Gleichstrommaschine!

Hallo!
Baue gerade einen Versuchsstand auf mit 2 fremderregten Gleichstrommaschinen,die von 2 Siemens Gleichrichtern gespeist werden (4Q-Betrieb).
Mei Problem ist nun, dass die erste Maschine (antreibende Maschine)im Motorbetrieb (1Q) problemlos meine Nenndaten erreicht(Nennmoment, Nenndrehzahl), aber im Generatorischen Betrieb (2Q) nur ca. 80% des Nennmomentes erreicht. Ist das normal??? Die Siemens- Hotline sagte das wäre halt so!
Hier noch einige Daten:
Maschine 1: Ianker= 29.1 A; Uanker= 420 V;Nnenn= 32 Nm; nnenn=3100 1/min
Maschine 2: Ianker= 85 A; Uanker=440V; Nnenn= 130Nm; nnenn=2400 1/min

Moin,

Baue gerade einen Versuchsstand auf mit 2 fremderregten
Gleichstrommaschinen,die von 2 Siemens Gleichrichtern gespeist
werden (4Q-Betrieb).

Eine Frage vorweg: Bist Du in einer Ausbildung/Studium?
Leider sagt Deine Vika nicht, ob entsprechende Grundkenntnisse vorhanden sind.

Mei Problem ist nun, dass die erste Maschine (antreibende
Maschine)im Motorbetrieb (1Q) problemlos meine Nenndaten
erreicht(Nennmoment, Nenndrehzahl), aber im Generatorischen
Betrieb (2Q) nur ca. 80% des Nennmomentes erreicht. Ist das
normal??? Die Siemens- Hotline sagte das wäre halt so!

Das paßt schon.

Hier noch einige Daten:
Maschine 1: I-anker= 29.1 A; Uanker= 420 V;

Ca. 12,1kW aufgenommene Leistung

N-nenn= 32 Nm; n-nenn=3100 1/min

Wie groß ist der Wirkungsgrad η? ca. 0.8 oder anders 80% ?
bei η 0.8 ist die abgegebene Leistung(Wellenleistung) ist ca. 9,7kW
http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad

Diese Wellenleistung treibt jetzt den Generator.

Maschine 2: I-anker= 85 A; U-anker=440V;
N-nenn= 130Nm; n-nenn=2400 1/min

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad
Auch hier ist der Wirkungsgrad mitentscheidend, wie groß letztendlich die Belastung des Gen. sein kann/darf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichstrommaschine
http://www.emot.de/wissen/motor/index.htm

mfg
W.

Schon einmal vielen Dank für Deine Antwort!
Verstehe ich das richtig, dass der Wirkungsgrad beider Maschinen im Generatorischen Betrieb zählt und im Motorischen Betrieb nur von einer???
Denn sonst würde ich im 2-Q ja auch mein „negatives Nenndrehmoment“ erreichen!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Eine Frage vorweg: Bist Du in einer Ausbildung/Studium?
Leider sagt Deine Vika nicht, ob entsprechende Grundkenntnisse
vorhanden sind.

??

Hier noch einige Daten:
Maschine 1: I-anker= 29.1 A; Uanker= 420 V;

Ca. 12,1kW aufgenommene Leistung

N-nenn= 32 Nm; n-nenn=3100 1/min

P1: aufgenommene Leistung
P2: abgegebene Leistung

Maschine 1: Motor Leistung
P1 = 12,2kW
P2 = 8,04kW
η = 0,66 ≈ 32Nm bei 3100-1

Wie groß ist der Wirkungsgrad η? ca. 0.8 oder anders
80% ?
bei η 0.8 ist die abgegebene
Leistung(Wellenleistung) ist ca. 9,7kW

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad

Diese Wellenleistung treibt jetzt den Generator.

Maschine 2: I-anker= 85 A; U-anker=440V;
N-nenn= 130Nm; n-nenn=2400 1/min

Maschine 2: Motor Leistung
P1 = 37,400kW
P2 = 32,67kW
η = 0,87 ≈ 130 Nm bei 2400-1
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_%28Physik%29

Auch hier ist der Wirkungsgrad mitentscheidend, wie groß
letztendlich die Belastung des Gen. sein kann/darf.

Verstehe ich das richtig, dass der Wirkungsgrad beider Maschinen im Generatorischen Betrieb zählt
und im Motorischen Betrieb nur von einer???

Hast du Dir die Links mal genauer angesehen?

Anlagenwirkungsgrad

Arbeiten mehrere Maschinen und Übertrager hintereinander,
so werden deren einzelne Wirkungsgrade zum Gesamtwirkungsgrad η-gesamt der Anlage,
dem Anlagenwirkungsgrad multipliziert.
η gesamt = η1 x η2 x … x ηn

    • Du Maschine 1 überträgt max. 8,04kW in die Maschine 2.
    • Bei welcher Drehzahl arbeitet der Maschinensatz? 2400min-1 oder bei 3100-1?
    • Gleichstrommotoren; konstante Erregung, veränderbare Erregung
      Konstante Erregung: Die Leistung ist durch die Größe der Permanentmagnete beschränkt.
      Bei Bemessungsspannung erzeugt der Motor das Bemessungsdrehmoment bei Bemessungsdrehzahl.

Veränderbare Erregung: Bei den Bemessungsdaten ist die Sättigung des Magnetfeldes erreicht und dadurch wird die maximale Gegenspannung induziert.
Bei kleinerem Lastmoment ist es durch die Schwächung des Magnetfeldes möglich höhere Drehzahlen zu erreichen.

Betriebsverhalten von elektrischen Aktoren
Schau mal auf Seite 2
http://et.netaction.de/et/file/files/901/AKT-V3erg.pdf

mfg
W.