Hallo Michael,
Kartoffeln haben sehr wohl viele Nährstoffe.
relativ zur Menge sitmmt das einfach nicht. Sicher sind auch
Nährstoffe in der Kartoffel, aber sie enthält nichts, was man
nicht auch leicht aus Lebensmittel mit niedrigem glykämischen
Index her bekommt.
Ist es nicht mit allem so, daß man dafür entsprechenden Ersatz findet? Es ging mir lediglich darum, festzustellen, daß die Kartoffel kein leeres Gebilde ist, das dick macht. Für die Kartoffel konnte ich bis jetzt außer dem ominösen Glyx-Index nichts Nachteiliges feststellen konnte.
Wer sich also streng an die Glyx-Diät halten möchte, ist
anscheinend mit einer Portion Haushaltszucker wegen des
niedrigeren Indexes besser dran als mit einer Portion
Kartoffeln…
DAs ist natürlich totaler Unsinn und reine Polemik. Ich bin
doch derjenige, der hier die ganze Zeit GEGEN Zucker redet.
Ich gebe zu: Es war die pure Provokation! Sorry, aber ich habe nun mal die Theorie vom Glyx als Maß der Dinge nicht aufgestellt.
Der Gylkämische Index von Zucker ist auch höher als der der
Kartoffel, außer der von Fruktose und Laktose. Dazu kommt es
immer darauf an, wie viele der jeweiligen Kohlenhydrate in dem
jeweiligen Lebensmittel ist, und das sind bei Zucker fast
100%. Karotten z.B. haben auch einen hohen glykämischen Index,
aber sie enthalten soviele Ballaststoffe, dass man sie auch
fürs Abnehmen nicht meiden muss.
Wieder sorry, aber ich habe über Google nur Quellen gefunden, nach denen Kartoffeln einen höheren Index hat als Saccharose. Ein Beispiel:
http://www.ernaehrung.de/tipps/sport/sport11.htm
Mag sein, daß für die Glyx-Theorie die Karotte besser ist, aber mit einer Möhre esse ich mir den Hunger in den Bauch, nach einer Pellkartoffel hab ich was Stabiles im Magen.
Aber im Ernst: Ob man die Kartoffeln wegläßt oder reduziert,
muß man selbst wissen. Ich halte sie aber wegen ihrer Vorteile
auch bei einer Gewichtsreduzierung für ein immer
empfehlenswertes Nahrungsmittel.
Jeder muss sowieso selber wissen, wie er sich ernährt. Das
steht gar nicht zur Diskussion. Kartoffeln können definitiv
das Abnehmen ganz deutlich bremsen und werden auch zu langen
Zeiten führen, in denen man gar nicht mehr abnimmt. Und wenn
man sich mit Kartoffeln immerzu gerade vollstopft, weil sie ja
so schön sättigen wird man gar keine Wirkung mehr erzielen.
Ich selbst hatte meine Ernährung vor ca. 1 Jahr umgestellt,
aus ganz anderen Gründen. Zufällig hatte ich bemerkt, dass ich
fast nur noch niedrig glykämische Lebensmittel aß. Ich nahm
zwar nicht mehr zu, aber auch kaum ab. Dann habe ich auch die
Kartoffeln weggelassen, seitdem fällt das Gewicht deutlich.
Allerdings sehe ich das Ganze nichmal unter dem Fokus,
abzunehmen, sondern als langfristige Ernährungsumstellung, das
Abnehmen nur als nette Begleiterscheinung.
Und sobald ich mein Idealgeswicht habe, werde ich wohl auch
selbst wieder (mäßig) Kartoffeln essen. Sollte sich dann aber
mein Gewicht wieder erhöhen, dann werde ich damit auch sofort
wieder aufhören.
Das ist der springende Punkt: Du hast festgestellt, daß Du ohne Kartoffeln abgenommen hast. Das muß aber nicht bei jedem so sein; es gilt inzwischen erwiesen, daß Kartoffeln nicht dick machen, sondern eher die Soßen und anderen Drumherums.
Alles Gute wünscht
Michael
Dir auch, danke!
mowei