Glyx-Diät

Hi,

ich nochmal, was haltet ihr von der Glyx-Diät, hat einer Erfahrungen gesammelt ?? Ich habe bei meiner Ernährungsumstellung festgestellt, daß ich wirklich zum Beispiel nach einem Frühstück mit Zucker und Weißmehl mittags dringend etwas essen muß, damit ich nicht anfange „zu flattern“. Ist da was dran mit dem Insulin ??

Bettina

Hi Bettina,

auf den gylkämischen Index zu achten halte ich für eine gesunde Ernbährungsweise und nicht für eine kurzfristige Diät. Dabei reicht es dann, wenn man auf Zucker und Auszugsmehle verzichtet, evtl. noch auf Kartoffeln. Achtung, die sind auch gerne „versteckt“ besonders Zucker, auf Inhaltslisten achten!

Wenn man sich mal daran erinnert, dass die breite Bevölkerung bis noch vor ca. 100 Jahren kaum Nahrungsmittel mit hohem gylkämischen Index hatte, und wenn man weiss, wie Insulin, Kohlenhydrate und Fett im Körper zusammenwirken, wird einem klar, warum wir eine Zunehmende Anzahl Diabetiker, Herzkrankheiten und auch Krebskranke haben, von Karies und Parodonthose mal ganz zu schweigen.

Interessant ist außerdem, dass viele Fehlernährungen erst in der dritten Generation so richtig krass zu tragen kommen. Da steht uns vermutlich mit den Kindern unserr heutigen Kindergerneration noch einiges bevor.

Abnehmen wird mit einer gesunden Ernährung ein gerne mitgenommener Nebeneffekt.

Alles Gute wünscht
Michael

Hallo Michael,

vielen Dank für die Information. Sehe ich das richtig, daß diese These damit bestätigt und richtig ist ?? Mich irritieren die „Ernährungsenten“ wie Trennkost, etc doch sehr.

Davon abgesehen dachte ich daß Kartoffeln eine wertvolle Ernährung darstellen, zumal wenn man sie mit Eiweiß kombiniert. Wie paßt das ??

Bettina

Hi Bettina,

vielen Dank für die Information. Sehe ich das richtig, daß
diese These damit bestätigt und richtig ist ?? Mich irritieren
die „Ernährungsenten“ wie Trennkost, etc doch sehr.

ich bin kein Ernährungswissenschaftler und kein Arzt (wobei von den letzten viele leider viel zu wenig über Ernährung wissen). Aber die Erklärungen, die ich zum glykimischen Index gelesen habe, machen für mich Sinn. Ich habe auch nichts gefunden, was dagegen spricht.

Meine Überzeugung kommt vor allem davon, dass der Mensch logischerweise das am besten verarbeiten kann, was er seit Jahrtausenden isst. Und dazu gehören die meisten hoch-glykämischen Nahrungsmitteln nunmal nicht, allem voran Zucker und Auszugsmehle und Fertiggerichte (in denen oft viel von den beiden ersteren enthalten ist).

Gut, dass du den meisten Diäten kritisch gegenüberstehst. Denn fast alle sind temporär zum Abnehmen gedacht und langfristig sogar teilweise ungesund. Das wichtigste ist, die Ernährung umzustellen, langfristig gesehen, also für IMMER. Sonst rennt man nur von einer Diät zur nächsten, weil man zwischendurch immer wieder zunimmt. Zudem ist Gewicht nicht der einzige Faktor von gesund leben, wenn auch ein wichtiger.

Davon abgesehen dachte ich daß Kartoffeln eine wertvolle
Ernährung darstellen, zumal wenn man sie mit Eiweiß
kombiniert. Wie paßt das ??

Kartoffeln an sich haben nicht so viele Nährstoffe (pro Mengeneinheit). Sie sind vor allem „füllend“. Was sollte dir ohne Kartoffeln fehlen? Kartoffeln sind andererseits sicher auch nicht wirklich schlecht, nur für die Zeit des Abnehmens sollte man sie auch meiden, weil sie einen recht hohen glykämischen Index haben und auch recht viele Kohenhydrate dieser Art enthalten.

Alles Gute wünscht
Michael

Hallo,
der GI ist m.M. ein guter Ansatzpunkt, um die Insulinausschüttung von Nahrungsmitteln a priori einzuschätzen. Allerdings vernachlässigt er, daß bei der Kombination der aufgeführten „GI-bewerteten“ Nahrungsmittel die Insulinreaktionen anders ausfallen und sich der GI der Gesamtmahlzeit z.B. nicht simpel als arithmetisches Mittel der GI’s beteiligten Nahrungsmittel berechnen läßt.

Gruss
Enno

Kartoffeln
Hallo,

vorab: Ich hab mich mit der Glyx-Geschichte so groß noch nicht beschäftigt. Es tut mir aber schon ein bißchen weh, wenn die Kartoffel so verteufelt wird.

Kartoffeln an sich haben nicht so viele Nährstoffe (pro
Mengeneinheit). Sie sind vor allem „füllend“. Was sollte dir
ohne Kartoffeln fehlen? Kartoffeln sind andererseits sicher
auch nicht wirklich schlecht, nur für die Zeit des Abnehmens
sollte man sie auch meiden, weil sie einen recht hohen
glykämischen Index haben und auch recht viele Kohenhydrate
dieser Art enthalten.

  • Kartoffeln haben sehr wohl viele Nährstoffe. So sind sie hervorragende Lieferanten für die Vitamine B und C. Und das weiterhin enthaltene Kalium ist als Natrium-Antagonist sehr wichtig und reguliert den Wasserhaushalt, das Säure-Basen-Gleichgewicht, die Reizleitung der Nerven und die Muskelkontraktion. Sehr schön gerade im Rahmen des Abnehmens ist es, wenn man durch vernünftige Kaliumzufuhr (und da mangelt es bei sehr vielen!) die Wassereinlagerungen durch zuviel Salz loswird - das bringt einen sichtbaren Erfolg auf der Waage und damit auch Motivation. Weitere Mineralien in der Kartoffel sind Magnesium, Eisen, Mangan, Kupfer und Zink.

  • Kartoffeln liefern enorm viel Ballaststoffe -> fürs Abnehmen und überhaupt unerläßlich.

  • Kartoffeln haben von allen Lebensmitteln den höchsten Sättigungsindex - über dreimal soviel wie Weißbrot. Was also bei den „rustikalen“ Mahlzeiten sattmacht, ist nicht der üppige Braten, sondern die Kartoffel als Beilage.

Wer sich also streng an die Glyx-Diät halten möchte, ist anscheinend mit einer Portion Haushaltszucker wegen des niedrigeren Indexes besser dran als mit einer Portion Kartoffeln…

Aber im Ernst: Ob man die Kartoffeln wegläßt oder reduziert, muß man selbst wissen. Ich halte sie aber wegen ihrer Vorteile auch bei einer Gewichtsreduzierung für ein immer empfehlenswertes Nahrungsmittel. Mein Tip wäre aber dann, statt zur totgekochten Salzkartoffel (von Pommes mal gar nicht zu sprechen) zu einer leckeren Folienkartoffel mit frischen Kräutern zu greifen.

Gruß
mowei

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Hallo MOwei,

Kartoffeln haben sehr wohl viele Nährstoffe.

relativ zur Menge sitmmt das einfach nicht. Sicher sind auch Nährstoffe in der Kartoffel, aber sie enthält nichts, was man nicht auch leicht aus Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index her bekommt.

Wer sich also streng an die Glyx-Diät halten möchte, ist
anscheinend mit einer Portion Haushaltszucker wegen des
niedrigeren Indexes besser dran als mit einer Portion
Kartoffeln…

DAs ist natürlich totaler Unsinn und reine Polemik. Ich bin doch derjenige, der hier die ganze Zeit GEGEN Zucker redet. Der Gylkämische Index von Zucker ist auch höher als der der Kartoffel, außer der von Fruktose und Laktose. Dazu kommt es immer darauf an, wie viele der jeweiligen Kohlenhydrate in dem jeweiligen Lebensmittel ist, und das sind bei Zucker fast 100%. Karotten z.B. haben auch einen hohen glykämischen Index, aber sie enthalten soviele Ballaststoffe, dass man sie auch fürs Abnehmen nicht meiden muss.

Aber im Ernst: Ob man die Kartoffeln wegläßt oder reduziert,
muß man selbst wissen. Ich halte sie aber wegen ihrer Vorteile
auch bei einer Gewichtsreduzierung für ein immer
empfehlenswertes Nahrungsmittel.

Jeder muss sowieso selber wissen, wie er sich ernährt. Das steht gar nicht zur Diskussion. Kartoffeln können definitiv das Abnehmen ganz deutlich bremsen und werden auch zu langen Zeiten führen, in denen man gar nicht mehr abnimmt. Und wenn man sich mit Kartoffeln immerzu gerade vollstopft, weil sie ja so schön sättigen wird man gar keine Wirkung mehr erzielen.

Ich selbst hatte meine Ernährung vor ca. 1 Jahr umgestellt, aus ganz anderen Gründen. Zufällig hatte ich bemerkt, dass ich fast nur noch niedrig glykämische Lebensmittel aß. Ich nahm zwar nicht mehr zu, aber auch kaum ab. Dann habe ich auch die Kartoffeln weggelassen, seitdem fällt das Gewicht deutlich. Allerdings sehe ich das Ganze nichmal unter dem Fokus, abzunehmen, sondern als langfristige Ernährungsumstellung, das Abnehmen nur als nette Begleiterscheinung.

Und sobald ich mein Idealgeswicht habe, werde ich wohl auch selbst wieder (mäßig) Kartoffeln essen. Sollte sich dann aber mein Gewicht wieder erhöhen, dann werde ich damit auch sofort wieder aufhören.

Alles Gute wünscht
Michael

Hallo,
weitgehend Übereinstimmung bis auf diesen Punkt (m.M. typisch weiblich)

Sehr schön gerade im Rahmen des Abnehmens ist es, wenn man durch vernünftige
Kaliumzufuhr (und da mangelt es bei sehr vielen!) die Wassereinlagerungen durch
zuviel Salz loswird - das bringt einen sichtbaren Erfolg auf
der Waage und damit auch Motivation.

Kaliummangel ist schlecht - bei einer Diät insbesondere weil es die Glykogenaufnahme reguliert/limitiert. Zuviel Kalium (im Verhältnis zu Natrium) mag dem Ego durch verbesserte Optik und geringes Gewicht schmeicheln, reduziert aber deutlich die Regeneration. Das fällt insbesondere ins Gewicht, wenn begleitend zu der Diät Sport betrieben wird. Verminderte Regeneration erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß der Körper mehr Streßhormone freisetzt und an der Muskulatur „knabbert“. Man tut sich also keinen Gefallen, während einer Diät über Kalium oder sonstige milde Diuretika „Kilos rauszukitzeln“. Statt dessen kompensiert ein gegenüber der normalen Ernährung geringfügig zum Natrium verschobener Elektrolythaushalt Defizite in der Regenerationsfähigkeit. Allgemeiner ist alles was Wasser einlagert „gut“ (egal ob ausschließlich in der Muskulatur oder auch im (Unterhaut)fettgewebe). Diese simple Regel scheint aber unvermittelbar.

Gruss
Enno

Hallo,
mir ist der GI der Kartoffel (zumal er je nach Zubereitung doch reichlich differiert) ohnehin suspekt. Mein Körperfettgehalt schwankt je nach „Form“ zwischen 5%-8%, obwohl ich Säckeweise Kartoffeln esse. Nun esse ich die nicht solo und auch nicht getränkt in Fett, sondern immer in Kombination mit einem tierischen Eiweißlieferant (Fleisch, Quark etc.) und als Pellkartoffel. Die Sättigung hält subjektiv betrachtet länger, als bei dem gleichwertigen Gericht mit (Vollkorn)nudeln. Die Beobachtung läßt mich an der Richtigkeit der isolierten Betrachtung der einzelnen GI’s zweifeln.

Gruss
Enno

Das habe ich auch gehört: Die Kombination von Kartoffeln mit tierischem Eiweiß soll sinnvoll sein.

Gruß Bettina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Michael,

mein Problem bei der Sache ist: Wenn Du Leute fragst, die nach Trennkost leben, dann werden diese Dir auch sagen, daß sie sich damit besser fühlen. Das ändert nichts an der Tatsache, daß die Theorie, die aufgestellt wurde wohl schlicht falsch ist. Man fühlt sich besser, weil man u.a. mehr Obst und Gemüse ißt.

Mein Buch über Glyx-Diät rät neben der Kartoffel auch von der Banane und von der Aprikose ab. Gerade über die Aprikose hört man von anderer Seite aber „Wunderdinge“.

Ich habe auf alle Fälle nach Verfolgen der Diskussionen in dem Forum entschieden, keiner Ernährungstheorie zu folgen und werde einfach Süßigkeiten und tierische Fette weitgehend weglassen. Warscheinlich geht es einfach nur um Mäßigung, so wie beim Alkohol.

Vielen Dank nochmal

Bettina

Biologische Wertigkeit …
… ist das Stichwort in diesem Zusammenhang. Die gibt an, wieviel der verzehrten Eiweißmenge in Körpereiweiß umgewandelt werden kann. Kombinationen von pflanzlichen und tierischen Eiweiß (z.B. auch Kartoffel/Ei) schneiden hier am besten ab.

Gruss
Enno

Hallo Enno,

Mein Körperfettgehalt schwankt je nach „Form“ zwischen 5%-8%,

ist das nicht ein Bischen wenig?

http://www.sweetnews.de/gesundheit/index2.htm?http:/…

Möglicherweise bist Du mit diesen extrem niedrigen Werten nicht representativ.

Wollt ich nur mal anmerken.

Viele Grüße
Tania

Hallo,

ist das nicht ein Bischen wenig?

mag sein aber „Gesundheit“ war für mich nie das Kriterium. Alles was extrem betrieben wird ist ungesund. Kann trotzdem Spaß machen.

Möglicherweise bist Du mit diesen extrem niedrigen Werten nicht representativ.

Möglich aber ich bin kein Einzelfall.

Gruss
Enno

Hi Bettina,

Ich habe auf alle Fälle nach Verfolgen der Diskussionen in dem
Forum entschieden, keiner Ernährungstheorie zu folgen und
werde einfach Süßigkeiten und tierische Fette weitgehend
weglassen.

auch da liegst du aber wieder einer Theorie auf! Wenn du z.B. statt Butter dann Margarine nimmst, werden dir auch wieder viele sagen, das wäre genau falsch. Das ist ja das Problem, wenn man alles meidet, was in irgendeiner Ernährungsweise (ich rede NICHT von temporären Diäten!) gemieden werden sollte, dann kannst du fast gar nichts mehr essen.

Alles Gute wünscht
Michael

Hallo Enno,

da möchte ich Dir gar nicht widersprechen, Du hast da wohl wesentlich mehr Ahnung als ich.

Allerdings habe ich einige Fälle im Bekanntenkreis gesehen, wo die Wassereinlagerungen (z.B. an den Knöcheln) sehr unangenehme Ausmaße angenommen hatten; die Damen hatten Ballonfüße. Eine hatte nach einem Beinbruch massive Probleme, ging zu einer Ernährungsberatung, wo man ihr u.a. riet, auf ihre Kaliumzufuhr zu achten. Nachdem sie das umgesetzt und 10 kg abgenommen hat, sind ihre Knöchel wieder im normalen Rahmen. Sie fühlt sich um Welten wohler, und das nicht nur wegen des absoluten Gewichts. Seltsam: Auch ihr Herzflattern ist weg…

Ich denke, wir können uns darauf einigen, daß ein gesundes Gleichgewicht an Mineralien optimal ist. Falsch ist es, zu denken, mit massiver Kaliumzufuhr nimmt man ab wie ein Abreißkalender. Ich hoffe nicht, daß es so rüberkam.

Gruß
mowei

Hallo Michael,

Kartoffeln haben sehr wohl viele Nährstoffe.

relativ zur Menge sitmmt das einfach nicht. Sicher sind auch
Nährstoffe in der Kartoffel, aber sie enthält nichts, was man
nicht auch leicht aus Lebensmittel mit niedrigem glykämischen
Index her bekommt.

Ist es nicht mit allem so, daß man dafür entsprechenden Ersatz findet? Es ging mir lediglich darum, festzustellen, daß die Kartoffel kein leeres Gebilde ist, das dick macht. Für die Kartoffel konnte ich bis jetzt außer dem ominösen Glyx-Index nichts Nachteiliges feststellen konnte.

Wer sich also streng an die Glyx-Diät halten möchte, ist
anscheinend mit einer Portion Haushaltszucker wegen des
niedrigeren Indexes besser dran als mit einer Portion
Kartoffeln…

DAs ist natürlich totaler Unsinn und reine Polemik. Ich bin
doch derjenige, der hier die ganze Zeit GEGEN Zucker redet.

Ich gebe zu: Es war die pure Provokation! Sorry, aber ich habe nun mal die Theorie vom Glyx als Maß der Dinge nicht aufgestellt.

Der Gylkämische Index von Zucker ist auch höher als der der
Kartoffel, außer der von Fruktose und Laktose. Dazu kommt es
immer darauf an, wie viele der jeweiligen Kohlenhydrate in dem
jeweiligen Lebensmittel ist, und das sind bei Zucker fast
100%. Karotten z.B. haben auch einen hohen glykämischen Index,
aber sie enthalten soviele Ballaststoffe, dass man sie auch
fürs Abnehmen nicht meiden muss.

Wieder sorry, aber ich habe über Google nur Quellen gefunden, nach denen Kartoffeln einen höheren Index hat als Saccharose. Ein Beispiel:
http://www.ernaehrung.de/tipps/sport/sport11.htm

Mag sein, daß für die Glyx-Theorie die Karotte besser ist, aber mit einer Möhre esse ich mir den Hunger in den Bauch, nach einer Pellkartoffel hab ich was Stabiles im Magen.

Aber im Ernst: Ob man die Kartoffeln wegläßt oder reduziert,
muß man selbst wissen. Ich halte sie aber wegen ihrer Vorteile
auch bei einer Gewichtsreduzierung für ein immer
empfehlenswertes Nahrungsmittel.

Jeder muss sowieso selber wissen, wie er sich ernährt. Das
steht gar nicht zur Diskussion. Kartoffeln können definitiv
das Abnehmen ganz deutlich bremsen und werden auch zu langen
Zeiten führen, in denen man gar nicht mehr abnimmt. Und wenn
man sich mit Kartoffeln immerzu gerade vollstopft, weil sie ja
so schön sättigen wird man gar keine Wirkung mehr erzielen.

Ich selbst hatte meine Ernährung vor ca. 1 Jahr umgestellt,
aus ganz anderen Gründen. Zufällig hatte ich bemerkt, dass ich
fast nur noch niedrig glykämische Lebensmittel aß. Ich nahm
zwar nicht mehr zu, aber auch kaum ab. Dann habe ich auch die
Kartoffeln weggelassen, seitdem fällt das Gewicht deutlich.
Allerdings sehe ich das Ganze nichmal unter dem Fokus,
abzunehmen, sondern als langfristige Ernährungsumstellung, das
Abnehmen nur als nette Begleiterscheinung.

Und sobald ich mein Idealgeswicht habe, werde ich wohl auch
selbst wieder (mäßig) Kartoffeln essen. Sollte sich dann aber
mein Gewicht wieder erhöhen, dann werde ich damit auch sofort
wieder aufhören.

Das ist der springende Punkt: Du hast festgestellt, daß Du ohne Kartoffeln abgenommen hast. Das muß aber nicht bei jedem so sein; es gilt inzwischen erwiesen, daß Kartoffeln nicht dick machen, sondern eher die Soßen und anderen Drumherums.

Alles Gute wünscht
Michael

Dir auch, danke!
mowei

Hallo,
sicher wenn derartige Probleme auftreten, macht es Sinn Maßnahmen zu ergreifen. Bei Frauen kommt es bei Einnahme der Pille teilweise ohnehin zu einem verschobenen Natrium/Kalium Verhältnis (zugunsten des Natriums). Allerdings werden Gewebswassereinlagerungen häufig auch durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr und zu hohe Belastung (=> Streß, Kortisol) hervorgerufen (z.B. 3-4Std. Aerobic bei 1000kcal / Tag).

Gruss
Enno