Hallo,
da es kein eigenes „Elektrik“-Brett gibt, probier ich’s mal hier: zurzeit wird diskutiert, dass für eine effektive Energieübertragung in D/Europa ein Hochspannungs-Gleichstronetz benötigt wird. Unter anderem, weil es geringere Verluste hat als ein Wechselstromnetz. In der Schule (gut 20 Jahre her) habe ich mal gelernt, dass man gerade wegen der geringeren Verluste Wechselstromnetze betreibt.
Kann mich jemand von Euch da mal aufschlauen?
Hallo,
transformiert wird immer noch Wechselspannung, aber heute gibt es bessere Gleich- und Wechselrichter auch für einige 100kV. Weil die aber recht teuer und aufwändig sind, lohnt das nur für große Strecken.
Die Verluste bei der Übertragung sind deshalb geringer, weil man kein elektrisches Wechselfeld hat.
Die Wellenlänge bei 50Hz ist rund 6’000km.
Bei iner solchen Leitungslänge hat man eine tehene Welle und die Ausgangsspannung beträgt 0V. Das Selbe gilt auch schon bei lamda/2, also 3’000km. Vor 40 Jahren wurden schon transibirische Gleichspannungsübertragungsstrecken gebaut.
Bei einer Wecselspannungsübrtragung entstehen die Verlute durch die Trafos und dijenigen der Stecke selbst.
Bei Glschspannung kommen noch die Gleich- und Wechselrichter als Veluste hinzu, aber die Srck selbst hat kleinere Verluste.
Es geht also um eine reine Berechnung des Wirkungsgrades und der Kosten welches System mehr Sinn macht.
Elektronik ist auch im Leistungs- und Hochspannungsbreich günstiger geworden, bzw. es gibt erst heute entsprechende Bauteile.
In der Schule (gut 20 Jahre her) habe ich mal gelernt, dass man gerade wegen der geringeren Verluste Wechselstromnetze betreibt.
Nein, deswegen betreibt man ein Hochspannungsnetz.
Wechselspannung nur, weil das „runterholen“ auf Niederspannungen mit Wechselstrom trivial ist, mit Gleichstrom dagegen richtig Hardware erfordert. Lohnt sich daher nur bei sehr langen Strecken.
Wie Peter schon schrieb, läuft das letztlich auf eine Aufrechnung Stromverluste gegen höhere Investitionskosten hinaus. Und man kann wohl davon ausgehen, das mit der technischen Weiterentwicklung (= Senkung der Kosten) so nach und nach auch kürzere Strecken auf Gleichstrom umgestellt werden. Man kann ja recht einfach berechnen, wie schnell die geringeren Verluste die Investitionskosten wieder hereinholen.
Man kann ja recht einfach berechnen, wie schnell die
geringeren Verluste die Investitionskosten wieder hereinholen.
Ich habe nur etwas Erfahrung mit dem Mttelspannungsnetz.
Auch bei den Tafos ist die Entwicklung nicht stehen geblieben. So ein Trafo hat aber eine Lebenserwartung von etwa 25-30 Jahren. Wird der Wirkungsgrad um einen Prozentpunkt verbessert, läppert sich in dieser Zeit einiges zusammen. Andererseits ist die heute vewendete Technik duchschnitlich 15-20 Jahre alt.