Liebe Experten,
wie weit ist es eigentlich mit dem referentenentwurf zur Neugestaltung des GmbH-Rechts, im besonderen : Gründungskosten resp Stammkapital ‚10.000.- EURO‘ ?
Umwandlung einer Einmann-Personengesellschaft in eine GmbH oder in eine GmbH & Co KG -------> wo liegt der Vorteil bei was ?
Danke für Eure Ratschläge.
Peter
Hi,
wie weit ist es eigentlich mit dem referentenentwurf zur
Neugestaltung des GmbH-Rechts, im besonderen : Gründungskosten
resp Stammkapital ‚10.000.- EURO‘ ?
soll zum 1.1.2006 in Kraft treten. http://www.bundesregierung.de/-,413.838645/artikel/G…
Insolvenzen der neuen, unterkapitalisierten GmbHs werden dann ab dem 2.1.2006 zugelassen.
Umwandlung einer Einmann-Personengesellschaft in eine GmbH
oder in eine GmbH & Co KG -------> wo liegt der Vorteil
bei was ?
Frag ich mich auch. Auf dem Papier ist es eine Haftungsbegrenzung, die in der Praxis nicht funktioniert. Was allerdings funktioniert ist der Geldtransfer vom Inhaber zum Steuerberater/Wirtschaftsprüfer.
Gruß,
Christian
Hi!
wie weit ist es eigentlich mit dem referentenentwurf zur
Neugestaltung des GmbH-Rechts, im besonderen : Gründungskosten
resp Stammkapital ‚10.000.- EURO‘ ?
soll zum 1.1.2006 in Kraft treten.
http://www.bundesregierung.de/-,413.838645/artikel/G…
Insolvenzen der neuen, unterkapitalisierten GmbHs werden dann
ab dem 2.1.2006 zugelassen.
Umwandlung einer Einmann-Personengesellschaft in eine GmbH
oder in eine GmbH & Co KG -------> wo liegt der Vorteil
bei was ?
Frag ich mich auch. Auf dem Papier ist es eine
Haftungsbegrenzung, die in der Praxis nicht funktioniert.
Wie kommst Du zu diesem Schluß?
Natürlich verlangen Banken eine weiterehende Sicherung, um einen realistischen Kreditrahmen einzuräumen.
Aber wo liegen weitere Probleme?
Was
allerdings funktioniert ist der Geldtransfer vom Inhaber zum
Steuerberater/Wirtschaftsprüfer.
Hat eine Personengesellschaft denn üblicherweise keinen Steuerberater…?
Grüße,
Mathias
Hallöchen,
Umwandlung einer Einmann-Personengesellschaft in eine GmbH
oder in eine GmbH & Co KG -------> wo liegt der Vorteil
bei was ?
Frag ich mich auch. Auf dem Papier ist es eine
Haftungsbegrenzung, die in der Praxis nicht funktioniert.
Wie kommst Du zu diesem Schluß?
Natürlich verlangen Banken eine weiterehende Sicherung, um
einen realistischen Kreditrahmen einzuräumen.
Aber wo liegen weitere Probleme?
reicht das an Problemen nicht? Na gut: Jeder größere Geschäftskunde wird sich seine Gedanken machen, warum aus der Bude auf einmal eine GmbH wird. Stellt sich via Handelsregisterauszug oder auf andere Weise heraus, daß das Kapital derart mickrig ist, folgen interessante Gespräche.
Was
allerdings funktioniert ist der Geldtransfer vom Inhaber zum
Steuerberater/Wirtschaftsprüfer.
Hat eine Personengesellschaft denn üblicherweise keinen
Steuerberater…?
Doch, aber dessen Einsatz ist dann billiger. GmbH & Co. KG bedeutet schon mal zwei Abschlüsse, bei der GmbH ist der Jahresabschluß bzw. der Arbeitsaufwand umfangreicher.
Witzigerweise gerade durch Zufall bei einer anderweitigen Suche gefunden:
http%3A//www.kiel.ihk24.de/KIIHK24/KIIHK24/produktmarken/rech…
Gruß,
Christian
Hi!
http://www.kiel.ihk24.de/KIIHK24/KIIHK24/produktmark…
Hier wird ja hauptsächlic auf das Seriösitätsproblem (welches nicht bewiesen ist) bei der Absenkung des Mindestkapitals abgezielt.
Ich hingegen meine, dass es in der Realität reichlich egal sein dürfte, ob nun 25´ oder 10´ Eur als Stammkapital vorhanden sind. beides ist sehr wenig.
Größere GmbHs haben, aus Rating-, Kreditvergabe- und auch Vertrauensgründen gegenüber Kunden, ohnehin mehrere 100` Eur Stammkapital.
Auch zu dem Satz (Zitat):
„Die Neuregelungen sind unserer Auffassung nach jedenfalls ohne begleitende Zusatzmaßnahmen nicht geeignet, der GmbH den Konkurrenzdruck vor vergleichbaren europäischen Gesellschaftsformen, insbesondere der britischen Limited, zu nehmen.“
kann ich nur sagen, dass eine deutsche GmbH auch mit 10 Eur Stammkapital noch x mal seriöser ist und als solches auch empfunden wird als eine englische Ltd., da letztere kaum Zugriffsmöglichkeiten auf die Gesellschafter ermöglicht, die deutsche GmbH jedoch klare Haftungsregeln auch über das Stammkapital (welches ja wenigstens mit 10 Eur noch höher ist als 1 GBP…) hinaus kennt, Stichworte. „Vorsatz“, Fahrlässigkeit"…
Im Endeffekt ist das eine Diskussion an den eigentlichen Problemen vorbei, denn wie ich schon schrieb, ahlte ich es für unerheblich, ob das Stammkap. nun 10´ oder 25´ Eur beträgt. Auch der Vorstoß, die Rechtsform eines Einzelkaufmanns mit beschränkter Haftung neu einzuführen, halte ich für nicht sinnvoll.
Vielmehr würde ich eine „GmbHueS“ (GmbH mit erhöhtem Stammkapital) quasi als „Prädikatsmittelständler“ einführen. Mindesteinlage: 300.000 Eur.
Grüße,
Mathias
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Ich hingegen meine, dass es in der Realität reichlich egal
sein dürfte, ob nun 25´ oder 10´ Eur als Stammkapital
vorhanden sind. beides ist sehr wenig.
hi,
stimme dem voll zu. wer eine GmbH ohne mittel haben will, konnte und kann das immernoch machen. was nuetzt die angabe von stammkapital auf dem geschäftsbrief von 10.000 EUR? was nützen 25.000 EUR im handelsregister auf dem papier? nichts, weil doch in der realität die „bösen buben“ in kürzester zeit nach gründung und hälftiger einzahlung das geld wieder abziehen (3 rechnungen, eine miete und ein monat GF- gehalt und weg sind die 12.500 cash vom konto)…
wer hier denkt die „haftung“ sei gefährdet… tssss…
naja, die gründung wird vielleicht etwas erleichtert, aber wer heutzutage auf eine 1 pfund ltd. zurückgreift und irgendwelchen „mittlern“ geld in den rachen wirft, hat sowieso noch nicht erfasst, welche laufenden nachteile dies hat. die verwaltungskosten für die ltd. sind „extra“, denn ob nun für eine zweigstelle in deutschland oder für eine gesellschaft in deutschland bücher geführt werden und verwaltungskosten entstehen… egal
und wer geschäfte mit einer gesellschaft macht und dabei hofft, das stammkapital sei seine „versicherung“, der solle sowieso lieber arbeitnehmer denn unternehmer werden.
mfg vom
showbee
Hallo,
Ich hingegen meine, dass es in der Realität reichlich egal
sein dürfte, ob nun 25´ oder 10´ Eur als Stammkapital
vorhanden sind. beides ist sehr wenig.
das war ja nicht die Frage, sondern was der Vorteil ist, eine Einzelfirma in eine GmbH bzw. GmbH & Co. KG umzuwandeln.
Gruß,
Christian
HI!
Ich hingegen meine, dass es in der Realität reichlich egal
sein dürfte, ob nun 25´ oder 10´ Eur als Stammkapital
vorhanden sind. beides ist sehr wenig.
das war ja nicht die Frage, sondern was der Vorteil ist, eine
Einzelfirma in eine GmbH bzw. GmbH & Co. KG umzuwandeln.
Die „Frage“ in Deinem Link war in der Tat ein Vergleich zwischen den aktuellen und geplanten Voraussetzungen für eine GmbH.
Und das habe ich kommentiert.
Grüße,
Mathias