GmbH im Ausland oder GbR in Deutschland

Hallo Forum-Mitglieder,

ich bin neu hier und habe folgende Entscheidung zu treffen, aber zuerst den Hintergrund:

Ich bin Angestellter und verdiene nicht schlecht. Mein Arbeitsplatz ist sicher.

Mein Hobby (Autos) habe ich nur als Hobyy gehabt, aber nebenbei ist aus meinem Hobby ein kleines Geschäft entstanden.

Ich verdiene mittlerweile fast so viel wie ich von meinem Arbeitgeber bekomme und meine Kunden verlangen mehr.

Nebentätigkeiten sind laut Arbeitsvertrag nicht erlaubt.

Also, muss ich mich selbständig machen.

Meine Entscheidung:

  1. Weiterhin Angestellter zu bleiben und ein GBR zu gründen.
  2. GmbH zu gründen (erfordert jedoch 25.000 Euro Eigenkapital)
  3. Ein GmbH in die Schweiz oder England (wegen Steuer) zu gründen.

Ich wäre für Meinungen und Hilfe bei dieser Entscheidung dankbar.

Viele Grüße

Robert

Hallo,

Hast Du Deine gewerbliche Tätigkeit auch soweit durchgerechnet, dass Du nach Abzug von Sozialversicherungen & Einkommensteuervorauszahlungen immer noch mehr verdienst (nach der derzeitigen Auftragslage) wie als Angestellter?

Meine Entscheidung:

  1. Weiterhin Angestellter zu bleiben und ein GBR zu gründen.

Wenn Du weiterhin Angestellter bleibst, wird Dir Dein Arbeitgeber es wohl auch nicht erlauben, Dich nebenher Selbstständig zu machen, oder hast Du das bereits geklärt? Nachteil der GbR wäre die Haftung.

  1. GmbH zu gründen (erfordert jedoch 25.000 Euro Eigenkapital)

Um eine GmbH zu gründen brauchst du lediglich 12.500 Euro der Einlage einzahlen…

  1. Ein GmbH in die Schweiz oder England (wegen Steuer) zu
    gründen.

Das würde dir nicht viel bringen, da du in Deutschland mit Deinen in Deutschland erzielten Einkünften steuerpflichtig bist.

Grüße

XxMindStylerxX

Hallo zusammen,

  1. Ein GmbH in die Schweiz oder England (wegen Steuer) zu
    gründen.

Das würde dir nicht viel bringen, da du in Deutschland mit
Deinen in Deutschland erzielten Einkünften steuerpflichtig
bist.

erstens das und zweitens mußt du gewisse Grundvorraussetzungen erfüllen (Aufenthalt, Vertretung vor Ort, etc.). Steht in keinem Verhältnis zum Ergebniss. Weiterhin sind gewisse Gesellschaftformen in Deutschland gernicht gerne gesehen, da Sie eine Haftung umgehen. Lieferanten und andere Geschäftspartner sehen es gerne, wenn man einem Kunden bei Nichtzahlung auch mal in die Tasche greifen kann. Bei der heutigen Zahlungsmoral müssen auch diese Gedankengänge leider sein.

Gruß

Martin

Hallo Ihr Beiden,

ich danke für eure Antworten. Ich habe nicht an die Vorrauszahlung UST gedacht, ebenfalls an das Image. GmbH wird es wohl sein, aber in Zukunft, wenn überhaupt. Danke noch Mal.

Robert