Hallo,
- gute Beratung
Inwiefern meinst Du das? Die Werte lasse ich auf jeden Fall
vom Augenarzt ermitteln.
Beim Optiker wird da aber noch viel mehr vermessen, als das, was der Augenarzt misst. Zum Beispiel macht es einen Unterschied, wie nah du gewöhnlich vor deinem PC-Bildschirm sitzt, wie hoch du sitzt (jetzt mal abgesehen, von der gesunden Haltung am Schreibtisch hat doch jeder seine eigene Variation, auch durch Körpergröße bedingt). Schon 10cm höher oder niedriger können die Zonen verändern, die in der Brille für Nah/Fern/Übergang in die Gläser geschliffen werden. Dann kommt auch noch hinzu, welche Brille du wählst. Größere Gläser, die nicht mehr so modern sind, müssen anders geschliffen werden als kleinere. Zu kleine eignen sich überhaupt nicht für Gleitsichtbrillen.
- hochwertige (leider auch preislich) Gläser
Wie erkennt man denn „hochwertige“ Gläser (ich brauche auf
jeden Fall Kunststoff)?
Nein. Kunststoff oder nicht hat erstmal nichts mit hochwertig zu tun, aber vor allen Dingen mit Gewicht. Früher trug ich Glas-Gläser (wegen der Verkratzerei), aber seit ich Kunststoffgläser ohne Rand (also ein Minimalgestell) trage, will ich nichts anderes mehr. Keine Druckstellen auf der Nase! (um nur mal das vordergründigste Argument für eine leichte Brille zu nennen). Viel weniger Ärger mit Druckstellen an den Ohren. Einfach ein viel besseres Tragegefühl. Hochwertig kommt mit dem Preis. Man merkt den Unterschied. Allerdings ist das u.U. schwer zu beurteilen, weil der Optiker ja nur annähernde Vergleichsgläser vorlegen kann, weil die Gläser, die du dann bekommst, ja sehr individuell geschliffen sind.
- Umtauschrecht, wenn Du mit der Brille nicht zurecht kommst.
Sowas gibt es? Und wie sieht der Umtausch dann aus? Machen die
mir dann umsonst „normale“ Gläser?
Das muss man vorher mit dem Optiker besprechen. Bei meinem war das so, dass ich für die Gleitsichtgläser nicht hätte zahlen müssen, wenn es nicht geklappt hätte. Ich hätte dann in das gleiche Gestell, ein paar andere Gläser bekommen, die ich dann bezahlt hätte.
Ich selbst habe mich am Ende für 2 Brillen entschieden, eine
bifokale für den Arbeitsbereich, lesen u.ä. und eine zweite
„normale“.
Aha, interessante Alternative … derzeit habe ich eine
„normale“ für Auto/Sport/Draussen und eine für
Lesen/PC/Drinnen (da kann ich allerdings die Leute am Ende des
Flurs auch nicht erkennen
). Und das ganze Gewusche wollte
ich mir eigentlich sparen, wenn’s denn Sinn macht … obwohl
ich beim Sporteln schon mal ganz gerne, ohne meine Fernbrille
hochzuschieben, 'ne Karte lesen oder irgendwas „friemeln“
mögen würde.
Gerade für Sport (was für welchen?) wegen der Gefahr, dass die Brille leicht kaputtgeht, eine gesonderte Brille an (auch wegen dem „Sitzen“, von wegen Runterfallen). ABer das ist natürlich auch sportartbedingt. Wenn man sich die Alternative zwei Brillen leisten kann (was bei Gleitsichtbrillen meist hinkommt ,weil die allein so schweineteuer sind), mag ich das auch, weil es mir eine Alternative im Aussehen gibt. Allerdings habe ich den Vorteil, dass ich Brillen nicht wechseln muss, sondern zum Lesen die Brille einfach absetze und trotzdem sehen kann (wenn auch nicht meilenweit), bzw. die Lesebrille hochschiebe, wenn ich sehen will, wer gerade ins Zimmer gekommen ist. Auch mit Gleitsichtbrille kann ich übrigens nicht bequem Knopfannähen und gleichzeitig Fernsehen.
Gruß
eklastic