Also ich glaube,in der Schule gelernt zu haben,dass im Kolben einer Glühlampe ein Vakuum herrscht,um durch das Nichtvorhandensein von Sauerstoff zu verhindern,daß das zum Durchbrennen des Glühdrahtes führen würde.Wie aber ist es dann zu erklären,daß bei Erhitzen des Kolbens dieser mit der Bildung einer nach außen gerichteten Beule reagiert statt mit einer nach innen gerichteten Delle ???
Danke für eine plausible Erklärung - ich kann damit einige erregte Diskussionsgemüter beruhigen !!!
Hallo Peter!
Wie aber ist es dann zu :erklären,daß bei Erhitzen des :Kolbens dieser mit der
Bildung einer nach außen :gerichteten Beule reagiert…
Die Lampe hat eine Gasfüllung aus Argon und Stickstoff. Vakuum ginge auch, aber dann verdampft der erhitzte Glühfaden schneller und Metall schlägt sich im Inneren des Glaskolbens nieder.
Gruß
Wolfgang
Also ich glaube,in der Schule gelernt zu haben,dass im Kolben
einer Glühlampe ein Vakuum herrscht
Tut nicht. Da sind mindestens Edelgase drin.
Also ich glaube,in der Schule gelernt zu haben,dass im Kolben
einer Glühlampe ein Vakuum herrschtTut nicht. Da sind mindestens Edelgase drin.
Wirklich? Ich dachte das ist nur in Halogenlampen so. Aber in ganz alltäglichen dicken Haushaltsglühlampen? Wenn da Edelgas drin wäre wären die doch viel teurer und würden beim Kaputtgehen nicht so knallen, oder?
Anderer Olaf
Moin!
Halogene sind keine Edelgase!
Halogen = Salzbildner (7. Hauptgruppe des PSE, zB. F, Cl, Br). Die Reagieren ja: sie bilden eben Salze. Sie sind sogar _sehr_ reaktionsfreudig, insbesondere mit Alkalimetallen).
Edelgase sind „edel“, weil sie _nicht_ reagieren (da sind sie sich zu fein für…). Edelgase findet man in der 8. Hauptguppe, zB. Ne, Ar, Kr.
In Halogenlampen reagiert das Jod (oder auch Brom) reversibel mit dem Wolfram. Dazu wird auch noch etwas Sauerstoff benötigt. Damit das Wolfram nicht am Glaskolben kondensiert (und die Birne schwarz wird), muß das Glas auf über 250°C erhitzt werden. Darum werden Halogenleuchten so verdammt heiß.
Früher gab es tatsächlich evakuierte Glühlampen, aber da war die Sublimationsrate zu groß. Darum hat man das Glaß mit sog. Inertgasen gefüllt. Um den Wärmetransport zu optimieren, sollte man möglichst schwere Gase nehmen, und das sind wiederum Edelgase. Die sind aber zu teuer, als geht man mit einem Stickstoff-Edelgas-Gemisch einen Kompromiß zwischen Wirtschaftlichkeit und Eignung ein.
Grüße,
Jochen