Nun, unser Geist ist das eigentlich primäre in uns. Um das
auszuführen, habe ich meine Sicht zusammengefasst in folgendem
Text:
Etwas über den Menschen…
Ein Mensch wird gezeugt, geboren, wächst heran, bildet sich,
lebt sein Leben auf irgendeine Weise und stirbt schließlich,
manchmal schon unmittelbar nach der Zeugung. Ein alltäglicher
Ablauf, den wir alle kennen. Aber dieser sichtbare und tastbare
Mensch ist nicht die komplette Individualität Mensch, sondern
nur dessen materielle Hülle, die gesteuert wird von der für uns
unsichtbaren Seele. Diese Seele gehört einer höheren Seinsebene
an als das Materielle und ist, materiell gesehen, weder
sichtbar, tastbar noch meßbar, so wie das auch auf einen
Gedanken zutrifft, obwohl dieser fraglos existiert. Die Seele
sieht genauso aus wie der Leib, sie hat alle Glieder und sie ist
materiell unzerstörbar.
Schwachsinn. Du schreibst selber, dass man die Seele nicht sehen oder
gar vermessen kann. Aber sie sieht genauso aus wie der Leib und hat auch
alle Glieder. Schwachsinn.
Wenn z.B. der Leib durch einen Unfall
einen Fuß verliert, so hat die Seele dennoch nach wie vor alle
Glieder beisam-men.
Behauptung. Total fragwürdige Annahme.
Der Leib ist also, richtig
betrachtet, die zeitweise vor-handene, von der Seele mitbelebte
materielle Hülle der dreigliedrigen, ineinandergeschach-telten,
sich in mehreren Seinsebenen durchdringenden Wesenheit Mensch,
eine wunderba-re biologische Maschine, ein Diener oder Werkzeug
der Seele.
Und wieso nicht fünf oder achtzehn oder zwei Grillionen Seins-
ebenen ? Wieso ausgerechnet 3 ? Ausser Leib, Geist und Seel nix mehr
sonst ?
Zu dieser dreigliedrigen Wesenheit fehlt noch der primäre, alles
durchdringende, Leib und Seele bedingende Geist, nicht Verstand,
welcher einer noch höheren Seinsebene angehört als die Seele und
der den Menschen vom Tier unterscheidet. Dieser Geist, ausgehend
von der Liebe Gottes, unseres himmlischen Vaters in Jesu, wird
dem Menschen als Geistesfun-ke ins Herz der Seele gelegt. Die
Zugehörigkeit von Leib, Seele und Geist einer Individuali-tät
ist äußerlich durch das gleiche Antlitz gekennzeichnet.
Verstehe ich nicht. Willst du damit sagen, dass mein Antlitz die
Zugehörigkeit meines Leibes zu meiner Seele und meines Geistes
anzeigt ? Oder was ? Verstehe ich nicht.
So wie
nun Leib und Seele aus-gebildet werden durch die Nahrung, wobei
die Seele das Edle, ihr entsprechende Seelische, der Leib das
Materielle aufnimmt, so wird auch der Geist durch eine geistige
Speise ge-nährt.
Meine Seele ernährt sich genau wie mein Leib, mein Geist aber
braucht Spezialfutter. So ungefähr ?
Liebe Gott, den du mit materiellen Augen nicht siehst, in
deinem, vorzugsweise armen Nächsten, in der Tat. Werde demütig,
sanftmütig, barmherzig, geduldig und suche nicht die Ehre bei
den Menschen. Behandle so deine Nächsten, wie du, vernünftig
betrachtet, gerne selbst behandelt werden möchtest.
Ist nun diese Kost gut, so breitet sich der Geistfunke in der
Seele aus, der Embryo wächst und wird schließlich erwachsen. Ist
die Seele aber erfüllt vom Geiste, was heißt, daß sich die Seele
dem Geiste dadurch unterordnet, indem sie freiwillig die
Sinnenlust am straffen Zügel hält, das Vorteilsdenken aufgibt
und gute Werke tut, dann ist die Wiedergeburt des Geistes in der
Seele herbeigekommen, wie sie Jesus einst dem Nikodemus
erklärte, und der Mensch ist wahrhaft weise geworden und
erkennt, so es nötig ist, alles durch Gott. Dann ist der
Zu-stand erreicht, von dem Paulus spricht: Nun lebe nicht mehr
ich, sondern Jesus lebt in mir. Dies ist das Ziel, das der
Mensch in seinem irdischen Leben, als einer zwar kurzen, aber
entscheidend wichtigen Zeitperiode seines nimmer endenden Seins,
anstreben soll, das aber nur wenige erkennen und hier in der
Fülle kaum einer erreicht.
Also gibt Gott / Jesus mir so lange Entscheidungs-, Willens-, und
Handlungsfreiheit, bis meine Seele und mein Geist von der Lehre
satt sind und nicht mehr ich lebe, sondern Jesus in mir, und somit
alle Freiheit auch wieder vorbei ist. Das ist also das Ziel. Sehr
schön.
Nun kommt zu seiner Zeit, zumeist wenn der Leib mürbe geworden
ist, der Ruf Gottes an die Seele, herauszutreten aus dem Leib
und ins Geistleben einzugehen. Die Seele tritt aus dem Leib und
dieser, seines Lebens -und Steuerorgans beraubt, ist leblos und
verwest. Für eine vollendete Seele ist dies, wie es die
Geschichte des Christentums z.B. bei einzelnen Märty-rern zeigt,
ein herrlicher Vorgang, der zu vergleichen ist mit einem
Gefangenen, der aus fin-sterem Kerker in die ersehnte Freiheit
darf. Von Angst und Schmerzen kann dabei keine Re-de sein. Für
unvollendete Seelen, und die sind leider die Regel, ist das
Heraustreten aus dem Leibe mit mehr oder weniger starken und
kurz oder länger dauernden Leiden verbun-den, da alle Weltbande
zerrissen werden müssen.
Du machst also, im Gegensatz zu Gott/Jesus, wenn ich die beiden
nicht völlig missverstanden habe, also schon einen Unterschied zwischen
mehr oder auch weniger vollendete Seelen. Das find ich schonmal nicht
in Ordnung, nicht nur, weil es der Idee von einem Gott, der mich so bedingunglos
liebt wie ich auch ihn, widerspricht. Abesehen davon wüsste ich gerne,
woher du schon wieder soviel Informationen hast und weisst, wie es einer
sterbenden Seele geht. Ach ja, du hattest die Info ja direkt von Gott. Ich
verstehe völlig.
…muß. Das mit Geduld und ohne
Murren ertragene und angenommene Leiden und Krankenlager kann
da, so unverständlich das auch klingen mag, die Liebe, Gnade und
Barmherzigkeit unseres Gottes und Vaters in Jesu ausdrücken, der
einer Seele noch Gelegenheit gibt, über vieles noch ins Klare zu
kom-men und manches Ungereimte aus sich zu schaffen, während der
Böse eben keine weitere Chance mehr auf der materiellen Erde
erhielt.
Das klingt in der Tat unverständlich und einigermaßen zynisch und
menschenverachtend noch dazu.
Sag mal einem Gefolterten, den Angehörigen eines Mordopfers oder
einem KZ-Überlebenden, die miese Zeit die er hatte wäre eine gute Gelegenheit
gewesen, seine unvollkommene Seele zu optimieren. Mein Freund, ich
finde das ziemlich zum Kotzen, muss ich sagen.
Deine weiteren Ausführungen diesbezüglich gehen da noch ein bisschen genauer
drauf ein, aber das möchte ich mir und den anderen dann doch ersparen, das hier
nochmal zu wiederholen und zu kommentieren. da fällt einem kaum noch was
zu ein, gell.
Gott, der Allvermögende, hat den Menschen aus Liebe und aus
Sehnsucht nach Gesellschaft als sein Kind erschaffen
Was nun ? Liebe oder Sehnsucht nach Gesellschaft ? Das sind doch völlig unter-
schiedliche Sachen. Und woher weisst du das schon wieder ?
Was bist du für ein anmaßender Kerl sag mal, dass du ständig sagst, Gott habe
für dies und das die und die Gründe ? Aber Demut undsoweiter, jajaja, alles klar.
Vielleicht hilft da etwas Demut! Alles was ich weiß ist ein
Geschenk von Jesus. Umsonst habe ich es empfangen umsonst gebe
ich es weiter. Jeder von uns hat seine eigenen Erfah-rungen. Das
sollte uns aber nicht ärgern, sondern im positiven Sinn
anregen!
Hey, wir können uns cool unterhalten, ich hab meine eigenen Grenzerfahrungen und
Erlebnisse mit Gott (o.ä.) hinter mir, und du deine. Positiv anregen ist auch okay.
Gott im allgemeinen ist die Unendlichkeit, die kein Mensch
lieben kann. Aber Gott ist in sei-nem Zentrum auch der
vollkommene Urmensch aller Menschen, der im Fleisch Jesus die
Erde betrat. Den liebe!!! Wie kannst Du Deinen unvollkommenen
Nächsten lieben, wenn Du Gott in Jesus nicht lieben kannst?
Du unterstellst mir etwas, was du nicht weisst. Nicht in Ordnung. Du hast überhaupt
keine Ahnung, ob und wie ich Gott liebe, und auch keine, wie ich meine diversen
und zugegebenermassen ziemlich unvollkommenen Freunde liebe. Vielleicht tue ich
es deshalb, weil sie unvollkommen sind. Das ist eine Behauptung die meine tiefe
Persönlichkeit tangiert. Find ich eine Frechheit.
Lass uns den Quatsch hier beenden, okay ? Hab keinen Bock mehr.
Aber danke für die Zeit und Mühe, die du dir gemacht hast.
Liebe Grüße, dein
rushme