Gliederung - Konventionen

Hallo, ich hoffe mal, dass ich in diesem Brett richtig bin.

Wie der Titel schon verrät, such ich einen „Leitfaden“ oder 'ne „Konvention“ zur Gliederung einer Arbeit.
Konkret: wieviel gleichwertige Unterabschnitte sollte man maximal haben?
1.1
1.2

1.15?
1.16?
hm. kann man das überhaupt pauschal sagen?
jedenfalls wirds doch irgendwo so einen Leitfaden geben, was man auf keinen Fall tun sollte (10. Unterüberschrift a lá 1.2.5.7.1.4) oder unbedingt beachten muss…

danke im voraus

Moin,

noch einer der eine wissenschaftliche Arbeit zusammen schreiben muss.

Also:

bei einer Diplomarbeit oder Seminararbeit sollte die Gliederung 5-6 Kapitel haben. (ist aber nicht maßgeblich)

Wenn ein Kapitel wiederum untergliedert wird dann gilt mindestens! 2 Unterpunkte.
Also
2.0
2.1
2.2
2.x

Der erste Eindruck ist immer die Gliederung. Wenn die sch***** ausschaut dann geht es in der Regel schonmal ne Note runter. Ausser natürlich, wenn eine sch**** aussehende Gliederung Sinn macht.

Mein Tip: Die Gliederung schön schlank halten. Bei Diplomarbeiten und Seminarbeiten sollte die erste und zweite Ebene dominieren. In Ausnahmefällen kann man in die dritte Ebene gehen.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

Grüße

Erich

Wenn ein Kapitel wiederum untergliedert wird dann gilt
mindestens! 2 Unterpunkte.

Jein, in die Einleitung und den Abschluss würde ich nie (!!) Unterpunkte machen.
Es ist halt immer so ein „Gefühlsding“ bzw. kommt auf das Thema an… bei den meisten Hausarbeiten ist das höchste der Gefühle 2.2.1, 2.2.2, mehr als dreistufige Unterpunkte machen in normalen Hausarbeiten den Text unübersichtlicher als wenn man sie weglassen würde. Die Arbeit wird dann auch so zerpflückt und lässt sich nicht mehr gut lesen. Meist kann man sowas mit normalen Absätzen besser hinbekommen…
Bei Diplom o.ä. Arbeiten kann man durchaus 4 oder 5 Stufige Unterpunkte machen, aber auch hier sollte man aufpassen, das die Arbeit nicht in zuviele „Fetzen“ zerstückelt wird.
Feste Regelungen gibt es hier nicht, wenn du sehr unsicher bist, red nochmal mit dem Dozenten, oder frag andere Studenten ob sie mal Gegenlesen.
Viel Glück
Backs

Moin BucksBunney,

ja sorry- das habe ich vergessen
Zusammenfassung und Ausblick also letztes Kapitel nicht untergliedern.

Einleitung?
na ja:

1.0 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und -abgrenzung (einer der wichtigsten und aufwändigsten Kapitel)
1.3 Ziel der Arbeit
1.4 Vorgehen

Grüße

Erich

Einleitung?
na ja:

1.0 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und -abgrenzung (einer der wichtigsten und
aufwändigsten Kapitel)
1.3 Ziel der Arbeit
1.4 Vorgehen

jo, das is „klar“ - hab ich auch so.
aber meine eigentliche, urpsrüngliche frage ist noch nich geklärt:
wieviel gleichwertige Ebenen hintereinander maximal?
2.1
2.2

2.13
2.14

ich hab in meiner Arbeit ca. 15 Untersuchungsgebiete. und das sieht soooo scheiße aus, wenn ich jedem Untersuchungsgebiet eine eigene Teilüberschrift widme…
hm

danke trotzdem soweit :smiley:

Hola.

Wenn es Sinn macht, kannst Du sicherlich eine ganze Reihe von Unterpunkten haben. Jedoch ist es vielleicht für die 2. Ebene bißchen zuviel.

Ich denke, das ist die Schmerzgrenze:

1.1
.
.
.
1.6

… ndernfalls solltest Du die Strukturierung ändern!

Unproblematisch ist in meinen Augen aber:

1.2
1.2.1
1.2.2
.
.
.
1.2.10
1.2.11

… hatte ich nämlich selbst schon in einigen Ausarbeitungen.

MfG

juht - danke (owt)
-.-