Gnade der anderen Geburt

„Gnade der anderen Geburt"
Nach 10 Jahren „Deutsche Wiedervereinigung" zieht ein Botschafter durch die westlichen Lande, um jenes „seltsame Misstrauen , mit dem sich die Deutschen gegenseitig begegnen", abzubauen.
Dieser Botschafter heisst: Joachim Gauck, der den „Ossi, jenes unbekannte Wesen aus den Niederungen des Ostens" in westliche, deutsche Lande fuehrt,um das besagte Misstrauen abzubauen. Aber dann, „haben wir den Ossi immer noch nicht lieb, er bleibt der garstige Kostenverursacher".
Stellt Euch vor, von Flensburg bis zum Berchtesgadener Land waeren die Russen gekommen und nicht die Englaender, Franzosen und Amerikaner- und so sollen wir den „Ossi" kennen lernen, in dem wir uns kennen lernen und auf die „Gnade der anderen Geburt „ verzichten und zum „Ossi" werden.
Es gibt keine Charaktermauer und ich hoffe nach ueber 10 Jahren nun endlich auf die „Wandlung" !!!

Hallo!!

Super Artikel.

Die Westbürger sollten entlich mal im osten Urlaub machen.
Überall gibt es choten. früher waren es die sauftrupps aus Bayern und NRW die auf gefallen sind und heute dieverse Gruppierungen aus dem Osten.

Leider wird man die nett, ehrlichen, freundlicen Ostbürger im Urlaub nur schwer kennenlernen da sie nicht auffallen( ist über all so, es fallen immer die negativen auf leider). Ich komme aus dem Westen und bin dort geborn aufgewachsen und wohne noch da, aber ich kenne viel nette, ehrlich, freundliche aus dem Osten. Die entweder hier leben oder durch besuche in Brandsenburg kennen gelernt habe.

Das sollte jeder aus dem westen machen bevor ehr sich eine meinung bildet und jederr ostbürger sollte im westen gewesen sein um sich eine meinung zubilden.

Da die Medien garnicht die zeit und mittel haben jeden einzlen Bürger über die anderen aufzuklären.

Wir sollten nicht immmer sagen ost west. Was kann München mit Hamburg , oder umgekehrt anfangen?

Gnade der anderen Geburt
Netter Artikel!!

Aber wer sagt den selbst das alle im westen reich sind und verwöhnt?! Ossis

Wer geht hin und sagt wir würden ihnen nichts zutrauen und würden sie behandeln als verlihrer? Ossis

Wer hat sich 40 Jahre von der welt abgeschottet? Ossis

Wer will in erhalb der kürzester Zeit alles besser haben als im westen(wo auch nicht alles Friede freude Eierkuchen is)? Ossis

Wer nörgelt im Urlaub rum wen er in eiuner schlange steht und auf was wartet? Ossis

Wer macht farbige nieder weil er wenig bis keine ehrfahrung damit har? ossis

Wehr erzählt seinen Enkelkindern das der Westen so bösse ist? Die alten össis

Und was machen wir wir zahlen und helfen wo es geht und bekommen dan noch eine Backfeife nach der anderen.

PDS 25%

DVU 15% und mehr

Welches Unternehmen will da investieren ohne Risiok?

Es gibt aber auch nette menschen in den neuen Ländern die nett, ehrlich, hilfsbereit sind genre arbeiten und nicht diese vorurteile verbreiten.

Warum gibt es keinen Schüler austauch so wie zwischen Deutschland und Frankreich oder England? Dan währen viele vorureteile auf beiden seiten weniger.

Und wer sich die mauer wieder wünscht sollten die sollen sich ein Land gaufen und eine Mauer hin bauern so wie früher aber bitte nicht in Europa am besten auf dem Mars da kommen die „normalen“ Menschen erst in min 50 Jahre hin.

allo Spender,

: Aber wer sagt den selbst das alle im westen reich sind und
: verwöhnt?! Ossis
:
: Wer geht hin und sagt wir würden ihnen nichts zutrauen und
: würden sie behandeln als verlihrer? Ossis
:
: Wer hat sich 40 Jahre von der welt abgeschottet? Ossis
:

Wir haben nicht, sondern wir wurden abgeschottet.
Mal davon abgesehen,war es die Taktik des „Kalten Krieges“ sich abzuschotten, in Ost wie in West. Man darf Reisefreiheit nicht mit Weltoffenheit
verwechseln.

: Wer will in erhalb der kürzester Zeit alles besser haben als
: im westen(wo auch nicht alles Friede freude Eierkuchen is)?
: Ossis
:

Es geht nicht um etwas besseres, sondern um eine Gleichstellung, was ja wohl ein zu tiefst menschliches Bedürfnis ist.

: Wer macht farbige nieder weil er wenig bis keine ehrfahrung
: damit har? ossis
:

In den alten Bundesländrn werden ebenfalls Ausländer niedergetreten. Ich erinnere beispielsweise an den Brandanschlag in Solingen.

: Wehr erzählt seinen Enkelkindern das der Westen so bösse ist?
: Die alten össis
:

Ich kenne keinen der dies erzählt.

: Und was machen wir wir zahlen und helfen wo es geht und
: bekommen dan noch eine Backfeife nach der anderen.
:

Ich darf daran erinnern, daß wir die selben Abgaben zu leisten haben wie unsere Mitbürger in den alten Ländern, d.h. wir zahlen genauso. Desweiteren
darf ich ins Gedächtnis rufen, daß es ein Ergebnis der Einheit war (durch die Kaufwut der Ossis), daß die Rezession in Deutschland erst deutlich
verzögert eintrat, obwohl die gesamte westl. Hemisphäre sich bereits in Talfahrt befand.

:
: PDS 25%
:
: DVU 15% und mehr
: Welches Unternehmen will da investieren ohne Risiok?

Es ist äußerst undemokratisch Wahlergebnisse derart zu bewerten, dadurch macht man den Menschen Vorschriften was sie zu wählen haben, wobei
man sich nahe eines totalitären Systems bewegt. Außerdem gibt es einige Landtage in den alten Bundesländern in denen ebenfalls sogenannte
undemokratische Parteien sitzen. Es ist mir neu, daß deswegen in Baden-Würtenberg niemand mehr investiert.

:
:
: Es gibt aber auch nette menschen in den neuen Ländern die
: nett, ehrlich, hilfsbereit sind genre arbeiten und nicht diese
: vorurteile verbreiten.
:
: Warum gibt es keinen Schüler austauch so wie zwischen
: Deutschland und Frankreich oder England? Dan währen viele
: vorureteile auf beiden seiten weniger.
:
: Und wer sich die mauer wieder wünscht sollten die sollen sich
: ein Land gaufen und eine Mauer hin bauern so wie früher aber
: bitte nicht in Europa am besten auf dem Mars da kommen die
: „normalen“ Menschen erst in min 50 Jahre hin.

Das hast Du aber nett gesagt.
Du scheinst, mitunter,einen ziemlich engen Blick für die Dinge zu haben (nicht nur in diesen Artikel).

Mit freundlichem Gruß
Roberto

P:S: Deine Rechtschreibung ist fürchterlich.

Hallo, Leute !

Ich hoffe, ich darf hier bei Euch auch noch meinen Senf dazugeben.

Samenspender (mann, was soll eigentlich dieser Name??) hat natzürlich etwas übetrieben, aber einige seiner Aussagen treffen schon auch zu.

: Aber wer sagt den selbst das alle im westen reich sind und
: verwöhnt?! Ossis
:
: Wer geht hin und sagt wir würden ihnen nichts zutrauen und
: würden sie behandeln als verlihrer? Ossis
:
: Wer hat sich 40 Jahre von der welt abgeschottet? Ossis
:

Wir haben nicht, sondern wir wurden abgeschottet.
Mal davon abgesehen,war es die Taktik des „Kalten Krieges“
sich abzuschotten, in Ost wie in West. Man darf Reisefreiheit
nicht mit Weltoffenheit
verwechseln.

Das sehe ich auch so.
Nur ist es so, daß es nach wie vor Menschen in den neuen BL gibt, die vielleicht mal kurz im Westen waren, aber eigentlich niochts damit anfangen können, weil sie sich gar nicht auf etwas neues einlassen wollen.

: Wer will in erhalb der kürzester Zeit alles besser haben
als
: im westen(wo auch nicht alles Friede freude Eierkuchen
is)?
: Ossis
:

Es geht nicht um etwas besseres, sondern um eine
Gleichstellung, was ja wohl ein zu tiefst menschliches
Bedürfnis ist.

Soprry, aber die Forderung der Gleichstellung der Gehälter, Löhne und Renten wird ein wichtiger Punkt vergessen.

: Wer macht farbige nieder weil er wenig bis keine
ehrfahrung
: damit har? ossis
:
Die notwendigen Ausgaben für die Lebenshaltung sind größtenteils subventioniert und somit günstiger.

Wenn also eine Gleichstellung, dann bitte eine, die die gesamte Situation berücksichtigt!
Dann möchte ich keinen Solidaritätszuschlag mehr bezahlen und die Ausgaben des Bundes sollten nach der Summe der eingezahlten Steuern an die BL verteilt werden und nicht nach Ost oder West.
Die Ausgaben für den Aufschwung Ost fallen dann natürlich auch weg.

In den alten Bundesländrn werden ebenfalls Ausländer
niedergetreten. Ich erinnere beispielsweise an den
Brandanschlag in Solingen.

Richtig. Nur die Häufigkeitsverteilung zwischen Ost und West ist leider eindeutig.

: Wehr erzählt seinen Enkelkindern das der Westen so bösse
ist?
: Die alten össis
:

Ich kenne keinen der dies erzählt.

Ich auch nicht.

: Und was machen wir wir zahlen und helfen wo es geht und
: bekommen dan noch eine Backfeife nach der anderen.
:

Ich darf daran erinnern, daß wir die selben Abgaben zu
leisten haben wie unsere Mitbürger in den alten Ländern, d.h.
wir zahlen genauso.

Nein. Vielmehr wurden die Sparguthaben 1:1 umgetauscht, die Rentenansprüche übernommen und die Staatsverschuldung getragen. Dafür zahlt zunächst einmal nur der Wessi.

Und der würde das auch gerne tun, wenn er dafür nicht dauernd angegriffen werden würde.

Desweiteren
darf ich ins Gedächtnis rufen, daß es ein Ergebnis der
Einheit war (durch die Kaufwut der Ossis), daß die Rezession
in Deutschland erst deutlich
verzögert eintrat, obwohl die gesamte westl. Hemisphäre sich
bereits in Talfahrt befand.

Das halte ich für übertrieben.
Allerdings ist ein gewisser Aufschwung in grenznahen Städten sicherlich nicht von der Hand zu weisen gewesen.

:
: PDS 25%
:
: DVU 15% und mehr
: Welches Unternehmen will da investieren ohne Risiok?

Es ist äußerst undemokratisch Wahlergebnisse derart zu
bewerten, dadurch macht man den Menschen Vorschriften was sie
zu wählen haben, wobei
man sich nahe eines totalitären Systems bewegt. Außerdem
gibt es einige Landtage in den alten Bundesländern in denen
ebenfalls sogenannte
undemokratische Parteien sitzen. Es ist mir neu, daß
deswegen in Baden-Würtenberg niemand mehr investiert.

Richtig.
Trotzdem wählt der Osten zu einem großen Prozentsatz seine alten Peiniger, was mich zu dem Schluß bringt, daß diese Leute absolut nicht verstanden haben, warum sie nun überhaupt einen Nissan Primera fahren können.
Wäre die DDR nicht absolut pleite gewesen, hätten wir sie niemals zurückbekommen.
Das System hatte also schlichtweg nicht funktioniert. daher bringt es nichts , sich diesen maroden Laden zurückzuwünschen. Er würde auch heute nicht funktionieren.

:
:
: Es gibt aber auch nette menschen in den neuen Ländern die
: nett, ehrlich, hilfsbereit sind genre arbeiten und nicht
diese
: vorurteile verbreiten.
:
: Warum gibt es keinen Schüler austauch so wie zwischen
: Deutschland und Frankreich oder England? Dan währen viele
: vorureteile auf beiden seiten weniger.
:
: Und wer sich die mauer wieder wünscht sollten die sollen
sich
: ein Land gaufen und eine Mauer hin bauern so wie früher
aber
: bitte nicht in Europa am besten auf dem Mars da kommen die
: „normalen“ Menschen erst in min 50 Jahre hin.

Das hast Du aber nett gesagt.
Du scheinst, mitunter,einen ziemlich engen Blick für die
Dinge zu haben (nicht nur in diesen Artikel).

Das mit dem Schüleraustausch gab es nach der Wende und es hat bei den Jugendlichen gut funktioniert.
Heute brauchen wir das nicht mehr, denn doie meisten haben es kapiert. Es werden in unseren Medien eben immer die dümmsten und spektakulärsten Menschen zitiert.
Das sollte man sich auch mal vor Augen halten.

Gruß,

Mathias

Hallo Mathias,

Mit meinen folgenden Bemerkungen will ich keine Gräben auftun, sondern ich denke wenn man Brücken überschreitet, sollten einige Dinge ausgetauscht werden.

Soprry, aber die Forderung der Gleichstellung der Gehälter,
Löhne und Renten wird ein wichtiger Punkt vergessen.

Wenn also eine Gleichstellung, dann bitte eine, die die
gesamte Situation berücksichtigt!
Dann möchte ich keinen Solidaritätszuschlag mehr bezahlen und
die Ausgaben des Bundes sollten nach der Summe der
eingezahlten Steuern an die BL verteilt werden und nicht nach
Ost oder West.
Die Ausgaben für den Aufschwung Ost fallen dann natürlich auch
weg.

Es gab und gibt auch in den alten BL Fördergebiete, dies ist nicht er so seit der Einheit so. Ich darf an die besondere Förderung des Saarlandes verweisen, vor der Einheit gab es die sogennante Zonenrandgebietförderung. Auch heute werden schwächere alt BL besonders gefördert (bsp. Bremen), diese BL bekommen mehr Geld zugewiesen (genau wie der Osten)als ihnen eigentlich „zusteht“. Es gibt also auch innerhalb der alten BL eine Verzerrung der Geldzuweisung.

Ich darf daran erinnern, daß wir die selben Abgaben zu
leisten haben wie unsere Mitbürger in den alten Ländern, d.h.
wir zahlen genauso.

Nein. Vielmehr wurden die Sparguthaben 1:1 umgetauscht, die
Rentenansprüche übernommen und die Staatsverschuldung
getragen. Dafür zahlt zunächst einmal nur der Wessi.

Nein? Nenne mir eine Abgabe die Du mehr leisten musst als ich.
Die Sparguthaben wurden 1:2 umgetauscht, das weiß ich genau, denn ich war dabei. Nur ein kleiner Sockelbetrag wurde 1:1 getauscht.
Ich gebe Dir recht, daß durch die Einheit höhere Abgaben entstanden sind, die aber eben auch der „Ossi“ zu leisten hat, in der gleichen Höhe.
Der Umtauschkurs war sicherlich ein großes Zugeständnis, aber er wurde nicht aus purer Nächstenliebe getätigt, sondern mit diesen Kurs konnten Waren von den „Ossis“ noch mehr konsumiert werden, was einen pos. Effekt auf die Wirtschaft hatte (s. unten).

Desweiteren
darf ich ins Gedächtnis rufen, daß es ein Ergebnis der
Einheit war (durch die Kaufwut der Ossis), daß die Rezession
in Deutschland erst deutlich
verzögert eintrat, obwohl die gesamte westl. Hemisphäre sich
bereits in Talfahrt befand.

Das halte ich für übertrieben.
Allerdings ist ein gewisser Aufschwung in grenznahen Städten
sicherlich nicht von der Hand zu weisen gewesen.

Das ist keine Übertreibung sondern eine offizielle Aussage des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaft).
Du vergisst, daß Waren in grenznahen Städten auch in entfernten Regionen produziert werden. Also, wird ein Produkt in Kassel verkauft, profitiert natürlich der Hersteller in Köln. Und mit der Einheit öffnete sich plötzlich ein ganz neuer Absatzmarkt mit 17 Mio. Kunden.

:
: PDS 25%
:
: DVU 15% und mehr
: Welches Unternehmen will da investieren ohne Risiok?

Es ist äußerst undemokratisch Wahlergebnisse derart zu
bewerten, dadurch macht man den Menschen Vorschriften was sie
zu wählen haben, wobei
man sich nahe eines totalitären Systems bewegt. Außerdem
gibt es einige Landtage in den alten Bundesländern in denen
ebenfalls sogenannte
undemokratische Parteien sitzen. Es ist mir neu, daß
deswegen in Baden-Würtenberg niemand mehr investiert.

Richtig.
Trotzdem wählt der Osten zu einem großen Prozentsatz seine
alten Peiniger, was mich zu dem Schluß bringt, daß diese Leute
absolut nicht verstanden haben, warum sie nun überhaupt einen
Nissan Primera fahren können.
Wäre die DDR nicht absolut pleite gewesen, hätten wir sie
niemals zurückbekommen.
Das System hatte also schlichtweg nicht funktioniert. daher
bringt es nichts , sich diesen maroden Laden zurückzuwünschen.
Er würde auch heute nicht funktionieren.

Du unterliegst, wie die meisten, hier einen Irrtum. Nicht nur wenn man PDS wählt, wählt man seine Peiniger, sondern auch bei CDU und SPD. Ich kenne ganze SED Führungsschichten die in die SPD übertraten. Bei der CDU sieht es nicht viel anders aus. Leute die vor der Wende äußerst Sozialismuskonform waren, begleiten heute wichtige polit. Positionen in diesen Parteien, kenne persönlich viele Beispiele. D.h. wähle ich diese Parteien, so wähle ich automatisch die alten Kader mit.
Ich bitte dies nicht als Rechtvertigung für die PDS verstanden zu wissen.

Vielleicht sollten wir uns alle einmal klarmachen, daß wir ein Volk sind und das mir ein Mensch aus Köln genauso nahe sein sollte wie aus Leipzig.

Viele Grüße
Roberto

P.S.: Der Vergleich mit den Nissan Primera ist übrigens ein sehr schönes Beispiel einer materialistischen Lebensauffassung.

Hallo!!

: Wehr erzählt seinen Enkelkindern das der Westen so bösse
ist?
: Die alten össis

Es sind nicht alle, aber wenn du auf einen Geburtsatag bist und ein opa der früher bei der Stassi war das zu seiner Enkelin sagt dan frage ich mich was hat der nur aus der Geschichte gelernt.

Es gab und gibt auch in den alten BL Fördergebiete, dies ist
nicht er so seit der Einheit so. Ich darf an die besondere
Förderung des Saarlandes verweisen, vor der Einheit gab es die
sogennante Zonenrandgebietförderung. Auch heute werden
schwächere alt BL besonders gefördert (bsp. Bremen), diese BL
bekommen mehr Geld zugewiesen (genau wie der Osten)als ihnen
eigentlich „zusteht“. Es gibt also auch innerhalb der alten BL
eine Verzerrung der Geldzuweisung.

Darüber regen sich aber andere BL auch auf. (Bayern, BW, Hessen, NRW)

Vielleicht sollten wir uns alle einmal klarmachen, daß wir ein
Volk sind und das mir ein Mensch aus Köln genauso nahe sein
sollte wie aus Leipzig.

Dieser Block ist ja richig, aber wenn man mit einem aus Leipzig zusammen Arbeitet ode aus einer andern Stadt aus Sachsen soll man Sächsisch sprechen beziehungs weisse verstehen?!

Das kann aber auch nicht sein oder?

Ein Kölner wird ja auch so sprechen das ihn ein Schwabe verstehet oder?!

Das Problem ist ja nicht das alle so denken oder alle auf einander los hauen.

Das POroblem ist wie mit allem es gibt negative Minderheiten die die Mehrheit schlecht machen.

Hi,
die Wiedervereinigung war eine Aktion deutscher Politiker, die sich profilieren wollten und damit auch gleichzeitig Themen in die öffentliche Diskussion geschoben haben, die von den tagespolitischen Problemen jener Zeit abgelenkt haben.
Das deutsche Volk im Westen ist doch gar nicht gefragt worden, ob es die Wiedervereinigung wollte. Im Osten war zwar eine große Euphorie, die aber ausgelegt war auf wirtschaftliche Vorteile, auf Verbesserung des Lebensstandards und auf die Freizügigkeit, die im Westen selbstverständlich war.
Die Wiedervereinigung in dem eigentlichen Sinne, nämlich sich zu freuen, wieder zusammen zu sein, hat nie eine Bedeutung gehabt.
Mit wem sollte sich z.B. der Mensch aus Aachen oder Saarbrücken wiedervereinen? Ihm stehen wahrscheinlich die „Brüder und Schwestern“ in Frankreich oder Belgien viel näher als jene 600 km entfernt wohnenden Sachsen.
Eine Wiedervereinigung im Sinne Karls des Großen auf europäischer Ebene hätte den gleichen Effekt, nämlich dass Menschen zusammen kommen, die sich nicht kennen und sich auch nicht sonderlich nahe sind. Auch in Europa spielt der wirtschaftliche Gedanke die große Rolle und nicht die Verbrüderung an sich.
So ist es nicht zu übersehen, dass sich die Westleute schwer tun zu verstehen, warum so viel Geld in den Osten gepumpt werden soll. Wo sind die Vorteile für die Wessis?
Gruß,
Francesco

Das deutsche Volk im Westen ist doch gar nicht gefragt worden,
ob es die Wiedervereinigung wollte. Im Osten war zwar eine
große Euphorie, die aber ausgelegt war auf wirtschaftliche
Vorteile, auf Verbesserung des Lebensstandards und auf die
Freizügigkeit, die im Westen selbstverständlich war.
Die Wiedervereinigung in dem eigentlichen Sinne, nämlich sich
zu freuen, wieder zusammen zu sein, hat nie eine Bedeutung
gehabt.

So ist es nicht zu übersehen, dass sich die Westleute schwer
tun zu verstehen, warum so viel Geld in den Osten gepumpt
werden soll. Wo sind die Vorteile für die Wessis?
Gruß,
Francesco

Hallo,

mal davon abgesehen, daß der „Wessi“ alle 4 Jahre indirekt über die Wiedervereinigung entschied( einige Parteien (z.B. CDU)haben sich immer klar für die Wiedervereinigung ausgesprochen, bei einer Wahl entscheidet man natürlich automatisch mit über diesen Aspekt), hast Du leider recht. Den Menschen geht es schon lange nicht mehr um Ideale, sondern nur noch um den schnöden Mammon.
Dieses typ. Nutzdenken, sehr schön bei Botho Strauß „Anschwellender Boxgesang“(hat bei seinen Erscheinen für viel Aufregung gesorgt)nachzulesen,ist leider zu einen bestimmenden Wesenszug „zivilisierter“ Nationen geworden.

Roberto

‚Anschwellender Boxgesang‘
Dein kleiner Rechtschreibfehler erinnert mich an eine alte Diskussion, die ich zu diesem Stück geführt habe.
Richtig heißt es nämlich „Bockgesang“, bezogen auf einen Ziegenbock.

Was heißt das jetzt eigentlich? Nun, es ist schlicht die deutsche Übertragung des griechisches Wortes Tragödie. Viele haben sich damals über den Titel aufgeregt, weil sie ihn nicht verstanden haben.

Das nur mal so zur Information von
Andreas

getragen. Dafür zahlt zunächst einmal nur der Wessi.

Und der würde das auch gerne tun, wenn er dafür nicht dauernd
angegriffen werden würde.

Zahlen - und dafür auch noch dauernd angegriffen werden, das hat mittlerweile schon Tradition in Deutschland - ganz allgemein gesagt, aber ein bißchen natürlich auch im besonderen

Hi Roberto!

Mit meinen folgenden Bemerkungen will ich keine Gräben auftun,
sondern ich denke wenn man Brücken überschreitet, sollten
einige Dinge ausgetauscht werden.

Klar.

Gräben aufzutun war auch nicht meine Intention. Ich habe in Hof/Saale studiert und kenne daher sehr viele Leute aus den neuen BL. Es gab seltenst Probleme aufgrund einer Ossi-Wessi Problematik. Vielmehr haben wir auf beiden „Seiten“ festgestellt, daß wir uns nur unwesentlich unterscheiden. Die einen konnten halt besser Russisch, die anderen besser Französich. Das war´s dann auch.

Alllerdings hatte ich es hier nur mit „gebildeteren“ Leuten zu tun.
Es gibt auf beiden Seiten leider auch ganz andere… Und die machen die Meinung. So weit sind wir leider, daß die größten Blindgänger heuzte die Meinungsmacher sind.
Hier müssen wir gewaltig aufpassen, denn wo bis jetzt kein Graben ist, wird gerade versucht, noch einen auszuheben!

Sorry, aber bei der Forderung der Gleichstellung der ::Gehälter,
Löhne und Renten wird ein wichtiger Punkt vergessen.

Wenn also eine Gleichstellung, dann bitte eine, die die
gesamte Situation berücksichtigt!
Dann möchte ich keinen Solidaritätszuschlag mehr bezahlen und
die Ausgaben des Bundes sollten nach der Summe der
eingezahlten Steuern an die BL verteilt werden und nicht nach
Ost oder West.
Die Ausgaben für den Aufschwung Ost fallen dann natürlich auch
weg.

Es gab und gibt auch in den alten BL Fördergebiete, dies ist
nicht er so seit der Einheit so. Ich darf an die besondere
Förderung des Saarlandes verweisen, vor der Einheit gab es die
sogennante Zonenrandgebietförderung. Auch heute werden
schwächere alt BL besonders gefördert (bsp. Bremen), diese BL
bekommen mehr Geld zugewiesen (genau wie der Osten)als ihnen
eigentlich „zusteht“. Es gibt also auch innerhalb der alten BL
eine Verzerrung der Geldzuweisung.

O.K. Du nennst hier Reizbeispiele. Weder Bremen, noch das Saarland, noch Hamburg und schon gar nicht Berlin haben den Status eines eigenen BL nötig. Das kostet nur Geld.

Wie sieht es mit den anderen genannten Punkten aus?
Wie kann man denn bitte Gleichstellung der Gehälter verlangen, wenn man 1.) nicht das gleiche Produktivitätsniveau erreicht und 2.) nur 2/3 der Kosten hat? Ist das fair den Leuten gegenüber, die den Umtausch des Ersparten, das Begrüßungsgeld, die Wohnungsbauprojekte u.s.w. erst möglich gemacht haben?

Hier fände ich es zunächst um einiges interessanter, mit der Differenzsumme etwas für westdeutsche Familien in Großstädten zu tun. Die können nämlich nicht für 90.000 DM ein freistehendes Eigenheim kaufen, wie das in weiten Teilen der neuen BL noch möglich ist.

Sorry, aber ein bisschen reizen muß ich jetzt.

Ich darf daran erinnern, daß wir die selben Abgaben zu
leisten haben wie unsere Mitbürger in den alten Ländern, d.h.
wir zahlen genauso.

Nein. Vielmehr wurden die Sparguthaben 1:1 umgetauscht, die
Rentenansprüche übernommen und die Staatsverschuldung
getragen. Dafür zahlt zunächst einmal nur der Wessi.

Nein? Nenne mir eine Abgabe die Du mehr leisten musst als ich.
Die Sparguthaben wurden 1:2 umgetauscht, das weiß ich genau,
denn ich war dabei. Nur ein kleiner Sockelbetrag wurde 1:1
getauscht.

Reicht das nicht?
Wer hat das finanziert???
Beispiel übrigens: Soli. Du leistest ihn für Deine heimat. Ich leiste ihn für ein fremdes BL. Das ist ein Unterschied.
Und es ist genau der Punkt, unter dem sich der Graben auftut…

Ich gebe Dir recht, daß durch die Einheit höhere Abgaben
entstanden sind, die aber eben auch der „Ossi“ zu leisten hat,
in der gleichen Höhe.

Anderer Ansatz: müsste ich den Soli ohne die 1989er Geschehnisse zahlen??
(natürlich bin ich trotz Soli glücklich über das Ende der Besetzung der ostdeutschen Gebiete und deren Rückgabe ab die BRD!)

Ferner hat der Ossi den Riesenvorteil der viel geringeren Lebenshaltungskosten!
Absolut-Netto hat der Ossi mehr als der Wessi!

Der Umtauschkurs war sicherlich ein großes Zugeständnis, aber
er wurde nicht aus purer Nächstenliebe getätigt, sondern mit
diesen Kurs konnten Waren von den „Ossis“ noch mehr konsumiert
werden, was einen pos. Effekt auf die Wirtschaft hatte (s.
unten).

Das ist bis zu einem gewissen Maße korrekt.

Desweiteren
darf ich ins Gedächtnis rufen, daß es ein Ergebnis der
Einheit war (durch die Kaufwut der Ossis), daß die Rezession
in Deutschland erst deutlich
verzögert eintrat, obwohl die gesamte westl. Hemisphäre sich
bereits in Talfahrt befand.

Das halte ich für übertrieben.
Allerdings ist ein gewisser Aufschwung in grenznahen Städten
sicherlich nicht von der Hand zu weisen gewesen.

Das ist keine Übertreibung sondern eine offizielle Aussage des
DIW (Deutsches Institut für Wirtschaft).
Du vergisst, daß Waren in grenznahen Städten auch in
entfernten Regionen produziert werden. Also, wird ein Produkt
in Kassel verkauft, profitiert natürlich der Hersteller in
Köln. Und mit der Einheit öffnete sich plötzlich ein ganz
neuer Absatzmarkt mit 17 Mio. Kunden.

O.K., Du hast hiermit Recht. Das Geld wurde größtenteils reinvestiert, daher ist die rein volkswirtschaftliche Rechnung so gut wie ausgeglichen.

Nur die Verteilung auf den einzelnen war eben nicht ganz astrein. Sh. oben. Die Kosten gingen an den Wessi, die Kohle an den Ossi.

:
: PDS 25%
:
: DVU 15% und mehr
: Welches Unternehmen will da investieren ohne Risiok?

Es ist äußerst undemokratisch Wahlergebnisse derart zu
bewerten, dadurch macht man den Menschen Vorschriften was sie
zu wählen haben, wobei
man sich nahe eines totalitären Systems bewegt. Außerdem
gibt es einige Landtage in den alten Bundesländern in denen
ebenfalls sogenannte
undemokratische Parteien sitzen. Es ist mir neu, daß
deswegen in Baden-Würtenberg niemand mehr investiert.

Richtig.
Trotzdem wählt der Osten zu einem großen Prozentsatz seine
alten Peiniger, was mich zu dem Schluß bringt, daß diese Leute
absolut nicht verstanden haben, warum sie nun überhaupt einen
Nissan Primera fahren können.
Wäre die DDR nicht absolut pleite gewesen, hätten wir sie
niemals zurückbekommen.
Das System hatte also schlichtweg nicht funktioniert. daher
bringt es nichts , sich diesen maroden Laden zurückzuwünschen.
Er würde auch heute nicht funktionieren.

Du unterliegst, wie die meisten, hier einen Irrtum. Nicht nur
wenn man PDS wählt, wählt man seine Peiniger, sondern auch bei
CDU und SPD. Ich kenne ganze SED Führungsschichten die in die
SPD übertraten. Bei der CDU sieht es nicht viel anders aus.
Leute die vor der Wende äußerst Sozialismuskonform waren,
begleiten heute wichtige polit. Positionen in diesen Parteien,
kenne persönlich viele Beispiele. D.h. wähle ich diese
Parteien, so wähle ich automatisch die alten Kader mit.
Ich bitte dies nicht als Rechtvertigung für die PDS verstanden
zu wissen.

O.K. ist akzeptiert.
Schließlich saßen nach dem 2. Weltkrieg auch viele Altnazis wieder in der bundesdeutschen Politik. Wahrscheinlich, weil es keine anderen Politiker gab. So wird es wohl auch in den neuen BL gewesen sein.
Nur ist die PDS eben die offizielle Nachfolgeorganisation eines Unrechtsregimes, daß von der moralischen Verwerflichkeit her m.E. den Nazis um nichts nachstand.
Und die Leute wählen sie trotzdem.
Eine NSDAP gabe es im Westen nach dem Krieg nicht mehr…

Klar, worauf ich hinauswill?
Ostalgie läuft nicht, weil unrealistisch. Das System war tot. Wegen genau dieser Typen.

Vielleicht sollten wir uns alle einmal klarmachen, daß wir ein
Volk sind und das mir ein Mensch aus Köln genauso nahe sein
sollte wie aus Leipzig.

Das lasse ich einfach mal so stehen und unterschreibe es!

Viele Grüße
Roberto

P.S.: Der Vergleich mit den Nissan Primera ist übrigens ein
sehr schönes Beispiel einer materialistischen
Lebensauffassung.

Ja. Komisch, daß gerade die Kinder des real existierenden Sozialismus sehr schnell eine derart schnöde Einstellung entwickelt haben, oder?? (*Ironie!*)

Gruß,

Mathias

Hi Roberto!

Alllerdings hatte ich es hier nur mit „gebildeteren“ Leuten zu
tun.
Es gibt auf beiden Seiten leider auch ganz andere… Und die
machen die Meinung. So weit sind wir leider, daß die größten
Blindgänger heuzte die Meinungsmacher sind.

Mit dieser bitteren Erkenntnis gebe ich Dir recht. In unserer ach so gebildeten und aufgeklärten Gesellschaft wird leider eher das Brüllen als der intellektuelle Diskurs wahrgenommen. Wie heißt es schon bei G.Orwell „Unwissenheit ist Stärke“.

Wie sieht es mit den anderen genannten Punkten aus?
Wie kann man denn bitte Gleichstellung der Gehälter verlangen,
wenn man 1.) nicht das gleiche Produktivitätsniveau erreicht
und 2.) nur 2/3 der Kosten hat? Ist das fair den Leuten
gegenüber, die den Umtausch des Ersparten, das Begrüßungsgeld,
die Wohnungsbauprojekte u.s.w. erst möglich gemacht haben?

Ich habe expliziet nicht die Gleichstellung der Gehälter gefordert. Der Prius meiner „Ktitik“ hat weniger etwas mit solchen materiellen Dingen zutun.Du hast aber recht, daß viele „Ossis“ das als Maßstab nehmen. Der Hinweis auf die Produktivität ist richtig, aber eben nur vornehmlich auf das produzierende Gewerbe anzuwenden. Wobei es auch hier große unterschiede gibt, so daß eine Verallgemeinerung problematisch ist.
2/3 der Kosten halte ich für eine Legende. Vom Lohn einmal abgesehen, sind alle Folgekosten nicht unbedingt billiger. Vor kurzem gab es eine Diskussion (IHK), daß z.B. die Wasserkosten in Thür. über denen der alt BL liegt, wobei sie eine massive Standortgefährdung sahen. Wenn ich mir Artikel kaufe muß ich genauso viel bezahlen, wie in Westen, oder glaubst du etwa das Sony seine Fernseher bei uns billiger anbietet?
Selbst bei den Mieten gibt es, wenn überhaupt, nur einen geringen Abstand.

Die können nämlich nicht für 90.000 DM ein

freistehendes Eigenheim kaufen, wie das in weiten Teilen der
neuen BL noch möglich ist.

Ich weiß ja nicht, wo Du ein Haus für 90.000 DM kaufst. Wenn ich einmal die Regionalzeitung aufschlage, so blicken mir da weit höhere Summen entgegen.
Außerdem ist für solch einen Vergleich der Zustand des Eigenheimes entscheident. Für 90.000 wirst Du höchstens ein stark sanierungsbedürftiges Haus bekommen. Aus eigener Erfahrung kenne ich Eigenheime für unter 100.000 DM, die habe meistens noch Ofenheizung, keine Isolierung, …,sodaß man noch einiges investieren muß, manchmal mehr als der Kaufpreis.

Sorry, aber ein bisschen reizen muß ich jetzt.

Kein Problem, solange es zum Gedankenaustausch dient.

Reicht das nicht?

Ich habe damit nicht gesagt das ich unzufrieden bin, ich wollte nur etwas klarstellen.

Wer hat das finanziert???
Beispiel übrigens: Soli. Du leistest ihn für Deine heimat. Ich
leiste ihn für ein fremdes BL. Das ist ein Unterschied.
Und es ist genau der Punkt, unter dem sich der Graben
auftut…

Wenn man es so Lokalpatriotisch sieht hast Du natürlich recht. Wenn man aber über den Tellerrand blickt, ist meine Heimat auch Deutschland als Ganzes.
Übrigens, der Soli wird nicht zweckgebunden in die neuen BL überführt. Nach Aussagen des ehem. Bundesarbeitsministers Blüm, fließt er in die Staatskasse und wird nicht direkt für den Afbau Ost verwendet, d.h. daß mit diesem Geld auch „Westlöcher“ gestopt werden (laut Blüm).

Anderer Ansatz: müsste ich den Soli ohne die 1989er
Geschehnisse zahlen??
(natürlich bin ich trotz Soli glücklich über das Ende der
Besetzung der ostdeutschen Gebiete und deren Rückgabe ab die
BRD!)

Der Soli ist eine Steuer, die wie erwähnt, nur so heißt, um die Menschen gnädig zu stimmen. Man hätte auch einfach eine allg. Steueranhebung machen können.
Es so auseinander zu nehmen ist eine Milchmädchenrechnung. Wie ich schon einmal ausführte, hatte die Einheit einen pos. Effekt auf die Konjunktur, d.h. ohne sie hätte die Rezession früher eingesetzt, was zu eine deutlichen Einkommmensverlust geführt hätte.
Es ist äußerst Spekulativ und damit gelangt man zu einer sehr fragwürdigen (und somit falschen) Aussage „Keine Einheit, kein Soli, keine Einkommensverluste“.

Ferner hat der Ossi den Riesenvorteil der viel geringeren
Lebenshaltungskosten!
Absolut-Netto hat der Ossi mehr als der Wessi!

Siehe oben.

O.K. ist akzeptiert.
Schließlich saßen nach dem 2. Weltkrieg auch viele Altnazis
wieder in der bundesdeutschen Politik. Wahrscheinlich, weil es
keine anderen Politiker gab. So wird es wohl auch in den neuen
BL gewesen sein.

Es hat wohl eher damit zu tun, daß die alten Bonzen willige Mitlaüfer sind

Nur ist die PDS eben die offizielle Nachfolgeorganisation
eines Unrechtsregimes, daß von der moralischen Verwerflichkeit
her m.E. den Nazis um nichts nachstand.
Und die Leute wählen sie trotzdem.
Eine NSDAP gabe es im Westen nach dem Krieg nicht mehr…

Die gab es, wurde aber in den 50 Jahren verboten (ich glaube sie heiß SDAP, bin aber nicht ganz sicher, müßte erst nachschauen).

Klar, worauf ich hinauswill?
Ostalgie läuft nicht, weil unrealistisch. Das System war tot.
Wegen genau dieser Typen.

Ich persönlich halte auch nichts von Ostalgie, aber leider neigen die Menschen dazu (… früher war alles besser…). Wobei sich wieder die Frage des denkenden Menschens stellt.

Gruß,
Mathias

Das ganze Problem liegt wohl auch darin, daß wir uns gegenseitig als Fremdkörper empfinden und auch 10 Jahre nach der Einheit es nur sehr mäßig zusammen wächst. Der Grund mag auch darin zu sehen sein, daß wir es verpasst haben gemeinsam etwas neues zu gestallten, anstatt das alte einfach nur zu verwalten. Aber verwalten ist der bequemste Weg, und der Mensch ist träge, aus Angst vor etwas neuem.

MfG
Roberto

Hallo an alle,

Alllerdings hatte ich es hier nur mit „gebildeteren“ Leuten zu
tun.
Es gibt auf beiden Seiten leider auch ganz andere… Und die
machen die Meinung. So weit sind wir leider, daß die größten
Blindgänger heuzte die Meinungsmacher sind.
Hier müssen wir gewaltig aufpassen, denn wo bis jetzt kein
Graben ist, wird gerade versucht, noch einen auszuheben!

Leider eine traurige Wahrheit, die ich oft spüren kann, da ich vor 7 Monaten aus den NBL in die ABL umgezogen bin.

Wie kann man denn bitte Gleichstellung der Gehälter verlangen,
wenn man 1.) nicht das gleiche Produktivitätsniveau erreicht
und 2.) nur 2/3 der Kosten hat?

Die 2/3 der Kosten halte ich für ein Gerücht.
Denkt mal an die notwendigen Investitionen um die Produktionsstätten auf das gesetzl. vorgeschriebene Niveau (Umwelt etc.) zu bringen.
Zum anderen ist es doch vielerorts so, daß Zweig- bzw. Tochterunternehmen von westdeutschen oder westeuropäischen Großkonzernen hier die Fördermittel absahnen und billiger (Arbeitslöhne) produzieren können.

Hier fände ich es zunächst um einiges interessanter, mit der
Differenzsumme etwas für westdeutsche Familien in Großstädten
zu tun. Die können nämlich nicht für 90.000 DM ein
freistehendes Eigenheim kaufen, wie das in weiten Teilen der
neuen BL noch möglich ist.

*zynischlach*
Ich habe im hinterletzten Bergdorf in 1995 eine DHH gekauft (KP 115.000 DM). Nachdem dieses dann bewohnbar gemacht wurde, beliefen sich die Gesamtkosten schon um die 300.000 zzgl. Eigenleistungen.
Nun werde ich es nichtmal für DM 280.000 los, da niemand in eine 158-Seelen-Gemeinde ziehen möchte.

Das ist alles eine Frage des Standortes und des Zustandes!

Ferner hat der Ossi den Riesenvorteil der viel geringeren
Lebenshaltungskosten!
Absolut-Netto hat der Ossi mehr als der Wessi!

Aus eigener Erfahrung: Nein!
Gerade im Hinblick auf Energien, Wasser, Abwasser gelten im Osten Wahnsinnspreise durch die hohen Investitionskosten.
Auch die Mieten haben, durch Instandhaltungen, einen Sprung nach oben getan.
Ich zahle hier, in schöner Lage vor der Toren Mainz, keine DM 10,00 Miete je qm.

Anderer Ansatz: müsste ich den Soli ohne die 1989er
Geschehnisse zahlen??

Ja!
Die Sektsteuer wurde um 1870 zur Finanzierung der kaiserlichen Marine eingeführt.
Den Kaiser haben wir schon lange nicht mehr…

Die Politiker hätten eine andere Begründung für die Zuschlagsteuer gefunden… Steuern werden auch nicht zweckgebunden eingesetzt…

MfG
Undine

Dange!
Hallo Samenspender,

dange fuer disen guhten Artickel!

Jan

Gräben aufzutun war auch nicht meine Intention. Ich habe in
Hof/Saale studiert und kenne daher sehr viele Leute aus den
neuen BL. Es gab seltenst Probleme aufgrund einer Ossi-Wessi
Problematik. Vielmehr haben wir auf beiden „Seiten“
festgestellt, daß wir uns nur unwesentlich unterscheiden. Die
einen konnten halt besser Russisch, die anderen besser
Französich. Das war´s dann auch.

Woher kommt dann Dein Eifer in dieser Diskussion?

Alllerdings hatte ich es hier nur mit „gebildeteren“ Leuten zu
tun.
Es gibt auf beiden Seiten leider auch ganz andere… Und die
machen die Meinung. So weit sind wir leider, daß die größten
Blindgänger heuzte die Meinungsmacher sind.
Hier müssen wir gewaltig aufpassen, denn wo bis jetzt kein
Graben ist, wird gerade versucht, noch einen auszuheben!

Es gab und gibt auch in den alten BL Fördergebiete, dies ist
nicht er so seit der Einheit so. Ich darf an die besondere
Förderung des Saarlandes verweisen, vor der Einheit gab es die
sogennante Zonenrandgebietförderung. Auch heute werden
schwächere alt BL besonders gefördert (bsp. Bremen), diese BL
bekommen mehr Geld zugewiesen (genau wie der Osten)als ihnen
eigentlich „zusteht“. Es gibt also auch innerhalb der alten BL
eine Verzerrung der Geldzuweisung.

O.K. Du nennst hier Reizbeispiele. Weder Bremen, noch das
Saarland, noch Hamburg und schon gar nicht Berlin haben den
Status eines eigenen BL nötig. Das kostet nur Geld.

Darum geht es hier, glaube ich, gar nicht.

Wie sieht es mit den anderen genannten Punkten aus?
Wie kann man denn bitte Gleichstellung der Gehälter verlangen,
wenn man 1.) nicht das gleiche Produktivitätsniveau erreicht

Von welcher Seite kommt diese Zahl denn? Wenn ich mich in meiner Firma (in Jena) umschaue, kann ich dieser Zahl kaum trauen.

und 2.) nur 2/3 der Kosten hat?

Kommt das mit den 2/3 wegen der niedrigeren Gehaelter?

Ist das fair den Leuten
gegenüber, die den Umtausch des Ersparten, das :Begrüßungsgeld,
die Wohnungsbauprojekte u.s.w. erst möglich gemacht haben?

Hier fände ich es zunächst um einiges interessanter, mit der
Differenzsumme etwas für westdeutsche Familien in Großstädten
zu tun. Die können nämlich nicht für 90.000 DM ein
freistehendes Eigenheim kaufen, wie das in weiten Teilen der
neuen BL noch möglich ist.

Aber westdeutsche Familien hatten Zeit, sich ein solches langfristiges finanzielles Ziel zu setzen und zu erfuellen.

Reicht das nicht?
Wer hat das finanziert???

Das klingt immer so, als waerst Du persoenlich nachweislich aermer dabei geworden

Beispiel übrigens: Soli. Du leistest ihn für Deine heimat. Ich
leiste ihn für ein fremdes BL. Das ist ein Unterschied.

Aber einer, der legitim ist, denke ich. Deswegen heisst er ja Solidaritaetsbeitrag.

(natürlich bin ich trotz Soli glücklich über das Ende der
Besetzung der ostdeutschen Gebiete und deren Rückgabe ab die
BRD!)

Daher weht der Wind… So habe ich die deutsche Wiedervereinigung selbst noch nicht gesehen.

Ferner hat der Ossi den Riesenvorteil der viel geringeren
Lebenshaltungskosten!
Absolut-Netto hat der Ossi mehr als der Wessi!

Wirklich?

Nur ist die PDS eben die offizielle Nachfolgeorganisation
eines Unrechtsregimes, daß von der moralischen Verwerflichkeit
her m.E. den Nazis um nichts nachstand.

Ich weiss nicht, ob Du als Aussenstehender das genauso siehst wie die, die in der DDR gelebt haben.

Und die Leute wählen sie trotzdem.
Eine NSDAP gabe es im Westen nach dem Krieg nicht mehr…

Dann frag doch mal die Leute, warum sie PDS waehlen. Jedenfalls nicht, weil die Leute minderbemittelt oder boeswillig sind.

P.S.: Der Vergleich mit den Nissan Primera ist übrigens ein
sehr schönes Beispiel einer materialistischen
Lebensauffassung.

Ja. Komisch, daß gerade die Kinder des real existierenden
Sozialismus sehr schnell eine derart schnöde Einstellung
entwickelt haben, oder?? (*Ironie!*)

Weil die Anpassung Ost an West eben doch schneller als gedacht vonstatten geht.

Jan

Hi!

Gräben aufzutun war auch nicht meine Intention. Ich habe in
Hof/Saale studiert und kenne daher sehr viele Leute aus den
neuen BL. Es gab seltenst Probleme aufgrund einer Ossi-Wessi
Problematik. Vielmehr haben wir auf beiden „Seiten“
festgestellt, daß wir uns nur unwesentlich unterscheiden. Die
einen konnten halt besser Russisch, die anderen besser
Französich. Das war´s dann auch.

Woher kommt dann Dein Eifer in dieser Diskussion?

Wenn ich etwas mache, mache ich es richtig.

Alllerdings hatte ich es hier nur mit „gebildeteren“ Leuten zu
tun.
Es gibt auf beiden Seiten leider auch ganz andere… Und die
machen die Meinung. So weit sind wir leider, daß die größten
Blindgänger heuzte die Meinungsmacher sind.
Hier müssen wir gewaltig aufpassen, denn wo bis jetzt kein
Graben ist, wird gerade versucht, noch einen auszuheben!

Es gab und gibt auch in den alten BL Fördergebiete, dies ist
nicht er so seit der Einheit so. Ich darf an die besondere
Förderung des Saarlandes verweisen, vor der Einheit gab es die
sogennante Zonenrandgebietförderung. Auch heute werden
schwächere alt BL besonders gefördert (bsp. Bremen), diese BL
bekommen mehr Geld zugewiesen (genau wie der Osten)als ihnen
eigentlich „zusteht“. Es gibt also auch innerhalb der alten BL
eine Verzerrung der Geldzuweisung.

O.K. Du nennst hier Reizbeispiele. Weder Bremen, noch das
Saarland, noch Hamburg und schon gar nicht Berlin haben den
Status eines eigenen BL nötig. Das kostet nur Geld.

Darum geht es hier, glaube ich, gar nicht.

Richtig.
Aber solche komischen Konstrukte wie die genannten können keine repräsentativen Beispiele sein.

Wie sieht es mit den anderen genannten Punkten aus?
Wie kann man denn bitte Gleichstellung der Gehälter verlangen,
wenn man 1.) nicht das gleiche Produktivitätsniveau erreicht

Von welcher Seite kommt diese Zahl denn? Wenn ich mich in
meiner Firma (in Jena) umschaue, kann ich dieser Zahl kaum
trauen.

Gibts alles beim statistischen Bundesamt bzw. bei verschiedenen Wirtschaftsinstituten zu lesen.

und 2.) nur 2/3 der Kosten hat?

Kommt das mit den 2/3 wegen der niedrigeren Gehaelter?

Nein, eher von den noch niocht angeglichenen Preisgefügen.

Ist das fair den Leuten
gegenüber, die den Umtausch des Ersparten, das :Begrüßungsgeld,
die Wohnungsbauprojekte u.s.w. erst möglich gemacht haben?

Hier fände ich es zunächst um einiges interessanter, mit der
Differenzsumme etwas für westdeutsche Familien in Großstädten
zu tun. Die können nämlich nicht für 90.000 DM ein
freistehendes Eigenheim kaufen, wie das in weiten Teilen der
neuen BL noch möglich ist.

Aber westdeutsche Familien hatten Zeit, sich ein solches
langfristiges finanzielles Ziel zu setzen und zu erfuellen.

Ostedeutsche Familien ebenfalls. Oder willst Du mir ernsthaft weismachen, daß man einen Hauskauf 10 Jahre lang plant?

Reicht das nicht?
Wer hat das finanziert???

Das klingt immer so, als waerst Du persoenlich nachweislich
aermer dabei geworden

Bin ich.
Bestes Beispiel ist allein der Solidaritätszuschlag, der eigentlich begrenzt war, so weit ich mich entsionmnen kann.
Nun zahlen wir ihn aber doch schon seit 10 Jahren…
Die immensen Steuersummen, die in den neuen BL investiert werden, will ich gar nicht nennen.
Das ist auch o.k., nur ist das Verhältnis mittlerweile sehr unausgewogen.
Es stehen seit einigen Jahren äußerst dringliche Investitionen im Westen immer wieder zurück.

Beispiel übrigens: Soli. Du leistest ihn für Deine heimat. Ich
leiste ihn für ein fremdes BL. Das ist ein Unterschied.

Aber einer, der legitim ist, denke ich. Deswegen heisst er ja
Solidaritaetsbeitrag.

Er war bis ca, 1996 legitim.
Mittlerweile ist das lächerlich.

(natürlich bin ich trotz Soli glücklich über das Ende der
Besetzung der ostdeutschen Gebiete und deren Rückgabe ab die
BRD!)

Daher weht der Wind… So habe ich die deutsche
Wiedervereinigung selbst noch nicht gesehen.

Dann solltest Du diese Chance nutzen und durch mich Deinen Horizont erweitern.

Glaubst Du im Ernst, daß die Volksaufstände ´89 mehr als 5% der Wiedervereinigung bewirkt hatten?

Nur weil die DDR absolut pleite war, wurde uns dieses Territorium von den Nachlaßverwaltern der UdSSR zurückgegeben.

Ferner hat der Ossi den Riesenvorteil der viel geringeren
Lebenshaltungskosten!
Absolut-Netto hat der Ossi mehr als der Wessi!

Wirklich?

Definitiv.

Nur ist die PDS eben die offizielle Nachfolgeorganisation
eines Unrechtsregimes, daß von der moralischen Verwerflichkeit
her m.E. den Nazis um nichts nachstand.

Ich weiss nicht, ob Du als Aussenstehender das genauso siehst
wie die, die in der DDR gelebt haben.

Ich weiß nicht, ob ich deshalb nicht dennoch meine Meinung sagen darf.
Ich hzabe mich jedenfalls wemigstens mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt und finde auch in den neuen BL viele Menschen (die Mehrheit derer, mit denen ich zusammentreffe), die diese Ansicht teilen.

Und die Leute wählen sie trotzdem.
Eine NSDAP gabe es im Westen nach dem Krieg nicht mehr…

Dann frag doch mal die Leute, warum sie PDS waehlen.
Jedenfalls nicht, weil die Leute minderbemittelt oder
boeswillig sind.

Sondern?

P.S.: Der Vergleich mit den Nissan Primera ist übrigens ein
sehr schönes Beispiel einer materialistischen
Lebensauffassung.

Ja. Komisch, daß gerade die Kinder des real existierenden
Sozialismus sehr schnell eine derart schnöde Einstellung
entwickelt haben, oder?? (*Ironie!*)

Weil die Anpassung Ost an West eben doch schneller als gedacht
vonstatten geht.

Diesbezüglich hast Du sicherlich recht.

gruß,

Mathias

Hi Undine!

Alllerdings hatte ich es hier nur mit „gebildeteren“ Leuten zu
tun.
Es gibt auf beiden Seiten leider auch ganz andere… Und die
machen die Meinung. So weit sind wir leider, daß die größten
Blindgänger heuzte die Meinungsmacher sind.
Hier müssen wir gewaltig aufpassen, denn wo bis jetzt kein
Graben ist, wird gerade versucht, noch einen auszuheben!

Leider eine traurige Wahrheit, die ich oft spüren kann, da ich
vor 7 Monaten aus den NBL in die ABL umgezogen bin.

Was soll das jetzt genau bedeuten?

Wie kann man denn bitte Gleichstellung der Gehälter verlangen,
wenn man 1.) nicht das gleiche Produktivitätsniveau erreicht
und 2.) nur 2/3 der Kosten hat?

Die 2/3 der Kosten halte ich für ein Gerücht.
Denkt mal an die notwendigen Investitionen um die
Produktionsstätten auf das gesetzl. vorgeschriebene Niveau
(Umwelt etc.) zu bringen.

Klar. Aber dafür wird ja fleißig subventioniert.
Ferner meinte ich eher den privaten Bereich.

Der Bereich Firmen profitiert noch mehr.
Es gibt Subventionen, Gewerbesteuerbefreiungen, Gratis-Land u.s.w.

Zum anderen ist es doch vielerorts so, daß Zweig- bzw.
Tochterunternehmen von westdeutschen oder westeuropäischen
Großkonzernen hier die Fördermittel absahnen und billiger
(Arbeitslöhne) produzieren können.

Richtig. Die Kosten sind also niedriger…
Und das gilt eben auch für Privathaushalte.

Hier fände ich es zunächst um einiges interessanter, mit der
Differenzsumme etwas für westdeutsche Familien in Großstädten
zu tun. Die können nämlich nicht für 90.000 DM ein
freistehendes Eigenheim kaufen, wie das in weiten Teilen der
neuen BL noch möglich ist.

*zynischlach*
Ich habe im hinterletzten Bergdorf in 1995 eine DHH gekauft
(KP 115.000 DM). Nachdem dieses dann bewohnbar gemacht wurde,
beliefen sich die Gesamtkosten schon um die 300.000 zzgl.
Eigenleistungen.
Nun werde ich es nichtmal für DM 280.000 los, da niemand in
eine 158-Seelen-Gemeinde ziehen möchte.

Sorry, aber dafür kann ich auch nichts.
Ferner ist es völlig egal, ob Du 90.000 oder 300.000 DM bezahlt hast. Im Umkreis von München kostet ein solches Haus 800.000 bis 1 Mio.
Darum geht es hier.

Das ist alles eine Frage des Standortes und des Zustandes!

S.o.

Ferner hat der Ossi den Riesenvorteil der viel geringeren
Lebenshaltungskosten!
Absolut-Netto hat der Ossi mehr als der Wessi!

Aus eigener Erfahrung: Nein!
Gerade im Hinblick auf Energien, Wasser, Abwasser gelten im
Osten Wahnsinnspreise durch die hohen Investitionskosten.
Auch die Mieten haben, durch Instandhaltungen, einen Sprung
nach oben getan.
Ich zahle hier, in schöner Lage vor der Toren Mainz, keine DM
10,00 Miete je qm.

Ich zahle in München DM 28.
In Dresden kostet dieselbe Wohnung vom selben Bauträger (reiner Zufall, ein Freund wohnt so) DM 8.

Anderer Ansatz: müsste ich den Soli ohne die 1989er
Geschehnisse zahlen??

Ja!
Die Sektsteuer wurde um 1870 zur Finanzierung der kaiserlichen
Marine eingeführt.
Den Kaiser haben wir schon lange nicht mehr…

Aber die Marine gab es damals, oder?
Der Vergleich hinkt.

Die Politiker hätten eine andere Begründung für die
Zuschlagsteuer gefunden… Steuern werden auch nicht
zweckgebunden eingesetzt…

Leider nicht.

CU,

Mathias (der absolut kein Ossi-Hasser ist, aber dieses ewige Gejammer bzgl. der achsoniedrigen Gehälter dort nicht mehr hören kann)

Hi Roberto!

Alllerdings hatte ich es hier nur mit „gebildeteren“ Leuten zu
tun.
Es gibt auf beiden Seiten leider auch ganz andere… Und die
machen die Meinung. So weit sind wir leider, daß die größten
Blindgänger heuzte die Meinungsmacher sind.

Mit dieser bitteren Erkenntnis gebe ich Dir recht. In unserer
ach so gebildeten und aufgeklärten Gesellschaft wird leider
eher das Brüllen als der intellektuelle Diskurs wahrgenommen.
Wie heißt es schon bei G.Orwell „Unwissenheit ist Stärke“.

Glücklicherweise gilt das für den einzelnen immer nur kurzfristig.

Wie sieht es mit den anderen genannten Punkten aus?
Wie kann man denn bitte Gleichstellung der Gehälter verlangen,
wenn man 1.) nicht das gleiche Produktivitätsniveau erreicht
und 2.) nur 2/3 der Kosten hat? Ist das fair den Leuten
gegenüber, die den Umtausch des Ersparten, das Begrüßungsgeld,
die Wohnungsbauprojekte u.s.w. erst möglich gemacht haben?

Ich habe expliziet nicht die Gleichstellung der Gehälter
gefordert. Der Prius meiner „Ktitik“ hat weniger etwas mit
solchen materiellen Dingen zutun.Du hast aber recht, daß viele
„Ossis“ das als Maßstab nehmen. Der Hinweis auf die
Produktivität ist richtig, aber eben nur vornehmlich auf das
produzierende Gewerbe anzuwenden. Wobei es auch hier große
unterschiede gibt, so daß eine Verallgemeinerung problematisch
ist.

O.K. Nur können wir hier schlecht alle Einzelfälle betrachten.
In einer solchen Diskussion muß man sich immer auf repräsentative Teilmengen verlassen.

2/3 der Kosten halte ich für eine Legende. Vom Lohn einmal
abgesehen, sind alle Folgekosten nicht unbedingt billiger. Vor
kurzem gab es eine Diskussion (IHK), daß z.B. die Wasserkosten
in Thür. über denen der alt BL liegt, wobei sie eine massive
Standortgefährdung sahen. Wenn ich mir Artikel kaufe muß ich
genauso viel bezahlen, wie in Westen, oder glaubst du etwa das
Sony seine Fernseher bei uns billiger anbietet?
Selbst bei den Mieten gibt es, wenn überhaupt, nur einen
geringen Abstand.

Den Abstand bei den Mieten kannst Du in meiner Antwort weiter oben lesen.
Verbrauchsgüter sind im Durchschnitt definitiv zwischen 5 und 10% billiger, Lebensmittel sogar bis zu 20%. selbst Konsumgüter wie TVs u.s.w. sind ca. 3-8% günstiger (media markt Preisvergleich).
Die Wasserkosten sind hier nur ein Punkt, der erstens nur in Thüringen anfällt und zweitens bei der Summe der Vorteile für einen Privathaushalt kaum ins Gewicht fallen dürfte.
Unternehmen sollten sich mit solcher Kritik angesichts Gewerbesteuerfreiheit, Subventionen und Gratis-land auch eher zurückhaltend äußern.

Die können nämlich nicht für 90.000 DM ein

freistehendes Eigenheim kaufen, wie das in weiten Teilen der
neuen BL noch möglich ist.

Ich weiß ja nicht, wo Du ein Haus für 90.000 DM kaufst. Wenn
ich einmal die Regionalzeitung aufschlage, so blicken mir da
weit höhere Summen entgegen.

Sh. ebenfalls Antwort weiter oben.

Außerdem ist für solch einen Vergleich der Zustand des
Eigenheimes entscheident. Für 90.000 wirst Du höchstens ein
stark sanierungsbedürftiges Haus bekommen. Aus eigener
Erfahrung kenne ich Eigenheime für unter 100.000 DM, die habe
meistens noch Ofenheizung, keine Isolierung, …,sodaß man
noch einiges investieren muß, manchmal mehr als der Kaufpreis.

Trotzdem egal. Sh. Antwort weiter oben.

Sorry, aber ein bisschen reizen muß ich jetzt.

Kein Problem, solange es zum Gedankenaustausch dient.

Wozu denn sonst?
beleidigen wollte ich hier eigentlich niemanden.

Reicht das nicht?

Ich habe damit nicht gesagt das ich unzufrieden bin, ich
wollte nur etwas klarstellen.

Das ist Dir, sorry, noch nicht gelungen.
Lies doch bitte auch meine beiden anderen reaktionen auf die Antworten auf dasjenige Posting, auf welches Du hier auch geantwortet hast… (recht verwirrend, ich weiß. Aber Du weißt wohl, was gemeint ist, oder?)

Wer hat das finanziert???
Beispiel übrigens: Soli. Du leistest ihn für Deine heimat. Ich
leiste ihn für ein fremdes BL. Das ist ein Unterschied.
Und es ist genau der Punkt, unter dem sich der Graben
auftut…

Wenn man es so Lokalpatriotisch sieht hast Du natürlich recht.
Wenn man aber über den Tellerrand blickt, ist meine Heimat
auch Deutschland als Ganzes.

Da hast Du natürlich Recht.
Ich schrieb das lediglich, um die Einseitigkeit der Verteilung der Zahlungsflüsse aufzuzeigen.

Übrigens, der Soli wird nicht zweckgebunden in die neuen BL
überführt. Nach Aussagen des ehem. Bundesarbeitsministers
Blüm, fließt er in die Staatskasse und wird nicht direkt für
den Afbau Ost verwendet, d.h. daß mit diesem Geld auch
„Westlöcher“ gestopt werden (laut Blüm).

Wo wird von staatlicher Seite aus momentan mehr investiert?

Anderer Ansatz: müsste ich den Soli ohne die 1989er
Geschehnisse zahlen??
(natürlich bin ich trotz Soli glücklich über das Ende der
Besetzung der ostdeutschen Gebiete und deren Rückgabe ab die
BRD!)

Der Soli ist eine Steuer, die wie erwähnt, nur so heißt, um
die Menschen gnädig zu stimmen. Man hätte auch einfach eine
allg. Steueranhebung machen können.

Das wäre besser gewesen, da es nicht diese Polarisierung „wir blechen für die Ossis“ nach sich gezogen hätte.

Es so auseinander zu nehmen ist eine Milchmädchenrechnung. Wie
ich schon einmal ausführte, hatte die Einheit einen pos.
Effekt auf die Konjunktur, d.h. ohne sie hätte die Rezession
früher eingesetzt, was zu eine deutlichen Einkommmensverlust
geführt hätte.

Das ist m.E. nicht ausreichend belegt worden.
Es handelt sich hier um die Betrachtung eines Fragments.
Die Gesamtereignisse haben zunächst einmal unheimlich Geld gekostet.

Es ist äußerst Spekulativ und damit gelangt man zu einer sehr
fragwürdigen (und somit falschen) Aussage „Keine Einheit, kein
Soli, keine Einkommensverluste“.

War eben auch nur eine Betrachtung von Fragmenten.

Ferner hat der Ossi den Riesenvorteil der viel geringeren
Lebenshaltungskosten!
Absolut-Netto hat der Ossi mehr als der Wessi!

Siehe oben.

O.K. ist akzeptiert.
Schließlich saßen nach dem 2. Weltkrieg auch viele Altnazis
wieder in der bundesdeutschen Politik. Wahrscheinlich, weil es
keine anderen Politiker gab. So wird es wohl auch in den neuen
BL gewesen sein.

Es hat wohl eher damit zu tun, daß die alten Bonzen willige
Mitlaüfer sind

Nur ist die PDS eben die offizielle Nachfolgeorganisation
eines Unrechtsregimes, daß von der moralischen Verwerflichkeit
her m.E. den Nazis um nichts nachstand.
Und die Leute wählen sie trotzdem.
Eine NSDAP gabe es im Westen nach dem Krieg nicht mehr…

Die gab es, wurde aber in den 50 Jahren verboten (ich glaube
sie heiß SDAP, bin aber nicht ganz sicher, müßte erst
nachschauen).

Das ist makulativ.
Du weißt genau, was ich meine.

Klar, worauf ich hinauswill?
Ostalgie läuft nicht, weil unrealistisch. Das System war tot.
Wegen genau dieser Typen.

Ich persönlich halte auch nichts von Ostalgie, aber leider
neigen die Menschen dazu (… früher war alles besser…).
Wobei sich wieder die Frage des denkenden Menschens stellt.

Klar. denn es wäre eben ganz einfach nicht so weitergelaufen, wie man es kannte. Das ist ganz klar.

Das ganze Problem liegt wohl auch darin, daß wir uns
gegenseitig als Fremdkörper empfinden und auch 10 Jahre nach
der Einheit es nur sehr mäßig zusammen wächst. Der Grund mag
auch darin zu sehen sein, daß wir es verpasst haben gemeinsam
etwas neues zu gestallten, anstatt das alte einfach nur zu
verwalten. Aber verwalten ist der bequemste Weg, und der
Mensch ist träge, aus Angst vor etwas neuem.

Insgesamt mag das so anmuten.
Im Kleinen allerdings wird äußerst aktiv gestaltet.
Nur wenn irgendein Meckerpott bei „Explosiv“ die Klappe aufreißt, ist wieder alles für die Katz.

Der „denkende Mensch“ jedenfalls läßt sich von solchen Leuten nicht aufhalten. Egal ob aus Ost oder West.

Gruß,

Mathias