Hallo zusammen,
ich habe nächsten Freitag meine Verhandlungen mit meinem alten Arbeitgeber. Ich bin gelernte Industriekauffrau und seit Nov. 2005 im Mutterschutz.
Damals habe ich bei 40 Stunden/Woche 1900 brutto verdient + 1,5 Monatsgehälter Weihnacht + Urlaubsgeld zusammen.
Jetzt werde ich aber nur 30 Stunden/Woche arbeiten. Kann ich da trotzdem das gleiche Monatsgehalt verlangen?
LG Mahalilo
Hallo zusammen,
ich habe nächsten Freitag meine Verhandlungen mit meinem alten
Arbeitgeber. Ich bin gelernte Industriekauffrau und seit Nov.
2005 im Mutterschutz.
Damals habe ich bei 40 Stunden/Woche 1900 brutto verdient +
1,5 Monatsgehälter Weihnacht + Urlaubsgeld zusammen.
Jetzt werde ich aber nur 30 Stunden/Woche arbeiten. Kann ich
da trotzdem das gleiche Monatsgehalt verlangen?
Sie können es ja versuchen.
Aber im Ernst - wieso sollte ihr alter Arbeitgeber das machen? Versetzen Sie sich in seine Lage: Er bekommt von Ihnen in Zukunft nicht mehr die Arbeitsleistung von 40 sondern nur noch von 30 Stunden.
Die 40 Stunden wurden Ihnen mit 47,50 Euro brutto pro Stunde (ohne Zusatzleistungen) vergütet. Bei 30 Stunden würden Sie der Rechnung nach 1425 Euro erhalten. Nun könnten Sie argumentieren, dass seit Ende 2005 ja auch einige Zeit vergangen ist.
Wenn Ihr Chef schlau ist, sagt er Ihnen aber, dass er für die allgemeine Preisentwicklung nichts kann. Bei Gehaltsverhandlungen kommt es m.E. schlecht an, wenn man mit gestiegenen Lebensunterhaltskosten argumentiert und nicht mit seiner bisherigen Leistung. Das dürfte bei Ihnen schwer werden.
Ich empfehle es mit 1.550 Euro netto pro Monat zu versuchen - das wäre schon vernünftig für beide Seiten.
Hallo,
können kann man viel - ob man es bekommt, ist eine andere Frage. Soweit ich weiß hat man keinen rechtlichen Anspruch auf mehr Geld für weniger Arbeit
. Das könnte man nur begründen, wenn man eine qualifiziertere Tätigkeit mit mehr Verantwortung übernehmen würde. Nach 3 Jahren Mutterschutz gehe ich aber mal davon aus, dass dem nicht so sein wird?
Normalerweise würde man so rechnen 1.900 / 40 x 30 = 1.425 Euro brutto bei 30 Stunden. Entsprechend anteilig auch nur WG/UG. Ob der Arbeitgeber mit dem gleichen Gehalt für weniger Arbeit einverstanden wäre muss mit ihm ausgehandelt bzw. geklärt werden.
LG,
Michaela
Also ich würde eine solche Forderung für überzogen halten.
Wenn Du 2005 mit 30 Std. gearbeitet hättest, hätte
Dein Gehalt 1425 € (1900/40x30)betragen.
Selbst wenn es in Deiner Branche jedes Jahr 4% Erhöhung gegeben hätte (wäre in den letzten Jahren schon überdurchschnittlich viel gewesen!) würden sich lediglich 1733 € errechnen.
Aber versuchen kann man natürlich alles 
Viele Grüsse
Markus