GMX stuft meinen privaten Server als Spam ein!?

Hi zusammen,

ich habe das Problem, dass mein Firmen Server bei GMX Adressen häufig als Spam aussortiert wird, mit folgender Erklärung:

GMX Spamschutz Globale AntiSpam-Liste: Diese E-Mail wurde über einen für den Versand von Spam konfigurierten Server eingeliefert.

Was heisst das genau und vor allem was kann ich dagegen machen?
Wie kann ich in Zukunft sicher gehen, dass die Mails von meinem Server nicht als Spam klassifiziert werden?

Vielen Dank und liebe Grüsse
Tanja Simon

Hallo Tanja,

ich habe das Problem, dass mein Firmen Server bei GMX Adressen
häufig als Spam aussortiert wird, mit folgender Erklärung:

GMX Spamschutz Globale AntiSpam-Liste: Diese E-Mail wurde über
einen für den Versand von Spam konfigurierten Server
eingeliefert.

Was heisst das genau und vor allem was kann ich dagegen
machen?
Wie kann ich in Zukunft sicher gehen, dass die Mails von
meinem Server nicht als Spam klassifiziert werden?

Die Informationen sind etwas spärlich. ‚Firmen Server‘ sagt nicht so sehr viel. Läuft da ein Programm wie ‚David‘ von Tobit oder ‚Exchange‘ von Microsoft, das die Mails intern verwalten und externe versendet?

Wenn ja, liegt das Problem in der Konfiguration dieses Programms.
Das Problem, das da bemängelt wird ist, daß die Mails nicht eindeutig zuzuordnen sind. Scheinbar hast Du ein System, bei dem Du problemlos die Absenderadresse selbst eintragen kannst, das bemerkt GMX.

Gruß, Rainer

Hey Rainer,

wir haben eine Outlook Exchange Server von Microsoft.
Was muss ich unserem IT Futzi sagen, was er machen soll`?

Dank dir vielmals ist echt ein RiesenProblem wenn meine Mails einfach nicht ankommen…

Liebe Grüsse
Tanja

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Tanja,

wir haben eine Outlook Exchange Server von Microsoft.
Was muss ich unserem IT Futzi sagen, was er machen soll`?

sorry, so weit reicht es bei mir dann doch nicht. Für den Exchange Server haben wir einen Spezialisten, der nichts anderes tut, als sich darum zu kümmern. Das ist nichts, was man nebenbei machen kann.

Gruß, Rainer

Hi,

GMX Spamschutz Globale AntiSpam-Liste: Diese E-Mail wurde über
einen für den Versand von Spam konfigurierten Server
eingeliefert.

Was heisst das genau und vor allem was kann ich dagegen
machen?
Wie kann ich in Zukunft sicher gehen, dass die Mails von
meinem Server nicht als Spam klassifiziert werden?

Das kommt drauf an. Was für eine Leitung habt ihr? Ist der Mailserver so konfiguriert, dass er ausschließlich Mail an oder von euren Adressen weiterleitet? Benutzt ihr SMTP-AUTH?

Gruß,

Malte

wir haben eine n Outlook Exchange Server von Microsoft.
Was muss ich unserem IT Futzi sagen, was er machen soll`?

Wenn Euer Internetzugang in der Firma eine vom Internet Service Provider(ISP) dynamisch zugeteilte IP Adresse nutzt, wird es immer wieder Probleme mit dem Verschicken von E-Mails geben.
Alle dynamischen Adressräume, welche das SMTP-Protokoll zum senden benutzen, werden von Mailhostern mittlerweile abgewiesen.
Ganz vorne an der Liste stehen da T-Online/Freenet/AOL usw.
Sollte das jetzt auf Eureren Internetanschluß zutreffen, gibt es die Möglichkeit für den Exchange einen ‚smarthost‘ zum Versenden der E-Mails zu nutzen.
Dabei wird im Grunde genommen nur ein E-Mailkonto eines Internetproviders oder Freemailers genutzt.
Der Nachteil ist dabei, dass die Absender Adresse eben nicht ‚Corporate Identity‘ ist.

Servus
Masei1202

Nachtrag
Wird Euer Internetzugang mit einer festen IP-Adresse versorgt, und die Mails werden trotzdem als Spam bei diversen Mailhostern angesehen, dann kann es sein, dass der Exchangeserver falsch konfiguriert ist.
Nämlich als offenes Relay.
Das bedeutet, dass über den Exchange jeder (und damit auch Spammer) Mails ohne Autorisierung verschicken kann.
Das ist das, was Malte schon zum Ausdruck gebracht hat.
Es gibt eine Verwaltungskonsole für den Exchange Server(Exchange-System-Manager, glaub ich), welche einen Assistenten für die SMTP-Konfiguration beinhaltet.
Diese Konsole ist auch in der Lage das Relay zu schließen, bzw. nur den Autorisierten Mailversandt zu zulassen.

Servus
Masei1202
Exchange Server 2003 Kenntnisse

Hallo,

Ganz vorne an der Liste stehen da T-Online/Freenet/AOL usw.
Sollte das jetzt auf Eureren Internetanschluß zutreffen, gibt
es die Möglichkeit für den Exchange einen ‚smarthost‘ zum
Versenden der E-Mails zu nutzen.
Dabei wird im Grunde genommen nur ein E-Mailkonto eines
Internetproviders oder Freemailers genutzt.
Der Nachteil ist dabei, dass die Absender Adresse eben nicht
‚Corporate Identity‘ ist.

Irgendwie kann ich über den Relay-Server meiner Wahl mit allen möglichen Absendern senden, da wäre die ‚Corporate Identity‘ nichteinmal kaputt.

Und das ist gut so[tm].

Andererseits: GMX akzeptiert bestimmte Absenderadressen nur von den vermeintlich dazugehörigen Mail-Servern.

Sucks universes through nano tubes…

Hallo,

Für den
Exchange Server haben wir einen Spezialisten, der nichts
anderes tut, als sich darum zu kümmern. Das ist nichts, was
man nebenbei machen kann.

Das erklärt, weshalb bei einer mir bekannten Firma[1] in der rund um die Uhr gearbeitet wurde die Mail-Auslieferung nur von tagsüber von Montag 7.30 bis Freitag 15.30 tat[2]. Ja, das lief auch über Exchange.

Und ich sehe mal wieder alle meine Vorurteile über den Aufwand beim betrieb von Microsoft-Produkten bestätigt.

Gruß,

Sebastian

[1] Ja, ich habe da gearbeitet.

[2] Nein Leute, das ist kein Witz.

Hallo Sebastian,

Für den
Exchange Server haben wir einen Spezialisten, der nichts
anderes tut, als sich darum zu kümmern. Das ist nichts, was
man nebenbei machen kann.

Das erklärt, weshalb bei einer mir bekannten Firma[1] in der
rund um die Uhr gearbeitet wurde die Mail-Auslieferung nur von
tagsüber von Montag 7.30 bis Freitag 15.30 tat[2]. Ja, das
lief auch über Exchange.

Und ich sehe mal wieder alle meine Vorurteile über den Aufwand
beim betrieb von Microsoft-Produkten bestätigt.

Du weißt aber, was Exchange Server alles kann? Nein, ich kann das nicht verwenden, ja, ich weiß, was damit möglich ist. :smile: Die Leute von MS haben zehn Veranstaltungen von jewils acht Stunden gebraucht, nur um den Funktionsumfang zu erklären. Wie das zu bedienen ist, wurde leider nicht erklärt. Nur um E-Mails ging es dabei nicht, die wurden gar nicht erwähnt. Was mir ohne nachlesen einfallt, ist ‚digital Dashboard‘ und die Möglichkeit, Dokumente für mehrere Anwender gleichzeitig zu öffnen. Du verwechselst Exchange server vermutlich mit einem Mailserver, das ist aber nur eine unwesentliche Funktion.
Ja, mit ‚Vorurteil‘ hast Du wohl Recht.

Gruß, Rainer

Du verwechselst Exchange server vermutlich mit einem
Mailserver, das ist aber nur eine unwesentliche Funktion.

Nun ja, auch ich fahre neben einer für Unternehmen völlig unwesentlichen Mailserver-Funktion diverse andere Aufgaben auf einem einzigen Server - das arme Ding würde sich sonst ja völlig vereinsamt vorkommen. Dort liegen aber die Konfigurationsdateien und -skripte so klar getrennt, dass ich, um einen Dienst zu konfigurieren, mich um die Konfiguration der anderen Dienste nicht bekümmern muss. Ist der Exchange-Server tatsächlich so unmodular aufgebaut, dass man ein offenes Relay nicht schliessen kann, ohne vorher einen 16-wöchigen ‚Digital-Buzzword…äh…-Dashboard‘-Kurs belegen zu müssen?

Komm, so schlimm ist er nun wirklich nicht.

Gruss
Schorsch

Hallo Schorsch,

Nun ja, auch ich fahre neben einer für Unternehmen völlig
unwesentlichen Mailserver-Funktion diverse andere Aufgaben auf
einem einzigen Server - das arme Ding würde sich sonst ja
völlig vereinsamt vorkommen.

*gg* Das stimmt natürlich. Es spielt aber auch keine Rolle, welche Programme Du auf dem Rechner laufen hast und wie Du die verschiedenen Funktionen realisierst. Es stört dabei noch nicht einmal, wenn eines der Programme den Begriff ‚Server‘ im Namen trägt. Exchange Server ist kein Gerät, sondern ein Programm. Du vermischst gerade beides. :smile:

Dort liegen aber die
Konfigurationsdateien und -skripte so klar getrennt, dass ich,
um einen Dienst zu konfigurieren, mich um die Konfiguration
der anderen Dienste nicht bekümmern muss. Ist der
Exchange-Server tatsächlich so unmodular aufgebaut, dass man
ein offenes Relay nicht schliessen kann, ohne vorher einen
16-wöchigen ‚Digital-Buzzword…äh…-Dashboard‘-Kurs belegen
zu müssen?

Sicher nicht, aber man sollte ein Programm schon kennen, wenn man es professionell einsetzt. Du beherrschst eine Reihe von Programmen, wenn’s Exchange Server wäre, wär’s halt nur ein Programm, das die Funktionen bietet. Wenn Du Deine Programme nicht kennen würdest, könntest Du die auch nicht konfigurieren.

Komm, so schlimm ist er nun wirklich nicht.

Wer ist ‚er‘? Wenn’s um Exchange Server geht, ich denke, man sollte die Funktionen kennen um sie nutzen zu können. Ich kann’s nicht, aber ich kenne ‚David‘ (Tobit) ein wenig. :smile: das leuif bei uns früher. Die Funktion, die Telefonanlage zu verwalten, habe ich nie eingesetzt, kenne ich nicht, weil ich mich nie damit befasst habe. Deshalb habe ich aber trotzdem den Mailserver im Griff gehabt.

Gruß, Rainer

Hallo

Irgendwie kann ich über den Relay-Server meiner Wahl mit allen
möglichen Absendern senden, da wäre die ‚Corporate Identity‘
nichteinmal kaputt.

mein ISP lässt das zum Beispiel nicht zu.
Ich kann mich zwar als Absender mit Schönherr von Preiselbeere zu erkennen geben, im Header der Mail steht aber immer noch die Absenderadresse dessen, der sich am SMTP zum Senden autorisiert hat.
Vielleicht ist das von Provider zu Provider unterschiedlich.
Früher gab es noch eine Reihe von offenen Relays, wie ‚Profimailer‘.
Dort durfte jeder in jedem Gewandt senden.
Zweckmäßig oder nicht, ich mag sowas nicht.

um was gings gleich noch mal?

Masei1202

Hallo,

mein ISP lässt das zum Beispiel nicht zu.

Huch? GMX? nein - T-Online. Ja, das finde ich nervig.

Ich kann mich zwar als Absender mit Schönherr von Preiselbeere
zu erkennen geben, im Header der Mail steht aber immer noch
die Absenderadresse dessen, der sich am SMTP zum Senden
autorisiert hat.

T-Online, in der Tat.

Vielleicht ist das von Provider zu Provider unterschiedlich.

Ja.

Früher gab es noch eine Reihe von offenen Relays, wie
‚Profimailer‘.
Dort durfte jeder in jedem Gewandt senden.
Zweckmäßig oder nicht, ich mag sowas nicht.

Ja, aber „man darf die Absenderadresse frei bestimmen“ und „offenes Relay“ sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.

um was gings gleich noch mal?

Um die Frage, was - technisch gesehen - am GMX-Spamschutz so unglaublich beknackt ist.

Gruß,

Sebastian