Irgendwie tu ich mich immer schwer, wenns darum geht, ein paar Gleichungen mit mehreren Unbekannten aufzulösen, das war schon in der Schule so Es dürfen aber keine Unbekannte „rausfallen“, alle müssen in der Lösung mindestens einmal auftreten.
Ich hab ein bißchen rumprobiert, bekomme aber entweder die falsche Lösung raus oder ich hab noch ein I1 oder I2 irgendwo drin :-/
Wer kann mir Tipps geben, wie ich solche Aufgaben besser angehe? Wie fange ich an? Irgendwie dreh ich mich bei solchen Aufgaben immer im Kreis… und am Ende kommt entweder nur ne wahre Aussage raus, aber nicht die gesuchte Lösung
Hi Steffie!
Bist du sicher, dass die Gleichungen hier so stimmen?
Wie schaut das elektrische Ersatznetzwerk dazu aus (daher kommen ja wohl die Bezeichnungen)? Die Übertragungsfunktion wird normalerweise für 2-Pole angeben. Hab’ jetzt grad spasseshalber versucht, aus deinen Gleichungen wieder das Netzwerk zu basteln. 2, 3 und 4 ergibt eine Parallelschaltung von Y2 und Y3, dazu dann Y1 in Reihe. Wenn ich jetzt noch Bed 1 erfüllen will, müsste ich den Strompfad von I2 noch Y4 einbauen. Dann klappt das aber mit der reinen Parallelschaltung von Y2 und Y3 nicht mehr so richtig.
Warum rechnest du eigentlich mit den Leitwerten und nicht den Widerständen? Wenn ich mir die Lösung so anschau, dann müsste das eigentlich einfacher gehen …
Mein Tip: überprüf bitte noch mal das Gleichungssystem hier!
Rechnerisch komm’ ich übrigens auf das Gleiche wie du: so, wie’s da steht, ist die Aufgabe für mich nicht wirklich lösbar. Oder bin ich jetzt zu blöd?
Gruß
peherr
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Danke, dass du dir so viel Mühe machst, das Ersatzschaltbild aufzubauen. Die Gleichungen stimmen, das mit der Bedingung I2 = I4 liegt daran, dass noch ein idealer Operationsverstärker eingebaut ist
Mhm, ich hab keinen Scanner, also versuch ich mal kurz das ESB zu beschreiben *g*
Also wie schon richtig gesagt, sind Y2 und Y3 parallel geschaltet und Y1 davor in Reihe. Dann aber, nach Y2, gehts einmal in den invertierenden Eingang des OPs (der nicht invertierende Eingang liegt auf Masse) und einmal weiter zu Y4. Y3 und Y4 treffen sich quasi wieder nach dem OPs, dort wo auch Uaus abfällt.
Warum das alles Admittanzen sind? Mhm, so wars halt in der Aufgabe Nee aber das braucht man nachher noch, da man dann bestimmt muss, wo ein Kondensator, wo eine Spule und wo ein Widerstand ist. Sonst hätt ichs auch nicht so kompliziert gemacht (ich hasse Admittanzen *g*).
Ich hoffe du kannst es dir jetzt etwas besser vorstellen Aber eigentlich braucht man das ESB nicht. Man muss diese Gleichungen nur irgendwie zusammenfrikkeln Wär so einfach, müsste man gar nicht hinschreiben, meinte der Übungsleiter :-/
Und nochmal danke, dass du es schon versucht hast!
Steffie
Hi Steffie!
Bist du sicher, dass die Gleichungen hier so stimmen?
Wie schaut das elektrische Ersatznetzwerk dazu aus (daher
kommen ja wohl die Bezeichnungen)? Die Übertragungsfunktion
wird normalerweise für 2-Pole angeben. Hab’ jetzt grad
spasseshalber versucht, aus deinen Gleichungen wieder das
Netzwerk zu basteln. 2, 3 und 4 ergibt eine Parallelschaltung
von Y2 und Y3, dazu dann Y1 in Reihe. Wenn ich jetzt noch Bed
1 erfüllen will, müsste ich den Strompfad von I2 noch Y4
einbauen. Dann klappt das aber mit der reinen
Parallelschaltung von Y2 und Y3 nicht mehr so richtig.
Warum rechnest du eigentlich mit den Leitwerten und nicht den
Widerständen? Wenn ich mir die Lösung so anschau, dann müsste
das eigentlich einfacher gehen …
Mein Tip: überprüf bitte noch mal das Gleichungssystem hier!
Rechnerisch komm’ ich übrigens auf das Gleiche wie du: so,
wie’s da steht, ist die Aufgabe für mich nicht wirklich
lösbar. Oder bin ich jetzt zu blöd?