Hallo!
Ok, Aufgabe b) habe ich damit auch schon rausbekommen, aber
ich schreibe sie vorsichtshalber mal hierhin, um mich davon zu
überzeugen, dass mein Lösungsweg richtig ist.
sieht gut aus.
Nun kommt bei c) die Aufgabe mit dem Drehimpuls. In der
Vorlesung wurde bereits gezeigt, dass d L /dt = D ,
wobei L der Drehimpuls und D der Drehmoment ist.
Wenn der Drehmoment 0 beträgt, ist L konstant. Dies
gilt für Zentralkräfte, zu denen auch die Zentripetalkraft
gehört. Ist damit nicht eigentlich schon die Aufgabe gelöst?
Oder was ist gemeint mit „Konstante der Bewegung“?
Für den Massenpunkt gilt
L = m r x v
(Das x steht hier für Kreuzprodukt).
Da v und r in der xy-Ebene liegen, interessiert nur die z-Komponente des Drehimpulses:
Lz = m(rx * vy - vx * ry)
= m * R² * ω
Damit ist Lz unabhängig von t. In anderen Worten: eine Konstante.
Und zu d): Die Zentripetalkraft ist antiparallel zum Radius.
Damit ist ihre Richtung schon mal klar ( r /| r |).
Aber wie stelle ich den Ausdruck auf?
Naja, wohl eher: - r /| r |
Die Zentripetalbeschleunigung beträgt:
a = (dx²/dt², dy²/dt²)
x(t) = R cos ωt
dx/dt = - ωR sin ωt
dx²/dt² = - ω²R cos ωt
y(t) = R sin ωt
dy/dt = ωR cos ωt
dy²/dt² = - ω²R sin ωt
Es gilt die Grundgleichung der Mechanik:
F = m a
= m (- ω²R cos ωt, - ω²R sin ωt)
bzw.
| F | = m * Wurzel ((- ω²R cos ωt)² + (- ω²R sin ωt)²)
= m * Wurzel (ω^4 R²)
= m ω² R
Die Aufgabe löst sich fast von selbst, wenn man das Hirn ausschaltet und nur Formeln einsetzt, ableitet und sich an der richtigen Stelle an den Satz des Pythagoras erinnert (sin²x + cos²x = 1). Die Physik ist nämlich eine sehr elegante Wissenschaft und die Vektorrechnung ein mächtiges Werkzeug.
Michael