Glauben die Menschen nicht, weil sie sich nicht irren wollen?

Ich glaube weil ich weiß, dass ich mich irren kann

hi,

würde ich so nicht sagen.
Ich glaube, dass du eine religiöse Richtung im Sinn hattest.

Da kann ich mich natürlich irren.

Einige haben das glauben aufgegeben und hoffen nur noch auf komplette Fragen mit diesen Satzzeichen.
Ich glaube, die haben recht.

grüße
lipi

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Wenn man eine wissenschaftliche Diskussion mit einer Annahme beginnt, sollte man als erstes die Annahme möglichst genau und unmissverständlich formulieren und vielleicht begründen, wie man sie gewonnen hat.

Daher:

  • Definiere bitte was genau Du mit „glauben“ meinst?
  • Woran machst Du fest, dass Menschen „nicht glauben“ nach Deiner Definition?
  • Wie hoch ist der Anteil, der Menschen, die nach Deiner Definition „nicht glauben“?

Ich persönlich glaube sehr wenig. Ich habe Wissen, Neugier, Annahmen und Schlussfolgerungen. Wenn mir Erzählungen, wie Deine Grundannahme, unschlüssig erscheinen, dann hinterfrage ich sie. Aber ich glaube sie nicht einfach.

Das hat aber so gar nichts damit zu tun, dass ich mich nicht irren wollte. Schon recht früh als Jugendlicher habe ich das wissenschaftliche Prinzip verstanden. Und dabei ist eine der Grundannahmen, dass man sich irren kann. Man sollte sogar zur Sicherheit davon ausgehen, dass man sich irrt, um die Beweise für seine Annahmen zu verfestigen.

Man könnte also die Vermutung formulieren, dass Menschen, die viel glauben, zu wenig Energie in die Schaffung von Wissen investieren. Oder es fehlt ihnen möglicherweise der Zugang zu Wissen. Oder sie sind einfach nicht in der Lage, komplizierte Fakten zu verstehen und so fällt es ihnen leichter, zu glauben, statt zu wissen.

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Eigentlich denke ich, dass es da keinen großen Zusammenhang gibt.

Aber wenn doch, so würde es IMHO genau das Gegenteil sein. Menschen nutzen ihren Glauben, weil sie einen Irrtum mit dem Glauben so verdrehen können, dass es richtig/sinnvoll erscheint.

Irrtum!

Zu glauben hat nichts mit Religion zu tun.

Die Religion mißbraucht den Begriff, weil die religiösen nicht glauben, sondern wissen.

Religionen sind Ideologien.

Glauben ist vermuten.

Es gibt kein Wissen, weil alles eine Illusion sein kann.

Daher weiß ich nichts.

Ich kann nur glauben.

Du glaubst nur zu wissen.

Du glaubst vermutlich an den Tod, ich zb glaube nicht daran.

Du glaubst an die Naturgesetze, Ich glaube dass gott alles erschafft, er erschafft die Welt genau jetzt.

Sind wir jetzt in Bereich der Philosophie, in der Esoterik oder der Religion?

Schade für Dich. Aber möglicherweise ist selbst Dein Glauben nur eine Illusion. Oder der Glaube daran, dass Du nichts weißt und alle glauben musst. Vielleicht ist sogar nur die Illusion eine Illusion.

Weiter oben fragte ich Dich ja schon mal, was Du unter dem Wort „glauben“ verstehst. Ich möchte diese Frage erweitern: was verstehst Du unter glauben und wissen? Bitte definiere beide Begriffe möglichst konkret, damit wir sicher gemeinsam darüber diskutieren können. Diskussionen bringen niemanden weiter, wenn man unterschiedliche Bedeutungen für Begriffe hat. (Übrigens ein Kernpunkt der Wissenschaften.)

Entschuldige bitte. Aber so einen Unsinn habe ich selten gelesen. Das Wort Tod besitzt einen konkrete Bedeutung, es beschreibt einen klaren Zustand. Man muss nicht an den Tod glauben. Aber trotzdem wird nahezu jedes Lebewesen dieses Planeten dieser Zustand irgendwann ereilen - selbst die, die nicht daran glauben. (Es gibt Quallen, die sich komplett regenieren können, und daher als praktisch unsterblich gelten - bis sie als Futter dienen.)

Du hast den Begriff der Naturgesetze nicht verstanden. Und wie sie formuliert wurden. Diese haben nichts mit Glauben zu tun. Ich erwähnte weiter oben schon den Begriff des wissenschaftlichen Prinzips angeführt.

Der Annahme, dass es ein oder mehrere höhere Wesen gibt, die alles geschaffen haben, lässt sich aber nicht beweisen und aus der Natur ableiten. Daher ist die Annahme, dass es solche höheren Wesen gibt, mit dem Wort glauben definiert.

Und letzten Endes: warum sollten die Götter die Natur nicht mir Regelmäßigkeiten entworfen haben, die die Menschen durch Beobachtung erkennen können und sie zu Naturgesetzen formulieren?

Und was haben Deine Ausführungen mit der Eingangsfrage zu tun?

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Ich glaube dass die Welt das Paradies ist aber kenne die Realität, was Du gerne als mein Wissen ansehen kannst.

Ich weiß nicht ob die Welt wirklich das Paradies ist, aber die Menschen machen es zur Hölle.

Ich wollte nicht wissen, woran DU glaubst, sondern, wie Du das Verb „glauben“ definierst.

Du bist zu schnell!

Du denkst nicht nach, sondern urteilst nur.

Fühlst Du Dich jetzt angegriffen?