Gleichstrom zu Wechselstrom

Ich will nicht direkt Wechselstrom, aber zerhackten Gleichstrom in einer mittleren Frequenz, so, dass dieser transformierbar ist. Dazu würde ich gerne eine / mehrere dieser Transistoren verwenden: http://www.pollin.de/shop/t/Nzk1OTA5OTk-/Bauelemente…

Das ganze soll an 12V anliegen, von denen ich bis zu 16A zur Verfügung habe. Umso mehr genutzt werden, desto besser. Damit mein Netzteil nicht kaputt geht, sollten nicht mehr als 16A gezogen werden. Ob es einen Strombegrenzer hat, oder nicht, weis ich nicht, und will ich auch nicht auf diese Art und Weise heraus finden.

Ich fange jetzt grad mit Transistoren an, und musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass es da im Gegensatz zu Relais nur Schließer und eine Öffner sowie Wechsler gibt.

Daher suche ich nach einem guten Schaltplan, vielleicht noch mit Freilaufdiode o.Ä. Sollte wenn möglich auch bei Pollin erhältlich sein.

Danke schonmal.

Hüstl. Worum geht es eigentlich

Ich will nicht direkt Wechselstrom, aber zerhackten
Gleichstrom in einer mittleren Frequenz, so, dass dieser
transformierbar ist. Dazu würde ich gerne eine / mehrere
dieser Transistoren verwenden:
http://www.pollin.de/shop/t/Nzk1OTA5OTk-/Bauelemente…

Guten Tag,

ähem. Also Transistoren brauchen für solche Ströme im Allgemeinen auch eine gewisse Schaltung zum Ansteuern, die meist auch gleich so andere Aufgaben wie Schutzfunktionen, Ausregeln auf einen Sollwert uvam. macht.

Das ganze soll an 12V anliegen, von denen ich bis zu 16A zur
Verfügung habe.

gezogen werden. Ob es einen Strombegrenzer hat, oder nicht,
weis ich nicht, und will ich auch nicht auf diese Art und
Weise heraus finden.

Was spricht einfach mal dagegen im Handbuch/Datenblatt/Schaltplan des Geräts nachzulesen? Bei meinem symmetrischen Doppelnetzteil kann ich die Foldback-Kennlinie mit etwas Lust den Taschenrechner zu gebrauchen sogar erst einmal ausrechnen und sicher nachmessen.

Ich fange jetzt grad mit Transistoren an, und musste zu meinem
Erschrecken feststellen, dass es da im Gegensatz zu Relais nur
Schließer und eine Öffner sowie Wechsler gibt.

Transistoren sind keine Relais!
Transistoren sind keine Relais!
Transistoren sind keine Relais!

OK, es gibt spezielle sog. Schalttransistoren, die gezielt auf das Schalten ausgelegt sind. Aber dafür würde ich 2010 eher spezielle MOS-FETs nutzen.

Daher suche ich nach einem guten Schaltplan, vielleicht noch
mit Freilaufdiode o.Ä. Sollte wenn möglich auch bei Pollin
erhältlich sein.

Aber was willst du eigenlich machen?

  • Einstellbare höhere Gleichspannungen von xx Ampere? Dafür hat es mittlerweile durchaus Möglichkeiten mit effizienten Schaltreglern.

  • Oder einstellbare Wechselspannungen? Was Spräche dagegen einen der gängigen Verstärker-Chips dafür zu nutzen:

  • LM12

  • billiger PA-Verstärker

  • LM3886

Erzähl doch mal von dem Ergebnis, dass du brauchst. Dafür hat es doch bestimmt eine Lösung aus der Schublade - im Jahre 2010 CE.

Gruß

Stefan

Ich will das transformierbar machen, das sollte mit einer zerhackten Gleichspannung funktionieren. Geht das mit Transistoren, bei diesem großen Strom?

Hallo ??? (Für den Neuling: Man sieht hier gerne eine Begrüßung)

Natürlich geht das. Es gibt wohl kaum noch ein Gerät, in dem das nicht mindestens einmal gemacht wird und in dem PC, auf dem du arbeitest, passiert das schätzungsweise 10 bis 20 Mal.

Aber es gibt Tausende unterschiedliche Ziele und Hunderte unterschiedliche Wege. Also ein Kochrezept wird dir nicht helfen und einen Grundlagenkurs wirst du hier nicht finden.

Google doch mal: „schaltung wechselrichter“ bringt gleich beim 1. Suchergebnis Treffer. Auch „Inverter“ ist ein gängiger Begriff. Dann bekommst du eine Vorstellung, wie eine(!) Art der Lösung aussehen kann.

Grüße, Uwe (Auch so was sieht hier gerne)

Ich will das transformieren, das heißt, es gibt eine Spannungsspitze, gegen die gesichert werden muss. Die Enfrequenz ist mir realtiv egal. Es sollten zwischen 15 und max. 16A gezogen werden, und auch einiges raus gehauen werden, also als zerhackter Gleichstrom zum Trafo. Wie man da etwas noch spezieller machen kann, weis ich nicht. Was nach dem Trafo kommt ist ein anderes Kapitel, welches auch noch nicht ganz fest steht. Spannung von der anderen Spuele des Trafos wird nicht kommen, also es wird kein Strom in die Gegenrichtung fließen, „nur“ die Spannungspritze des zusammen brechenden Magnetfeldes.

Ich will das transformieren, das heißt, es gibt eine
Spannungsspitze, gegen die gesichert werden muss.

Was bei Gleichspannung ein lösbares Problem ist. Nennt sich Freilaufdiode.

Die
Enfrequenz ist mir realtiv egal. Es sollten zwischen 15 und
max. 16A gezogen werden, und auch einiges raus gehauen werden,
also als zerhackter Gleichstrom zum Trafo.

Man kann nicht 16A in einen Trafo „pumpen“, wenn unklar ist, was da überhaupt angeschlossen ist.
Ein (idealer) Trafo hat ein Verhältnis der Wicklungen, das dem Verhältnis von Ausgangsstrom zu Eingangsstrom entspricht.
Wenn Ausgangsstrom = 0 wird es mit Eingangsstrom = 16A schwierig.
Die müsste der Trafo dann komplett thermisch umsetzen.

Wie man da etwas
noch spezieller machen kann, weis ich nicht. Was nach dem
Trafo kommt ist ein anderes Kapitel, welches auch noch nicht
ganz fest steht.

Interessanter Entwicklungsansatz. Erst mal irgendeine getaktete Gleichspannung einer undefinierten Frequenz - Hauptsache mit viel Strom - auf einen ebenso undefinierten Trafo legen, damit man was anschließen kann, was ebenfalls nicht definiert ist.

Eine Schaltung zum Takten wäre ein astabiler Multivibrator.
Was der Trafo dann für eine Strom zieht, kommt auf den Trafo und die Last am Ausgang des Trafos an.

Guten Tag,

Ich will das transformieren, das heißt, es gibt eine
Spannungsspitze, gegen die gesichert werden muss.

Was bei Gleichspannung ein lösbares Problem ist. Nennt sich
Freilaufdiode.

Genau.

Die
Enfrequenz ist mir realtiv egal. Es sollten zwischen 15 und
max. 16A gezogen werden, und auch einiges raus gehauen werden,
also als zerhackter Gleichstrom zum Trafo.

Man kann nicht 16A in einen Trafo „pumpen“, wenn unklar ist,
was da überhaupt angeschlossen ist.
Ein (idealer) Trafo hat ein Verhältnis der Wicklungen, das dem
Verhältnis von Ausgangsstrom zu Eingangsstrom entspricht.
Wenn Ausgangsstrom = 0 wird es mit Eingangsstrom = 16A
schwierig.
Die müsste der Trafo dann komplett thermisch umsetzen.

D.h. ich muss das richtig kühlen. Bei einem derartigen Strom ist das sowieso klar. Da wird nichts ohne Kühlung gehen, was ich mir aber schon gedacht habe. Es ist trotzdem gut zu hören, dass andere nicht wollen, dass man sich gleich weg prutzelt. Also ich werde das mit der Kühlung schon entsprechend berechnen.

Wie man da etwas
noch spezieller machen kann, weis ich nicht. Was nach dem
Trafo kommt ist ein anderes Kapitel, welches auch noch nicht
ganz fest steht.

Interessanter Entwicklungsansatz. Erst mal irgendeine
getaktete Gleichspannung einer undefinierten Frequenz -
Hauptsache mit viel Strom - auf einen ebenso undefinierten
Trafo legen, damit man was anschließen kann, was ebenfalls
nicht definiert ist.

Das liegt daran, dass ich ein praktisch denkender Mensch bin, der nicht erst das Ende plant, um dann nach 2 Jahren mit diesem an zu fangen und erst nach 10 Jahren den Anfang macht. Ich mache den Anfang zuerst. Dieser Anfang hat dann viele Möglichkeiten, ich kann einen aus einer Million Wege wählen, den ich weiter gehen will. Wenn ich zuerst das Ende machen, ist der Weg bestimmt, und ich kann nichts mehr ändern, es sei denn ich schmeise alles hin und fange neu an, mit 10 Jahren Planungsphase, womit ich aber auch nichts erreicht habe. Anfangs habe ich das immer so gemacht, inzwischen habe ich verstanden, wie sinnlos das ist, und mache es so, wie ich das oben beschrieben habe.

Eine Schaltung zum Takten wäre ein astabiler Multivibrator.

Genau, für sowas suche ich einen Schaltplan. Aber nicht irgendeinen, wie man sie zu tausenden binnen Sekunden im Internet finden kann (sonst hätte ich das wohl kaum hier gepostet), sondern einen, bei dem man richtig Strom fließen lassen kann.

Was der Trafo dann für eine Strom zieht, kommt auf den Trafo
und die Last am Ausgang des Trafos an.

Das ist aber ein anderes Kapitel, welches auf diesem aufbaut.

Was hälst du davon, wenn ich erstmal diese Schaltung nachbaue: http://www.dieelektronikerseite.de/Lections/Astabile…

und dann anstelle der einen LED einen Hochleistungstransistor einsetze? An der verbleibenden LED kann ich dann sogar die Taktfrequenz erkennen, vorausgesetzt das Teil ist nicht zu schnell, als dass man es mit dem lahmen Auge nicht mehr erkennen könnte.

Von der Netzspannung her weis man ja, dass sich ein Strom mit 50 Hz super transformieren lässt. Aber wie weit kann ich runter gehen? Kann ich auf beispielsweise 20 Hz runter und immer noch mit RELATIV geringen Verlusten transformieren? Dass es bei einem selbst gewickelten Trafo deutlich höhere Verluste gibt (z.B. weil ich grad nur massive Eisenkerne da habe und keine geschichteten), ist mir kalr, jedoch gilt es, die entstehenden Verluste möglichst gering zu halten.

Hallo,

Das liegt daran, dass ich ein praktisch denkender Mensch bin,
der nicht erst das Ende plant, um dann nach 2 Jahren mit
diesem an zu fangen und erst nach 10 Jahren den Anfang macht.

Nein. Du willst mit dem fliegen anfangen und das Krabbeln, Gehen, Laufen und Fahren überspringen. Du hast genau gar keine Ahnung von irgendwas und willst gleich alles auf einmal. Der Schiffbruch ist vorprogrammiert, da kannst Du einen drauf lassen. Niemand kann das, was andere mühsam in jahrelangem Studium erlernen, einfach mal so in fünf Minuten erledigen.

Bitte eigne Dir erst mal die Grundlagen an, so wird das im Leben nichts. Ein Elektronikbaukasten wäre ein Anfang.
Gruß
loderunner

Alles, was ich wissen will ist doch, ob ich einfach die genannte Schaltung nachbauen kann und damit einen anderen Transistor ansteuern kann, dazu noch eine Freilaufdiode einbauen kann und das ganze funktioniert.

Hallo,

Alles, was ich wissen will ist doch, ob ich einfach die
genannte Schaltung nachbauen kann und damit einen anderen
Transistor ansteuern kann, dazu noch eine Freilaufdiode
einbauen kann und das ganze funktioniert.

Okay, das ist eine Frage, die man beantworten kann:
das geht nicht. Wird auf keinen Fall funktionieren.
Gruß
loderunner

Was hälst du davon, wenn ich erstmal diese Schaltung nachbaue:
http://www.dieelektronikerseite.de/Lections/Astabile…

und dann anstelle der einen LED einen Hochleistungstransistor
einsetze?

Habe ich noch nie gemacht, aber sollte gehen.

Von der Netzspannung her weis man ja, dass sich ein Strom mit
50 Hz super transformieren lässt.

Jeder Wechselstrom lässt sich gut transformieren.

Aber wie weit kann ich
runter gehen? Kann ich auf beispielsweise 20 Hz runter und
immer noch mit RELATIV geringen Verlusten transformieren?

Ja, aber das erfordert andere Wicklungen.
Der Grund ist technisch im Verhalten einer Trafowicklung zu suchen.
Diese hat immer einen „ohmschen“ Widerstand, also den Widerstand, den man messen wird, wenn man ein Multimeter dran hängt, und einen induktiven Widerstand, welcher - nun kommt es - frequenzabhängig ist.
Je niedriger die Frequenz, desto niedriger ist dieser Widerstand und dann verhält sich der Trafo immer weniger als idealer Trafo und dafür umso mehr als (Heiz-)Widerstand.
Kleine Frequenzen benötigen also ganz andere Wicklungen als hohe.
Beispiel:
Ein Trafo für 12 Halogenlampen mit 100W besteht aus zwei Spulen mit zig Wickungen um einen Eisenkern, das ganze wiegt dann ein paar 100g.
Oder man nimmt eine Elektronik, die die 230V gleichrichtet und auf eine deutlich höhere Freuquenz zerhäckselt, dann reicht ein Gebilde, was wegen seiner Miniform als Übertrager bezeichnet wird und nur eine Hand vol Wicklungen hat. Sowas nennt man dann gerne „elektronischer Trafo“ und ist effizienter.

Wenn Du also selber wickeln möchtest, dann nimm eine hohe Anzahl Wicklungen und möglichst hohe Frequenzen.
Aber bleib bitte unterhalb des Radiobereichs :wink:

Hallo,

Von der Netzspannung her weis man ja, dass sich ein Strom mit
50 Hz super transformieren lässt.

In der Tat.

Aber wie weit kann ich runter gehen?

Theoretisch beliebig, solange es noch eine Änderung im Stromfluss gibt. Dem Induktionsgesetz sei Dank. In der realen Welt ist der Kernquerschnitt eines Trafos aber auf eine bestimmte Leistung bei (i.d.R.) 50 Hz ausgelegt. Willst Du diese Leistung bei niedrigerer Frequenz übertragen, geht der Kern evtl. in die Sättigung. Das heißt, die Verluste steigen an.

Kann ich auf beispielsweise 20 Hz runter

s.o. Es wäre besser, Du gehst mit der Frequenz hoch. So macht man es auch bei den Schaltnetzteilen, die haben daher relativ kleine Kerne bei großen Leistungen.

Dass es bei einem selbst gewickelten Trafo deutlich höhere Verluste
gibt

Nicht zwangsläufig.

(z.B. weil ich grad nur massive Eisenkerne da habe und keine :geschichteten)

Meine Güte, ein fertiger Trafo kostet fast nix, die paar Euronen solltest Du investieren. Massive Eisenkerne haben leider ebenso massive Wirbelstromverluste.

jedoch gilt es, die entstehenden Verluste möglichst gering zu halten.

Dann tu Dir den Gefallen und kauf einen Trafo. Oder such Dir auf dem Werthof ein kaputtes Gerät dem Du einen intakten Trafo entnehmen kannst.

Viel Erfolg noch beim Basteln.

Gruß, Heiko