Lieber Herr Burbach,
Ihr erster Post, für den ich auch sehr dankbar bin, schien wohl deutlich qualitativer zu sein als was Sie jetzt sagen!
Was war daran nicht präzise genug?
Ich nahm zunächst an, die Venus habe große Temperaturunterschiede, was Sie verneinten und die Fakten auf den Tisch legten.
Die Erde hat eine Tag- und eine Nachtseite. Tags ist es warm, nachts ist es kalt. Doch langfristig gesehen gibt es in der Tat eine Temperaturveränderung, was wir als globale ERWÄRMUNG identifizieren. Über die Jahrhunderte wird sich die Erde also (u.a. aufgrund Abgasen, Umweltverschmutzung…) erwärmen.
Die Venus ist im Gegensatz zur Erde ein sehr heißer Planet. Venustägliche Temperaturunterschiede betragen, wie Sie selbst sagten, rund 60 Grad Celsius. Auch auf der Venus könnten sich doch langfristig gesehen, muss nicht über Jahrhunderte, vielleicht sogar Jahrmillionen sein, die Temperaturen ändern.
Warum?
Einen Vorschlag hatte ich bereits eingebracht: es gibt keinen Vulkanismus mehr - zumindest hat man noch keines auf der Venus entdeckt. Was also sollte die Venus dazu veranlassen, global noch weiter erwärmt zu werden, wenn Druck und Temperatur nicht weiter ansteigen als sie jetzt schon sind?
Vulkanismus ist ein sehr wichtiger Bestandteil zur Erforschung der Temperaturentwicklung auf der Venus!
Darum wollte ich vorsichtig schlussfolgern, dass die Venus sich mit der Zeit langsam abkühlt.
Und nein, wenn Sie behaupten, ich sei nur hier, um unterhalten zu werden, haben Sie mich falsch eingeschätzt.
Dieses Thema wurde bisher in einem anderen Forum, in dem ich ebenfalls aktiv bin, intensiver diskutiert als hier. Dabei war der Kontext des Foristen, der das Thema eröffnete, nicht ich, kaum anders.
Grüße
infiniti