Hallo Helena,
Genauso wirken beide Antworten von Dir auf mich. Will aber
heissen, daß Du, mit Deinen nüchternen Beiträgen ebensowenig
hast mich davon überzeugen können, daß es wirklos ist.
der Clou ist - und das ist Gott sei Dank in der Wissenschaft schon immer so - dass derjenige, der behauptet, etwas würde wirken, diese Wirkung beweisen muss und nicht umgekehrt. Während ihrer gesamten Existenz konnte die Wirkung der Homöopathie nicht nachgewiesen werden.
Niemand in zig Jahren hat das
geschafft, obwohl es viele probiert haben.
Kannst Du das belegen???
Klar:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,371…
Sorry aber das belegt nix: Nur daß in EINER Studie
jemand sagt, daß etwas nicht (oder nur teilweise) wirkt sagt
nix über die Wirkung von der Homöopathie, als ganze, aus.
Du hast den Link wohl wirklich nicht gelesen. Denn dort steht ausdrücklich:
"Ein Team um Matthias Egger von der Universität Bern hat jetzt 110 Homöopathie- mit 110 Schulmedizin-Studien verglichen. "
Also wie kommst du bitte auf EINE Studie? Oder reichen dir 110 immer noch nicht?
Ausserdem darf ich Dich in Erinnerung rufen, daß die
Schulmedizin am Anfang ebenfalls homöopathisch war…
War sie nicht. Dazu hat Cess schon was geschrieben.
Ich kann Dir viele Menschen zeigen, bei denen Homöopathie
gewirkt hat.
Ja, und? Es gibt auch Menschen, bei denen angeblich Schamanen gewirkt haben. Wenn eine Veränderung nach der Gabe es Medikamentes oder der Durchführung einer Prozedur eintritt, so bedeutet das nicht zwangsläufig, dass sie WEGEN dieser Behandlung eingetreten sei. Der Mensch neigt dazu, Zufälle mit bekannten Ereignissen in Verbindung zu bringen, das ist nun mal die menschliche Psyche. Und genau dafür wurden objektive wissenschaftliche Studien „erfunden“.
Ausserdem, falls Du das nicht (vollständig)
gelesen hast, dort steht daß zT wirkt Homöopathie wie Placebo.
Und die Wirkung von Placebo steht keineswegs zur Debatte und
ist ein sehr wirksames Mittel (wie bei jedes Medikament, je
nach Erkrankung), auf die keinen Arzt dieser Welt verzichten
will.
Dann kannst du deinem Sohn doch gleich normale Traubenzuckertabletten aus dem Supermarkt geben, wo ist das Problem? Allerdings befürchte ich, dass eine Phimose herzlich wenig mit der Psyche zu tun hat.
Diese von Dir verpönnten „Traubenzuckerkügelchen“ sind ein
medikament die aus der „Schulmedizin“ nicht mehr wegzudenken
sind. Jeder Arzt hat diese „Kügelchen“ erfolgreich oft
probiert.
Äh, wie jetzt? Willst du damit sagen, dass alle Ärzte Homöopathika verschreiben? Dass Placebos verschrieben werden, mag sein, doch da sind sich die Ärzte darüber im Klaren, dass diese nur eine Wirkung auf die Psyche haben und bei rein organisch bedingten Erkrankungen wie einer Phimose nichts ausrichten können.
Für mich
ist das nur einzusetzen, wenn die Schulmedizin scheitert und
erst nachdem alle mir zu Verfügung stehenden Möglichkeiten
nichts weiter bringen. Das ist jetzt der Fall.
Warum probierst du dann nicht gleich Eigenblutbehandlung, Handauflegen und die medizinischen Fähigkeiten eines afrikanischen Schamanen aus?
Gruß,
Anja