Hallo,
ich möchte gerne eine Firma gründen und habe mir sagen lassen lassen, dass eine GmbH besser sei als eine Einzelfirma.
Welche Vor-u.Nachteile hätte ich bei einer GmbH gegenüber einer Einzelfirma ?
Gruß
Jacky
Hallo,
ich möchte gerne eine Firma gründen und habe mir sagen lassen lassen, dass eine GmbH besser sei als eine Einzelfirma.
Welche Vor-u.Nachteile hätte ich bei einer GmbH gegenüber einer Einzelfirma ?
Gruß
Jacky
Hallo,
ich möchte gerne eine Firma gründen und habe mir sagen lassen
lassen, dass eine GmbH besser sei als eine Einzelfirma.
Welche Vor-u.Nachteile hätte ich bei einer GmbH gegenüber
einer Einzelfirma ?
Hi Jacky,
Kauf dir ein Buch über GmbH-Gründung. Du siehst, da es Bücher gibt, kann man das im Rahmen des Forums nicht so einfach beantworten.
Was ist deine firma?
Bist du der Bauherr des neuen WTC oder nur ein Bauchladenverkäufer?
ohne genauere Bezeichnung was und wie groß du es machen willst, läßt sich diese Frage auch nicht beantworten.
Wieviel Gründungskapital investierst du?
wie hoch sind deine Gründungskosten kalkuliert und wie hoch werden die Gründungskredite sein?
Wie hoch werden die Einzelgeschäfte bemessen sein?
Wie hoch werden die Einzelgeschäfte vorfinanziert sein?
wieviele Mitarbeiter sind bei der gründung, in 5 und in 10 Jahren zu erwarten?
Hat du überhaupt ein Konzept oder ist für deine Gründung kein Konzept notwendig?
Ist kein Konzept notwendig, gründe eine Einzelfirma.
gruss
winkel
Ist kein Konzept notwendig, gründe eine Einzelfirma.
Hallo!
Diesen Satz kann ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen. Vielleicht hast Du es anders gemeint, aber so, wie es da steht, ist es gefährlicher Unfug.
Ein Konzept, furchtbar neudeutsch „Businessplan“, braucht jeder Existenzgründer. Ich behaupte sogar, daß derjenige, der nicht von einer Bank zur Erstellung genötigt wird, noch viel dringender einen solchen Plan benötigt. Banken wollen i. d. R. möglichst imposante Zahlen mit rasantem Wachstum glaubhaft gemacht haben, öffentliche Stellen wollen möglichst viele Arbeitsplätze entstehen sehen. Das alles sind aber nicht die ersten Ziele eines Gründers, sollten es wenigstens nicht sein und falls doch, ist es oft Schaumschlägerei weit ab von der Realität.
Der Geschäftsplan, das Konzept, mit letzter Ehrlichkeit und Sinn für Realität und das persönliche Umfeld, dieser Plan nur für die eigene Klarheit der Ziele und für die Augen des Lebenpartners bestimmt, ist unverzichtbar, will man sich nicht verzetteln oder sich von allen möglichen Leuten ziellos treiben lassen.
Es ist einer Neugründung und auch mancher älteren Firma anzusehen - ich bemerke es zumindest - wenn es keinen Geschäftsplan oder nur das Schaustück für eine Bank gibt. Der Geschäftsplan mit Zahlen und Zielen ist kein einmalig erstelltes Papier, sondern wird fortgeschrieben, den Realitäten, Erkenntnissen und veränderten Zielen angepaßt.
Zu einem Geschäftsplan gehört stets eine Aufstellung/Vorstellung von Einnahmen und Ausgaben, eine möglichst konkrete Beschreibung der Zielgruppe und eine Vorstellung davon, wie die Zielgruppe zu erreichen und anzusprechen ist. Das zu Papier gebracht und gelegentlich an die tatsächlichen Umstände angepaßt, gibt dem eigenen Handeln eine klare Richtung.
Gleichgültig wie klein das Geschäft ist - und sei es nur eine Eckkneipe - geht es wirklich nicht ohne Geschäftsplan. Sonst passiert es dem Gastronomen, daß er sich einen Spielautomaten aufschwatzen läßt, weil er aus den Einnahmen schon die halbe Miete decken kann, aber dabei übersieht er, daß er sich seine Zielgruppe vergrault. Mit klar definierter Zielgruppe im Geschäftsplan wäre das nicht passiert. Ein anderer Gründer leistet sich ein Stadtbüro mit hohen Kosten und Parkplatzproblemen, obwohl es eine Nummer kleiner am Stadtrand ebenso gut, aber eben viel preiswerter ginge. Ob es das Arbeitsamt ist, das einen schwer vermittelbaren Menschen mit Zuschüssen schmackhaft machen will (obwohl die erste Frage sein muß, ob der einzustellende Mitarbeiter für die anstehenden Aufgaben geeignet ist oder nicht) oder ein Bankdarlehen (das mit der Sicherungsübereignung von allen mobilen und immobilen Dingen verbunden ist) - die Liste der Fehler aufgrund fehlenden schriftlich fixierten Konzepts läßt sich beliebig fortsetzen.
Gruß
Wolfgang
…dass eine GmbH besser sei als eine Einzelfirma.
Hallo Jacky,
was ist besser, ein Porsche oder ein 38-t-Lastzug? Es kommt eben daruf an, was man erreichen möchte. Es gibt keine stets gültigen Vor- und Nachteile einer GmbH oder einer Einzelfirma. Es gibt nur für das Vorhaben mehr oder weniger gut angepaßte Rechtsformen. Ohne zu wissen, was genau Du machen möchtest, ist Deine Frage nicht zu beantworten.
Gruß
Wolfgang