aus dem Leib und
dieser, seines Lebens -und Steuerorgans beraubt, ist leblos und
verwest. Für eine vollendete Seele ist dies, wie es die
Geschichte des Christentums z.B. bei einzelnen Märty-rern zeigt,
ein herrlicher Vorgang, der zu vergleichen ist mit einem
Gefangenen, der aus fin-sterem Kerker in die ersehnte Freiheit
darf. Von Angst und Schmerzen kann dabei keine Re-de sein. Für
unvollendete Seelen, und die sind leider die Regel, ist das
Heraustreten aus dem Leibe mit mehr oder weniger starken und
kurz oder länger dauernden Leiden verbun-den, da alle Weltbande
zerrissen werden müssen.

Du machst also, im Gegensatz zu Gott/Jesus, wenn ich die beiden
nicht völlig missverstanden habe, also schon einen Unterschied zwischen
mehr oder auch weniger vollendete Seelen. Das find ich schonmal nicht
in Ordnung, nicht nur, weil es der Idee von einem Gott, der mich so bedingunglos
liebt wie ich auch ihn, widerspricht. Abesehen davon wüsste ich gerne,
woher du schon wieder soviel Informationen hast und weisst, wie es einer
sterbenden Seele geht. Ach ja, du hattest die Info ja direkt von Gott. Ich
verstehe völlig.

…muß. Das mit Geduld und ohne
Murren ertragene und angenommene Leiden und Krankenlager kann
da, so unverständlich das auch klingen mag, die Liebe, Gnade und
Barmherzigkeit unseres Gottes und Vaters in Jesu ausdrücken, der
einer Seele noch Gelegenheit gibt, über vieles noch ins Klare zu
kom-men und manches Ungereimte aus sich zu schaffen, während der
Böse eben keine weitere Chance mehr auf der materiellen Erde
erhielt.

Das klingt in der Tat unverständlich und einigermaßen zynisch und
menschenverachtend noch dazu.
Sag mal einem Gefolterten, den Angehörigen eines Mordopfers oder
einem KZ-Überlebenden, die miese Zeit die er hatte wäre eine gute Gelegenheit
gewesen, seine unvollkommene Seele zu optimieren. Mein Freund, ich
finde das ziemlich zum Kotzen, muss ich sagen.
Deine weiteren Ausführungen diesbezüglich gehen da noch ein bisschen genauer
drauf ein, aber das möchte ich mir und den anderen dann doch ersparen, das hier
nochmal zu wiederholen und zu kommentieren. da fällt einem kaum noch was
zu ein, gell.

Gott, der Allvermögende, hat den Menschen aus Liebe und aus
Sehnsucht nach Gesellschaft als sein Kind erschaffen

Was nun ? Liebe oder Sehnsucht nach Gesellschaft ? Das sind doch völlig unter-
schiedliche Sachen. Und woher weisst du das schon wieder ?
Was bist du für ein anmaßender Kerl sag mal, dass du ständig sagst, Gott habe
für dies und das die und die Gründe ? Aber Demut undsoweiter, jajaja, alles klar.

Vielleicht hilft da etwas Demut! Alles was ich weiß ist ein
Geschenk von Jesus. Umsonst habe ich es empfangen umsonst gebe
ich es weiter. Jeder von uns hat seine eigenen Erfah-rungen. Das
sollte uns aber nicht ärgern, sondern im positiven Sinn
anregen!

Hey, wir können uns cool unterhalten, ich hab meine eigenen Grenzerfahrungen und
Erlebnisse mit Gott (o.ä.) hinter mir, und du deine. Positiv anregen ist auch okay.

Gott im allgemeinen ist die Unendlichkeit, die kein Mensch
lieben kann. Aber Gott ist in sei-nem Zentrum auch der
vollkommene Urmensch aller Menschen, der im Fleisch Jesus die
Erde betrat. Den liebe!!! Wie kannst Du Deinen unvollkommenen
Nächsten lieben, wenn Du Gott in Jesus nicht lieben kannst?

Du unterstellst mir etwas, was du nicht weisst. Nicht in Ordnung. Du hast überhaupt
keine Ahnung, ob und wie ich Gott liebe, und auch keine, wie ich meine diversen
und zugegebenermassen ziemlich unvollkommenen Freunde liebe. Vielleicht tue ich
es deshalb, weil sie unvollkommen sind. Das ist eine Behauptung die meine tiefe
Persönlichkeit tangiert. Find ich eine Frechheit.

Lass uns den Quatsch hier beenden, okay ? Hab keinen Bock mehr.
Aber danke für die Zeit und Mühe, die du dir gemacht hast.
Liebe Grüße, dein
rushme

Hallo Barbara,

Petrus und Paulus sagen alles ist inspiriert und nichts
erlaubt privater auslegung!

stimmt nicht! Paulus sagt: „In dieser Sache (*der Ehe*) habe
ich keine Weisung vom Herrn, sondern sage meine eigene
Meinung.“ Ich nehme auch nicht an, dass die Bitte des Paulus,
man möge ihm seinen vergessenen Mantel nachschicken, als
göttlich inspiriert zu betrachten ist.

  1. Petrus 1:20,21 2.Thim 2:16,17 - eindeutieger gehts doch wohl kaum???

und so ist es auch. Gott hat uns sein Wort zur Verfügung
gestellt. Meinst du er würde zulassen, das es verfälscht
ist???

Nachdem er zugelassen hat, dass sich seit zweitausend Jahren
die Christen aller Schattierungen darum prügeln, was nun
eigentlich Gottes Wille ist, und dabei zu höchst
unterschiedlichen Auslegungen kommen, wäre es auch schon egal,
wenn es verfälscht wäre. Wer die Bibel als Steinbruch für
zusammenhanglose Zitate nutzt, kann alles und jedes - und das
Gegenteil - damit beweisen!

Wenn man die Bibel auseinanderreist und nichts im Kontext betrachtet - sicher. Nimmt man die Bibel als ganzes, dann lässt sie nur eine Deutung zu. Man muss sich halt bloss mal die Mühe machen nicht nur einen Vers, sondern auch einmal ein Kapitel zu lesen. Es ist sicher richtig, dass eben viele Relegionen diese Vers-alone Betrachtung bevorzugen. Liesst man die Bibel aber richtig, wird man von der inneren Harmonie begeistert sein - Es passt halt alles wie die Faust aufs Auge!!! Das ist für mich der bedeutenste Beweiss der göttlichen Inspiration. Prophezeiungen, die sich Jahrhunderte später erfüllten, 40 verschiedene Schreiber in 1600 Jahren - und alles passt!!!

alex

Lieber rush me

Nun, unser Geist ist das eigentlich primäre in uns. Um das auszuführen, habe ich meine Sicht zusammengefasst in folgendem Text: Etwas über den Menschen…

Schwachsinn. Du schreibst selber, dass man die Seele nicht sehen oder gar vermessen kann. Aber sie sieht genauso aus wie der Leib und hat auch alle Glieder. Schwachsinn.

Es gibt Menschen mit der Gabe, Seelen zu sehen. z.B. wenn die Seele den sterbenden Leib ver-läßt.

Wenn z.B. der Leib durch einen Unfall einen Fuß verliert, so hat die Seele dennoch nach wie vor alle Glieder beisam-men.

Behauptung. Total fragwürdige Annahme.

Unterhalte Dich einmal mit Menschen, bei welchen Glieder amputiert wurden. Die fühlen das fehlende Glied noch.

Der Leib ist also, richtig betrachtet, die zeitweise vorhandene, von der Seele mitbelebte materielle Hülle der dreigliedrigen, ineinandergeschachtelten, sich in mehreren Seinsebenen durchdringen-den Wesenheit Mensch, eine wunderbare biologische Maschine, ein Diener oder Werkzeug
der Seele.

Und wieso nicht fünf oder achtzehn oder zwei Grillionen Seinsebenen ? Wieso ausgerechnet 3 ? Ausser Leib, Geist und Seel nix mehr sonst ?

Wir benötigen zur Betrachtung von Geist, Seele und Leib nur die 3 Ebenen. Wieviele Ebenen es insgesamt gibt, weiß ich nicht.

Verstehe ich nicht. Willst du damit sagen, dass mein Antlitz die Zugehörigkeit meines Leibes zu meiner Seele und meines Geistes anzeigt ? Oder was ? Verstehe ich nicht.

Ja. Wenn Du im Jenseits bist, erkennst Du die Seelen an ihrem Gesicht. Was ist da so neu dran? Ich wollte damit ausdrücken, daß Geist, Seele und Leib zu einer Person gehören und nicht zu 3 Personen. Du erkennst doch Deine Freunde auch hier am Gesicht und nicht z.B. am Fuß!

Meine Seele ernährt sich genau wie mein Leib, mein Geist aber braucht Spezialfutter. So unge-fähr?

Ja

Also gibt Gott / Jesus mir so lange Entscheidungs-, Willens-, und Handlungsfreiheit, bis meine Seele und mein Geist von der Lehre satt sind und nicht mehr ich lebe, sondern Jesus in mir, und somit alle Freiheit auch wieder vorbei ist. Das ist also das Ziel. Sehr schön.

Das ist ein Zitat von Paulus. Ich übersetze es so: Wenn Du Jesus mehr wie alles andere auf der Welt liebst, was dadurch geschehen kann, daß Du die 10+2 Gebote im Leben tatsächlich an-wendest, (Du kennst z.B. die Geschichte vom barmherzigen Samariter) dann hast Du Deinen alten, schlechten, egoistischen Menschen ausgezogen wie ein Kleid und bist eine neue Kreatur geworden. Jesus Lehre und Willen ist eins mit Dir geworden. Du bist nach wie vor ein völlig freier Mensch, aber auf einer neuen und besseren Basis.

Du machst also, im Gegensatz zu Gott/Jesus, wenn ich die beiden nicht völlig missverstanden habe, also schon einen Unterschied zwischen mehr oder auch weniger vollendete Seelen. Das find ich schonmal nicht in Ordnung, nicht nur, weil es der Idee von einem Gott, der mich so be-dingunglos liebt wie ich auch ihn, widerspricht.

So wie die Menschen auf der Erde ungeheuer verschieden sind, verschiedene Gaben haben, die mehr oder weniger ausgebildet sind, so sind auch die Seelen unterschiedlich und mehr oder we-niger vollkommen, wenn sie ins Geistige Reich kommen. Das ist doch ganz natürlich. Beispiel: Wenn Du Jahrelang Schach spielst, dann bist Du doch normalerweise besser im Schach wie jemand, der nur ab und zu Schach spielt. Wir sollen vollkommen werden, wie der Vater im Him-mel. Wenn Du Dein Leben lang Liebeswerke übst, bist Du doch vollkommener als einer, der dem Nebenmenschen nichts gönnt. Oder?

Abesehen davon wüsste ich gerne, woher du schon wieder soviel Informationen hast und weisst, wie es einer sterbenden Seele geht. Ach ja, du hattest die Info ja direkt von Gott. Ich verstehe völlig.

Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit der frohen Botschaft, habe viel gesucht und, Jesus sei Dank, auch viel gefunden. Ich habe aber leider bisher Jesu Stimme noch nie in mir gehört, noch habe ich IHN gesehen. Aber es ist mein Ziel, IHN zu hören und zu sehen, denn ich liebe ihn mächtig.

Das klingt in der Tat unverständlich und einigermaßen zynisch und menschenverachtend noch dazu. Sag mal einem Gefolterten, den Angehörigen eines Mordopfers oder einem KZ-Überlebenden, die miese Zeit die er hatte wäre eine gute Gelegenheit gewesen, seine unvoll-kommene Seele zu optimieren. Mein Freund, ich finde das ziemlich zum Kotzen, muss ich sa-gen. Deine weiteren Ausführungen diesbezüglich gehen da noch ein bisschen genauer drauf ein, aber das möchte ich mir und den anderen dann doch ersparen, das hier nochmal zu wie-derholen und zu kommentieren. da fällt einem kaum noch was zu ein, gell.

Ich finde es unfassbar, daß wir Menschen unseren Schwachsinn Gott anlasten! Die Kriege, Verfolgungen und all das Grauen, das macht nicht Gott, sondern wir verblendeten Menschen. Wir haben dazu den freien Willen von Gott erhalten. Aber wir haben auch den freuen Willen, Je-sus im Leben um Führung und Hilfe zu bitten. Nicht erst, wenn wir in der Klemme sitzen, sondern schon vorher. Der Schächer am Kreuz saß in der Klemme, aber auch er bekam Trost

Was nun ? Liebe oder Sehnsucht nach Gesellschaft ? Das sind doch völlig unterschiedliche Sa-chen.
Wenn ein Mann auf Geschäftsreise Sehnsucht nach seiner Frau hat, ist das nicht auch Liebe?

Wenn es Dir lieber ist, dann sage ich: Gott schuf den Menschen aus Liebe! i. o?
Und woher weisst du das schon wieder ? Was bist du für ein anmaßender Kerl sag mal, dass du ständig sagst, Gott habe für dies und das die und die Gründe ? Aber Demut undsoweiter, jajaja, alles klar.

Habe ich schon oben beantwortet.

Hey, wir können uns cool unterhalten, ich hab meine eigenen Grenzerfahrungen und Erlebnisse mit Gott (o.ä.) hinter mir, und du deine. Positiv anregen ist auch okay.

Gott im allgemeinen ist die Unendlichkeit, die kein Mensch lieben kann. Aber Gott ist in seinem Zentrum auch der vollkommene Urmensch aller Menschen, der im Fleisch Jesus die Erde betrat. Den liebe!!! Wie kannst Du Deinen unvollkommenen Nächsten lieben, wenn Du Gott in Jesus nicht lieben kannst?

Du unterstellst mir etwas, was du nicht weisst. Nicht in Ordnung. Du hast überhaupt keine Ah-nung, ob und wie ich Gott liebe, und auch keine, wie ich meine diversen und zugegebenerma-ssen ziemlich unvollkommenen Freunde liebe. Vielleicht tue ich es deshalb, weil sie unvollkom-men sind. Das ist eine Behauptung die meine tiefe Persönlichkeit tangiert. Find ich eine Frech-heit.

Nimm es doch nicht persönlich.

Lass uns den Quatsch hier beenden, okay ? Hab keinen Bock mehr. Aber danke für die Zeit und Mühe, die du dir gemacht hast.
Liebe Grüße, dein rushme

Ich dachte, hier in dieser Gruppe sind aufgeschlossene Menschen, die sich mit Jesus beschäftigt haben, mehr über ihn wissen wollen und sich nicht mit dem zufrieden geben, was sie so im Reli-gionsunterricht kennengelernt haben. Ich habe deshalb das weitergegeben, was ich meinem Le-bensziel getreu, (Das Leben realistisch sehn, den Sinn und Zweck begreifen, das Sein von Grund auf zu verstehn, bis das der Geist will weichen, das soll das Ziel sein, meiner Tage, kein Bangen gilt, kein wanken, das Ende sei mir nur die Bahre, und des Verstandes Schranken) in meinem langen Suchen gefunden habe. Bitte sei mir nicht böse, wenn ich zuviel erwartet habe!

Liebe Grüße, dein Helmut