Globalisierungsgegner vereinigt Euch !

An alle Globalisierungsgegner
Die Welt ist verrueckt! Nein, sagt ein anderer, die Welt ist nicht verrueckt, die Menschen sind es! Und ein Dritter meint, ich bin doch nicht verrueckt und du auch nicht! Also, was ist es dann?
Es sind die Herrschenden, die in ihrem machtbestimmenden- und machterhaltendem System, dem Normalbuerger gar unverstaendlich, ihre Ver-ruecktheiten als Normalitaet bezeichnen, und gegen alle Vernunft durchzusetzen versuchen.
Die deutsche Mark hat verloren, der Euro faellt und faellt, Globalisierung in den Chefetagen und bei den Politikern, vernueftige Gesetze werden durch „europ.Recht" den Bach runter gespuelt und und und.
Ich moechte an 2 Dinge erinnern, an das was John D. Rockefeller zum Thema:
„An was ich glaube" ausfuehrte und an Gottfried Benn: „Nur zwei Dinge“
Durch so viel Formen geschritten, durch Ich und Wir und Du,
doch alles blieb erlitten durch die ewige Frage : wozu?

Das ist eine Kinderfrage. Dir wurde erst spaet bewusst, es
gibt nur eines: ertrage - ob Sinn, ob Sucht, ob Sage- dein
fernbestimmtes: Du musst.

Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere, was alles erblueht ver-
verblich, es gibt nur zwei Dinge:
die Leere und das gezeichnete Ich.

Bilden wir einen europ. Zentralstaat - Deutschland-Schweiz-Oesterreich- und vielleicht Luxemburg- so schuetzen wir uns , denn gemeinsam sind wir stark!

Und, wenn dann die nordischen Laender, wie Daenemark, Norwegen,Finnland und Schweden in einem Nordeuropastaat mit uns in einer Allianz stehen und gehen, wer soll dann diese Gemeinschaft erschuettern?

Schaffen wir fuer uns und unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft!

*kopfschüttel*

An alle Globalisierungsgegner
Die Welt ist verrueckt! Nein, sagt ein anderer, die Welt ist
nicht verrueckt, die Menschen sind es! Und ein Dritter meint,
ich bin doch nicht verrueckt und du auch nicht! Also, was ist
es dann?

Nein, es sind die Menschen, die verrückt sind! Die Menschen, die es immer noch nicht begriffen haben, dass es nur noch miteinander und nicht gegeneinander geht!

Es sind die Herrschenden, die in ihrem machtbestimmenden- und
machterhaltendem System, dem Normalbuerger gar
unverstaendlich, ihre Ver-ruecktheiten als Normalitaet
bezeichnen, und gegen alle Vernunft durchzusetzen versuchen.
Die deutsche Mark hat verloren, der Euro faellt und faellt,
Globalisierung in den Chefetagen und bei den Politikern,
vernueftige Gesetze werden durch „europ.Recht" den Bach runter
gespuelt und und und.

Was heisst hier Normalbürger?! Gibt es auch unnormale?! Oder meinst du vielleicht, den ach so „hart“ arbeitenden, am Stammtisch Sprüche klopfenden Deutschen?

Ja, die DM ist tot… aber wir leben auch in einem vereinten Europa, mit einer gemeinsamen Währung! Du bist doch Betriebswirt, oder? Da müsstest du doch am besten wissen, dass die DM nichts mit dem fallenden Euro zu tun hat! Du schreibst das so als ob das eine Folgerung wäre! *kopfschüttel* Wieder so eine „Stammtischparole“…
Und das der Euro fällt, liegt nicht an unserer Schwäche, sondern einfach an der Stärke der Nordamerikaner! Und das wird sich auch bestimmt nicht ändern, solange immer nur geschimpft und quergestellt wird! Das Übel sind nämlich nicht die anderen, wir sind es selber!!!

Ich moechte an 2 Dinge erinnern, an das was John D.
Rockefeller zum Thema:
„An was ich glaube" ausfuehrte und an Gottfried Benn: „Nur
zwei Dinge“
Durch so viel Formen geschritten, durch Ich und Wir und
Du,
doch alles blieb erlitten durch die ewige Frage : wozu?

Das ist eine Kinderfrage. Dir wurde erst spaet bewusst,
es
gibt nur eines: ertrage - ob Sinn, ob Sucht, ob Sage-
dein
fernbestimmtes: Du musst.

Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere, was alles erblueht ver-
verblich, es gibt nur zwei Dinge:
die Leere und das gezeichnete Ich.

Ich halte jetzt einfach mal John Lennons „Imagine“ dagegen:

"Imagine there is no countries, It isn´t hard to do, Nothing to kill or die for, No religion too, Imagine all the people living life in peace… "

Bilden wir einen europ. Zentralstaat -
Deutschland-Schweiz-Oesterreich- und vielleicht Luxemburg- so
schuetzen wir uns , denn gemeinsam sind wir stark!

Am besten noch mit Deutsch als Amtssprache, oder wie?!

Füge noch die restlichen europäischen Staaten hinzu, dann hast du vielleicht recht!

Und, wenn dann die nordischen Laender, wie Daenemark,
Norwegen,Finnland und Schweden in einem Nordeuropastaat mit
uns in einer Allianz stehen und gehen, wer soll dann diese
Gemeinschaft erschuettern?

Das ist doch ein Widerspruch in sich! Da gibt es doch wieder mehrere Lager! Von Gemeinschaft kann da gar keine Rede zu sein, ich hab das Gefühl, du begreifst das nicht ganz!
Das hat doch schon jemand mal versucht, dessen Träume von einer „nordischen Gemeinschaft“ wurden aber dann jäh und gottseidank „erschüttert“…

Ich sag es nochmal, es geht nur mit den Staaten dieser Welt, nicht DAGEGEN!!!

Schaffen wir fuer uns und unsere Kinder eine lebenswerte
Zukunft!

Was heisst denn wir? ICH hab bereits eine Zukunft als Weltbürger… bei dir bin ich mir da nicht so ganz sicher!

Globale Grüsse

Kai

witzig dieser Aufruf in einem GLOBALEN MEDIUM:wink:
Hallo Klaus,

aber sich eines der Vorteile der Globalisierung zu bedienen ist prima, oder?..*lächel*

Gruss
Eve*

Hallo miteinander!

Prinzipiell hat Klaus gar nicht so unrecht! Ich persönlich kann noch sehr, sehr wenige Vorteile der Globalisierung im Allgemeinen, der EU im Besonderen erkennen. Hier wird doch permanent schöngeredet, nach dem Motto „Das wird schon!“. Die bisherige Geschichte z.B. der Währungsunion kann aber kaum als Erfolgsstory durchgehen. Die kontinuierliche Talfahrt des Euro hat sämtliche Schlipsträgeranalysten in Frankfurt Lügen gestraft. Die hatten ja nicht mal im Kalkül, daß der Euro einmal unter die magische 1 Dollar Marke fallen könnte! Als er es dann doch tat hieß es sogleich er würde sich wieder erholen. Pustekuchen!
Auch die verfilzten EU-Verwaltungsgremien, die voll und ganz damit beschäftigt sind mit einem gigantischen Berg an Verordnungen und Pragraphen sich selbst zu verwalten, sind auch nicht gerade die Behörden, denen man eine verantwortungsvolle und nachhaltige Regierungsarbeit so ohne weiteres zutraut.
Außerdem bleiben bei der ganzen Geschichte die Drittweltstaaten, die Entwicklungsländer, aber auch die Sozialschwachen der Industrienationen wieder einmal auf der Strecke! Die smarten und hellen, die Besserverdiener und die Intelektuellen tummel sich im Internet, während zwei Drittel der Menschheit keinen Zugriff darauf haben. Globalisierung, so wie sie von unseren Politikern, und von enigen Wirtschaftslenkern als Allheilmittel unter die Nase gerieben wird, wird nur das Wohlstandsgefälle vergrößern. Aber Hauptsache uns geht’s gut! Und wenn man mal ein paar kritische Gedanken anbringt, dann wird man sogleich als Bremser, als Quersteller oder als altmodisch bezeichnet!

Gruß
Tom

Deine Sicht der EU ist zwar pessimistisch, aber nachvollziehbar.
Allerdings sollte man die EU nicht nur ökonomisch betrachten, sondern als die erste Institution, die es geschafft hat, (west-)Europa einen dauerhaften Frieden zu bescheren und zu sichern.

Außerdem bleiben bei der ganzen Geschichte die
Drittweltstaaten, die Entwicklungsländer, aber auch die
Sozialschwachen der Industrienationen wieder einmal auf der
Strecke! Die smarten und hellen, die Besserverdiener und die
Intelektuellen tummel sich im Internet, während zwei Drittel
der Menschheit keinen Zugriff darauf haben. Globalisierung, so
wie sie von unseren Politikern, und von enigen
Wirtschaftslenkern als Allheilmittel unter die Nase gerieben
wird, wird nur das Wohlstandsgefälle vergrößern. Aber
Hauptsache uns geht’s gut! Und wenn man mal ein paar kritische
Gedanken anbringt, dann wird man sogleich als Bremser, als
Quersteller oder als altmodisch bezeichnet!

Nicht unbedingt, aber das, was du sagst hat nichts mit der GLobalisierung oder dem „Digitalen Zeitalter“ zu tun.
Sozial Schwache und die Dritte Welt sind immer auf der Strecke geblieben und waren immer shcon benachteiligt und unbeachtet; nicht erst seit das Wort „Globalisierung“ die Runde macht.
Diese erst jetzt als Argument gegen die Internationalisierung des Kapitals anzuführen finde ich reichlich scheinheilig.

bis dann

Hi Lars!

Nicht unbedingt, aber das, was du sagst hat nichts mit der
GLobalisierung oder dem „Digitalen Zeitalter“ zu tun.
Sozial Schwache und die Dritte Welt sind immer auf der Strecke
geblieben und waren immer shcon benachteiligt und unbeachtet;
nicht erst seit das Wort „Globalisierung“ die Runde macht.
Diese erst jetzt als Argument gegen die Internationalisierung
des Kapitals anzuführen finde ich reichlich scheinheilig.

Das Wort „Globalisierung“ macht aber nicht nur die Runde, sondern wird praktiziert! Megafusionen und Globalplayer wohin man blickt. Die Shareholdervalue immer fest im Blick steuern die Konzerne die Gewinnmaximierung an. Soziale Kompetenz, bei den Mitarbeitern zwar als Soft Skill eingefordert, aber zur Vorbildfunktion der Konzerne reicht es dann doch nicht mehr! Da wird von den Nieten in Nadelstreifen in den Chefetagen mit Milliardenbeträgen Monopoly gespielt, daß dabei wieder einmal tausende Arbeitsplätze vakant werden ist dann zwar bedauerlich aber als „Kollateralschaden“ nicht zu vermeiden. Die soziale Komponente unserer Marktwirkschaft gerät doch mehr und mehr ins Hintertreffen.
Ich habe wirklich Angst davor, daß diese Handy-Fun-Generation von Internet start ups die sich selbst am nächsten sind, die keinen Funken sozialer Verantwortung in sich tragen, an die Ruder der Politik gelangen um da den Neoliberalismus pur durchzusetzen. Sehe ich alles zu schwarz? Weiß nicht. Ich habe genügend karrieregeile Menschen kennengelernt die nur an ihre Statussymbole denken und danach streben. Menschen die sich lautstark über die steuerfressenden Sozialschmarotzer wie Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger aber auch Studis die sich keine Studiengebühren leisten wollen (!!!), entrüsten.
Es ist auf alle Fälle an der Zeit, auch einmal die Gefahren der Globalisierung zu sehen, und sie nicht wie ein goldenes Kalb anzubeten.
Außerdem wird die Schlucht zwischen arm und reich tatsächlich immer größer. In Folge der Globalisierung! Du mußt Dir nur mal den Unterschied zwischen dem jeweils ärmsten und reichsten Land anschauen. Zu Beginn des Jahrhunderts (in den 20er Jahren) lag da im BSP der Faktor 15 dazwischen, heute sind wir ca. bei 140. (Bin mir nicht so ganz sicher mit den absoluten Zahlen, aber die Größenordnung stimmt).

Gruß
Tom

hallo nochmal

Das Wort „Globalisierung“ macht aber nicht nur die Runde,
sondern wird praktiziert! Megafusionen und Globalplayer wohin
man blickt. Die Shareholdervalue immer fest im Blick steuern
die Konzerne die Gewinnmaximierung an.

das ist richtig.
ich denke halt nur, dass das nicht erst seit heute so ist, sondern schon in den 80ern und wahrscheinlich noch früher so war.
nur, dass in der zeit der ostblock und all seine verbündeten als spielwiese noch nicht nutzbar waren.

Soziale Kompetenz, bei

den Mitarbeitern zwar als Soft Skill eingefordert, aber zur
Vorbildfunktion der Konzerne reicht es dann doch nicht mehr!
Da wird von den Nieten in Nadelstreifen in den Chefetagen mit
Milliardenbeträgen Monopoly gespielt, daß dabei wieder einmal
tausende Arbeitsplätze vakant werden ist dann zwar bedauerlich
aber als „Kollateralschaden“ nicht zu vermeiden. Die soziale
Komponente unserer Marktwirkschaft gerät doch mehr und mehr
ins Hintertreffen.

das sehe ich ähnlich.
wobei es natürlich schon noch konzerne gibt, die soziale verantwortung übernehmen. aber es werden immer weniger und soziale aktionen eher zu PR-zwecken genutzt.

Ich habe wirklich Angst davor, daß diese Handy-Fun-Generation
von Internet start ups die sich selbst am nächsten sind, die
keinen Funken sozialer Verantwortung in sich tragen, an die
Ruder der Politik gelangen um da den Neoliberalismus pur
durchzusetzen. Sehe ich alles zu schwarz? Weiß nicht.

das problem ist einfach, dass die nationalen regierungen dem nichts mehr entgegenzusetzen haben werden; es sei denn, man schafft internationale vereinbarungen.
aber die debatte ist ja auch nicht grade neu.

Ich habe

genügend karrieregeile Menschen kennengelernt die nur an ihre
Statussymbole denken und danach streben. Menschen die sich
lautstark über die steuerfressenden Sozialschmarotzer wie
Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger aber auch Studis die sich
keine Studiengebühren leisten wollen (!!!), entrüsten.

ja, da gibt es wohl solche.

Es ist auf alle Fälle an der Zeit, auch einmal die Gefahren
der Globalisierung zu sehen, und sie nicht wie ein goldenes
Kalb anzubeten.

das tue ich nicht.
ich wundere mich nur, warum die leute erst jetzt darauf aufmerksam werden, dass unsere konzerne mächtig sind und die leute weniger gemeinschaftsgefühl haben.

Außerdem wird die Schlucht zwischen arm und reich tatsächlich
immer größer. In Folge der Globalisierung! Du mußt Dir nur mal
den Unterschied zwischen dem jeweils ärmsten und reichsten
Land anschauen. Zu Beginn des Jahrhunderts (in den 20er
Jahren) lag da im BSP der Faktor 15 dazwischen, heute sind wir
ca. bei 140. (Bin mir nicht so ganz sicher mit den absoluten
Zahlen, aber die Größenordnung stimmt).

kein wunder. schliesslich haben wir ja auf kosten der dritten welt unseren wohlstand aufgebaut.

bis dann